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  • 23. August 2019

    E.ON begibt Grüne Unternehmensanleihen für 1,5 Mrd. Euro

    E.ON hat zwei Grüne Unternehmensanleihen zu je 750 Millionen Euro begeben.
    Die beiden Tranchen stießen auf eine sehr hohe Investorennachfrage, so dass sich E.ON über beide Laufzeiten sehr attraktive Zinskonditionen sichern konnte: • 750 Millionen Euro Anleihe fällig im August 2024 mit 0% Kupon • 750 Millionen Euro Anleihe fällig im Februar 2030 mit 0,35% Kupon Die Emission wurde durch das internationale Bankenkonsortium durchgeführt, das E.ONs Akquisitionsfinanzierung unterstützt hatte. BofA Merrill Lynch, BNP Paribas, ING, Société Générale führten die Emission als aktive Bookrunner. Basierend auf dem Ziel, die Menschen nachhaltig und sicher mit Strom zu versorgen, hat E.ON ein Green Bond Framework nach den etablierten ICMA Green Bond Principles entwickelt. E.ONs Green Bond Framework stellt auf nachhaltige Projekte sowohl im Netzgeschäft als auch im Bereich Customer Solutions ab. Im Netzgeschäft sind dies zum Beispiel Netzanschlüsse von Erneuerbaren Energien oder Investitionen in intelligente Netztechnik, die die Basis für eine erfolgreiche Energiewende legen. Im Bereich Customer Solutions fallen darunter Investitionen in Smart City-Lösungen, Smart Meter und beispielsweise Ladeinfrastruktur für E-Autos.
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  • 21. August 2019

    Angebot und Nachfrage von Ökostrom steigen weiter an

    Die Zahl der Ökostromprodukte ist von 810 im Jahr 2013 auf 1.157 Produkte im Jahr 2017 gestiegen.
    Knapp 80 Prozent der Stromanbieter führten 2017 mindestens ein Ökostromprodukt im Angebot. Gleichzeitig ist die Stromkennzeichnung kaum bekannt und kann aktuell wenig Wirkung entfalten. Das zeigt die „Marktanalyse Ökostrom II“ im Auftrag des Umweltbundesamtes. Die Nachfrage nach Ökostrom ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Im Jahr 2017 wurden in Deutschland Herkunftsnachweise für eine Menge von 95,6 Terawattstunden entwertet, was einem Anstieg von 22 Prozent gegenüber 2013 entspricht. Die Stromkennzeichnung müsste aber verständlicher und bekannter werden, um Wirkung zu entfalten. Für Verbraucher hat die Zusammensetzung des Stromproduktes und dessen Preis eine gleichgewichtige Bedeutung, so die repräsentativen Ergebnisse. Label finden Beachtung und darüber hinaus scheint Regionalität beim Strombezug eine zunehmende Rolle zu spielen. Aktuell ist der Blick auf die EEG-Altanlagen und neue Anlagen ohne Förderung besonders wichtig. Die Anzahl Erzeugungsanlagen ohne eine EEG-Vergütung wird zunehmen, damit wird ein neues Potenzial für Herkunftsnachweise eröffnet. Nach wie vor stammen die in Deutschland entwerteten Herkunftsnachweise annähernd zur Hälfte aus Norwegen und zu über 90 Prozent aus Wasserkraft. Nur 9 Prozent der gesamten Entwertungsmenge 2017 stammen aus europäischen Anlagen außerhalb von Deutschland, die eine Vergütung bzw. Förderung in Anspruch nehmen. Der Anteil von Herkunftsnachweisen aus Anlagen, die jünger als sechs Jahre sind, ist mit 5 Prozent gering, daher sind die Preise für Strombezug aus „Neuanlagen“ häufig deutlich höher. Die Studie „Markanalyse Ökostrom und HKN, Weiterentwicklung des Herkunftsnachweissystems und der Stromkennzeichnung“ wurde durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) finanziert und von IZES gGmbH, Hamburg Institut und Imug durchgeführt.
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  • 21. August 2019

    EEG-Umlage steigt 2020 auf 6,5 und 6,7 Cent

    Die Umlage für die Ökostrom-Förderung (EEG-Umlage) steigt im Jahr 2020 leicht an und liegt dann voraussichtlich zwischen 6,5 und 6,7 Cent pro Kilowattstunde.
    Das prognostiziert Agora Energiewende auf Basis der Strommarkt-Entwicklungen im laufenden Jahr. Gegenwärtig beträgt die Umlage 6,41 Cent pro Kilowattstunde. Zudem ist mit einem Anstieg der Börsenstrompreise zu rechnen. Grund dafür sind steigende CO2-Preise, durch die Strom aus Kohle und Gas an der Strombörse teurer wird. Der steigende Marktpreis wirkt sich gleichzeitig dämpfend auf die EEG-Umlage aus. Aktuelle Termingeschäfte an der Strombörse zeigen für 2020 eine Steigerung der Großhandelspreise um rund 0,4 Cent pro Kilowattstunde an. Dieser Future-Strompreis ist für die Höhe der Umlage maßgeblich. Resultierend aus den Termingeschäften der letzten zwei Monate liegt der EEG-Prognose von Agora ein Future-Preis von 5,01 Cent pro Kilowattstunde zugrunde. Die Steigerung ist vor allem auf den anwachsenden Preis für Emissions-Zertifikate zurückzuführen, die Energieunternehmen europaweit für jede ausgestoßene Tonne CO2 einkaufen müssen. Der CO2-Preis beträgt inzwischen 27 Euro pro Tonne, womit die Reformen im Europäischen Emissionshandelssystem (ETS) fruchten. Durch einen Überschuss an Zertifikaten stagnierte der CO2-Preis zuvor jahrelang. Insgesamt ist die Höhe der EEG-Umlage in den letzten Jahren relativ konstant geblieben, bei Berücksichtigung der Inflation wird sie im Jahr 2020 auf dem zweitniedrigsten Wert seit 2014 liegen. Haushalte müssen dennoch für das Jahr 2020 mit einer Steigerung des Strompreises um etwa einen Cent pro Kilowattstunde rechnen. Diese Entwicklung ist etwa zur Hälfte auf die steigenden Strombörsenpreise zurückzuführen, der Rest entfällt auf die steigende EEG-Umlage beziehungsweise auf andere Abgaben und Umlagen, wie zum Beispiel Netzentgelte und die KWK-Umlage. Nach dem leichten Anstieg der EEG-Umlage im nächsten Jahr wird diese 2021 vermutlich letztmalig erhöht. Agora-Berechnungen zeigen, dass die EEG-Umlage im Jahr 2021 bei rund sieben Cent die Kilowattstunde den Kostengipfel erreicht haben wird.
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  • 21. August 2019

    Solarwatt liefert für 1000-Dächer-Programm von Vonovia

    Der Dresdner Anbieter für Photovoltaik-Komplettsysteme unterstützt das 1.000 Dächer-Programm von Vonovia und liefert schlüsselfertige PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als einem Megawatt an das größte deutsche Wohnungsunternehmen.
    In der sächsischen Landeshauptstadt wurden bereits die ersten sechs Vonovia-Wohnhausblöcke mit PV-Modulen von Solarwatt versehen. Ab Ende August sollen mehr als 20 weitere Gebäude mit Solaranlagen bestückt werden. In den kommenden Jahren will das Bochumer DAX-Unternehmen deutschlandweit mindestens 1.000 Dachflächen mit Photovoltaikanlagen ausstatten. Vonovia will den im Rahmen des 1.000 Dächer-Programms erzeugten Strom zunächst ins öffentliche Stromnetz einspeisen. Zukünftig ist jedoch geplant, dass sich die Mieter mit der per PV-Anlage erzeugten Energie auch direkt selbst versorgen können – und so das öffentliche Netz entlasten.
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  • 16. August 2019

    44 % des Stroms kommt aus Erneuerbaren Energien

    Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien legte im ersten Halbjahr 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nochmals deutlich zu.
    Insgesamt wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres etwa 129 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt und damit etwa zehn Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2018 (plus zwölf Milliarden kWh). Das zeigen die Daten der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat). Damit setzt sich der Anstieg der Vorjahre weiter fort. 2018 wurden bereits 38 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland aus erneuerbaren Energien gedeckt – dieser Wert wurde im ersten Halbjahr 2019 nochmal deutlich übertroffen und liegt nach vorläufigen Schätzungen bei etwa 44 Prozent. Das meldet das Umweltbundesamt. Auch im ersten Halbjahr spielte die Windenergie eine entscheidende Rolle bei der Stromerzeugung. Nach einem bereits überdurchschnittlichen Windmonat im Januar sorgte besonders der windstarke März für Rekorde. Mit 16,6 Milliarden kWh Strom haben Windenergieanlagen in diesem Monat erstmals mehr Strom erzeugt als Braun- und Steinkohlekraftwerke zusammen. Am guten Ergebnis der erneuerbaren Energien im aktuellen Halbjahr hatte auch die Photovoltaik (PV) einen entscheidenden Anteil. Eine hohe Anzahl neu installierter PV-Anlagen zu Jahresbeginn sowie das anhaltend sonnige Wetter sorgten für neue Höchstwerte. Damit lag die Stromerzeugung aus PV-Anlagen insgesamt sechs Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Der Zubau neuer Windenergieanlagen hat sich 2019 verlangsamt. Netto wurden im ersten Halbjahr nur etwa 275 Megawatt an neu installierter Windenergieleistung an Land gemeldet – ein Rückgang um über 80 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (1.626 MW) und damit der niedrigste Zubau seit etwa 20 Jahren. Im Bereich der Photovoltaik lag der Zubau in 2018 über dem avisierten Zielkorridor von 2.400 bis 2.600 Megawatt pro Jahr. Im ersten Halbjahr 2019 stieg die neu installierte Leistung um etwa 50 Prozent auf 2.127 MW an.
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  • 16. August 2019

    Hasler fordert Erhöhung des Photovoltaik-Deckels

    Nach einer Schätzung der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen könnte bereits im ersten Halbjahr 2020 die Förderung von neu installierten Photovoltaik-Anlagen durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) enden.
    Das EEG sieht vor, die finanzielle Unterstützung von PV-Neuanlagen mit einer Leistung von bis zu 750 Kilowatt dann zu beenden, wenn alle nach dem EEG geförderten Anlagen eine installierte Gesamtleistung von 52 Gigawatt erreichen. „Diese Deckelung muss rasch erhöht werden“, fordert Josef Hasler, Vorstandsvorsitzender der N-Ergie Aktiengesellschaft. „Die im Bayerischen Energiedialog 2018/2019 vereinbarte Erhöhung der PV-Leistung von 12 auf rund 32 Gigawatt bis 2030 ist der richtige Ansatz. Dieses Ziel kann jedoch ohne Förderung nicht erreicht werden. Wird die Deckelung beibehalten, ist die vom Bayerischen Wirtschaftsminister ausgerufene dezentrale Energiewende ernsthaft gefährdet.“
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  • 16. August 2019

    enercity erweitert Windpark um 33 MW

    Der Hannoveraner Versorger enercity errichtet im Braunkohlerevier der Lausitz im Brandenburgischen Klettwitz einen neuen Windpark.
    Zehn neue Windkraftanlagen werten den Standort weiter auf, der mit über 50 Anlagen in den 90er Jahren einer der ersten großen Onshore-Windparks in Europa war. Auf ehemaligem Braunkohleabraum entstehen mit Klettwitz 2.2 bis Februar 2020 weitere zehn Windkraftanlagen (Vestas Typ V117) mit einer Gesamtnennleistung von 33 MW und 141,5 Meter Nabenhöhe. Fünf davon werden bereits bis Ende 2019 in Betrieb genommen. Der enercity-Anlagenbestand umfasst derzeit Windpark Klettwitz 2.1 mit fünf Vestas V-112 Anlagen, zwei Vestas V-90 sowie sechs Vestas V-66. Die Stromproduktion in Höhe von ca. 40 Millionen kWh des bereits vorhandenen enercity-Windparks Klettwitz deckt bisher den Bedarf von 10.500 Haushalten. Nach Abschluss der Bauphase von Klettwitz 2.2 sind ab Februar 2020 insgesamt 53,5 MW Nennleistung in Betrieb. Prognostizierte 140 Millionen kWh pro Jahr reichen aus, um rund 37.000 Haushalte zu versorgen. In den nächsten zehn Jahren will enercity seine Windstromproduktion von derzeit 560 GWh auf bis zu 2.000 GWh ausbauen. Der aktuelle enercity-Windanlagenbestand mit rund 340 MW Leistung soll sich nahezu verdreifachen.
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