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  • 2. September 2019

    Studie: Ladesteuerung senkt Kosten für E-Mobilität

    Die deutschen Stromnetze können in den nächsten Jahrzehnten mit vergleichsweise geringem Aufwand fit für die massenhafte Einführung von Elektroautos gemacht werden.
    Eine intelligente Regulierung vorausgesetzt, wird es bis 2050 jährlich 1,5 Milliarden Euro kosten, Kabel und Transformatoren so zu verstärken, dass sie den Strom für dann 30 Millionen Elektroautos transportieren können. Diese Kosten lassen sich durch die zusätzliche Stromnachfrage der Fahrzeuge decken und führen nicht zu steigenden Strompreisen. Bei einer Vollelektrifizierung des Fahrzeugbestandes auf heutigem Niveau, die mit 45 Millionen Elektrofahrzeugen im Jahr 2050 einhergeht, würden sich die jährlichen Netzausbaukosten auf bis zu 2,1 Milliarden Euro belaufen. Damit muss zukünftig nicht mehr in Stromverteilnetze investiert werden als in der Vergangenheit. In diesen Kostenschätzungen enthalten sind bereits Ausgaben zur Modernisierung der Netze, die ohnehin anfallen würden. Das sind zentrale Ergebnisse einer Studie, die Agora Verkehrswende, Agora Energiewende und The Regulatory Assistance Project (RAP) jetzt vorgestellt haben. Voraussetzung für den kostenoptimierten Ausbau der Verteilnetze ist, dass Lastspitzen beim Laden der Fahrzeuge abgemildert werden, so dass eine teure Überdimensionierung von Kabeln und Transformatoren vermieden wird. Das dafür nötige „gesteuerte Laden“ kann auf eine Weise erfolgen, die für die Fahrzeugnutzerinnen und -nutzer so gut wie nicht spürbar ist. Dazu würden die Betreiber der Verteilnetze Prognosen über die voraussichtliche Belastung ihrer Netze vorab an Stromlieferanten geben, die daraufhin die Ladestationen für die Elektroautos so steuern, dass es nicht zu Netzüberlastungen kommt. Im Gegenzug könnten die Nutzer der Elektroautos zu lastarmen Zeiten einen Rabatt auf die Netzentgelte für ihren Autostrom erhalten. Sollten sie dennoch zu Zeiten von Netzspitzen mit hoher Leistung laden wollen, so müssten sie mit einem Aufschlag auf die normalen Netzentgelte rechnen. Ohne ein derart gesteuertes Laden wäre der Netzausbau für eine große Zahl von Elektroautos nicht finanzierbar, da die Stromnetze dann auf die maximale Stromnachfrage hin ausgebaut werden müssten, die nur an wenigen Stunden im Jahr auftritt. Die Studie arbeitet zudem Unterschiede bei den Netzausbaukosten zwischen städtischen, halbstädtischen und ländlichen Regionen heraus. Demnach profitieren insbesondere Vorstädte und das Land vom gesteuerten Laden, die jährlichen Netzausbaukosten können dadurch mehr als halbiert werden: Bei einem bundesweiten Bestand von 15 Millionen Elektroautos im Jahr 2030 sinken sie dadurch beispielsweise von 99 auf 39 Euro pro Kopf und Jahr.
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  • 2. September 2019

    ZEV, SWA und VWS setzen Zusammenarbeit mit GISA fort

    Die Zwickauer Energieversorgung GmbH (ZEV), die Stadtwerke Aue – Bad Schlema GmbH (SWA) und die VWS Verbundwerke Südwestsachsen GmbH setzen ihre Zusammenarbeit mit dem IT-Dienstleister GISA fort.
    Das gaben die beteiligten Unternehmen und der Gesellschafter enviaM jetzt bekannt. GISA als IT-Experte für die Energiewirtschaft ist seit mehr als 15 Jahren Partner der drei Gesellschaften und weiter verantwortlich für Betreuung und Betrieb der Abrechnungssysteme für alle Marktrollen, inklusive des Messstellenbetriebs. Künftig werden die Stadtwerke gemeinsam die Softwarelösung Wilken ENER:GY nutzen. Die Produktivsetzung ist für das Jahr 2021 geplant. Die regionalen Energieversorger ZEV, SWA und VWS haben derzeit etwa 125.000 Kunden.
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  • 28. August 2019

    THEE und CEE planen 500 MW Freiflächenanlagen ohne Förderung

    Die Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co.
    KG (THEE) und die CEE Group (CEE), beide aus Hamburg, haben ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, um gemeinsam große Freiflächen-Solaranlagen in Deutschland ohne Förderung zu realisieren und zu betreiben. Die THEE ist die Entwicklungs- und Investitionsplattform der Thüga-Gruppe im Bereich der Erneuerbaren Energien. Die THEE hat Zugriff auf geeignete Freiflächen in mehreren deutschen Bundesländern und bringt planerische und energiewirtschaftliche Kompetenz sowie Betreiber-Know-How in die Kooperation ein. Die Thüga-Gruppe, das größte Netzwerk kommunaler Stadtwerke in Deutschland, steht als Partner für den Abschluss langfristiger Stromabnahmeverträge zur Verfügung. Die CEE ist einer der bedeutendsten deutschen Investoren im Bereich der Erneuerbaren Energien und investiert vorwiegend in Wind- und Solaranlagen in Kontinentaleuropa. CEE hat langjährige Erfahrung im Erwerb, dem Betrieb, der Instandhaltung und dem Repowering von großen Freiflächen-Solarparks in verschiedenen Märkten. Neben ihrer bedeutenden Markstellung beim Einkauf von PV-Modulen und Wechselrichtern wird CEE Kapital, Finanzierungskompetenz sowie internationales Markt- und Transaktions-Know-How in die Partnerschaft einbringen. In den kommenden Jahren planen THEE und CEE mehrere Freiflächen-Solaranlagen in der Größenordnung von insgesamt rund 500 MW in Deutschland gemeinsam zu realisieren und zu betreiben. Entsprechende Projekte unter anderem in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg befinden sich bereits in der Entwicklung und sollen ab 2020 schrittweise realisiert werden.
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  • 28. August 2019

    Siegfried Pflüger wird Geschäftsführer der Stadtwerke Waldshut-Tiengen

    Siegfried Pflüger wird Alleingeschäftsführer der Stadtwerke Waldshut-Tiengen GmbH.
    Das berichtet die Badische Zeitung. Pflüger folgt auf Horst Schmidle, der zum 1. März 2020 altersbedingt ausscheidet. Siegfried Pflüger ist Bauingenieur und Betriebswirt. Zuvor war Pflüger seit der Kündigung im Juli 2018 bei den Stadtwerken Bad Säckingen freigestellt.
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  • 28. August 2019

    EnBW baut ölbefeuertes Kraftwerk für Netzsicherheit

    Die EnBW AG hat vom Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW den Zuschlag zur Vorhaltung eines neuen 300 Megawatt Gasturbinenkraftwerks als sogenanntes „besonderes netztechnisches Betriebsmittel“ erhalten.
    Das neue Kraftwerk soll ab dem 1. Oktober 2022 auf Anforderung des verantwortlichen Übertragungsnetzbetreibers TransnetBW kurzfristig einspringen, um nach einem Betriebsmittelausfall im Übertragungsnetz die Systemsicherheit und Zuverlässigkeit wiederherzustellen. Im Rahmen der Energiewende werden zur Wiederherstellung der Sicherheit und Zuverlässigkeit des Elektrizitätsversorgungssystems nach einem Betriebsmittelausfall zusätzliche regelbare und hochflexible Kapazitäten benötigt. Eine Veräußerung der Leistung oder Stromerzeugung dieser Kraftwerke an den Strommärkten ist gesetzlich ausgeschlossen. Die Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW, Amprion und Tennet haben den jeweiligen Bedarf in Abstimmung mit der zuständigen Regulierungsbehörde, der Bundesnetzagentur, identifiziert und dessen Deckung innerhalb vorgegebener Regionen technologieneutral ausgeschrieben. Im Ausschreibungsverfahren für den Südwesten Deutschlands hat die EnBW nun von der TransnetBW den Zuschlag erhalten. Kern des Neubaus wird eine so genannte offene Gasturbinenanlage sein, die mit extra-leichtem Heizöl befeuert werden soll. Sie kann in relativ kurzer Zeit eine hohe elektrische Leistung zur Verfügung stellen. Da lediglich sehr geringe Einsatzzeiten der Anlage erwartet werden, hat der dabei eingesetzte Brennstoff keine wesentliche Auswirkung auf die Umwelt. Auch für Gasturbinen, die mit Heizöl betrieben werden, gelten heute niedrige Emissionsgrenzwerte, die die neue Anlage einhalten wird. Da die von den Übertragungsnetzbetreibern ausgeschriebenen Anlagen zur Wiederherstellung der Sicherheit und Zuverlässigkeit des Elektrizitätsversorgungssystems nach einem Betriebsmittelausfall eingesetzt werden sollen, ist eine hohe und zuverlässige Verfügbarkeit der Anlagen entscheidend. Vor diesem Hintergrund hat die Verwendung von leichtem Heizöl als Brennstoff diverse Vorteile. In Marbach kann der maximale Brennstoffbedarf für ein ganzes Jahr in bereits vorhandenen Öltanks direkt am Standort gelagert werden. Damit ist man unabhängig von kurzfristigen Lieferengpässen, wie sie bei anderen Brennstoffen eintreten könnten. Außerdem hängt die Systemsicherheit in Süddeutschland damit nicht von einem einzigen Primärenergieträger – wie beispielsweise Erdgas – ab. Bereits in diesem Herbst werden mit Umbaumaßnahmen im Umspannwerk die ersten Bauarbeiten auf dem Gelände in Marbach am Neckar anlaufen. Voraussichtlich ab Februar 2020 beginnt dann die Baufeldfreimachung für die Gebäude der Netzstabilitätsanlage. Die Verfügbarkeit der neuen Erzeugungsanlage ist für den 1. Oktober 2022 vorgesehen.
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  • 23. August 2019

    Bayer verlängert bei den Stadtwerken Bayreuth

    Stadtwerke-Chef Jürgen Bayer hat seinen Vertrag in Bayreuth um fünf Jahre verlängert.
    Seit 2009 ist Bayer für die Geschicke der Stadtwerke Bayreuth verantwortlich. Unter Bayers Ägide habe das Unternehmen sein Kerngeschäft erheblich gestärkt: Gut 70 Millionen Euro flossen in die Versorgung mit Strom, Gas, Wasser, Fernwärme sowie in die Bäder, den Stadtbusverkehr und die Parkeinrichtungen der Stadtwerke. Die Digitalisierung werde nach Bayers Einschätzung auch in den kommenden Jahren eine der wichtigsten Triebfedern für die Entwicklung der Stadtwerke Bayreuth sein.
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  • 23. August 2019

    badenova erhöht Beteiligung an sparstrom.de

    Vor drei Jahren haben badenova und die SH Telekommunikation Deutschland GmbH die sparstrom Energievertriebs GmbH gegründet.
    badenova übernahm zum 1. Juli 2019 50,1 Prozent an der Gesellschaft. Über die Webseite www.sparstrom.de können Kunden nicht nur günstige Ökostrom- und Erdgasverträge abschließen, sondern auch unter verschiedenen „Bundle“-Produkten auswählen, wie zum Beispiel einem hochwertigen Smartphone oder Tablet, einem E-Roller oder E-Scooter. Die Angebote werden laufend ergänzt, jüngst um einen Kaffee-Vollautomaten, „weiße Ware“ wie Waschmaschinen oder Staubsauger-Roboter etc.
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