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  • 1. Juni 2018

    Fördersätze für Onshore-Windräder sinken erneut

    Die Bundesnetzagentur hat die Fördersätze nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für Windenergieanlagen an Land bekannt gegeben, die nicht an Ausschreibungen teilnehmen müssen und von Oktober bis Dezember 2018 den Betrieb aufnehmen werden.
    Demnach sinken die Zahlungsansprüche für diese Anlagen zum fünften Mal in Folge um maximal mögliche 2,4 Prozent. Seit Anfang 2017 ist die Förderhöhe damit um rund 17 Prozent gefallen. Dies betrifft insbesondere Anlagen, die noch unter den Bestandsschutz fallen. Der Brutto-Zubau von Windenergieanlagen an Land lag zwischen Mai 2017 und Ende April 2018 mit etwa 5.308 Megawatt oberhalb des gesetzlich festgelegten Ausbaupfads. Der hier genannte Zeitraum ist maßgeblich für die Berechnung der Fördersätze, die für die Zeit ab dem 1. Oktober 2018 gelten. Ab 2019 berechnet sich die Vergütungshöhe für Strom aus Windenergieanlagen an Land, die nicht an Ausschreibungen teilnehmen müssen (Kleinanlagen bis 750 kW und Pilotanlagen) aus den Zuschlagswerten bei vorangegangen Ausschreibungen. Hierunter fallen dann nur noch Pilotanlagen oder Kleinanlagen. Im Jahr 2019 wird hierfür ein Durchschnitt aus den jeweils höchsten bezuschlagten Geboten gebildet, die im Jahr 2017 ausgeschrieben wurden. Damit liegt der Vergütungssatz für Anlagen, die nach dieser Sonderregelung in 2019 in Betrieb gehen bei 4,63 Ct/kWh. Weitere Informationen zu den Fördersätzen für Wind an Land sind auf der Internetseite der Bundesnetzagentur zu finden unter: www.bundesnetzagentur.de/eeg-a.
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  • 1. Juni 2018

    Stadtwerke Neumünster erleiden 5,5 Mio. Euro Verlust

    Die Stadtwerke Neumünster (SWN) haben im vergangenen Jahr Verlust gemacht:
    Der stadteigene Konzern schloss mit einem Minus von rund 5,5 Millionen Euro ab. Geplant war ursprünglich ein Plus von 0,7 Millionen Euro. Ursache dafür sei vor allem das Telekommunikationsgeschäft. Der Stadtwerke-Konzern besteht aus fünf Unternehmen: der SWN Stadtwerke Neumünster GmbH, in der Energie mit den Sparten Strom, Gas und Wärme, Trinkwasser und Telekommunikation gebündelt sind, sowie Gesellschaften für die Geschäftsfelder Bäder & Freizeit, Verkehr, Entsorgung und Beteiligungen. Essenziell sind die Abweichungen der SWN Stadtwerke Neumünster GmbH in den Sparten Strom und Telekommunikation: So bleibt der Stromvertrieb 2,1 Millionen Euro unter den Erwartungen. Die Telekommunikation weicht im Baugeschäft um 5,1 Millionen Euro von der Planung ab; sie ist das jüngste und noch im Aufbau begriffene Geschäftsfeld des Unternehmens. Alle anderen zum Konzern gehörenden Gesellschaften schnitten dagegen besser ab als erwartet. Das Unternehmen hat in Schleswig-Holstein seit 2009 Glasfasernetze mit einer Länge von rund 3.000 Kilometern gebaut, was zur Lebensqualität und Wirtschaftskraft des Landes wesentlich beiträgt. Und der Vertrieb ist erfolgreich: Die SWN Telekommunikationssparte hat bereits 36.338 Privat- und Geschäftskunden unter Vertrag. Die zweite wesentliche Ursache für den Ergebniseinbruch bei den Stadtwerken ist die Stromsparte: Sie weist statt dem geplanten Plus von 2 Millionen Euro für das Wirtschaftsjahr 2017 ein Minus von 0,1 Millionen Euro aus. Rund 1,2 Millionen Euro der Ergebnisabweichung resultieren aus der Strombeschaffung. Der kalkulierte durchschnittliche Beschaffungspreis wurde um rund 5 Prozent überschritten.
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  • 29. Mai 2018

    Studie: 16.000 MW Windkraft stehen 2020 bis 25 zur Disposition

    Der Bundesverband WindEnergie (BWE) hat in einer Studie der Deutschen WindGuard den Anlagenpark, der bis 2005 ans Netz ging, analysieren lassen.
    „In den Jahren 2020 bis 2025 werden insgesamt rund 16.000 Megawatt vor der Entscheidung stehen, ob ein Weiterbetrieb technisch möglich und wirtschaftlich darstellbar ist. Mit unserer Studie liefern wir einen Überblick, welche Regionen in Deutschland hierbei besonders betroffen sind. Wir geben so auch einen Hinweis darauf, wo gegebenenfalls die Landespolitik gefordert sein wird, durch Flankierung in Planungsprozessen die Einspeisung der Windenergie nicht abrupt enden zu lassen“, so Hermann Albers anlässlich der Veröffentlichung der Studie. Für einen nicht kleinen Teil der betroffenen Anlagen besteht, etwa aufgrund veränderter Abstandsregeln, nur eine eingeschränkte Chance für einen Ersatz durch neue Windenergieanlagen. (Repowering). Der BWE hat den zuständigen Regionalplanungsbehörden bereits in einem Leitfaden vorhandene planerische Gestaltungsmöglichkeiten aufgezeigt, um gut akzeptierte Bestandsflächen für ein Repowering weiter zu nutzen. Der BWE wirbt dafür, bestehende Standorte vernünftig in die Regionalplanung zu integrieren. „Angesichts bereits erfolgter Investitionen zur Integration der betroffenen Anlagen ins Netz, sind möglicherweise nicht nur die Betreiber von Windkraftanlagen an einer weiteren Flächennutzung in Form von Repowering oder Weiterbetrieb interessiert, sondern auch die jeweiligen Netzbetreiber. Wir werden den Austausch mit den betroffenen Verteilnetzbetreibern suchen“, kündigte Hermann Albers an, der abschließend darauf hinwies: „Auch vor dem Hintergrund des Klimaschutzes ist es wichtig, in den Blick zu nehmen, was mit Anlagen passiert, die ab 2021 ihren Vergütungsanspruch verlieren. Ihr Abbau muss dergestalt im Ausschreibungssystem berücksichtigt werden, dass ausgeschriebene Mengen wieder Nettomengen sind. Wir können uns auf dem Weg zu 65 Prozent Erneuerbare Energien bis 2030 keinen Einbruch der installierten Kapazität leisten!“
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  • 29. Mai 2018

    ADAC beklagt Servicemängel bei e-Ladesäulen

    Der ADAC hat öffentliche e-Ladesäulen in Deutschland getestet.
    Das Ergebnis: Technisch sind die Ladestationen in Ordnung, aber es gibt Schwächen beim Service. Außerdem gibt es nur selten ausreichende Informationen zu den Kosten. Ein gut funktionierendes Netz von Stromtankstellen ist für den Erfolg der Elektromobilität von entscheidender Bedeutung. Wie der jüngste ADAC Test von 53 Ladesäulen belegt, verdichtet sich das Netz an Ladesäulen in Deutschland immer weiter. Der Strom floss an fast allen Stationen. Große Schwächen zeigten sich aber in Sachen Verbraucherfreundlichkeit. So sind Bedienkomfort, Informationen und Preistransparenz noch weit von den gewohnten Standards herkömmlicher Zapfsäulen entfernt. In Noten ausgedrückt heißt das: Ein Mal gab es die Wertung "sehr gut", 29-mal "gut", 17-mal "ausreichend". Sechs Ladesäulen waren sehr mangelhaft. Was eine gute Ladesäule ausmacht, zeigt das Testobjekt am Hans-Thoma-Platz 4 in Sindelfingen. Als einzige Ladesäule im Test schnitt sie mit der Wertung "sehr gut" ab. Die Station war in allen wichtigen Verzeichnissen gelistet. Neben Kunden des Betreibers EnBW konnten auch Kunden anderer Anbieter Strom laden. Die informative Website zeigte unter anderem an, ob die Säule belegt oder defekt war. Den EnBW-Strompreis pro Einheit erfuhr man sowohl an der Ladesäule als auch in der App, die geladene Energiemenge und den dafür zu zahlenden Betrag nach dem Laden in der App. Ganz anders war die Situation bei zwei Säulen des Betreibers Bayernwerk in München. Die Veteranen aus den Anfangszeiten der e-Mobilität waren kaum zu finden, und es fehlten grundlegende Informationen an der Ladesäule. An drei Ladestationen des Anbieters Vattenfall in Berlin und Hamburg sowie an einer der Stadtwerke Halle in Merseburg konnten ADAC-Mitarbeiter aus technischen Gründen nicht laden. Alle sechs Stationen wurden mit "sehr mangelhaft" bewertet. Generell fanden sich vor allem bei der Preistransparenz Schwächen. Der Betreiber-Preis pro Einheit war meist nicht auf der Ladesäule angegeben, sondern nur im Internet oder in einer App. Gleiches gilt für den pro Ladung zu zahlenden Betrag. Bei zehn Stationen hatte der Kunde überhaupt keinen Überblick über die angefallenen Kosten und musste auf die Rechnung warten. ADAC-Experten fuhren die 53 Teststationen in und um Berlin, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart im Sommer und Herbst 2017 mit zwei handelsüblichen BMW i3 ab. Die Fahrzeuge waren mit den europäischen Anschlüssen des Typs 2 und CCS ausgerüstet. Die Verträge für den Erhalt der benötigten Zugangsmedien in Form einer RFID-Karte/Chip oder den Zugangsdaten zur App auf dem Mobiltelefon wurden abgeschlossen, ohne die Betreiber über die Tests in Kenntnis zu setzen.
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  • 29. Mai 2018

    Kartellwächter in Niedersachsen ermitteln gegen 10 Versorger

    Die Landeskartellbehörde Niedersachsen hat aufgrund einer Untersuchung der Preisstrukturen in der „Grundversorgung Strom und Gas" festgestellt, dass erhebliche Preisunterschiede bestehen.
    Gegen die Versorger, die im Verdacht stehen, missbräuchlich überhöhte Preise von ihren Kunden zu verlangen, wurden nun Kartellverwaltungsverfahren eingeleitet. Die E.ON Vertrieb Deutschland GmbH hat sich gegenüber der Landeskartellbehörde bereits verpflichtet, seine Preise zu senken. Aufgrund dieser Verpflichtungszusage wurde das Kartellverwaltungsverfahren gegen E.ON eingestellt. Gegen zehn weitere Unternehmen wird wegen des Verdachts missbräuchlicher Preisgestaltung in der Strom- und Gasgrundversorgung noch weiter ermittelt. Die Kartelluntersuchung basiert auf Erhebungen im Zeitraum 2015 bis 2018. Die Ergebnisse der Erhebung zum 1. Januar 2018 sind auf der Internetseite der Landeskartellbehörde unter dem folgenden Link veröffentlicht: https://www.mw.niedersachsen.de/download/129783/Grundversorgungstarife_Strom_Stichtag_01.01.2018.pdf https://www.mw.niedersachsen.de/download/129785/Grundversorgungstarife_Gas_Stichtag_01.01.2018.pdf
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  • 25. Mai 2018

    Bergamt Stralsund genehmigt Erdgasempfangsstation „Lubmin 2“

    Das Bergamt Stralsund hat das Planfeststellungsverfahren für die Erdgasempfangsstation „Lubmin 2“ mit einer positiven Beurteilung beendet.
    Mit dem Planfeststellungsbeschluss liegen nun alle erforderlichen Genehmigungen für den Bau der Anlage vor. Die Genehmigung umfasst auch ein kurzes Teilstück der Europäischen Gas-Anbindungsleitung (EUGAL) sowie eine Verbindung mit der Nordeuropäischen Erdgasleitung (NEL) – beides befindet sich auf dem Stationsgelände. „Die Genehmigung der Erdgasempfangsstation bedeutet einen weiteren großen Schritt für unser EUGAL-Projekt. Die Anlage ist ein wichtiger Verbindungspunkt im europäischen Erdgasnetz und der Startpunkt der EUGAL“, erläutert Gesamtprojektleiter Ludger Hümbs. Errichtet wird die Station im Industrie- und Gewerbegebiet Lubminer Heide, der Bau der Anlage soll bis Ende 2019 abgeschlossen sein. In Lubmin bei Greifswald trifft die geplante Nord Stream 2-Pipeline auf das europäische Festland und Gasnetz. Von dort aus wird das Erdgas über die Pipelines EUGAL und NEL flexibel in Europa weiterverteilt. Mit dem Bau der Erdgasempfangsstation und EUGAL-Pipeline reagiert GASCADE auf den steigenden europäischen Erdgas- und Transportbedarf.
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  • 25. Mai 2018

    Stadtwerke Neumünster stellen kaufmännische Leiterin frei

    Die Geschäftsführung der Stadtwerke Neumünster Beteiligungen GmbH (SWN) hat die kaufmännische Leiterin von allen Aufgaben freigestellt.
    Der bisherige Stellvertreter soll kommissarisch die Leitung übernehmen. Das berichten die Kieler Nachrichten. "Mit diesem Schritt haben die beiden Parteien die Konsequenzen aus unterschiedlichen Auffassungen über die Führung und Ausgestaltung des kaufmännischen Bereichs gezogen“, heißt es in der Pressemitteilung. Die Kieler Nachrichten hatten berichtet, dass die SWN Beteiligungen GmbH im vergangenen Jahr einen Verlust eingefahren hat. Im Wirtschaftsplan ist ein Minus von voraussichtlich 1,722 Millionen Euro ausgewiesen.
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