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News


  • 18. September 2019

    Marktwächter mahnt enno energie ab

    Die enno energie GmbH aus Brilon hat die Mitteilung über eine erhebliche Preiserhöhung auf Seite zwei eines vermeintlich allgemeinen Schreibens zu Energiespartipps versteckt.
    Nach Abmahnung durch die Experten des Marktwächters Energie im Verbraucherzentrale Bundesverband erklärte das Unternehmen, diese irreführende Praxis künftig zu unterlassen. „Enno energie unterstützt mit Energiespartipps!“ – mit dieser Betreffzeile begann das Schreiben des Energieversorgers. Es folgten eine Begrüßung sowie ein bunter Strauß allgemeiner Tipps zum Energiesparen im Haushalt. Erst danach folgte der Hinweis auf eine „eingeschränkte Preisgarantie mit neuen Konditionen“. Dass der neue Preis deutlich höher war als der alte, ergab sich nur aus dem Vergleich der darunter aufgeführten Alt- und Neupreise: Der Grundpreis wurde verdoppelt und der Verbrauchspreis stieg um fast 15 Prozent. Ein betroffener Verbraucher entdeckte den versteckten Hinweis und meldete den Fall an den Marktwächter Energie.
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  • 13. September 2019

    Greenpeace Energy bezieht Windstrom von alten Enercon-Anlagen

    Greenpeace Energy und Quadra Energy haben einen PPA-Rahmenvertrag zur Abnahme von Strom aus Windenergieanlagen geschlossen, die ab dem Jahr 2021 keine Förderung aus dem EEG mehr erhalten.
    Im Rahmen dieser Kooperation bündelt Quadra Energy Enercon Bestandsanlagen mit einer Erzeugungsleistung von zunächst 50 Megawatt (MW) und liefert jährlich rund 60 Gigawattstunden Windstrom an Greenpeace Energy. Quadra Energy ermöglicht Betreibern von Bestandsanlagen die Aufnahme in den Quadra 20+ Pool. Quadra Energy und Enercon haben dazu das Green Power Purchase and Service Agreement (Green PPSA) geschaffen.
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  • 13. September 2019

    Reiche soll E.ON-Netzchefin werden

    Katherina Reiche, derzeit Hauptgeschäftsführerin beim Verband kommunaler Unternehmen, wechselt zu E.ON.
    Nach einem Bericht der Wirtschaftswoche soll Reiche Chefin der neuen Netzgesellschaft werden. E.ON will das Netz - und Vertriebsgeschäft von Innogy übernehmen. Im Gegenzug soll RWE die erneuerbaren Energien von E.ON und Innogy erhalten. Die EU-Kommission muss dieses Tauschgeschäft noch genehmigen.
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  • 13. September 2019

    Weserstadtwerke nehmen 2020 ihre Arbeit auf

    Die Gas- und Wasserversorgung Höxter (GWH) und die Stadtwerke Holzminden (SWH) wollen eine gemeinsame Gesellschaft gründen.
    Die Weserstadtwerke-Service GmbH soll zum 1. Januar 2020 ihre Arbeit aufnehmen, wenn alle Gremien zustimmen. Das berichtet die Neue Westfälische. An der künftigen Weserstadtwerke-Service GmbH werden die GWH und die SWH zu jeweils 50 Prozent beteiligt sein. Die rund 70 Beschäftigten beider Häuser sind dann Angestellte der neuen Kooperationsgesellschaft.
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  • 11. September 2019

    Deutsche Bahn schließt PPA-Vertrag für 25 MW Windstrom

    Die Deutsche Bahn (DB) will den Bezug von Strom aus erneuerbaren Energien in den kommenden Jahren kontinuierlich weiter erhöhen.
    Entsprechende Vereinbarungen über die Lieferung von grünem Strom aus dem Offshore-Windpark Nordsee Ost wurden jetzt zwischen der DB Energie GmbH, innogy SE und der RWE Supply + Trading unterzeichnet. Der Stromliefervertrag hat eine Laufzeit von fünf Jahren, beginnend ab 2024. Das Liefervolumen umfasst 25 Megawatt. Dies entspricht der installierten Leistung von vier Windkraftanlagen und rund acht Prozent der Gesamterzeugung des Windparks, der aus 48 Anlagen mit insgesamt 295 Megawatt besteht. Bis 2038 soll der gesamte DB Bahnstrom zu 100 Prozent grün sein. Aktuell deckt die Deutsche Bahn bereits mehr als 57 Prozent ihres Energiebedarfs mit Strom aus erneuerbaren Energien. Der jährliche Strombedarf der DB liegt bei etwa zehn Terawattstunden, das entspricht fast dem Stromverbrauch einer Stadt wie Hamburg. Bei dem aktuellen Vertrag handelt es sich um den ersten Offshore Corporate PPA (Power Purchase Agreement) in Deutschland. Der Strom wird in dem Offshore-Windpark zu einem Festpreis produziert und direkt von der Deutschen Bahn genutzt. RWE Supply + Trading übernimmt dabei die Rolle des Vertrags- und Vertriebspartners.
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  • 11. September 2019

    Windkraft-Ausschreibung erneut nicht ausgeschöpft

    Die Bundesnetzagentur hat die Zuschläge der Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land zum Gebotstermin 1.
    September 2019 erteilt. Die unzureichende Wettbewerbssituation bei den Ausschreibungen für Windenergieanlagen an Land setzt sich weiter fort. Erneut gingen mit 22 Geboten und 187 Megawatt (MW) Gebotsvolumen deutlich zu wenige Projekte ins Rennen, um bei einer ausgeschriebenen Menge von 500 MW von Wettbewerb sprechen zu können. Der durchschnittliche Zuschlagswert liegt mit 6,20 ct/kWh erneut auf Höchstpreisniveau. Gewinner nach Zuschlagsmenge war Nordrhein-Westfalen mit 64,2 MW verteilt auf vier Gebote. Mit sechs Zuschlägen gingen die meisten nach Schleswig-Holstein (30,2 MW). Die verbleibenden elf Zuschläge verteilen sich mit je ein oder zwei Projekten auf Baden-Württemberg, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Thüringen. Der nächste Ausschreibungstermin für Windenergie an Land ist der 1. Oktober 2019.
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  • 11. September 2019

    APCOA und innogy schaffen Ladepunkte in Parkhäusern

    Der Parkraumbetreiber APCOA und das Energieunternehmen innogy wollen gemeinsam Lösungen zur Gestaltung von Mobilitätszentren der Zukunft entwickeln.
    Dazu haben beide Unternehmen eine Absichtserklärung unterzeichnet. Im Wesentlichen beschäftigen sich die Unternehmen dabei mit der Ausstattung von Parkhäusern mit Ladeinfrastruktur für Elektroautos, der digitalen Kundenansprache und der gemeinsamen Entwicklung neuer Dienstleistungsangebote und Geschäftsmöglichkeiten. Im ersten Schritt beabsichtigen APCOA und innogy die Ausstattung von intelligenter, eichrechtskonformer Ladeinfrastruktur in APCOA-Parkhäusern. Hier sollen innovative Prozesse und digitale Systeme miteinander verknüpft werden, so dass das Auffinden und Reservieren von Parkplatz und Ladepunkt, das Abwickeln des Ladens sowie gemeinsames Bezahlen von Parkplatz und Autostrom zum Kinderspiel werden. Perspektivisch sollen durch eine immer weiter greifende Vernetzung und Digitalisierung der gemeinsamen Services völlig neue Geschäftsmodelle und Angebote entstehen.
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