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  • 4. April 2018

    Grüner Strom vom Dach jetzt auch für Mieter

    Vattenfall hat in Kooperation mit der Hanseatischen Baugenossenschaft Hamburg e.G.
    im Käthnerort den ersten von insgesamt 12 Standorten in Hamburg mit Photovoltaik ausgestattet. Die 30 Mietparteien bekommen damit ab Anfang Mai die Möglichkeit, den umweltfreundlichen Strom direkt vom eigenen Dach zu beziehen, heißt es in einer Pressemitteilung. Bei fehlendem Sonnenschein wird die Stromversorgung aus umliegenden Blockheizkraftwerken sichergestellt. Der Bau der weiteren Anlagen soll in den nächsten Monaten erfolgen. "Durch das neue Mieterstrom-Gesetz können endlich auch Mieter in Mehrfamilienhäusern von günstiger Solarenergie profitieren. Das Gesetz wird dazu führen, dass in Ballungszentren wie Hamburg, wo der Stromverbrauch besonders hoch ist, mehr grüner Strom produziert wird", freut sich Hanno Balzer, Leiter des Bereichs Dezentrale Anlagen bei Vattenfall, über die Kooperation. Mit dem Mieterstrom, bei Vattenfall "Haus-Strom" genannt, profitieren die Mieter direkt von der Energiewende. Durch die lokale Stromerzeugung entfallen Netzentgelte, Konzessionsabgaben und die Stromsteuer. Die Mieter haben damit die Möglichkeit, bei einem Stromverbrauch von 3.000 Kilowattstunden pro Jahr eine Ersparnis von rund 140 Euro gegenüber dem Grundtarif zu erzielen. Vattenfalls Bereich Dezentrale Anlagen hat in Berlin und Hamburg bereits über 330 dezentrale Energieerzeugungsanlagen in Betrieb genommen. An vielen Standorten können inzwischen Eigentümer, Bewohner und Gewerbemieter die Möglichkeit nutzen, den umweltfreundlichen, vor-Ort erzeugten Mieterstrom zu beziehen. Vattenfall übernimmt hierbei die Installation, die Betriebsführung und die kaufmännische Abwicklung auf eigene Rechnung, heißt es weiter.
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  • 4. April 2018

    Strom aus Wind und Sonne deutlich über Vorjahres-Niveau

    Die Wind- und Solarstromanlagen in Deutschland haben im ersten Quartal 2018 deutlich mehr Strom produziert als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.
    Das berichtet iwr.online.de und bezieht sich dabei auf die vorläufigen Daten der Übertragungsnetzbetreiber. Insgesamt beläuft sich demnach die Stromerzeugung aus Windenergie- und Photovoltaikanlagen in Deutschland von Januar bis März 2018 auf 38,3 Mrd. kWh. Damit liegt das Gesamtaufkommen von Wind- und PV-Strom im ersten Quartal etwa 18 Prozent über dem ersten Quartal des Jahres 2017 (Q1 2017: 32,5 Mrd. kWh). Von Januar bis März erreicht die Windstromproduktion aus On- und Offshore-Windenergieanlagen eine Größenordnung von 33 Mrd. kWh und fällt damit etwa 20 Prozent höher aus als im Vorjahresquartal (2017: 27,0 Mrd. kWh). Bester Windmonat 2018 ist bislang der Januar mit über 14 Mrd. kWh, vor dem März mit knapp 11 Mrd. kWh und dem Februar mit fast 8 Mrd. kWh. Heißt es. Die Solarstromanlagen in Deutschland haben ohne den Eigenverbrauch von Januar bis März 2018 mit 5,3 Mrd. kWh zur Stromproduktion beigetragen. Verglichen mit dem Vorjahresquartal fällt die PV-Stromerzeugung damit um etwa 4 Prozent niedriger aus alsim 1. Quartal 2017. Bester Solarstrommonat im ersten Quartal 2018 ist laut iwr der März mit knapp 3 Mrd. kWh vor dem Februar mit fast 2 Mrd. kWh.
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  • 4. April 2018

    Wirksamer Klimaschutz nur mit erneuerbaren Gasen möglich

    Erneuerbare Gase bieten klimafreundliche Lösungen für alle Bereiche der Energiewende:
    Sie werden in Zukunft Lücken der wetterabhängigen Stromerzeugung aus Wind- und Solarenergie füllen und in den Sektoren Wärme und Verkehr – je nach Umsetzung von Energieeffizienz, Energieeinsparung und Elektrifizierung – einen Beitrag leisten. Großes Potenzial für Biomethan und Power-to-Gas liegt vor allem im Verkehr und in der Industrie. Das geht aus der jetzt veröffentlichten Analyse "Die Rolle erneuerbarer Gase in der Energiewende" der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) hervor. Die AEE vergleicht darin die Aussagen von 26 Studien zur Rolle und zu den Potenzialen biogener und synthetischer Gase bis zum Jahr 2050. "In allen ehrgeizigen Klimaschutzszenarien spielen die erneuerbaren Gase eine Schlüsselrolle für die zukünftige Energieversorgung", so Philipp Vohrer, Geschäftsführer der AEE. Deutschland muss bis zum Jahr 2050 nahezu vollständig klimaneutral werden, um den deutschen Beitrag zum Zwei-Grad-Ziel der Klimaschutzkonferenz in Paris zu erfüllen. "Die Konsequenz der Pariser Beschlüsse ist, dass auch die Gasversorgung auf 100 Prozent erneuerbare, klimaneutrale Alternativen umgestellt werden muss", betont Vohrer. Im Jahr 2016 betrug der Endenergieverbrauch von Gas in Deutschland etwa 663 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh), nur weniger als 8 Prozent bzw. rund 50 Mrd. kWh davon stammten aus Biogas und waren damit klimaneutral. Synthetische erneuerbare Gase (Power-to-Gas) leisten aktuell noch keine signifikanten Beiträge. Der Metaanalyse zufolge werden Biogas und Biomethan 2050 zwischen 61 und 200 Mrd. kWh sowie synthetische Gase zwischen 200 und 770 Mrd. kWh zum Energieverbrauch beitragen, wenn eine CO2-Reduktion von 95 Prozent gegenüber 1990 angestrebt wird. Die Rolle von Biogas für die Energiewende wird sich fundamental ändern. Von den derzeit 9.200 Biogasanlagen in Deutschland mit einer installierten Leistung von mehr als 5.000 Megawatt (MW) erzeugt der größte Teil quasi rund um die Uhr gleichmäßig Strom und Wärme. In Zukunft wird Biogas weniger Einsatzzeit im Strommarkt bekommen. Es wird erwartet, dass immer mehr Biogasanlagen ihre Stromerzeugung auf die Zeiten konzentrieren, in denen Windenergie- und Photovoltaikanlagen gerade wenig Strom produzieren. Mengenmäßig werden bei der Stromerzeugung aus Biogas in den untersuchten Studien daher keine großen Zuwächse erwartet. Potenzial für eine signifikante Nachfragesteigerung seien eher im Verkehr und in der Industrie zu erwarten, z.B. im Güterfernverkehr und in der Hochtemperatur-Prozesswärme. Dafür muss das Biogas zu Erdgasqualität (Biomethan) aufbereitet und ins Gasnetz eingespeist werden. Im Jahr 2016 speisten knapp 200 Aufbereitungsanlagen 9,4 Mrd. kWh Biomethan in das Gasnetz ein.
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  • 1. April 2018

    Hanse Windkraft kauft alte Windparks

    Diese Neugründung ist eine gute Nachricht für Betreiber von Windkraftanlagen und für die Energiewende:
    Mit der Hanse Windkraft ist jetzt nach eigenen Angaben ein Unternehmen auf dem Markt, das sich auf den Kauf von kleineren, älteren Windparks spezialisiert hat, um diese auch nach dem Auslaufen der EEG-Förderung weiter zu betreiben oder zu repowern. Für viele Windkraftanlagen läuft in nächster Zeit die Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz aus. Niedrige Börsenstrompreise und technische Risiken sorgen dafür, dass ihr Weiterbetrieb fraglich ist. Geschäftsführer Christoph Dany erklärt dazu laut Presse-Info: "Aktuelle Studien gehen davon aus, dass rund ein Drittel der Mitte 2017 betriebenen Erzeugungsleistung davon betroffen ist – bis zur Mitte des kommenden Jahrzehnts rund 16 Gigawatt. Wir bieten eine ökologisch sinnvolle Alternative zum Rückbau der Windparks an." Hanse Windkraft kauft Anlagen auf, ertüchtigt sie bei Bedarf und betreibt sie weiter. Als 100%iges Tochterunternehmen der Stadtwerke München (SWM) kann sie dabei Strukturen und ausgereifte Lösungen nutzen, die für andere, kleinere Betreiber wie Bürgergesellschaften, Gemeinden oder Einzelpersonen, nicht zugänglich oder mit Mehrkosten verbunden sind. Mit einem starken kommunalen Unternehmen im Rücken kann die Hanse Windkraft Anlagen zuverlässig weiter betreiben oder repowern und so nach eigenen Angaben die Energiewende weiter voranbringen. Die Hanse Windkraft ist ein Partner auf Augenhöhe und agiert auf Basis des umfangreichen SWM Compliance-Regelwerks. Christoph Dany: "Mir ist wichtig, dass wir fair und transparent agieren. Viele Betreiber älterer Parks sind Pioniere der Energiewende. Sie sollen nach dem Verkauf nicht schlechter stehen, als sie nach der EEG-Förderdauer stehen würden." Unternehmenssitz der Gesellschaft ist Hamburg, mehr Informationen auf www.hanse-windkraft.de.
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  • 1. April 2018

    ENERGIETAGE 2018 vom 7. bis 9. Mai

    Die neue Bundesregierung hat rund sechs Monate nach der Bundestagswahl ihre Arbeit aufgenommen - damit sind die Energietage 2018 die erste energiepolitische Großveranstaltung der neuen Legislatur, bei der umfassend das gesamte Spektrum der Energiewende diskutiert und beleuchtet wird.
    Unter anderem die drei Bundesministerien BMWi, BMU sowie BMBF als Mitveranstalterinnen versprechen einen spannenden Rundumblick über die neue Ausrichtung der Energie- und Klimapolitik. Schon im Vorfeld der Anmeldephase haben die Energietage die Spitzen verschiedener Industrie-, Verbraucher- und Umweltverbände nach ihren Forderungen an die neue Regierung befragt. Die Antworten geben einen guten Überblick, wie die Debattenlinien der kommenden Jahre verlaufen könnten. Diese Sammlung dient allerdings nicht nur als Handreichung an die Politik, sondern fordert aktiv alle Stakeholder der Energiewende auf, ebenfalls ihre Kernforderungen einzureichen unter: kernforderungen.energietage.de. Dass in diesem Jahr das Interesse am energiepolitischen Diskurs besonders hoch ist, steht für die Organisatoren bereits fest: Schon nach zwei Wochen ist der Kongress mit knapp 5.000 Anmeldungen zur Hälfte ausgebucht - weit über dem Anmeldetrend der Vorjahre. Die aktive Beteiligung von rund 200 Institutionen von Bundesministerien über Dachverbände bis zu Energiedienstleistern und Forschungseinrichtungen sowie über 350 Referenten und Referentinnen tragen sicher ihr Übriges dazu bei.
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  • 1. April 2018

    Erneuter Auftrag für Nordex in Frankreich

    Die Nordex Group hat nach eigenen Angaben erneut einen Auftrag für die Errichtung eines Windparks aus Frankreich erhalten.
    Dabei handelt es sich um die Lieferung von neun Anlagen der Baureihe N117/2400 für ein 21,6-MW-Projekt. Diese Turbine zählt beim Hersteller auch wegen ihrer geringen Geräuschemissionen seit Jahren zu den bestverkauften Anlagen. Bei diesem Auftrag war die sensible Akustik ein entscheidender Grund für den Erfolg, erklärt Nordex. Auftraggeber ist der Finanzinvestor Leonidas Associates, der den Park nach seiner Errichtung betreiben wird. Der Park wird am Schwachwindstandort durch die spezielle Anlagenkonfiguration auf einen überdurchschnittlichen Kapazitätsfaktor kommen. Ab September 2018 wird Nordex die ersten Anlagen an den Standort liefern, heißt es weiter.
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  • 1. April 2018

    Bezirksregierung Arnsberg genehmigt Hauptbetriebsplan 2018-2020 für Tagebau Hambach

    Die NRW-weit für Bergbau zuständige Bezirksregierung Arnsberg hat den Hauptbetriebsplan 2018-2020 für den Tagebau Hambach im Rheinischen Braunkohlenrevier nach intensiver Prüfung genehmigt.
    Der jetzige Genehmigungsbescheid bildet die Grundlage für den Weiterbetrieb des Braunkohlentagebaus im Zeitraum 01.04.2018 bis 31.12.2020, erläutert die Bezirksregierung in einer Presseerklärung. Der Zulassung war eine nochmalige eingehende Überprüfung der naturschutzrechtlichen Bedeutung des Hambacher Forstes vorangegangen. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, ob die noch vorhandenen Waldflächen nachträglich in das europaweite Gebietsschutznetz Natura 2000 aufgenommen werden müssen. Das Verwaltungsgericht Köln hatte dies mit seinem Urteil vom 24.11.2017 bereits verneint. Da das Urteil aber bislang nicht rechtskräftig geworden ist, wurde der Habitatschutz vorsorglich nochmals eingehend und intensiv geprüft. Im Ergebnis bestätigte sich laut Bezirksregierung hierbei, dass weder aus rechtlichen noch aus naturschutzfachlichen Gründen eine solche nachträgliche Schutzgebietserweiterung notwendig ist. Die bereits vorhandenen Schutzgebiete sind ausreichend, um Arten und Lebensräume zu schützen. Beim Artenschutz wird ein von der Arbeitsgruppe "Bewahrung der Vorkommen von Fledermäusen im Bereich des Tagebaus Hambach und seinem Umfeld" der Bezirksregierung Arnsberg erarbeitetes artspezifisches Monitoring seit 2004 durchgeführt und die Ergebnisse in speziellen regelmäßigen Monitoringberichten dokumentiert. Die Rodungs- und Abholzungsmaßnahmen im Vorfeld des Tagebaus (Bereich des Hambacher Forstes) dürfen aus Gründen des Naturschutzes erst am 1.10.2018 wieder aufgenommen werden. Der Braunkohlentagebau Hambach der RWE Power AG liegt zwischen Jülich im Kreis Düren und Elsdorf im Rhein-Erft-Kreis. Mit einer Jahresförderung von bis zu 45 Millionen Tonnen Braunkohle versorgt er die Kraftwerke Neurath und Niederaußem, die Veredelungsbetriebe Frechen, Fortuna und Knapsackerhügel sowie im Bedarfsfall das in die Sicherheitsbereitschaft überführte Kraftwerk Frimmersdorf. Die Kohle aus dem Tagebau Hambach deckte 2017 rund 15 Prozent des gesamten Strombedarfs von Nordrhein-Westfalen.
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