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News


  • 16. Juni 2018

    Weltleitmesse WindEnergy Hamburg bietet größtes Angebotsspektrum

    Der Offshore-Bereich der Windindustrie hat in den vergangenen Monaten für Schlagzeilen gesorgt.
    Die Fortschritte, die es sowohl hinsichtlich technischer Innovationen als auch hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit der Offshore-Energie auf dem Strommarkt zu vermelden gab, sind immens. Viele der Unternehmen, die am Offshore-Windmarkt beteiligt sind, präsentieren ihr Portfolio vom 25. bis 28. September auf der WindEnergy Hamburg, der Weltleitmesse für Onshore- und Offshore-Windenergie. Zusammen mit der globalen Konferenz von WindEurope, die parallel auf dem Gelände der Hamburg Messe stattfindet, bildet sie den Global Wind Summit, das größte und wichtigste Treffen der Windindustrie weltweit. Die WindEnergy Hamburg erwartet rund 1.400 Aussteller aus aller Welt, von denen etwa 40 Prozent Produkte oder Services für Windparks auf dem Meer im Angebot haben. Das Spektrum umfasst die gesamte Wertschöpfungskette und reicht von Turbinen, Türmen und Gründungen über Getriebe, Generatoren, Lager und Schmierstoffe bis zu O und M-Lösungen und Spezialschiffen. Gemäß dem Global Wind Report 2017 von GWEC könnten demnächst über die Grenzen des europäischen Hauptmarktes hinaus auch andere Regionen weltweit schnelles Wachstum verzeichnen. GWEC verweist in diesem Zusammenhang auf die Schwellenmärkte und deren enormes Interesse an der Windindustrie und auf deren beträchtliches Wachstumspotential. Zu der Gruppe dieser Länder gehören Taiwan, Südkorea, die USA (Ostküste), Japan, Indien, Brasilien und Australien. China ist bereits heute der größte Offshore-Akteur außerhalb von Europa. Laut Wikipedia-Statistik (‘Liste der Offshore-Windparks’) betrug die Windkraft-Kapazität Chinas Ende 2017 nahezu 2 GW. Auch in Hamburg sind chinesische Offshore-Aussteller präsent, unter anderem die Turbinen-Hersteller Envision Energy und Ming Yang. Laut GWEC betrug der Offshore-Anteil im vergangenen Jahr 8 Prozent des Weltmarktes, mit weiter wachsender Tendenz. So kamen 2017 weltweit 4334 MW an Offshore-Windkraftkapazität dazu, davon etwa 27 Prozent außerhalb Europas. Insgesamt sind nun global 18.814 MW installiert. Gemäß WindEurope‘s Offshore-Wind-Bericht stieg die in Europa zusätzlich installierte Netto-Kapazität im vergangenen Jahr um 3.148 MW, 560 neue Anlagen in 17 Windparks. Im vergangenen Jahrzehnt stieg die durchschnittliche installierte Leistungskapazität der Offshore-Anlagen auf 5,9 MW. Die durchschnittliche Größe der 2017 im Bau befindlichen Offshore-Windpark-Projekte wuchs gegenüber dem Durchschnittswert des Jahres 2007 von 79,6 MW auf nunmehr 493 MW. Der derzeit größte Windpark auf dem Meer, mit dessen Bau im laufenden Jahr begonnen wird, ist das Hornsea One Projekt in Großbritannien. Im Bereich der schwimmenden Windparks war die Beauftragung der weltweit ersten Anlage dieser Art in Schottland ein Meilenstein der Entwicklung: Die 30 MW Hywind II mit fünf Turbinen von Siemens Gamesa. Ein anderer positiver Effekt ist erhöhte Netzstabilität. Alle diese Aspekte sind ebenso integrale Bestandteile vieler intelligenter Energielösungen wie z.B. die Zwischenspeicherung, an der weltweit von vielen in Hamburg ausstellenden Firmen gearbeitet wird. Besucher der WindEnergy Hamburg können sich über die neuesten technologischen Fortschritte in den Bereichen Industrialisierung sowie vermehrte Anwendung von ‘Big Data’ informieren. Gerade bei Windparks weit draußen auf dem Meer ist es wichtig, mit intelligenten O und M-Lösungen Fehler besser vorherzusehen und dadurch den Wartungsaufwand zu minimieren. Die verbesserten Wartungs- und Betriebsstrategien sowie das Tracking von Windenergieanlagen über lange Zeiträume verfolgen primär das Ziel einer Senkung der Stromgestehungskosten (LCOE) in allen Bereichen. Weitere Informationen: windenergyhamburg.com und husumwind.com
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  • 16. Juni 2018

    Gordon Boyd künftiger Finanzvorstand bei neuem britischen Energievertriebsunternehmen

    Gordon Boyd ist zum künftigen Finanzvorstand des neuen britischen Energievertriebs- und Serviceunternehmens ernannt worden, dessen Bildung die innogy SE und die Scottish and Southern Energy plc (SSE) vereinbart haben, vorbehaltlich der notwendigen Genehmigungen durch die Aktionäre sowie die Wettbewerbs- und Regulierungsbehörden.
    Boyd ist die zweite Ernennung für den Vorstand des neuen Unternehmens, nach Katie Bickerstaffe, die im April als künftiger CEO verkündet wurde. Boyd wird seine neue Funktion am 4. Juli aufnehmen und wird stark in die Planung und Vorbereitung zum Aufbau und Börsengang des neuen britischen Vertriebsunternehmens eingebunden sein. Wie Bickerstaffe wird Boyd weder in die Führung noch in das Management der beiden bestehenden Organisationen involviert sein. Boyd hat signifikante Erfahrung sowohl im britischen Energiesektor als auch in großen börsennotierten Unternehmen, die er in mehr als 30 Jahren aufgebaut hat. Ursprünglich trat er 1989 in den Energiesektor ein und hatte verschiedene leitende Positionen im Finanzbereich bei Energieversorgern wie British Energy und EDF Energy inne. Darüber hinaus betreute er die Börsengänge von Drax und Infinis.
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  • 13. Juni 2018

    Windpark Langenburg im Landkreis Schwäbisch Hall in Betrieb genommen

    Im Brüchlinger Wald im Landkreis Schwäbisch Hall ist jetzt der Windpark Langenburg im Beisein des baden-württembergischen Umweltstaatssekretärs Andre Baumann offiziell in Betrieb genommen worden.
    Der Park umfasst 12 Anlagen mit einer Gesamtleistung von gut 40 Megawatt (MW). Damit können nach Angaben des Betreibers EnBW rund 27 000 Haushalte mit Strom versorgt werden. Der Windpark habe schon jetzt eine bewegte Geschichte, sagte Staatssekretär Andre Baumann zur Einweihung der Anlagen. So hätten Arten- und Naturschutz, aber auch Lärmbelästigung sowie Auswirkungen auf das Landschaftsbild und den Tourismus großen Raum im immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren eingenommen: "Der Windpark, wie er heute steht, ist das Ergebnis eines umfassenden Prozesses, an dem viele mitgewirkt haben – oft sehr emotional, am Ende aber auch erfolgreich. Es gab zahlreiche Bedenken und Widerstände, und es gab notwendige Korrekturen an den ursprünglichen Planungen", so Baumann. Ursprünglich war der Windpark Langenburg mit 20 Windkraftanlagen geplant gewesen. Die Pläne für einige Anlagen wurden jedoch aus Naturschutzgründen nicht umgesetzt. Partnerin des Windparks ist die Bürgerwindpark Hohenlohe GmbH, über sie können sich Bürgerinnen und Bürger der umliegenden Kommunen direkt am Park beteiligen, investieren und von der Rendite der Anlagen profitieren. Für Betrieb und Instandhaltung aller 12 Windräder ist die EnBW zuständig. Mit dem Windpark Langenburg erzeugen jetzt 708 Windkraftanlagen in Baden-Württemberg Strom. Seit Antritt der grün geführten Landesregierung hat sich die Zahl der Anlagen damit mehr als verdoppelt. Die installierte Leistung hat sich sogar mehr als verdreifacht (von 458 MW auf fast 1500 MW). Derzeit (Stand 31. März 2018) liegen landesweit noch Genehmigungen für 69 Windkraftanlagen (200 MW Gesamtleistung) vor, rund 80 Anlagen mit einer Leistung von etwa 240 MW befinden sich im laufenden Verfahren, so das Umweltministerium in Stuttgart.
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  • 13. Juni 2018

    BEE: Klimaschutzbericht dokumentiert erfolglose Klimaschutzpolitik

    "Der bundespoltische Kurs in der Klimaschutzpolitik ist offenkundig wirkungslos, die Zielverfehlung noch größer als erwartet.
    Die Bundesregierung muss nun zügig alle notwendigen Hebel in Bewegung setzen, um Erfolge beim Klimaschutz zu erzielen", forderte Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), anlässlich des am Mittwoch verabschiedeten Klimaschutzberichts 2017 der Bundesregierung. "Erneuerbare Energien sind der Schlüssel für mehr Klimaschutz und das Bindeglied zu Wirtschaftswachstum und Wohlstand und müssen neben einem ambitionierten Kohleausstieg ins Zentrum einer Klimaschutzstrategie gestellt werden." Vor allem im Verkehrssektor wurde so gut wie nichts erreicht, wie der Klimaschutzbericht zeige. Marginale Einsparpotzenziale, zum Beispiel in der Fahrleistung und bei Effizienzsteigerungen, werden von einem höheren Verkehrsaufkommen geschluckt. Klimaschonendes Fahren habe in den vergangenen Jahren keine Fortschritte erzielt. "Gerade im Verkehrsbereich offenbaren sich die fehlenden Konzepte für eine kluge Verkehrspolitik. Eine hochmobile Gesellschaft muss klimafreundlich unterwegs sein." Seit Jahren bewege sich zudem wenig bis nichts in der Erneuerbaren Wärme- und Kälteversorgung. Dabei würden rund 50 Prozent der Endenergie im Wärmesektor verbraucht. "Ohne signifikant mehr Erneuerbare Energien wird hier Klimafreundlichkeit nicht zu schaffen sein", bekräftigte Peter. Die Technologien stünden bereit. In der Energiewirtschaft und Industrie besteht weiterhin dringender Handlungsbedarf. "Die Kohleverstromung ist der Klimakiller Nummer 1; deshalb ist es unerlässlich, dass die Kohle-Kommission einen schnellen Ausstieg in die Wege leitet und ihn mit sozialverträglichen Maßnahmen begleitet." Gleichzeitig sei ein engagierterer Ausbau der Erneuerbaren Energien notwendig – auf nationaler ebenso wie auf europäischer Ebene, sagte Peter und appellierte nochmals an die Bundesregierung, in der EU ein Erneuerbare-Energien-Ziel in Höhe von 35 Prozent zu unterstützen.
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  • 13. Juni 2018

    Greenpeace: AKWs verstopfen Stromnetze in Norddeutschland

    Mehr als die Hälfte des Jahres 2017 durften norddeutsche Windkraftanlagen und Solaranlagen keinen Strom produzieren, während Atomkraftwerke in ihrer Nähe weiterliefen.
    Dies ergibt eine aktuelle Untersuchung des Analyseinstituts Energy Brainpool im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy. "Eigentlich müssten laut gesetzlichem Einspeisevorrang für erneuerbare Energien bei Netzengpässen zunächst die AKWs herunterfahren", sagt Marcel Keiffenheim, Leiter Politik und Kommunikation bei Greenpeace Energy. In 4.872 Stunden des vergangenen Jahres wurden jedoch nicht sie, sondern Windparks und Solarkraftwerke in ihrer Nähe ausgebremst, stellten die Experten von Energy Brainpool fest. Betroffen waren Hunderte erneuerbare Energien-Anlagen mit zusammen durchschnittlich 455 Megawatt Leistung. Dadurch gingen 2.175 Gigawattstunden Ökostrom verloren – für die den Betreibern Entschädigung zusteht. Die Kosten dieser Abregelungen von erneuerbaren Energien bei gleichzeitig ungebremster Atomstrom-Produktion dürften sich laut Greenpeace Energy allein 2017 auf knapp 200 Millionen Euro belaufen. Der Wert ergibt sich aus Hochrechnungen der entsprechenden Monitoring-Berichte der Bundesnetzagentur für die Quartale 1 bis 3 des vergangenen Jahres. Zumindest ein Teil der Entschädigungszahlungen an die Betreiber der Ökostromanlagen hätten sich vermeiden lassen, wenn stattdessen AKWs heruntergefahren worden wären, heißt es weiter. Anlass für die Untersuchung: Bis Ende Juni wird die Novelle des Atomgesetzes im Bundestag beraten. Darin soll unter anderem geregelt werden, ob sogenannte Reststrommengen von Atomkraftwerken, die nicht mehr in Betrieb sind, auf andere Meiler übertragen werden dürfen, um diese länger laufen zu lassen. "Der Gesetzgeber muss dringend dafür sorgen, dass künftig keine Strommengen auf AKWs im Netzausbaugebiet übertragen werden dürfen", fordert Marcel Keiffenheim: "Andernfalls verschärfen sich die Stromengpässe im Norden und vor allem Ökostromanlagen müssten noch öfter abgeschaltet und entschädigt werden."
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  • 13. Juni 2018

    Baubeginn für eines der größten PV-Projekte in Hessen

    Der südhessische Energiedienstleister GGEW AG hat mit dem Bau einer PV-Freiflächenanlage in Heppenheim an der Bergstraße begonnen, wie lifePR berichtet.
    Demnach handelt es sich um zwei Anlagen, die sich auf zwei Projektflächen verteilen. Die Baugenehmigungen für beide Anlagen liegen vor. Bei der nördlichen Anlage hat der Bau jetzt begonnen. Bei diesem Gesamtprojekt "Am Burggut" handelt es sich um eine der größten Freiflächenprojekte in Hessen. Insgesamt haben die beiden Anlagen eine installierte Leistung von 2,6 Megawatt Peak (MWp), perspektivisch sind hierbei mehr als 3 MWp möglich. Vergleichsweise besitzt das Projekt somit die Nennleistung einer einzelnen Windenergieanlage der aktuellen Generation. Als einzige hessische Photovoltaikanlage konnte hier bisher ein Zuschlag im Ausschreibungsverfahren der Bundesnetzagentur gewonnen werden. Die Anlage wird rechnerisch rund 750 Haushalte in der Region mit klimafreundlich erzeugtem Strom versorgen. Das entspricht einer CO2-Reduzierung in Höhe von rund 1.750 Tonnen jährlich. "Das klare Ziel lautet: Strom aus der Region – für die Region. Die GGEW AG wird eine innovative Stromvermarktung umsetzen, um den vor Ort erzeugten Strom den Bürgerinnen und Bürgern als Regionalstrom anzubieten", erläutert Florian Grob, Leiter Erneuerbare Energien GGEW AG. Damit bildet das Projekt den dezentralen Erzeugungscharakter der Energiewende auf Verteilnetzebene ab, nämlich den vor Ort erzeugten Strom auch dort zu verbrauchen. Der Regionalcharakter wird auch in der Planungs-, Genehmigungs- und Umsetzungsphase berücksichtigt. Dabei werden schwerpunktmäßig regionale Unternehmen einbezogen, heißt es weiter. Der Standort für die geplanten PV-Anlagen befindet sich direkt zwischen der Autobahn A 5 und dem Segelflugplatz in Heppenheim. Die bisher landwirtschaftlich genutzten Flächen bieten in dieser eingezwängten Lage ein optimales Potenzial zur langfristigen Nutzung der Sonnenenergie. Die ackerbaulich intensiv beanspruchten Böden erholen sich und entwickeln einen neuen Lebensraum für geschützte Tierarten. Nach Ende der Pachtverträge können die Flächen in einem gesunden und höherwertigen Zustand wieder an die Landwirte zurückgehen. "Damit gelingt der GGEW AG der Spagat zwischen der Optimierung des Flächenverbrauchs in einer dicht besiedelten Region und dem Ausbau der Energiewende in der Region Bergstraße", so Florian Grob.
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  • 6. Juni 2018

    BVEG bestätigt Vorstandschef Martin Bachmann

    Die Mitgliederversammlung des Bundesverbands Erdgas, Erdöl und Geoenergie e.V.
    (BVEG) hat den ehrenamtlichen Vorstand des Verbandes für die Amtsperiode 2018 bis 2020 neu gewählt. Martin Bachmann (Mitglied des Vorstandes Wintershall Holding GmbH) bleibt Vorstandsvorsitzender des BVEG. Florian Barsch (Vorsitzender des Vorstandes ExxonMobil Central Europe Holding GmbH) ist in seinem Amt als stellvertretender Vorstandsvorsitzender bestätigt. Als neuer Stellvertreter wurde Frank Holschumacher (Geschäftsführer Uniper Energy Storage GmbH) in das Gremium gewählt. Weiterhin bleiben Maria Moræus Hansen (Vorstandsvorsitzende DEA Deutsche Erdoel AG), Albrecht Möhring (Geschäftsführer Vermilion Energy Germany GmbH & Co. KG), Horst Christofzik (Geschäftsführer GEO-data Gesellschaft für Logging-Service mbH) und Christian Kiesl (Geschäftsführer Halliburton Company Germany GmbH) Mitglieder des Vorstandes. Darüber hinaus übernimmt Dr. Andreas Scheck (Geschäftsführer Neptune Energy Deutschland GmbH) das Amt seines Vorgängers Arno Spies im gewählten Vorstand des BVEG.
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