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  • 5. November 2018

    Stadtwerke Neumünster rechnen mit unerwartetem Millionenverlust

    Die Stadtwerke Neumünster (SWN) müssen ihre Prognose für das Jahresergebnis drastisch nach unten korrigieren.
    Die größten Baustellen seien der Vertrieb, die Telekommunikation und der Einkauf, so das Unternehmen. Nach Vorliegen der Halbjahreszahlen rechnete man für die SWN Stadtwerke GmbH noch mit einem Plus von 1,5 Millionen Euro, für den gesamten SWN-Konzern mit einem Minus von 2,7 Millionen Euro. Jetzt schließt das Jahr voraussichtlich mit einem Konzern-Defizit von 6,8 Millionen Euro ab. Von den 4,1 Millionen Euro Differenz zum Halbjahr resultieren 78 Prozent allein aus dem Vertrieb. Größter Verlustbringer ist die Energiebeschaffung, die zum Vertrieb gehört. Durch einen drastischen Sparkurs, interne Effizienzsteigerungen und prozessu-ale sowie organisatorische Änderungen will der Konzern in diesem Jahr 4,5 Millionen Euro heben. Das Gesundungspogramm mit dem Namen „Neustart SWN“ startete im Juni diesen Jahres. Inzwischen sind bereits 69 Prozent der Maßnahmen im Gegenwert von 3,1 Millionen Euro umgesetzt. Größtes Sorgenkind der Stadtwerke ist der Vertrieb. Dort hat sich die Situation im dritten Quartal weiter verschlechtert. Der Vertrieb hatte zum Halbjahresabschluss bereits Verluste von 1 Million Euro realisiert, im dritten Quartal erhöhten sich diese um weitere 3,2 Millionen Euro. Damit weicht der Vertrieb um rund 8,5 Millionen Euro vom Wirtschaftsplan ab. Produktpalette und Prozesse hinken der Entwicklung hinterher und es gibt etliche unwirtschaftliche Lieferverträge. Der kommunale Konzern hat sich seit Jahresbeginn ein hartes Sanierungs- und Restrukturierungsprogramm auferlegt. Angestrebt ist eine dauerhafte Kostensenkung von 8,0 Millionen Euro gegenüber dem Basisjahr 2017. Dieses Ziel des Sofortmaßnahmenprogramms soll bis 2020 realisiert sein. Das Restrukturierungspaket bringt weitere 6 bis 8 Millionen Euro bis 2021.
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  • 4. November 2018

    22,5 MW-Großbatterie in Varel geht in Betrieb

    Der Hybridgroßspeicher nahe der A29 auf Höhe der Autobahnabfahrt Varel-Obenstrohe offiziell in Betrieb.
    Der Oldenburger Energiedienstleister EWE lud zusammen mit den Projektpartnern, den japanischen Unternehmen Hitachi Chemical, NGK Insulators und Hitachi Power Solutions, zur feierlichen Inbetriebnahme ein. Das von der japanischen Wirtschaftsförderungsbehörde NEDO mitfinanzierte Demonstrationsprojekt ist in seiner hybriden Bauart bisher einmalig: Lithium-Ionen Batterien, die einen raschen Zugriff auf die gespeicherte Energie erlauben, wurden mit Natrium-Schwefel-Batterien kombiniert, die sich zum längerfristigen Zwischenspeichern größerer Kapazitäten eignen. Die beiden bewährten Batterietypen werden intelligent gemeinsam gesteuert. Mit der offiziellen Inbetriebnahme startet nun der Demonstrationsbetrieb, dem ein dreimonatiger technischer Testbetrieb vorausging. Die Projektpartner interessiert nicht nur, wie der Speicher sich technisch in das Energiesystem fügt, sondern auch, wie er sich wirtschaftlich optimal betreiben lässt. Der Hybridgroßspeicher soll Frequenzschwankungen im regionalen Stromnetz ausgleichen und so zur Netzstabilität beitragen. Damit erbringt er Systemdienstleistungen, die Netzbetreiber oder Betreiber von Windenergie- und anderen Erzeugungsanlagen an der Strombörse nachfragen können. Bei Bedarf gibt er mehr als 11,5 Megawatt Leistung ins Stromnetz ab oder nimmt sie daraus auf. Seine Speicherkapazität von mehr als 22,5 Megawattstunden würde umgerechnet ausreichen, um alle Haushalte in Varel fünf Stunden lang mit Strom zu versorgen.
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  • 4. November 2018

    Projekt „Windwasserstoff Salzgitter“ ist auf dem Weg

    Die Salzgitter Flachstahl GmbH, Linde AG und Avacon Natur GmbH haben einen Kooperationsvertrag für das gemeinsame Innovationsprojekt „Windwasserstoff Salzgitter“ unterzeichnet und damit einen Schritt in Richtung einer wasserstoffbasierten Industrie vollzogen.
    Das berichtet Avacon. Ziel des Vorhabens ist es, in Salzgitter Wasserstoff mittels Elektrolyse und Strom aus Windkraft zu erzeugen. Damit soll eine wichtige Grundlage für den zukünftigen Einsatz größerer Mengen an Wasserstoff zur Verringerung direkter CO2-Emissionen bei der Stahlherstellung geschaffen werden. Salzgitter Flachstahl plant den Bau und Betrieb einer PEM-Elektrolyseanlage (PEM: Protonen Exchange Membran) mit einer Kapazität von rund 400 N.m³/h. Avacon beabsichtigt, auf dem Gelände des Salzgitter-Konzerns sieben Windkraftanlagen mit einer Leistung von 30 Megawatt zu errichten und zu betreiben, von denen sich drei auf dem Areal des Hüttenwerks befinden werden. Der Industriegaslieferant Linde wird die kontinuierliche Versorgung des Wasserstoffbedarfs absichern. Die Kosten für das gesamte Projekt (Aufbau der Windkrafträder und der Wasserstoffanlagen inklusive deren Einbindung in die bestehenden Leitungsnetze) belaufen sich auf rund 50 Mio. Euro. Zur Finanzierung dieses zukunftsweisenden industriellen Klimaschutzprojektes werden auch Fördermittel benötigt. Bei einem reibungslosen Projektablauf könnte die Wasserstofferzeugung auf dem Werksgelände 2020 beginnen.
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  • 4. November 2018

    Studie erwartet zunehmenden Eigenverbrauch bei kleinen Solaranlagen

    20 Jahre nach dem Solarboom von 2009 bis 2012 werden in den Jahren 2029 bis 2032 besonders viele Anlagen aus der Förderung fallen.
    Deshalb könnten bis 2033 die Betreiber von insgesamt mehr als einer Million Solaranlagen mit einer Menge von 24 TWh auf den freien Strommarkt drängen. Das berichtet die Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PWC) in Frankfurt. Unklar ist dabei bisher, wie die Einspeisung und der Vertrieb dieser Energiemenge außerhalb der EEG-Förderungen geregelt wird. Insbesondere in den südlichen Bundesländern, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen wird es viele Betreiber geben, die für ihre Anlage ein neues Nutzungskonzept suchen. Besonders für die Betreiber kleiner Solaranlagen ist der Eigenverbrauch des produzierten Stroms eine attraktive Alternative zur Einspeisung, die für die EEG-Förderung erforderlich ist. Aufgrund der Entwicklung von EEG-Vergütung und Bruttostrompreis ist für neue Anlagen seit 2012 der Eigenverbrauch von Solarstrom attraktiver als die gesicherte EEG-Vergütung. Um von der wirtschaftlichen Vorteilhaftigkeit des Eigenverbrauchs zu profitieren, können Anlagenbetreiber Stromspeicher einsetzen und so den zeitlichen Versatz von Stromproduktion und -verbrauch überbrücken. Die Anschaffungskosten für solche Lithium-Ionen-Speicher werden in den kommenden Jahren rapide abnehmen. Während sie in der Anschaffung derzeit im Schnitt rund 1.100 Euro/kWh kosten, wird sich der Preis Prognosen nach bis 2025 halbieren und auf 580 Euro/kWh sinken. In den nächsten Jahren ist deshalb ein starker Anstieg des Verkaufs von Batteriespeichern zu erwarten.
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  • 26. Oktober 2018

    Entega und Steag investieren 17 Mio. Euro in TU-Energieversorgung

    17 Millionen Euro hat ein Konsortium aus STEAG New Energies GmbH (Saarbrücken) und ENTEGA AG (Darmstadt) in die Energieversorgung der Technischen Universität Darmstadt investiert.
    In den 160 Gebäuden der TU werden jährlich etwa 54.000 MWh Strom, 62.000 MWh Wärme und 5.000 MWh Kälte verbraucht. Dies entspricht dem Energiebedarf einer Kleinstadt. In knapp drei Jahren Planungs- und Bauzeit wurde das Projekt umgesetzt. Die neu gegründete ENTEGA STEAG Wärme GmbH errichtete eine neue Energiezentrale am Campus Lichtwiese, installierte drei Blockheizkraftwerke und eine Absorptionskältemaschine und verlegte ein drei Kilometer langes Kältenetz. Außerdem wurde das Fernwärmenetz der TU über eine rund zwei Kilometer lange Wärmetrasse mit dem Wärmenetz der ENTEGA verbunden. Dadurch kann fast die Hälfte des Wärmebedarfs umweltschonend aus dem Müllheizkraftwerk gedeckt werden. Die Gesellschaft gehört zu 51 Prozent der Steag New Energies GmbH und zu 49 Prozent der ENTEGA AG. In der Technischen Universität werden jährlich etwa 54.000 MWh Strom, 62.000 MWh Wärme und 5.000 MWh Kälte verbraucht. Die Planungen gehen davon aus, dass die Verbräuche in den kommenden 15 Jahren auf etwa 63.000 MWh Strom, 80.000 MWh Wärme und 12.000 MWh Kälte ansteigen werden.
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  • 26. Oktober 2018

    Vettenfall baut Ladenetzwerk aus

    Vattenfall möchte in den kommenden fünf Jahren einer der führenden Betreiber von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Nordwesteuropa werden und strebt in diesem Zeitraum einen Umsatz von einer Milliarde Schwedischen Kronen (100 Millionen Euro) an.
    Hierfür baut das Unternehmen auch in Deutschland seine Geschäftseinheit weiter aus. Das Ladenetzwerk InCharge umfasst bereits 9.000 Ladepunkte. Zusammen mit Partnern will Vattenfall Privatpersonen, Unternehmen und Gemeinden den Umstieg auf Elektromobilität erleichtern. Deswegen setzt das Unternehmen auf offene Standards, denen sich jeder anschließen kann. An allen InCharge-Stationen können Kunden per App, Ladekarte oder RFID-Tag laden, wobei Vattenfall die Abrechnung übernimmt. InCharge wurde bereits 2016 in Schweden eingeführt, Deutschland und Großbritannien sind im Sommer 2018 dazu gestoßen. Um den Auf- und Ausbau des E-Mobility-Geschäfts in Deutschland voranzutreiben, hat Vattenfall Fermin Bustamante an Bord geholt. Er hat mehrjährige Erfahrung in leitenden Positionen in der Solar- und Elektrofahrzeugindustrie und war zuletzt verantwortlich für die DACH-Region des Ladeinfrastruktur-Unternehmens EVbox.
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  • 26. Oktober 2018

    Stromnetzentgelte steigen um 2 Prozent

    Die Entgelte für die Nutzung der Stromnetze steigen 2019 im bundesweiten Durchschnitt um zwei Prozent.
    Sie machen etwa ein Viertel des Strompreises für Endkunden aus. Besonders stark treffen die Erhöhungen der Netznutzungsentgelte den Norden Deutschlands. Verbraucher in Bremen zahlen im kommenden Jahr 18 Prozent mehr. In Hamburg und Schleswig-Holstein beträgt das Plus jeweils zwölf Prozent, in Mecklenburg-Vorpommern neun Prozent. Das berichtet Check24. Entgegen dem bundesweiten Trend entwickeln sich die Gebühren zum Beispiel in Berlin und Sachsen (jeweils minus zwei Prozent). Lokal gibt es auch noch deutlichere Senkungen.
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