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  • 18. Oktober 2019

    EnBW baut 180 MW-Solarpark ohne Förderung

    EnBW hat den Bau des größten Solarparks in Deutschland beschlossen.
    Bei Werneuchen in Brandenburg, auf einer Fläche von 164 Hektar, baut die EnBW ihren Solarpark „Weesow-Willmersdorf“. Mit der daraus erzeugten Energie können rund 50.000 Haushalte umweltfreundlich versorgt werden. Der Solarpark kommt auf eine installierte Leistung von mehr als 180 Megawatt. Anfang 2020 soll es in Werneuchen mit den ersten Kabelverlegearbeiten für den Solarpark losgehen. Die vollständige Inbetriebnahme des Solarparks mit seinen rund 465.000 Solarmodulen ist noch in 2020 geplant. Erstmals baut EnBW einen Solarpark ohne diese Förderung. Sinkende Kosten im Bereich Photovoltaik von über 80 Prozent innerhalb der letzten zehn Jahre machen dies möglich. Ebenso tragen Synergieeffekte aufgrund der Anlagengröße dazu bei. Mitte 2018 hat die EnBW das von der Procon Solar GmbH vorentwickelte Projekt übernommen und treibt seither die Planung und Projektentwicklung für den größten Solarpark in Deutschland voran. „Wir haben uns in Deutschland eine Projektentwicklungs-Pipeline von über 800 Megawatt aufgebaut – darunter auch weitere Großprojekte“, erklärt Thorsten Jörß, Leiter Projektentwicklung Photovoltaik bei der EnBW.
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  • 18. Oktober 2019

    Weniger Bewerbungen für Windenergie an Land

    Die Bundesnetzagentur hat Zuschläge für Windenergie an Land sowie für Solarenergie zum Gebotstermin 1.
    Oktober 2019 erteilt. Die Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land war massiv unterzeichnet. Erneut gingen nur Gebote für etwa ein Drittel der Gebotsmenge ein. Bei einer ausgeschriebenen Menge von 675 Megawatt wurden nur 25 Gebote mit einem Volumen von 204 Megawatt eingereicht. Alle Gebote erhielten einen Zuschlag. Regional betrachtet verteilten sich die Zuschläge mehrheitlich auf Gebote in Brandenburg (neun Zuschläge mit insgesamt 74 Megawatt) sowie in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein (jeweils sechs Zuschläge mit insgesamt 51 Megawatt in NRW bzw. insgesamt 29 Megawatt in S-H). Die Gebotswerte der bezuschlagten Gebote reichten wie in der Vorrunde von 6,19 ct/kWh bis zum Höchstwert von 6,20 ct/kWh. Der durchschnittliche Zuschlagswert liegt bei 6,20 ct/kWh. Im Rahmen der Solarausschreibung wurden 153 Gebote mit einem Leistungsumfang von 648 Megawatt abgegeben. Damit war die ausgeschriebene Menge von 150 Megawatt deutlich überzeichnet. Insgesamt erteilte die Bundesnetzagentur 27 Zuschläge für eine zu errichtende Solarleistung von 153 Megawatt. Die Zuschläge gingen ganz überwiegend an Bieter mit Geboten auf bayerische Ackerflächen (19 mit 130 Megawatt). Die Ausweitung des bayerischen Kontingents an Ackerflächen auf insgesamt 70 pro Jahr hat den Wettbewerb stimuliert. Die im Gebotspreisverfahren ermittelten Zuschläge lagen zwischen 4,59 ct/kWh und 5,20 ct/kWh. Der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert betrug 4,90 ct/kWh (Vorrunde 5,47 ct/kWh).
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  • 18. Oktober 2019

    EnBW stellt Vertriebs-IT neu auf

    Mit einem großen Digitalisierungsprojekt hat die EnBW in den vergangenen Wochen ihre vertriebliche IT- und Prozesslandschaft neu aufgestellt.
    Mit dem Ziel, die neue vertriebliche IT-Landschaft maximal auf die individuellen Anforderungen der Kunden auszurichten und gleichzeitig maximal flexibel zu gestalten, hat die EnBW bei der Realisierung des Großprojekts „EnPower“ bewusst auf mehrere spezialisierte Partner gesetzt. In den vergangenen Wochen wurden 3,5 Millionen Kunden auf die neue IT-Landschaft umgezogen. Für die Ablösung der vertriebliche genutzten Systeme SAP IS-U und CRM holte sich die EnBW das Cloud-Angebot von powercloud an Bord. Das IT-Haus aus Achern liefert damit einen zentralen Baustein der neuen vertrieblichen IT- und Prozesslandschaft. Seit 2012 bietet powercloud mit seiner Plattform eine offene SaaS-Lösung für die Energiewirtschaft an und deckt insbesondere die Anforderungen der Marktrolle Lieferant ab. „Um die Anforderungen der EnBW vollumfänglich abdecken zu können, haben wir zahlreiche neue Funktionalitäten ausgeprägt, beispielsweise Grund- und Ersatzversorgung, Leerstandsmanagement sowie Wasser und Wärme. Diese kommen jetzt erstmals im Live-Betrieb zum Einsatz“, erklärt Marco Beicht, Gründer und Geschäftsführer von powercloud. „Zudem kümmern wir uns zentral um nicht differenzierende Aufgaben, wie etwa die regulatorisch geforderten Formatwechsel oder Anpassungen aufgrund gesetzlicher Anforderungen.“ Die EnBW-Tochter NaturEnergiePlus ging als digitaler Pionier innerhalb des Konzerns voran. Ein Jahr später zog Yello nach. Beide Töchter konnten dank einer agilen, bereichs- und standortübergreifenden Zusammenarbeit erfolgreich in die neue vertriebliche IT- und Prozesslandschaft überführt werden. Diese Erfahrungen flossen unmittelbar in Planungen, Prozesse und Umsetzung für EnPower ein.
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  • 17. Oktober 2019

    EEG-Umlage steigt um 5 Prozent

    Der durchschnittliche Strompreis für Verbraucher wird 2020 voraussichtlich weiter auf Rekordniveau bleiben.
    Die EEG-Umlage steigt von 6,405 ct/kWh auf 6,756 ct/kWh um fünf Prozent an, bei den Netznutzungsentgelten zeigt die Tendenz um neun Prozent deutlich nach oben. Nur die Einkaufspreise an der Strombörse sind um 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Fas berichtet das Vergleichsportal Ckeck24. Die EEG-Umlage macht rund ein Fünftel des Strompreises aus. Die Netznutzungsentgelte sind für ein Viertel des Strompreises verantwortlich. Bei den für Endverbraucher relevanten Verteilnetzentgelten deutet sich ein ähnlicher Trend an. Aktuell stehen sie für 68 Prozent der Stromversorgungsgebiete fest –und fallen rund neun Prozent höher aus als 2019.
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  • 17. Oktober 2019

    Bryson wird COO bei Uniper

    Der Aufsichtsrat von Uniper hat David Bryson mit Wirkung zum 1.
    November 2019 zum neuen Mitglied des Vorstands als Chief Operating Officer von Uniper zu ernannt. Eckhardt Rümmler bleibt bis Ende Januar 2020 Mitglied des Vorstands und soll eine geordnete Übergabe der Aufgaben an Bryson sicherstellen. Der Diplom-Ingenieur Bryson war mehr als zehn Jahre für den E.ON-Konzern in verschiedenen Führungspositionen für die Steuerung des operativen Kraftwerksgeschäfts im In- und Ausland tätig. Seit Ende 2015 ist Bryson bei Uniper für den internationalen Betrieb des operativen Kraftwerksgeschäfts verantwortlich.
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  • 17. Oktober 2019

    enercity baut Windkraftgeschäft weiter aus

    enercity in Hannover hat den Projektentwickler Gamesa Energie Deutschland (GED) mit Sitz in Oldenburg von Siemens Gamesa übernommen.
    Das Unternehmen wurde 2005 gegründet und war als Tochter der Siemens Gamesa Renewable Energy Wind Farms S.A. auf die Entwicklung von Greenfield-Projekten spezialisiert. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das GED-Portfolio umfasst eine Pipeline von rund 200 MW Leistung und 420 GWh/a Ertrag. Die Projekte erstrecken sich vor allem auf Standorte im Norden und Westen des Landes - das erste Vorhaben wird noch 2019 in Rheinland-Pfalz umgesetzt. Damit ergänzt enercity seine bestehenden Windenergieanlagen, die bislang vorwiegend in den östlichen Bundesländern Ökostrom produzieren. „Wir werden in den kommenden Jahren mehrere hundert Millionen Euro in Windparks investieren und über 2.000 GWh Strom aus Windenergie produzieren“, sagt Vorstandschefin Zapreva. „Der aktuelle Anlagenbestand soll so bis 2030 nahezu vervierfacht werden“, so Zapreva. Bereits im Frühjahr 2019 hatte enercity mit Siemens Gamesa den Erwerb des Windparks Schönemoor im niedersächsischen Landkreis Wesermarsch vereinbart. Im August 2019 hatte der hannoversche Energieanbieter zudem im brandenburgischen Klettwitz den Grundstein für einen neuen Windpark mit zehn Windkraftanlagen und einer Gesamtnennleistung von 33 MW gelegt.
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  • 11. Oktober 2019

    Fortum stockt Aktienmehrheit bei Uniper auf

    Unipers Großaktionär Fortum hat bekannt gegeben, dass er mit den Aktionärinnen Elliott und Knight Vinke Vereinbarungen über den Erwerb von mehr als 20,5 Prozent der Aktien an Uniper unterzeichnet hat.
    Der Anteil von Fortum an Uniper würde sich bei Vollzug der Transaktion auf mehr als 70,5 Prozent erhöhen. Der Vollzug der Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Aufsichtsbehörden in Russland und den USA, die Fortum bis zum Ende des ersten Quartals 2020 erwartet. Dazu erklärt ein Uniper-Sprecher: „Unser Großaktionär Fortum hat seinen Plan für Uniper öffentlich gemacht. Bis zuletzt standen wir in engem Austausch mit dem Management von Fortum – und wir gehen davon aus, dass diese konstruktiven Gespräche fortgesetzt werden. Unipers Geschäft ist solide, und unser Fokus liegt seit jeher darauf, Lösungen zu finden, die im besten Interesse sind für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Uniper, für unser Geschäft und unsere Kunden, für alle unsere Aktionäre und Partner.“
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