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News


  • 29. März 2018

    Forschung für die Energiewende: Einmaliges Testzentrum in Dortmund

    Im deutschlandweit einzigen Testzentrum seiner Art für Hochspannungstechnik in Dortmund wurden die ersten Versuche gestartet.
    Aktuell untersuche ein Forscherteam, wie sich Erdkabel unter extremer Hochspannung und bei verschiedenen Temperaturen verhalten, erklärte Joachim Berns vom Lehrstuhl für Hochspannungstechnik der TU Dortmund gegenüber dem Nachrichtenservice "Westfalen heute". Die Forscher der TU Dortmund beschäftigen sich vor allem mit der Frage, wie große Strommengen ohne Verlust über weite Strecken transportiert werden können. Damit leiste die Einrichtung einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende, so Berns. In dem neuen Zentrum werden unter anderem Betriebsmittel (z.B. Erdkabel) für Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungen (HGÜ) getestet. Damit soll es möglich werden, den in Offshore-Anlagen produzierten Strom verlustfrei bis nach Bayern zu transportieren. Mit der bisher üblichen Wechselstromtechnik gehen nicht unerhebliche Strommengen auf dem Transport über lange Distanzen verloren. Offiziell eingeweiht wird das Zentrum erst mit einem Festakt am 27. September.
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  • 29. März 2018

    Klimabilanz 2017: Emissionen gehen leicht zurück

    In Deutschland wurden 2017 insgesamt 904,7 Mio.
    t Treibhausgase freigesetzt - 4,7 Millionen Tonnen weniger als 2016. Das zeigt die erste Prognose-Berechnung des Umweltbundesamtes (UBA). Während die Emissionen im Energiebereich deutlich zurückgingen, stiegen sie im Verkehrssektor sowie in der Industrie an. Daher sind zusätzliche Maßnahmen nötig, um Deutschland wieder auf Kurs in Richtung der Klimaziele zu bringen. Gegenüber 1990 hat Deutschland seine Emissionen bis zum Jahr 2017 um 27,7 Prozent gesenkt. Das für 2020 vereinbarte Klimaziel von 40 Prozent soll so schnell wie möglich erreicht werden. Bis 2030 müssen die Emissionen um mindestens 55 Prozent gesenkt werden. Bundesumweltministerin Svenja Schulze erklärte dazu: "Die Klimabilanz 2017 zeigt ein gemischtes Bild. Beim Ausbau der erneuerbaren Energien haben wir bereits viel erreicht. Hier werden wir mit neuen Sonderausschreibungen weitere große Schritte machen. Im Verkehrsbereich geht die Entwicklung leider immer noch in die falsche Richtung. Für Klimaschutz und saubere Luft brauchen wir eine grundlegende Verkehrswende. Das muss ein Schwerpunkt in dieser Legislaturperiode werden. Wir werden in diesem Jahr erstmals ein Klimaschutzgesetz vorbereiten und 2019 verabschieden. Damit werden wir sicherstellen, dass wir das 2030-Ziel zuverlässig und verbindlich erreichen." Den deutlichsten Rückgang gab es in der Energiewirtschaft: Hier gingen die Emissionen im Vergleich zum Vorjahr um 13,7 Millionen Tonnen zurück (minus 4,1 Prozent). Zentraler Grund dafür ist, dass infolge der hohen Windkrafteinspeisung weniger Steinkohle verstromt wurde. Zudem wurden im Laufe des Jahres 2017 Steinkohlekraftwerke mit einer Kapazität von insgesamt mehr als 3 Gigawatt stillgelegt bzw. in die Netzreserve überführt. Im vierten Quartal gingen noch zwei weitere Braunkohlekraftwerke in die Sicherheitsbereitschaft. Im Verkehrssektor stiegen die Emissionen 2017 um 3,8 Millionen Tonnen auf 170,6 Millionen Tonnen (plus 2,3 Prozent) an. Ein Grund dafür ist, dass nach Daten des Kraftfahrtbundesamtes der Pkw-Bestand im Jahr 2017 um rund 1,5 % anstieg. Mehr Autos auf der Straße lassen höhere Fahrleistungen und damit höhere Treibhausgasemissionen erwarten. Auch bei Lkw und Sattelzugmaschinen sind die Bestände 2017 deutlich gewachsen (+4,1% bzw. +4,4 %). In Kombination mit der guten Konjunktur führte das zu mehr Gütertransporten auf der Straße. Dagegen trägt der schrumpfende Anteil von Diesel-Pkw und der wachsende Anteil von Benzin-Pkw bei den Neuzulassungen kaum zum Anstieg der Emissionen bei. Zusammen mit dem Trend zu stärker motorisierten Pkw verursacht dies nur ein Plus von maximal 0,2 Millionen Tonnen im Jahr 2017. UBA-Präsidentin Maria Krautzberger erläuterte: "Es ist falsch, dass wir nur mit dem Diesel unsere Klimaziele erreichen können. Wir brauchen generell weniger und viel sparsamere Fahrzeuge, egal mit was diese angetrieben werden. Die derzeit von der EU-Kommission vorgeschlagenen CO2-Flottenzielwerte für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge für 2025 und 2030 sind nicht ausreichend. Hier müssen wir schnell nachsteuern, sonst werden wir die für 2030 gesteckten Klimaziele im Verkehr nicht erreichen." In der Industrie stiegen die Emissionen aufgrund der guten Konjunktur um 2,5 Prozent auf 192,9 Millionen Tonnen. Davon entfallen 1,6 Prozent auf den Anstieg der Prozessemissionen und 3 Prozent auf energetische Emissionen im verarbeitenden Gewerbe. Für Raffinerien, Stahlindustrie sowie die mineralische Industrie geht die Prognose von einer gestiegenen Produktion aus. Die Produktionsentwicklung in der chemischen Industrie führte insgesamt ebenfalls zu einer leichten Emissionszunahme. Während in der Landwirtschaft die Treibhausgas-Emissionen nahezu stagnierten, gingen sie im Abfallsektor um 4,3% gegenüber dem Vorjahr zurück. Dieser anhaltende Rückgang geht maßgeblich auf die Entwicklung im Bereich der Abfalldeponierung zurück. Seit 2005 dürfen in Deutschland keine biologisch abbaubaren Abfälle mehr deponiert werden – das macht sich neben Abfalltrennung und Recycling bei den Emissionen positiv bemerkbar. Zur Genauigkeit der Daten: Die Ergebnisse sind erste Detailschätzungen, also eine Prognose und keine finalen Zahlen. Sie leiten sich aus einem System von Modellrechnungen und Trendfortschreibungen der im Januar 2017 veröffentlichten detaillierten Treibhausgasemissionsberechnungen des Jahres 2016 ab. Zudem wurden erste für das Jahr 2017 veröffentlichte Überblicksangaben der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen, amtliche Monatsstatistiken zum Energieverbrauch, Produktionsdaten von Industrieverbänden sowie zusätzliche Informationen (z.B. Gradtagzahlen) verwendet.
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  • 28. März 2018

    Stadtwerke als neue Chance in Löhne

    Viele Städte in der Ostwestfalen sind diesen Schritt schon vor Jahren gegangen:
    Sie haben zahlreiche Dienstleistungen unter dem Dach von Stadtwerken zusammengefasst. Das wird jetzt auch in Löhne diskutiert, berichtet die "Neue Westfälische". In den nächsten Monaten wird ein externer Experte prüfen, ob die Gründung der Stadtwerke Löhne wirtschaftlich sinnvoll ist. Nach Einschätzung von Bürgermeister Bernd Poggemöller und dem Betriebsleiter der Wirtschaftsbetriebe (WBL) Matthias Kreft könnte durch die Gründung von Stadtwerken am Ende mehr Geld in der Stadtkasse landen. Dazu könnte es kommen, wenn unter dem Dach der Stadtwerke auch das Strom- und Gasnetz der Stadt betrieben wird. Die Stadt besitzt seit 1. Januar 2016 das Gasnetz und betreibt es mit Gelsenwasser-Netze als Partner. Im Rahmen der Rekommunalisierung hat die Stadt, so das Blatt weiter, das Stromnetz gekauft und im Januar 2014 eine Konzession an Westfalen-Weser-Netz vergeben. Das Unternehmen, an dem die Stadt beteiligt ist, betreibt das Stromnetz und zahlt eine Konzessionsgebühr in Höhe von 1,35 Millionen Euro an die Stadtkasse. Geld fließt auch aus dem Betrieb des Gasnetzes an die Stadt. Diese Einnahmen muss die Stadt versteuern. Unter dem Dach von Stadtwerken könnten die Einnahmen mit den Verlusten verrechnet werden, die die Stadt mit den Bädern und dem ÖPNV macht. "Das sind bei den Bädern immerhin 500.000 Euro im Jahr", erklärt Bürgermeister Bernd Poggemöller. Und so könnte die Steuerlast reduziert werden, was am Ende durch höhere Einnahmen der Stadtkasse zugute käme. "Bevor wir uns dafür entscheiden, muss das Finanzamt eine verbindliche Auskunft geben, dass unser Modell akzeptiert wird. Nur den Namen von WBL in Stadtwerke zu ändern wäre zu wenig", sagt Poggemöller. Dass der Name Wirtschaftsbetriebe in die Jahre gekommen ist, daran besteht allerdings für Poggemöller und Matthias Kreft kein Zweifel. "Der kommt aus einer anderen Zeit. Mit dem Namen Stadtwerke lässt sich eine bessere Identifikation der Bürger mit dem, was wir für sie tun, schaffen", sagt Matthias Kreft. Dabei geht es unter anderem um Wasser, Abwasser, Straßen. Weitere Geschäftsfelder könnten sich die möglichen Stadtwerke Löhne erschließen. Schon jetzt wird in mehreren Blockheizkraftwerken Strom erzeugt und der Überschuss über ein Nahwärmenetz an Kunden wie Bruno Kleine vermarktet. "Ein weiterer Schritt wäre, Energie im größeren Stil zu verkaufen, so weit sind wir aber noch nicht", so Poggemöller weiter.
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  • 28. März 2018

    Regierungspräsidium Freiburg genehmigt Power-to-Gas-Leuchtturmprojekt am Hochrhein

    Wasserstoff aus Ökostrom bietet große Chancen für die Energiewende im Verkehr.
    Seine Nutzung in Brennstoffzellenfahrzeugen ist schadstoff- und kohlendioxidfrei. Das könnte die dicke Luft in Deutschlands Städten vertreiben. Ein Leuchtturmprojekt will die regenerative Herstellung des Gases jetzt in die industrielle Praxis umsetzen: Im südbadischen Grenzach-Wyhlen entsteht derzeit eine Power-to-Gas-Anlage, die den Energieträger im Megawattmaßstab produzieren soll. Der Ökostrom für den Wasserstoff stammt aus einem benachbarten Wasserkraftwerk am Rhein. Mitte März 2018 hat das Regierungspräsidium Freiburg die immissionsschutzrechtliche Genehmigung erteilt. Der Weg ist nun frei für das vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) koordinierte Vorhaben. Im Herbst 2018 soll die vom Energieversorger Energiedienst AG betriebene Anlage in den kommerziellen Betrieb gehen. Partner aus Forschung und Wirtschaft sind mit an Bord. Wird Wasserstoff in großem Maßstab erneuerbar erzeugt, hat er das Potenzial, die Mobilität klimafreundlicher zu machen. Busse, Züge und Autos mit Brennstoffzellen können mit dem Gas kohlendioxidfrei unterwegs sein und das auch auf Langstrecken. Ein weiterer Vorteil: Es entstehen keine gesundheitsschädlichen Stickstoffoxide (NOx), aus dem Auspuff kommt außerdem kein Feinstaub. Doch kommerziell betrieben werden bislang nur wenige Power-to-Gas-Anlagen zur Erzeugung des chemischen Energieträgers. Das soll sich mit dem Projekt jetzt ändern. Ziel der Forscher ist es, die Technologie fit für den Mobilitätsmarkt zu machen. Die geplante Power-to-Gas-Anlage der Energiedienst AG hat eine elektrische Anschlussleistung von einem Megawatt und kann täglich rund 500 Kilogramm Wasserstoff erzeugen. Damit können mehr als 1.000 Brennstoffzellen-Pkw klimaneutral mobil sein. Neben der 1-Megawatt-Anlage betreiben die Partner auch eine weiterentwickelte Elektrolyse-Forschungsanlage des ZSW. Das Land Baden-Württemberg fördert das Leuchtturmprojekt mit 4,5 Millionen Euro. Die Forscher und Ingenieure werden im Laufe des Projekts beide Anlagen unter die Lupe nehmen. In der kleineren Forschungsanlage kommen effizienz- und kostenoptimierte Elektrolyseblöcke bis zu 300 Kilowatt Leistung unter realen Bedingungen zum Einsatz. Die aus dem Betrieb der Megawatt-Anlage gewonnenen Daten sowie eine detaillierte Analyse aller wesentlichen Bauteile wie Elektrolyseblock, Verdichter und Gleichrichter sollen die Komponenten künftig weiter optimieren. Zu den Aktivitäten gehört auch die Erstellung eines Technologieleitfadens für Power-to-Gas-Anlagen. Der Leitfaden soll Verbesserungspotenziale aufzeigen, um Wasserstoff noch effizienter und wirtschaftlicher produzieren zu können. Thema sind außerdem Geschäftsmodelle für die Ausgestaltung zukünftiger Produkte und Dienstleistungen im Kontext Power-to-Gas. Derzeit laufen die Vorbereitungen an der Forschungsanlage des ZSW auf Hochtouren. Die Anlage wird bis zu ihrer Überführung an die deutsch-schweizerische Grenze im Sommer 2018 am Stuttgarter ZSW-Standort intensiv vorerprobt und für den Betrieb in industrieller Einsatzumgebung vorbereitet. "Mit dem Power-to-Gas-Verfahren wandeln wir Ökostrom in den abrufbaren, nahezu kohlendioxidneutralen Energieträger Wasserstoff um", sagt Dr. Michael Specht, Leiter des ZSW-Fachgebiets Regenerative Energieträger und Verfahren. "Am Standort Wyhlen können wir diese Technologie im Industriemaßstab optimal testen." Strom aus Wasserkraft wird stetig erzeugt, das ermöglicht einen dauerhaften Betrieb der Power-to-Gas-Anlage. Auch das industrielle Umfeld am Energiedienst-Standort spricht für einen erfolgreichen Betrieb. "Mit dem Projekt wollen wir die Energiewende im Verkehr voranbringen und der baden-württembergischen Wirtschaft ein tragfähiges Konzept für saubere, innovative Mobilität bieten", so Specht weiter. Ein weiterer Vorteil: Power-to-Gas trägt dazu bei, die Teilnahme von Wasserkraftwerken am Regelenergiemarkt attraktiver zu machen. Im Fall einer negativen Sekundärregelleistung geht kein Strom verloren, da das Kraftwerk nicht gedrosselt werden muss; der Betreiber lässt die Turbinen laufen und wandelt den Strom einfach in Wasserstoff um. Von den Ergebnissen sollen Energieversorger, Automobilhersteller und Unternehmen aus dem Maschinen-, Komponenten- und Anlagenbau profitieren. Mehrere Partner beteiligen sich an dem Vorhaben. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und die DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) sind mit dabei. Hinzu kommen als assoziierte Industriepartner die Energiedienst AG, die Daimler-Tochter NuCellSys, der Zweckverband RBB Böblingen, die Stadtwerke Sindelfingen, der Fernleitungsnetzbetreiber terranets bw und der Elektrolysehersteller McPhy Deutschland sowie die Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie Baden-Württemberg (e-mobil BW). Die bei der Erzeugung des Wasserstoffs anfallende Wärme könnte zukünftig in ein Wärmenetz eingespeist werden und ein geplantes Wohngebiet in der Nähe des Kraftwerks versorgen. Dadurch ließe sich der Nutzungsgrad des Verfahrens noch weiter steigern.
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  • 28. März 2018

    Engpässe bei der Umstellung auf Erneuerbare Energien?

    Wenn es um die Umstellung auf Erneuerbare Energien geht, taucht immer wieder das Gegenargument "Ausfallrisiko" auf.
    Durch Photovoltaikanlagen und Windkraft sei keine stabile Stromversorgung möglich. Zu groß seien die wetterbedingten Schwankungen, denen die Stromproduktion aus Solar- und Windkraftanlagen unterlägen. Die Angst vor der Dunkelflaute wird heraufbeschworen, also Versorgungsengpässe die entständen, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht. Wie groß diese vermeintliche Gefahr wirklich ist, untersuchte jetzt die für das Wetter zuständige Bundesoberbehörde, der Deutsche Wetterdienst (DWD). Die Fachleute des DWD haben europäische Wetterdaten der vergangenen 20 Jahre ausgewertet und bestimmt, wie oft über einen Zeitraum von 48 Stunden in bestimmten Gebieten die mittlere Energieproduktion aus Wind und Sonne unter zehn Prozent der Nennleistung blieb. Dabei gingen sie von Leistungsmerkmalen heutiger Solar- und Windkraftanlagen aus. Wenn man die Leistung von Photovoltaikanlagen mit Windkraftanlagen an Land und auf See kombiniert, kommt das nur zweimal im Jahr in Deutschland vor. Bei einer europaweiten Betrachtung von Wind- und Solaranlagen trat dieser Fall nur noch 0,2-mal pro Jahr ein. Um diese, wenn auch nur geringe Gefahr eines Versorgungsengpasses auszuschließen, bedarf es gewisser Strategien, etwa Speicher oder einen großräumigen Stromaustausch. Dabei ist es heute schon selbstverständlich, dass europäische Staaten sich je nach Marktlage gegenseitig mit Strom beliefern. "Durch kluge die Kombination von Wind und Solar, eingebettet in einen europäischen Stromverbund, minimiert sich das Risiko von Versorgungsengpässen bei Dunkelflaute auf fast null!", fasst Ove Burmeister, Geschäftsführer der Deutschen Energie Beratung GmbH (DEB) aus Hamburg, die Studie zusammen. Die Deutsche Energie Beratung baut auf langfristig gepachteten Dächern schlüsselfertige Solaranlagen. Sie verkauft die Anlagen parzelliert (ab EUR 50.000,-). Jeder Investor bekommt eine eigene, im Grundbuch eingetragene, vom TÜV abgenommene und an das öffentliche Stromnetz angeschlossene Photovoltaikanlage mit allen Verträgen und einem Service-Paket für Verwaltung, Wartung und Versicherungen. Eine Ertragskontrolle seiner Anlage kann er jederzeit online über einen Daten-Logger vornehmen.
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  • 25. März 2018

    Windpark Amtenhauser Berg in Immendingen offiziell eingeweiht

    Der Staatssekretär im baden-württembergischen Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, Andre Baumann, hat am Freitag den Windpark Amtenhauser Berg in Immendingen (Landkreis Tuttlingen) offiziell eingeweiht.
    Der Windpark umfasst laut Presse-Information des Ministeriums fünf Anlagen mit einer Nennleistung von jeweils 3,3 Megawatt. Nach der Prognose des Betreibers, des Stadtwerkeverbunds KommunalPartner, sollen die Anlagen zusammen rund 40 Millionen Kilowattstunden klimafreundlichen Strom im Jahr erzeugen und damit mehr als 10.000 Haushalte versorgen können. "Die Windkraft im Land hat sich in den vergangenen drei Jahren zu einem Erfolgsmodell entwickelt", betonte der Staatssekretär. "Mit dem Windpark Amtenhauser Berg sind aktuell insgesamt fast 700 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von knapp 1,5 Gigawatt in Betrieb." Seit Anfang 2017 im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) die Ausschreibungsregeln geändert wurden, hat der Vormarsch der Windkraft im Südwesten einen schweren Dämpfer hinnehmen müssen. "In den ersten vier Ausschreibungsrunden gingen lediglich acht Prozent der Zuschläge in den Bereich südlich der Mainlinie. Baden-Württemberg ist bislang nur für ein einziges Mal erfolgreich aus einer Ausschreibungsrunde hervorgegangen", bedauert der Umweltstaatssekretär. "Um diese Fehlentwicklung zu stoppen und einen ausgewogenen Ausbau der Windkraft im Bundesgebiet zu ermöglichen, müssen die Förderbedingungen im EEG die regionalen Besonderheiten des Landes aufgreifen." Es sei nun einmal aufwändiger, gute Windkraftstandorte im steilen Gelände in Süddeutschland zu erschließen als im flachen Norden, betonte Baumann. Der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung sieht die Einführung einer Regionalisierung beim Ausbau der erneuerbaren Energien vor. Es soll festgelegt werden, dass bei Ausschreibungen nach dem EEG ein bestimmter Anteil der Zuschläge an Projekte in Süddeutschland gehen muss. Andre Baumann sagte dazu: "Wir hatten uns bereits in den Verhandlungen zum EEG 2017 für eine bessere regionale Steuerung des Ausbaus der Windkraft eingesetzt. Auch die nun anstehende Novellierung werden wir mit Argusaugen begleiten." Er hoffe, dass der Prozess noch vor der Sommerpause beginne: "Der Klimawandel lässt uns keine Zeit zum Zögern."
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  • 25. März 2018

    ESWE-Aufsichtsrat sieht Windpark-Kurs bestätigt

    Der Aufsichtsrat der ESWE Versorgungs AG ist jetzt zu seiner ersten ordentlichen Sitzung des Jahres 2018 zusammengekommen.
    Das berichtet das Unternehmen in einer Presse-Information. In einem Tagesordnungspunkt ging es demnach um den Sachstandsbericht zum Projekt Windpark Hohe Wurzel. Der 18-köpfige Aufsichtsrat entschied dabei mehrheitlich, dass die vor dem Verwaltungsgericht Wiesbaden erhobene Klage gegen den ablehnenden Bescheid des Regierungspräsidiums Darmstadt bis zu einer gerichtlichen Entscheidung weitergeführt werden soll. Der Aufsichtsrat wird seit Projektbeginn ausführlich über den Projektstand informiert und war 2017 in einer Sondersitzung umfassend über die Ablehnungsgründe zum immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsantrag und die Erfolgsaussichten einer Klage Informiert worden. Die damals getroffenen Experteneinschätzungen gelten unverändert. Die teilweise in der Öffentlichkeit geäußerte Vermutung, Bestandteile eines Beschlusses des Hessischen Verwaltungsgerichtshofes (hier ging es eigentlich um die Beiladung des Vereins Naturerbe Taunus e. V., die abgelehnt worden war) seien kritisch für das Vorhaben oder bedeuteten gar das juristische "Aus", sind nach Auffassung des Aufsichtsrates nicht gerechtfertigt. Im Gegenteil: Im Falle eines Bescheidungsurteils wird das Regierungspräsidium verpflichtet, unter Beachtung der Auffassung des Gerichts neu zu bescheiden. Dies bedeutet, dass die bisher von ihm geltend gemachten Ablehnungsgründe nicht mehr berücksichtigt werden dürfen, sofern diese nach der Auffassung des Gerichts rechtswidrig waren. Der Aufsichtsrat der ESWE Versorgungs AG ist daher der Auffassung, dass sich aus dem VGH-Urteil keine neuen Erkenntnisse ergeben, die eine Änderung des bislang eingeschlagenen Kurses erforderlich machen würden. Eine konkrete Aussage zur Wirtschaftlichkeit des Projekts kann daher erst nach Vorliegen einer BlmSch-Genehmigung mit ihren konkreten Nebenbestimmungen und den dann bekannten energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen getroffen werden. Bis zu einer gerichtlichen Entscheidung wird der Aufsichtsrat der ESWE Versorgungs AG auch weiterhin im Rahmen der ordentlichen Aufsichtsratssitzungen über den Prozessfortgang und die allgemeinen gesetzlichen bzw. wirtschaftlichen Entwicklungen zum Thema Windkraftnutzung informiert, heißt es weiter.
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