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News


  • 24. Juli 2019

    Gericht hebt Mischpreisverfahren am Regelenergiemarkt auf

    Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf hat der Klage von Next Kraftwerke in Köln entsprochen und das Mischpreisverfahren am Regelenergiemarkt aufgehoben.
    Damit lebt das vorher gültige Ausschreibungsverfahren auf Basis von Leistungspreisen wieder auf. Hendrik Sämisch, Gründer und Geschäftsführer von Next Kraftwerke: „Wir freuen uns, dass das OLG unserer Argumentation gefolgt ist und das Mischpreisverfahren als zu intensiven Eingriff für die Marktteilnehmer gewertet hat. Daher ist die Entscheidung des Oberlandesgerichts Düsseldorf eine gute Nachricht für das Stromnetz, die Netznutzer und die Energiewende. Denn das Mischpreisverfahren hat zu mehr extremen Netzsituationen geführt, die Gesamtkosten für den Regelleistungsmarkt in die Höhe getrieben und Cleantech-Lösungen benachteiligt.“ Direkt nach der Einführung im Juli 2018 hatte Next Kraftwerke, unterstützt durch andere Marktakteure und begleitet durch die Kanzlei Osborne Clarke, gegen das Mischpreisverfahren geklagt und zunächst einen Aufschub der Einführung erzielt. Im Oktober 2018 lief diese aufschiebende Wirkung aus, seitdem galt das Mischpreisverfahren am Regelenergiemarkt. Mit der Rückkehr zum Leistungspreisverfahren hoffen viele nun, dass der erhöhten Spekulationsfreude ein Ende gesetzt wird. Auch der Bundesverband der Erneuerbaren Energien (BEE) begrüßt den Beschluss. Schon 2020 wird der Regelenergiemarkt erneut komplett umgeworfen. Spätestens dann soll der von der europäischen Union vorgeschriebene Regelarbeitsmarkt eingeführt werden, der getrennte Auktionen für Leistung und Arbeit vorsieht.
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  • 24. Juli 2019

    Orlen errichtet Schnellladesäulen an star Tankstellen

    Mit ersten Schnellladesäulen an ihren star Tankstellen startet die Orlen Deutschland GmbH ihre neue Funktion als Betreiber im E-Mobility-Markt.
    Die Ladesäulen mit Triple-Chargern verfügen über alle international gängigen Steckerarten und ermöglichen insbesondere Fahrern von E-Autos mit CCS-Stecker eine schnelle Auflademöglichkeit. In den ersten Monaten laden die Kunden Strom kostenlos bei star. Bezahlt wird anschließend mit App und QR-Code. Bisher sind nur rund zwölf Prozent aller Ladepunkte in Deutschland Schnellladesäulen. Triple-Charger gibt es bislang vor allem an Autobahn-Tankstellen, im städtischen Umfeld sind sie noch eher selten. Orlen Deutschland errichtet in Berlin den ersten E-Mobility-Schnellladestandort des polnischen Herstellers PRE Edward Biel. Innerhalb der nächsten Wochen kommen noch weitere Ladestandorte in den Regionen Berlin und Hamburg sowie in Lübeck hinzu.
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  • 24. Juli 2019

    Zweitletztes EnBW-Kernkraftwerk geht 2019 vom Netz

    Der Block 2 des Kernkraftwerks Philippsburg (KKP 2) ist für die jährliche Revision planmäßig vom Netz gegangen.
    Es handelt sich dabei um die letzte Revision vor der endgültigen Abschaltung des Blocks spätestens Ende 2019. Während der Revision werden in der Anlage Prüf- und Instandhaltungstätigkeiten durchgeführt und mehrere technische Projekte umgesetzt. Der Block 2 des Kernkraftwerks Philippsburg ist ein Druckwasserreaktor mit einer elektrischen Leistung von 1.468 Megawatt. Die Anlage ging 1984 in Betrieb und hat im Jahr 2018 knapp elf Milliarden Kilowattstunden Strom produziert. Zur Stromproduktion mit Kernenergie betreibt die EnBW neben KKP 2 auch noch den Block II des Kernkraftwerks Neckarwestheim (GKN II). Dessen Leistungsbetrieb endet spätestens am 31. Dezember 2022.
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  • 19. Juli 2019

    BNetzA nimmt Bilanzkreisverantwortliche in die Pflicht

    Die Bundesnetzagentur hat eine Konsultation zu Maßnahmen zur Stärkung einer ausgeglichenen Systembilanz im deutschen Stromnetz gestartet.
    Anlass ist die teils deutliche Unterdeckung der deutschen Regelzone im Juni. Die Bundesnetzagentur hat ein Verfahren eingeleitet, um kurzfristig strukturelle Maßnahmen umzusetzen. Es ist beabsichtigt, die Berechnungsmethode zur Bildung des Ausgleichsenergiepreises durch Verschärfung bestehender Pönalen anzupassen. Der Ausgleichsenergiepreis entfällt auf jene Strommenge, um die Strombeschaffung und –verbrauch eines Bilanzkreises voneinander abweichen. Zugleich werden die Übertragungsnetzbetreiber aufgefordert, einen Reformvorschlag zur Berechnung des Ausgleichsenergiepreises zur Genehmigung bei der Bundesnetzagentur vorzulegen. Dieser Preis soll durch eine Kopplung an einen geeigneten Börsenpreisindex Anreize zur Ausnutzung von Preisunterschieden beseitigen. Des Weiteren sollen die Marktteilnehmer zu einem früheren verbindlichen Ausgleich ihrer Bilanzkreise verpflichtet werden, um systemgefährdende Leerverkäufe kurz vor der physischen Erfüllung zu verhindern. Schließlich soll eine schnellere Ursachenermittlung durch eine beschleunigte Übermittlung bestimmter Messwerte an die Übertragungsnetzbetreiber ermöglicht werden. Die Bundesnetzagentur nimmt die Vorfälle im Juni zum Anlass, alle Marktakteure zur sorgfältigen Einhaltung ihrer gesetzlichen Pflichten aufzufordern. Jedes einzelne Unternehmen, das als Stromversorger oder -händler zum bilanziellen Ausgleich seiner Strommengen verantwortlich ist, ist verpflichtet, sich zu jedem Zeitpunkt bilanztreu zu verhalten. Bei pflichtwidrigem Verhalten eines Bilanzkreisverantwortlichen sind die Übertragungsnetzbetreiber gehalten, vertragliche Sanktionen zu ergreifen. Dies kann im äußersten Fall die Kündigung des Bilanzkreisvertrages beinhalten. Ergänzend dazu behält sich die Bundesnetzagentur vor, bei Verdacht auf bewusste Manipulation von Energieprognosen oder verbotswidrige Arbitragegeschäfte auf den Ausgleichsenergiepreis Aufsichtsmaßnahmen einzuleiten. Im Juni dieses Jahres trat an drei Tagen ein erhebliches Ungleichgewicht im deutschen Stromsystem auf. Nur durch die verantwortungsvolle Zusammenarbeit der deutschen Übertragungsnetzbetreiber untereinander und die gute Unterstützung durch ihre europäischen Partner konnte das System stabil gehalten werden.
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  • 19. Juli 2019

    EnBW Offshore-Windpark Hohe See geht in Raten ans Netz

    Die ersten Windkraftanlagen des EnBW Offshore-Windparks Hohe See sind ans Netz gegangen.
    Pro Tag werden nun zwei weitere Windkraftanlagen in Betrieb genommen, wenn das Wetter mitspielt. Die EnBW hat 49 der insgesamt 87 Windkraftanlagen von „Hohe See“ und dem benachbarten „Albatros“ in der deutschen Nordsee bereits errichtet. Die Installationsschiffe „Brave Tern“ und „Blue Tern“ laden die Teile für jeweils vier Windkraftanlagen im Hafen von Esbjerg in Dänemark an Bord und installieren diese auf See auf die bereits im Meeresboden verankerten Fundamenten. Seit 2010 errichtet EnBW Windparks auf See, mit denen sie die Energiewende weiter vorantreibt. Voraussichtlich Ende 2019 werden die insgesamt 87 Windkraftanlagen mit 609 Megawatt installierter Leistung ans Netz gehen.
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  • 19. Juli 2019

    Stadtwerke Heidelberg gewinnen iKWK-Ausschreibungen

    Die Stadtwerke Heidelberg haben zum zweiten Mal bei einer Ausschreibung für innovative Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (iKWK) den Zuschlag erhalten.
    Damit können sie nun weitere Erzeugungsanlagen bauen, um den Anteil grüner Wärme an der öffentlichen Wärmeversorgung in Heidelberg und Teilen von Eppelheim zu steigern. Durch die erfolgreiche Teilnahme an zwei der bisherigen drei iKWK-Ausschreibungen, im Dezember 2018 und im Juni 2019, kann das Unternehmen den Anteil erneuerbarer Wärme noch weiter erhöhen. Das Anlagenkonzept, mit dem der 100-prozentig kommunale Energieversorger an den Ausschreibungen teilgenommen hat, war beide Male identisch: Die Anlagen bestehen jeweils aus einem BHKW mit 2.000 kW elektrischer und thermischer Leistung. Die Anlagen werden 3.000 Stunden pro Jahr betrieben. Die erzeugte Wärmemenge aus den BHKW beträgt jeweils 6.000 MWh. Der regenerative Anteil, der bei der iKWK-Ausschreibung gefordert wird, ist durch Wärmepumpen sichergestellt. Ihre thermische Leistung beträgt 1.500 kW, ihre Wärmeerzeugung 2.400 MWh. Dazu wird noch jeweils eine Power-To-Heat Anlage mit 600 kW gebaut. Die geplanten Investitionen für diese Anlagen im Energiepark Pfaffengrund des Unternehmens betragen jeweils 4 Mio Euro.
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  • 17. Juli 2019

    Tafil Pufja wird Geschäftsführer der Stadtwerke Willich-Meerbusch

    Tafil Pufja wird am 1.
    April 2020 Geschäftsführer der Stadtwerke Willich-Meerbusch. Pufja folgt auf Albert Lopez, der Ende 2020 in den Ruhestand tritt. Das berichtet die Westdeutsche Zeitung. Pufja verantwortet kündftig die Geschäfte von sechs Bereichen des Unternehmens: Wasserwerk und Wasserversorgung Willich GmbH, Stadtwerke Willich, Stadtwerke Meerbusch, Stadtwerke Service Verwaltungs GmbH, Stadtwerke Service GmbH + Co. KG sowie die MW Energy GmbH.
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