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  • 27. März 2019

    Methanisierungsanlage in Falkenhagen geht in Betrieb

    Nachdem die Power-to-Gas Anlage im brandenburgischen Falkenhagen im Mai 2018 um eine Methanisierungsstufe erweitert wurde, wird nun Methan ins Erdgasnetz eingespeist.
    Damit konnten die Partner des internationalen Forschungsprojekts Store+Go die technische Machbarkeit des Power-to-Gas-Prozesses von der Elektrolyse über die Methanisierung bis zur Einspeisung von „grünem“ Gas in das Erdgasnetz demonstrieren. Bisher wurde von der Power-to-Gas-Anlage in Falkenhagen reiner Wasserstoff ins Erdgasnetz eingespeist. Inzwischen produziert die Anlage pro Tag bis zu 1.400 Kubikmeter synthetisches Methan (SNG), was in etwa einer Energiemenge von 14.500 kWh entspricht. Mit dieser Energiemenge könnten 200 CNG-Fahrzeuge der Golfklasse etwa 150 km pro Tag fahren. Die Methanisierung ist für den Dauerbetrieb ausgelegt und erzielt dabei konstant eine sehr hohe Einspeisequalität. Zur Erzeugung des grünen Methans wird der regenerativ erzeugte Wasserstoff mit CO2 aus einer Bio-Ethanol-Anlage zu Methan, d.h. synthetischem Erdgas, umgewandelt. Die beim Prozess entstehende Wärme wird außerdem von dem benachbarten Furnierwerk genutzt. Gemeinsam mit Betreiber Uniper und den Standortpartnern thyssenkrupp Industrial Solutions, der DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des KIT und dem Teilinstitut Chemische Energieträger – Brennstofftechnologie des Engler-Bunte-Instituts am KIT als Verfahrensentwickler wurde die Anlage realisiert.
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  • 27. März 2019

    Peter Flosbach bleibt Technik-Geschäftsführer in Dortmund

    Der Aufsichtsrat der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) hat den Vertrag von Technik-Geschäftsführer Peter Flosbach verlängert.
    Der Diplom-Ingenieur ist seit Anfang 2015 in dieser Funktion bei DEW21 tätig. „Peter Flosbach hat mit seiner Arbeit in den vergangenen Jahren maßgeblich zum Erfolg von DEW21 beigetragen“, erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende Ullrich Sierau im Rahmen der Wiederbestellung, „beispielhaft für die geleistete Arbeit ist die Entwicklung der neuen abwärmebasierten Wärmestrategie und der damit verbundene Umbau des Wärmenetzes zu einem innovativen Quartiersverbundsystem. Bis 2023 kann dadurch der CO2-Ausstoß in der Dortmunder Fernwärmeversorgung um 80 Prozent gesenkt werden.“ Zudem habe Peter Flosbach die Neuaufstellung der Dortmunder Netz GmbH (DONETZ) als große Netzgesellschaft erfolgreich umgesetzt und DONETZ kontinuierlich weiterentwickelt.
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  • 27. März 2019

    Naturstrom AG kauft alte Windparks auf

    Die Naturstrom AG richtet sich mit dem Kauf älterer Windparks auf den Umbruch ab 2021 ein, wenn jährlich tausende Windenergieanlagen aus dem EEG fallen.
    Den Anfang macht der Öko-Energieversorger mit dem Erwerb eines Windparks in Nordhessen. Die sieben Anlagen des Windparks Eselsberg bei Trendelburg wurden bisher von einer Bürgerenergiegesellschaft betriebenen. Ab Anfang 2021 erhalten sie keine Vergütung mehr. Fünf dieser Windräder betreibt Naturstrom dann weiter und beliefert daraus die eigenen Kunden. Zwei werden durch eine moderne Anlage ersetzt. Mit der Akquisition treibt der Öko-Energieversorger seine Strategie voran, ein umfangreiches Dienstleistungsangebot für Altanlagenbetreiber anzubieten. Es reicht von der Vermarktung des Stroms über die technische und kaufmännische Betriebsführung, Service und Wartung für Altanlagen bis hin zu Investitionen in betroffene Anlagen. „Das Ende der EEG-Vergütung für tausende Anlagen markiert einen Epochenwechsel für die Energiewende“, erläutert Dr. Thomas E. Banning, Vorstandsvorsitzender der Naturstrom AG. „Ab 2021 werden große Mengen Windstrom für die Belieferung von Stromkunden zur Verfügung stehen, die sich eine nachgewiesene Belieferung aus deutschen Ökokraftwerken jenseits der Großwasserkraft wünschen.“ Bisher erhalten die Ökostromanlagen eine im EEG festgelegte Vergütung, weswegen der produzierte Strom nicht als Ökostrom vermarktet werden darf. Das ändert sich mit Wegfall der Vergütung. „Als Pionier der echten Ökostrombelieferung werden wir die Erzeugung und den Vertrieb von Strom aus regenerativen Quellen energiewirtschaftlich sinnvoll zusammenzuführen“, so Banning weiter. Silvester 2020 endet die EEG-Vergütung für Windenergieanlagen, die bereits 20 Jahre und länger am Netz sind. Dies betrifft Anlagen mit einer Leistung von rund 4.000 MW, so eine Studie des Beratungsunternehmens Deutsche Windguard. In den fünf Folgejahren kommen noch einmal jährlich im Schnitt 2.300 bis 2.400 MW hinzu. Innerhalb von sechs Jahren fallen mit 16.000 MW somit knapp 30 Prozent der in Deutschland installierten Windenergie-Leistung aus dem EEG.
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  • 22. März 2019

    Weiterer Geschäftsführer verlässt Stadtwerke Neumünster

    Der Geschäftsführer der Stadtwerke Neumünster Tino Schmelzle hat den Aufsichtsrat um die Auflösung seines Vertrags gebeten.
    Der aus dem Ruhestand zurückgekehrte Bernd Michaelis soll das Unternehmen zunächst allein weiter führen, berichten die Kieler Nachrichten. Im Januar war Co-Geschäftsführer Thomas Junker entlassen worden. Junker und Schmelzle waren im Januar 2017 gemeinsam als neues Geschäftsführer-Duo angetreten. 2017 und 2018 waren dann hohe Verluste entstanden. Thomas Junker hat gegen seine Abberufung Klage eingereicht.
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  • 22. März 2019

    Aus Telekom Ladestrom wird Get Charge

    Die Deutsche Telekom will mit Get Charge gewährleisten, dass Kunden mit einer einzigen App und Karte auf das größtmögliche Ladenetzwerk zugreifen können.
    Um Kunden Zugang zu möglichst vielen Ladepunkten zu ermöglichen und die Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Service-Qualität der jeweiligen Partner zu honorieren, unterscheidet Telekom in dem neuen Tarif zwischen bevorzugten und sonstigen Ladestellen. Ziel ist es, den Kreis der bevorzugten Ladestellenbetreiber weiter auszubauen. Get Charge erhöht die Reichweite auf 13.400 Ladepunkte. Get Charge wird im Lauf des Aprils auch an Ladepunkten von Fastned verfügbar sein. Bereits ab 1. April 2019 ist Get Charge an Ladestellen von ladenetz verfügbar. Am 1. und 2. April 2019 ist das Laden mit dem Telekom Ladestrom an allen angeschlossenen Ladestellen kostenlos. Der neue Tarif ist ab dem 3. April 2019 gültig. Abgerechnet werden Kilowattstunden anstelle von Minuten.
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  • 21. März 2019

    LEW deckt 70 Prozent des Strombedarf mit Erneuerbaren

    Die LEW-Gruppe in Augsburg hat 2018 ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern von 142 Millionen Euro und einen Umsatz von 2,06 Milliarden Euro erzielt.
    Unterschiede im Vergleich zum Vorjahr sind im Wesentlichen auf Sondereffekte zurückzuführen. Die Investitionen übertreffen mit rund 108 Millionen Euro noch einmal leicht die bereits sehr hohen Werte der Vorjahre. Mit einem rechnerischen Anteil von mehr als 70 Prozent am Stromverbrauch der Endkunden im LEW-Netzgebiet gehört Bayerisch-Schwaben zu den Vorreitern bei erneuerbaren Energien in Deutschland. 2018 erreichte dabei die Einspeisung aus Photovoltaikanlagen einen neuen Rekordwert: 1.680 Millionen Kilowattstunden wurden insgesamt eingespeist. Damit können rechnerisch rund 470.000 Durchschnittshaushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden. Prognosen zufolge beläuft sich 2018 die Gesamtsumme der Vergütungszahlungen an die Betreiber von PV-Anlagen im LEW-Netzgebiet auf rund 520 Millionen Euro – das ist mehr als je zuvor und macht etwa 70 Prozent der gesamten EEG-Vergütung im LEW-Netz aus. Insgesamt waren Ende 2018 mehr als 75.000 regenerative, dezentrale Anlagen ans LEW-Netz angeschlossen, rund 2.500 mehr als im Vorjahr. Sie kommen zusammen auf eine Gesamtleistung von insgesamt 2.170 Megawatt und haben 2018 rund fünf Milliarden Kilowattstunden in das LEW-Netz eingespeist. Das deckt rechnerisch den jährlichen Strombedarf von mehr als 1,6 Millionen Haushalten – fast doppelt so viele wie im Regierungsbezirk Schwaben. Die ans LEW-Netz angeschlossenen Erzeugungsanlagen erzeugten 2018 an etwa jedem zweiten Tag mehr Strom als insgesamt benötigt wurde. Diese überschüssige Energie wurde in das vorgelagerte Übertragungsnetz gespeist. Auch die eigene Erzeugung aus Photovoltaik baut LEW weiter aus: 2018 hat LEW auf eigenen Gebäuden 15 Dachanlagen installiert, hinzu kamen zwei Solarparks mit einer Leistung von je etwa 750 Kilowatt peak. Die Gesamtleistung der eigenen PV-Anlagen von LEW betrug zum Jahresende damit rund 3,8 Megawatt peak. Das ist etwa doppelt so viel wie noch vor einem Jahr. Das bereinigte EBIT der LEW-Gruppe wird im Geschäftsjahr 2019 voraussichtlich leicht unterhalb dem des Vorjahres liegen. Im Strom- und Gasgeschäft rechnet LEW in den meisten Segmenten mit einer stabilen Absatzentwicklung beziehungsweise leichten Zuwächsen. Die Investitionen wird die LEW-Gruppe 2019 noch einmal deutlich erhöhen. Das liegt vor allem an den Investitionen für die flächendeckende Glasfasererschließung von acht Kommunen für LEW Highspeed.
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  • 20. März 2019

    Leitfaden für Missbrauchsaufsicht im Stromsektor liegt vor

    Das Bundeskartellamt und die Bundesnetzagentur haben die Konsultation der Entwurfsfassung des Leitfadens für die kartellrechtliche und energiegroßhandelsrechtliche Missbrauchsaufsicht im Bereich Stromerzeugung/-großhandel veröffentlicht.
    Der Leitfaden erläutert die Zielrichtung, die Regeln für die Anwendung und die Reichweite der kartellrechtlichen Missbrauchsaufsicht auf dem Stromerstabsatzmarkt und behandelt Auslegungsfragen der Verordnung über die Integrität und Transparenz des Energiegroßhandelsmarkts in Bezug auf den Energiegroßhandel. Der Entwurf wurde von Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt gemeinsam erstellt. Schriftliche Stellungnahmen insbesondere von Unternehmen, Verbänden, Behörden oder wissenschaftlichen Instituten zum Entwurf des Leitfadens können bis 20. Mai 2019 eingereicht werden.
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