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News


  • 30. August 2018

    Vergleichsportal sitzt jetzt im Zähler

    Unter dem Motto "Energiewelt vereinfachen" bedient das Hamburger Internet Start Up "White Grid" die Betreiber von Messstellen für Strom- und Gasverbraucher.
    Messstellenbetreiber (MSB) - grundständige Messstellenbetreiber und wettbewerbliche Messstellenbetriebe - stehen durch jährliche Ablesungen nur indirekt im Kundenkontakt. Mit Hilfe von White Grid und dem Angebot durchautomatisierter Lieferanten-Wechsel ergeben sich für Messstellenbetreiber monetäre Mehrwerte und die dauerhafte Besetzung der Kundenschnittstelle. Das aktuelle Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende bringt Bewegung in die Arbeitsteilung von Energie-Messstellen. Bisher wurden die Kosten für Messstellenbetrieb und Ablesung jährlich über die Energie-Lieferanten mit in Rechnung gestellt. Die Strom- und Gasanbieter verweigern diese Leistung zunehmend. MSB werden gezwungen eigene Kundenbetreuung und autarke Rechnungswesen aufzubauen. Die Umsätze sind dafür zu gering. Bei einfachen Zählern und Jahresbeträgen von meist weniger als 20 Euro ist das ein mühseliges und kostentreibendes Geschäft. Selbst bei intelligenten Messsystemen ist die Marge schmal. Doch die MSB haben direkten Zugang zum Energiekunden, den sie sich als geldwerten Vorteil zu Nutze machen kann. Mit Hilfe von White Grid kann jeder MSB seinem Kunden autark die Dienstleistung eines kostengünstigen Wechsel-Bots für Strom- und Gastarife sowie weitere Mehrwertprodukte als White Label Ansatz anbieten. Dadurch werden Margen erwirtschaftet, die die entstanden Organisations-Aufwände refinanzieren. White Grid übernimmt mit seinem neu entwickelten Wechselbot die Rolle des David gegenüber den Goliaths verivox und check24. Ein in Hamburg entwickelter Softwareroboter vollzieht die hochautomatisierte Durchführung von Lieferantenwechseln nach Vorgaben des Kunden und des Betreibers. Der White Grid Wechselbot ist eine Art regelgesteuerter Least-Cost-Router für Strom und Gas im direkten Kundenkontakt. Dabei bietet White Grid den MSB (gMSB und wMSB) einen Wechselservice für Strom und Gas als White-Label-Lösung an. Das Handling ist einfach und bewiesen erfolgreich: Der Kunde gibt eine Wechselvollmacht. Darin sind Wechsel-Regeln so gestaltet, dass der Endkunde im Rahmen seiner Vorbedingungen (z.B. ökologische Vorgaben, Vorkasse-Bedingungen, Zahlungsbedingungen, Laufzeitvorgaben etc.) immer den für sein Mengensegment günstigsten Lieferanten erhält.
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  • 30. August 2018

    Lechwerke setzen Solaroffensive fort

    Die Lechwerke (LEW) werden bis Ende des Jahres weitere neun Photovoltaikanlagen auf den Dächern ihrer Betriebsstellen und Umspannwerke in Betrieb nehmen.
    Außerdem soll eine neue PV-Freiflächenanlage installiert werden. Bereits im Frühjahr hat LEW Solarprojekte auf vier eigenen Liegenschaften umgesetzt, darunter einen Solarpark mit 750 Kilowatt peak (kWp) in Biessenhofen. Die neuen Anlagen werden an den LEW-Standorten in Biessenhofen, Buchloe, Burgau, Gersthofen, Lauben, Lautrach, Memmingen, Oberauerbach, Obergünzburg und Schongau entstehen. Während die geplanten Dachanlagen über ein Leistungsspektrum von 22 bis 100 kWp verfügen, wird auf dem Kraftwerksgelände in Gersthofen eine Freiflächenanlage mit 740 kWp errichtet. Die Leistung der 2018 von LEW gebauten eigenen PV-Anlagen beläuft sich damit auf insgesamt 2.330 kWp. Die gesamte PV-Leistung von LEW erhöht sich auf 4.300 kWp. Mit dem in diesen Anlagen erzeugten Solarstrom lassen sich rechnerisch 1.500 Durchschnittshaushalte ein Jahr lang versorgen.
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  • 30. August 2018

    Mainova gewinnt 17.000 neue Kunden

    Die Frankfurter Mainova verzeichnet für das erste Halbjahr 2018 eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung.
    Das bereinigte Ergebnis lag in den ersten sechs Monaten mit 69,1 Millionen Euro über dem Vorjahreswert (1. Halbjahr 2017: 57,6 Millionen Euro). Zur guten Entwicklung haben insbesondere die Beteiligungen an einzelnen Energieversorgungsunternehmen sowie Ergebnissteigerungen bei den Erneuerbaren Energien und der Wärmeversorgung beigetragen. Darüber hinaus konnte Mainova seit Jahresbeginn den Kundenbestand um 17.000 neue Kunden im Strom- und Gasbereich erweitern. Einer anhaltend positiven Entwicklung im Vertriebsgeschäft und weiteren Kundengewinnen im Segment Stromversorgung standen vor allem höhere vorgelagerte Netzkosten gegenüber. Das Ergebnis sank insgesamt um 5,5 Millionen Euro auf -0,1 Millionen Euro. In der Gasversorgung führten vor allem witterungsbedingt gesunkene Absatzmengen und die hohe Wettbewerbsintensität zu einem Rückgang des Ergebnisses um 7,5 Millionen Euro auf 34,2 Millionen Euro. Insgesamt erwartet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2018 ein bereinigtes Ergebnis leicht über dem des Vorjahres und erhöht damit moderat die ursprüngliche Ergebnisprognose.
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  • 30. August 2018

    DEW21 investiert in Energiemanagement-Software-Anbieter GreenPocket

    Smart-Metering-Spezialist GreenPocket hat seine Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen.
    Die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) beteiligt sich an dem agilen Software-Startup und unterstützt als strategischer Partner die Entwicklung von kundengerechten Mehrwertservices im Energiemanagement. Darüber hinaus haben Bestandsinvestoren ihr Engagement durch zusätzliche Finanzierung bestätigt. „Mit Green Pocket haben wir einen Partner gefunden, mit dem wir die Digitalisierungsanforderungen effizient und passgenau für unsere Kunden umsetzen zu können. Gemeinsam möchten wir neue Produktideen entwickeln, die auf die Bedürfnisse von DEW21 und die Strömungen des Energiemarktes abgestimmt sind“, erklärt Heike Heim, Vorsitzende der DEW21-Geschäftsführung. „So werden wir auch eng beim Aufbau des Geschäftsfeldes Smart Metering zusammenarbeiten, denn hier hat GreenPocket bereits hervorragende Werkzeuge entwickelt.“ GreenPocket hat als Spezialist in diesem Wachstumsmarkt mit mehr als 100 Smart Metering-Projekten für Energieversorger (Netzbetreiber, Messstellenbetreiber und Lieferanten) in den letzten Jahren Erfahrungen sammeln können. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben Marktführer in Deutschland. Zu den aktuell über 30 Laufzeitkunden zählen mit Hamburg, Berlin, Frankfurt und Köln vier der fünf größten Städte Deutschlands, zudem viele Regionalversorger und Stadtwerkeverbünde.
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  • 28. August 2018

    Nordrhein-Westfalen beewilligt 5,3 Mio. Euro für E-Mobilität

    Nordrhein-Westfalen hat aus Mitteln des Sofortprogramms Elektromobilität in den drei Säulen bislang 5,3 Millionen Euro bewilligt:
    • 3,1 Millionen Euro gingen an Privathaushalte, Handwerker sowie KMU (Start 16.10.2017) • 1,5 Millionen Euro erhielten Kommunen und Kreise (Förderung von Umsetzungsberatung, Elektrofahrzeugen und Ladeinfrastruktur; Start 4.2.2018) • 0,8 Millionen Euro gab es für Kommunen und Unternehmen Durch die Förderung wurden mittlerweile 568 öffentlich zugängliche und 1.301 nicht öffentlich zugängliche Ladepunkte errichtet. Für das Sofortprogramm Elektromobilität stehen in den Jahren 2018 und 2019 insgesamt 20 Millionen Euro an Fördergeldern des Landes bereit. Weitere Informationen unter www.elektromobilitaet.nrw.de
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  • 28. August 2018

    Bezuschlagte Photovoltaik-Freiflächenanlagen zu 96 % realisiert

    Die Zuschläge der fünften Ausschreibungsrunde für Photovoltaik-Freiflächen sind zu 96,31 Prozent umgesetzt worden.
    Die geförderten Anlagen wurden bereits in Betrieb genommen, berichtet die Bundesnetzagentur. Zum Gebotstermin am 1. August 2016 wurden 125 Megawatt ausgeschrieben, für 118 Megawatt bezuschlagter Gebote wurde die Zweitsicherheit geleistet. Die Zweitsicherheiten dienten dabei als Pfand für die Realisierung der Anlage. Die 22 Zuschläge hatten einen durchschnittlichen Zuschlagswert von 7,25 ct/kWh. Für die Zuschläge wurden 25 Förderberechtigungen mit einer Leistung von 109,5 Megawatt ausgestellt. Die Bieter hatten bis zum 18. August 2018 Zeit, ihre Anlagen in Betrieb zu nehmen und eine Zahlungsberechtigung bei der Bundesnetzagentur zu beantragen. Die Bundesnetzagentur hat in den Jahren 2015 und 2016 insgesamt sechs Ausschreibungen ausschließlich für Photovoltaik-Freiflächenanlagen durchgeführt. Bislang wurde jede Ausschreibungsrunde bis zum Ablauf der zweijährigen Realisierungsfrist zu mindestens 89,9 Prozent umgesetzt – zwei Runden wurden zu über 99 Prozent umgesetzt. Das hohe Wettbewerbsniveau der Freiflächen-Ausschreibungsrunden setzte sich in den Solarausschreibung der Jahre 2017 und 2018 fort. Die Zuschlagspreise sanken von 9,17 ct/kWh in der ersten Runde bis zu aktuell 4,59 ct/kWh in der Runde zum Gebotstermin 1. Juni 2018.
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  • 28. August 2018

    Trianel gibt Finanzdienste GmbH auf

    Mit der Verschmelzung der Trianel Finanzdienste GmbH auf die Trianel GmbH hat die Stadtwerke-Kooperation Trianel ein weiteres Projekt ihres Kosten- und Effizienzprogramms erfolgreich abgeschlossen.
    Die Trianel Finanzdienste GmbH wurde 2004 gegründet, um Finanzdienstleistungen mit einer Lizenz gemäß § 32 Abs. 1 Kreditwesengesetz (KWG) zur Optimierung des Portfoliomanagements zu erbringen. In den letzten Jahren haben sich die regulatorischen Anforderungen an die Erbringung von Finanzdienstleistungen im Wege einer Lizenz der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht aber immer weiter erhöht. Die energiewirtschaftliche Notwendigkeit für den lizenzpflichtigen Einsatz von Finanzprodukten ist wegen des hohen regulatorischen Aufwandes daher nicht mehr zeitgemäß. „Die wachsenden regulatorischen Vorgaben für Handelsgeschäfte machen die Abwicklung von einzelnen Finanzprodukten mit einer Lizenz nach dem KWG zunehmend unwirtschaftlich und sind deutlich einfacher und effektiver als lizenzfreie Dienstleistungen abzuwickeln“, erläutert Sven Becker, Sprecher der Geschäftsführung der Trianel GmbH. Darum hat sich die Geschäftsführung bereits vor einem Jahr entschlossen, die Dienstleistungen, die über die Trianel Finanzdienste GmbH erbracht wurden, in die Trianel GmbH zu überführen und künftig dort in an den Markt angepasster Form anzubieten. Mit der Rückgabe der Lizenz zur Erbringung von Finanzdienstleistungen nach dem KWG verschmelzt die Trianel ihre 100prozentige Tochter Trianel Finanzdienste GmbH zudem mit der Muttergesellschaft und übernimmt als Rechtsnachfolgerin auch alle Vereinbarungen.
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