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  • 29. Juni 2019

    Studie: Nicht zu sehr auf Batteriefahrzeuge konzentrieren

    Aus Sicht des VDI und des VDE konzentriert sich die jetzige Diskussion jedoch zu sehr auf Batteriefahrzeuge.
    Diese alleine genügen nicht, um die energie- und umweltpolitischen Ziele der Bundesregierung zu erreichen. Die neue VDI/VDE-Studie „Brennstoffzellen- und Batteriefahrzeuge“ zeigt, dass brennstoffzellenbasierte Elektromobilität nicht nur einen bedeutsamen Schritt zur Reduzierung der Emissionen von Treibhausgasen leistet, sondern noch dazu weitaus einfacher umzusetzen ist. „Brennstoffzellenfahrzeuge sind ein notwendiges Element für die E-Mobilität von morgen. Der Treibstoff Wasserstoff lässt sich flexibel aus erneuerbaren Energien herstellen, speichern und transportieren“, sagt Martin Pokojski, Vorsitzender des VDI/VDE-Fachausschusses „Wasserstoff und Brennstoffzellen“. Er ist Mitautor der Studie, die die beiden Technologien nach relevanten technischen, ökologischen und wirtschaftlichen Aspekten bewertet. Anstatt nur eine Technologie zu fördern, sollten Politik und Wirtschaft vielmehr auf beide Systeme setzen. Gegenüber Batteriefahrzeugen (BEV) punkten Brennstoffzellenfahrzeuge (FCEV) mit mehreren Vorteilen: Sie erzielen erheblich leichter und kosteneffizienter große Reichweiten, ihre Betankungszeiten sind mit dem heutigen Standard für Benzin oder Diesel vergleichbar und wesentlich höhere Nutzlasten sind möglich. „Ein Vorteil der Wasserstofftechnologie ist auch ihre leichtere Umsetzung, da vorhandene Strukturen genutzt werden können und bestehende Tankstellen sich entsprechend erweitern lassen“, erklärt Dr. Andreas Schamel, Co-Autor der VDI/VDE-Studie. Schamel weiter: „Die Infrastrukturinvestitionen sind für BEV bei einer geringen Marktdurchdringung zwar geringer als für FCEV. Aber das Bild dreht sich bei einer größeren Marktdurchdringung. Daher könnte eine Mischung beider Systeme – BEV für die kürzeren Strecken und FCEV für Langstrecken – ein Kostenoptimum ergeben.“ Die gewünschte Reduktion der CO2-Emissionen wird jedoch nur erzielt, wenn der Strom für das Laden der Batterie und die Produktion des Wasserstoffs aus regenerativen Quellen stammt. Prof. Dr. Angelika Heinzel vom Zentrum für Brennstoffzellen Technik in Duisburg und ebenfalls Mitautorin der VDI/VDE-Studie: „Zudem ist es relevant, wie die Rohstoffe gewonnen und die Batterien und Brennstoffzellen hergestellt werden. Sorgfältige Analysen des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen im gesamten Lebenszyklus und eine Erhöhung der Recyclingquote sind ebenfalls unabdingbar. Beide Technologien benötigen Rohstoffe, die nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen.“
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  • 29. Juni 2019

    Studie: Power-to-Gas kann 40 Gigawatt erreichen

    In Deutschland werden aktuell 35 Power-to-Gas-Anlagen überwiegend zu Demonstrationszwecken betrieben.
    Wie sich ihr realer Einsatz im Jahr 2030 auf Verteilnetze auswirken kann, wurde in einem vom DVGW geförderten Projekt untersucht. Das Ergebnis: Die Schlüsseltechnologie für ein dekarbonisiertes Energiesystem kann unter bestimmten Voraussetzungen die Planung von Verteilnetzen optimieren, volkswirtschaftliche Potenziale heben und monetäre Erlöse erzielen. Im Rahmen des Projekts wurden die Strom- und Gasnetzstrukturen von über 11.000 Gemeinden anhand neun repräsentativer Netzgebiete analysiert. Untersucht wurden zwei Pfade: die Erzeugung und direkte Verwendung von Wasserstoff sowie die Umwandlung von Wasserstoff in synthetisches Methan. Die Modellierungen zeigen, dass im gesamten Bundesgebiet ein technisches Potenzial zur Einspeisung von erneuerbaren Gasen aus Power-to-Gas-Prozessen ins Verteilnetz vorhanden ist und dadurch stromseitige Netzausbaukosten reduziert werden können. Zudem existieren in den meisten Netzstrukturen Erlösmöglichkeiten durch den Absatz von erneuerbaren Gasen und die Vermarktung der Power-to-Gas-Anlage am Strom-Spotmarkt. Der Studie zufolge könnten die Methanisierungsanlagen im Jahr 2030 eine Gesamtleistung von rund 40 Gigawatt erreichen und 640 Millionen Euro an stromseitigen Ausbaukosten der Verteilnetze einsparen. Die Einspeisung von Methan könnte knapp 1.280 Millionen Euro jährlich erwirtschaften. Die direkte Einspeisung von Wasserstoff würde jährliche Erlöse von 116 Millionen Euro generieren und die Netzausbaukosten um über 430 Millionen Euro reduzieren. Höher fielen die Erlöse aus, wenn die regulatorischen Rahmenbedingungen verbessert und die Einsparungen durch Vermeidung von Abschaltungen und Re-Dispatchmaßnahmen zugerechnet würden. Das Projekt wurde von Wissenschaftlern der Bergischen Universität Wuppertal, der RWTH Aachen, des Gastechnologischen Instituts der DBI-Gruppe und des Gas- und Wärme-Instituts Essen GWI durchgeführt.
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  • 29. Juni 2019

    Neuer Großaktionär der ABO Invest verändert Aufsichtsrat

    Um eine Kampfabstimmung mit ungewissem Ausgang zu vermeiden, haben sich die größeren Aktionäre der ABO Invest AG während der Hauptversammlung am 27.
    Juni auf einen Kompromiss geeinigt. Zwei der insgesamt fünf Aufsichtsräte wurden ausgewechselt. Zudem beschloss die Hauptversammlung entgegen der ursprünglichen Absicht der Verwaltung die erstmalige Ausschüttung einer Dividende in Höhe von einem Eurocent je Aktie. Mit der ENKRAFT Capital GmbH, vertreten durch Dr. Benedikt Kormaier, trat ein bis dahin unbekannter Hauptaktionär auf. Er beantragte zunächst, den kompletten Aufsichtsrat abzulösen. Als Nachfolger präsentierte er eine Gruppe aus Rechtsanwälten und Beratern. Zusammen mit der ebenfalls von ihm kontrollierten BENKOR Capital GmbH hatte Dr. Kormaier 5,6 Millionen Aktien zur Hauptversammlung angemeldet. Die Verteilung der Aktien auf zwei juristische Personen hebelte die Satzungsregelung aus, der zu Folge kein Aktionär mehr als zehn Prozent der Stimmrechte ausüben kann. Die Regel soll helfen, den Charakter der "Bürgerwindaktie" zu bewahren. Bei der Hauptversammlung vertreten waren rund 15,6 Millionen Aktien (von insgesamt 49 Millionen). Das entspricht knapp 32 Prozent des eingetragenen Grundkapitals. Die Vorstände und bisherigen Aufsichtsräte der ABO Invest AG, die zusammen ähnlich viele Aktien halten wie der neue Hauptaktionär, verständigten sich während einer Sitzungsunterbrechung mit Dr. Kormaier. Dabei wurde auch besprochen, dass er perspektivisch zum weiteren Vorstandsmitglied der berufen werden soll. Neue Aufsichtsräte sind die Rechtsanwälte Oliver Kirfel und Martin Rey. Die beiden bisherigen Aufsichtsräte waren Christof Schneider und Christoph Kuhrt, die mit der Niederlegung ihrer Ämter den Weg für einen konstruktiven Kompromiss freigemacht haben.
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  • 25. Juni 2019

    160 Ladenetz-Partner erhalten Rückvergütung

    Im Rahmen des smartlab Rückvergütungsmodells wurden 2018 rund eine halbe Million Euro an die seinerzeit knapp 160 kommunalen Energieversorger des ladenetz.de Verbundes ausgeschüttet.
    Hierunter fallen Erträge, die durch die Ad-hoc Bezahlung entstanden sowie durch Kunden Dritter generiert wurden. Damit übertreffen die Kick-Back Vergütungen häufig die Mitgliedsbeiträge der Stadtwerke für ladenetz.de. Mittlerweile ist der ladenetz.de Verbund auf knapp 190 Unternehmen angewachsen. Die smartlab entwickelt innovative Dienstleistungen, Produkte und Konzepte für Elektromobilität. Im Fokus steht dabei immer die Vernetzung von Ladeinfrastruktur, denn Ziel ist ein flächendeckendes Netz in ganz Deutschland sowie europaweite Interoperabilität mit anderen Marktakteuren. Gesellschafter der smartlab sind die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft, erdgas schwaben, Stadtwerke Düsseldorf, Stadtwerke Osnabrück, STAWAG und Thüga.
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  • 25. Juni 2019

    Biomethanbranche meldet stabile Geschäftslage

    Die Geschäftslage im Biomethanmarkt ist nach Einschätzung der Branche insgesamt stabil.
    Das zeigt das Branchenbarometer Biomethan 2019 der Deutschen Energie-Agentur (dena). Dafür hat die dena rund 60 Unternehmen aus dem Biomethanmarkt zu Marktentwicklung, Trends und Stimmungen befragt. Laut Branchenbarometer ist die Erzeugung im Jahr 2018 erneut leicht gewachsen. Zum ersten Mal wurden über 10 Terawattstunden (TWh) Biomethan in das Netz eingespeist. Der Zubau neuer Biomethaneinspeiseanlagen bewegt sich insgesamt auf niedrigem Niveau. Der Verbrauch ist mit 8,8 TWh im Vergleich zu 2017 leicht gestiegen, bleibt aber weiterhin unter der Einspeisemenge. In den einzelnen Märkten hat sich der Absatz nur minimal verändert. In der gekoppelten Strom- und Wärmeerzeugung, die vom Erneuerbare-Energien-Gesetz gefördert wird, verzeichnet Biomethan weiter den mit Abstand größten Absatz. Der Einsatz von Biomethan im Kraftstoffsektor wird sich den Unternehmen zufolge ab 2020 deutlich steigern. Zum einen wird die nationale Treibhausgasminderungsquote um zwei auf sechs Prozent erhöht. Darüber hinaus muss im Rahmen der Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED 2) auch eine energetische Unterquote für fortschrittliche Kraftstoffe erfüllt werden. Diese beträgt zunächst 0,05 Prozent, steigt bis 2025 jedoch auf 0,5 Prozent, was − ausgehend vom aktuellen Energieverbrauch im Verkehr − einem Mengenbedarf von rund 3 TWh entspricht. Da Biomethan derzeit der einzig verfügbare fortschrittliche Kraftstoff ist, setzt die Branche große Hoffnung auf eine steigende Nachfrage. Kurzfristig können die bestehenden Anlagen die Mengen decken. Mittelfristig kann für Biomethan ein wichtiger Absatzmarkt und für Marktakteure Planungssicherheit entstehen. Der Bau neuer Biomethan-Anlagen bei gleichbleibendem Absatz führt zu einem Überangebot, das wiederum sinkende Preise für Biomethan zur Folge hat. Zugleich machten der heiße und langanhaltende Sommer 2018 und die dadurch entstandenen Ernteverluste die Einsatzstoffe teurer. Die Ernteausfälle haben sich zwar noch nicht in der Produktion niedergeschlagen, die befragten Unternehmen gehen dennoch davon aus, dass 2019 weniger Biomethan im Vergleich zu 2018 produziert wird. Diese Effekte machen Biomethan unwirtschaftlicher für Biomethanproduzenten. Die Branchenakteure erwarten jedoch, dass sich die Biomethanpreise mittel- bis langfristig wieder stabilisieren werden. Derzeit sind rund 10 Aufbereitungsanlagen in Bau oder Planung, die noch 2019 oder 2020 den Betrieb aufnehmen sollen. Hier zeigt sich die Verlagerung zur Erzeugung von Biomethan aus Rest- und Abfallstoffen. Während aktuell die meisten Anlagen mit nachwachsenden Rohstoffen als Hauptsubstrat arbeiten, werden bei über der Hälfte der im Bau befindlichen Anlagen Abfall- und Reststoffe als Hauptsubstrat eingesetzt. Im April 2019 waren 213 Anlagen in Betrieb.
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  • 25. Juni 2019

    THEE nimmt in Eiterfeld 30 MW-Windpark in Betrieb

    In Eiterfeld im hessischen Landkreis Fulda hat Thüga Erneuerbare Energien (THEE) zusammen mit RhönEnergie Erneuerbare den Windpark Buchenau gebaut und eröffnet.
    Der Park gehört den Partnern je zur Hälfte und ist mit zehn Enercon E-115-Anlagen mit je drei Megawatt (MW) Leistung und einer Nabenhöhe von 149 Metern ausgestattet. Der Park verfügt über eine Nennleistung von 30 Megawatt (MW). Mit der prognostizierten Stromproduktion können rechnerisch etwa 24.000 Haushalte versorgt werden. Gleichzeitig werden durch den Park 60.000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart. Insgesamt hat die THEE mit dem Windpark Buchenau nun fast 270 MW Windenergieleistung im Portfolio.
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  • 23. Juni 2019

    Kapferer wird Chef bei 50Hertz

    Der Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Stefan Kapferer, wechselt zum Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz in Berlin.
    Kapferer folgt dort Boris Schucht, der zum Atomkonzern Urenco nach London gewechselt ist. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Kapferer war Abteilungsleiter in der niedersächsischen Staatskanzlei, Staatssekretär im Landeswirtschaftsministerium und Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium und später im Bundeswirtschaftsministerium. Im Oktober 2014 wurde er stellvertretender Generalsekretär der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris. Dort blieb er bis April 2016, um dann Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung des BDEW zu werden.
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