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  • 5. April 2019

    swb kombiniert 15 MW-Batterie mit Wärmespeicher

    Die Bremer swb hat einen 15 Megawatt (MW) Batteriespeicher kombiniert mit einer Power-to-Heat-Anlage gebaut.
    Das Hybridregelkraftwerk (HyReK) koppelt die beiden Sektoren Strom und Wärme und ist in der Lage, Systemdienstleistungen für den Strommarkt und mögliche überschüssige Stromproduktion in Form von Wärme für die Fernwärmeversorgung bereitzustellen. Elektrische Regelleistung kann sowohl in dem Lithium-Ionen-Batteriespeicher gespeichert werden als auch über einen Elektrokessel in heißes Wasser für den Fernwärmekreislauf umgewandelt werden. Das in Teilen notwendige Nachladen der Batterie für die positive Regelleistungserbringung erfolgt effizient über das vorhandene Heizkraftwerk Hastedt. Zwischen dem Elektrokessel, der wie ein Tauchsieder funktioniert, und dem Batteriespeicher arbeitet eine zum Patent angemeldete Umschalteinrichtung der Firma AEG Power Solutions. Die Zusammenschaltung von Erhitzer und Lithium-Batterie, die von Leclaché bereitgestellt wurde, über den zum Patent angemeldeten "Schalter" der AEG Power Solutions auf der Gleichstromseite ist neu an diesem Konzept des Hybridregelkraftwerks. Mit dem System ist die Vermarktung von 15 MW Primärregelleistung am Regelenergiemarkt möglich. Durch die Bewilligung des Förderantrags durch das Bundeswirtschaftsministerium wird die Beforschung der effizienten Betriebsführung und Potenzialentwicklung für neuartige Systemdienstleistungen zukünftiger Netze bei swb ermöglicht. In einer Kooperation mit AEG PS und dem DLR in Oldenburg wird das HyReK zu einem wichtigen Baustein für die Energiewende weiterentwickelt, für den die Bewilligung einer hohen sechsstelligen Fördersumme einher gegangen ist. Die Gesamtinvestition beträgt über 10 Millionen Euro. Die wissenschaftliche Begleitung des Forschungsprojekts liegt in der Hand des Oldenburger Instituts für vernetzte Energiesysteme, einer Einrichtung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die Forscher wollen zeigen, wie das neuartige Kraftwerkskonzept durch innovative Betriebsführungsstrategien optimal betrieben werden kann.
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  • 5. April 2019

    Re-Wind kauft 29 ältere Windkraftanlagen

    Als neuer Akteur am Windenergiemarkt hat das Investmentunternehmen Re-Wind 29 ältere Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 50 Megawatt in Deutschland erworben.
    Re-Wind plant, einen Großteil der Anlagen durch Windkrafträder der neuesten Generation zu ersetzen und ihren Weiterbetrieb in den zugehörigen Windparks dauerhaft zu sichern. Re-Wind ist Teil der Q-Energy-Gruppe, einer Investmentgesellschaft für erneuerbare Energien mit Niederlassungen in Madrid und Berlin. Ziel von Re-Wind ist es, weitere Windkraftanlagen in Deutschland zu kaufen und nach Möglichkeit zu repowern, um so den Ausstieg aus fossilen Energiequellen zu unterstützen. Re-Wind richtet sich vor allem an private Eigentümer von Windkraftanlagen mit einem Baujahr zwischen 2000 und 2005. Bei den ersten erworbenen Anlagen handelt es sich um Windkrafträder in Waldow (Brandenburg), Schackensleben (Sachsen-Anhalt), Harrienstedt (Niedersachsen) und Dortmund-Salingen (Nordrhein-Westfalen) sowie um mehrere Windkrafträder im Saarland. Die meisten von ihnen verfügen derzeit über eine Nennleistung von jeweils 1,5 bis 2,0 Megawatt, insgesamt beläuft sich die Nennleistung der 29 akquirierten Anlagen auf mehr als 50 Megawatt. In den kommenden Jahren soll ein Großteil von ihnen durch moderne Anlagen mit einer Nennleistung von 4 bis 5 Megawatt ersetzt werden.
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  • 3. April 2019

    Stadtwerke Hanau und GETEC gründen PionierWerk Hanau

    Die Stadtwerke Hanau und GETEC wollen ihre Zusammenarbeit zur Infrastrukturentwicklung des Quartiers Pioneer Park in Hanau ausbauen und auf ein langfristiges Fundament stellen.
    GETEC hat dazu 50,1 Prozent der Gesellschaftsanteile an der PionierWerk Hanau GmbH erworben. Die neue Gesellschaft errichtet die Infrastruktur im neuen Stadtquartier Pioneer Park in Hanau. Das beinhaltet ein umfassendes und innovatives Dienstleistungspaket rund um die Themen Strom, Wärme, Telekommunikation, Smart Home und Elektromobilität. Seit über einem Jahr arbeiten die Stadtwerke Hanau und GETEC gemeinsam bereits intensiv an der Entwicklung des gemeinsamen Projektes. Im Ergebnis ist ein Energie- und Mobilitätskonzept für den Pioneer Park entstanden. Mit dem Einstieg von GETEC bei der seinerzeit von den Stadtwerken Hanau gegründeten PionierWerk Hanau wird die Zusammenarbeit der Partner auf eine neue Stufe gestellt. Auf dem 50 ha und damit etwa 70 Fußballfelder großen ehemaligen Gelände der US-Streitkräfte werden etwa 1.600 Wohnungen für bis zu 5.000 Menschen entstehen. GETEC und die Stadtwerke Hanau werden künftig im „Quartier der Zukunft“ über die gemeinsame Gesellschaft das neue Wohnquartier mit klimafreundlicher und effizienter Energie versorgen und dazu zusätzlich Smart Home – Lösungen, Breitbandinternet und E-Mobility bereitstellen. Das Energiekonzept sieht den Einsatz von drei Blockheizkraftwerken zur effizienten Erzeugung von Wärme und Strom sowie Brennwertkessel und Wärmepumpentechnologie vor. Zusätzlicher Strom wird über Photovoltaik erzeugt.
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  • 2. April 2019

    Neuer Insolvenzantrag für Deutsche Energie GmbH

    Für den Stromversorger Deutsche Energie GmbH (DEG) ist zum zweiten Mal Insolvenzantrag gestellt worden.
    Das Amtsgericht Heilbronn bestellte den Stuttgarter Rechtsanwalt Michael Pluta zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Das berichtet die Heilbronner Stimme. Vorläufiger Insolvenzverwalter in dem ersten Verfahren war Professor Martin Hörmann von Anchor Rechtsanwälte. Nach seiner Darstellung hat sich Folgendes zugetragen: "Im Insolvenzantragsverfahren über das Vermögen der DEG Deutsche Energie GmbH wurde der bisherige Geschäftsführer vor kurzem abberufen und ein neuer Geschäftsführer bestellt, ein Herr Nick Goetze aus Berlin. Dieser hat den Insolvenzantrag zurückgenommen." Ein gestellter Insolvenzantrag könne bis zur Verfahrenseröffnung - diese hätte am 1. April folgen müssen - vom Geschäftsführer oder einem neu bestellten Geschäftsführer jederzeit zurückgenommen werden. Der vorläufige Insolvenzverwalter habe darauf keinen Einfluss. Mit Beschluss vom 27. März hat also das Heilbronner Insolvenzgericht dem Antrag der DEG Deutsche Energie GmbH stattgegeben und die angeordneten Sicherungsmaßnahmen aufgehoben. Das jedoch wollten die beiden Übertragungsnetzbetreiber Netze BW - eine Tochter von Transnet-BW - und Tennet offensichtlich nicht hinnehmen. Sie stellten erneut Anträge auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Tennet und Transnet-BW hatten kurz vor Weihnachten im Zuge der finanziellen Probleme beim Erlenbacher Unternehmen die Stromlieferungen eingestellt; ebenso verfuhren die beiden anderen Netzbetreiber 50Hertz und Amprion. Der neue vorläufige Insolvenzverwalter Michael Pluta berichtet, dass weiterhin "Forderungen im zweistelligen Millionenbereich gegen das Unternehmen bestehen". Die insolvente Gesellschaft hat nach Plutas Angaben rund 50.000 Gläubiger, die in wenigen Wochen ihre Forderungen zur Tabelle anmelden können.
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  • 2. April 2019

    Weimer gibt Führung in Iserlohn ab

    Dr.
    Klaus Weimer, Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Iserlohn, gibt nach zwölf Jahren die Führung des Energieversorgers ab. Das berichtet Ikz-online. Reiner Timmreck, seit 2012 mit Klaus Weimer an der Spitze des Energieversorgungsunternehmens, soll nach dem Rückzug von Weimer das Unternehmen alleine leiten. Timmreck arbeitet seit 34 Jahren in der Energiewirtschaft und ist Elektrotechniker und Betriebswirt.
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  • 29. März 2019

    Gelsenwasser legt deutlich zu

    „Zum Erfolg des Jahres hat auch der Witterungsverlauf beigetragen.
    Jenseits dieser Effekte haben wir ein außergewöhnliches Geschäftsjahr 2018 abgeschlossen“, zieht Henning R. Deters Bilanz für die Gelsenwasser AG und kündigt damit einen Konzernjahresüberschuss nach IFRS von 109 Mio. Euro an (Vorjahr: 92,4 Mio. Euro). Der Kälteeinbruch im März 2018 bescherte unerwartet hohe Erdgasabsätze, wobei der Gelsenkirchener Wasser- und Energieversorger die eigenen Speicherkapazitäten gewinnbringend einsetzen konnte. Auch als Energiehändler legte Gelsenwasser deutlich zu. Gemeinsam mit der Energiehandelsgesellschaft West mbH (ehw), eine Handelsplattform von neun Stadtwerken, übernahm Gelsenwasser die zentrale Beschaffung und steigerte so den Gasabsatz um 47 Prozent auf 58,1 Terawattstunden (Vorjahr: 39,6 TWh). Der Stromhandel nahm eine sprunghafte Entwicklung und legte auf 1.817 Mio. Kilowattstunden (Vorjahr 477 Mio. kWh) zu. So stieg bei Umsatzerlösen von 1.763,8 Mio. Euro (Vorjahr: 1.209,2 Mio. Euro) das Ergebnis der operativen Geschäftstätigkeit des Gelsenwasser-Konzerns um 15,5 Mio. Euro und erreichte 68,5 Mio. Euro. Der Jahrhundertsommer ließ den Wasserabsatz um drei Prozent steigen. Insgesamt lieferte der Gelsenwasser-Konzern 239,7 Mio. Kubikmeter und damit knapp 7 Mio. Kubikmeter mehr als im Vorjahr. Alle Kundengruppen – Haushalte, Industrie und benachbarte Stadtwerke – hatten höheren Bedarf. Zu der erfreulichen Bewertung des zurückliegenden Geschäftsjahrs zählt aus Sicht des Unternehmens die Entwicklung bei den Beteiligungen. Sie tragen inzwischen mit gut 40 Prozent zum Konzernergebnis bei. Aufgrund einer seit 2001 bestehenden, fachlich vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der Stadtwerke Göttingen AG konnte Gelsenwasser ihren Anteil an dem niedersächsischen Versorger auf 24,8 Prozent aufstocken. An dem am Niederrhein tätigen regionalen Energie- und Wasserversorger ENNI Energie & Umwelt Niederrhein GmbH, Moers, hat sich Gelsenwasser durch das Einbringen von Erdgasnetzen beteiligt.
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  • 29. März 2019

    Zwei Power-to-Gas-Pilotanlagen gehen in die Umsetzung

    Die Netzbetreiber Amprion und Open Grid Europe sowie TenneT, Gasunie Deutschland und Thyssengas machen den nächsten wichtigen Schritt, um die beiden aktuell leistungsstärksten Projekte zur Sektorenkopplung in Deutschland zu realisieren.
    Die Unternehmen planen den Bau von zwei Power-to-Gas-Pilotanlagen im industriellen Maßstab. Für beide Projekte haben die Netzbetreiber Investitionsanträge gestellt. TenneT, Gasunie Deutschland und Thyssengas planen mit „ELEMENT EINS“ eine 100 Megawatt starke Anlage zur Umwandlung von grünem Strom in grünen Wasserstoff in Diele oder Conneforde in Niedersachsen. Amprion und Open Grid Europe (OGE) wollen mit dem Projekt „hybridge“ eine Power-to-Gas-Anlage gleicher Leistung in der Region Lingen errichten, die zusätzlich den sicheren und zuverlässigen Betrieb des Übertragungsnetzes gewährleisten soll. Die Pilotanlage „ELEMENT EINS“ soll schrittweise ab 2022 und die Pilotanlage „hybridge“ vollständig in 2023 in Betrieb gehen, wenn die BNetzA grünes Licht hierfür gibt. Mit den Anträgen für die Investitionsmaßnahmen kann die Finanzierung der beiden Pilotanlagen im Rahmen des heutigen Regulierungssystems stattfinden. Die Kapazität zur Umwandlung von grünem Strom in grünes Gas, so die Pläne in beiden Projekten, soll Dritten, wie z. B. Händlern und Direktabnehmern, diskriminierungsfrei angeboten werden („Third Party Access“).
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