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News


  • 5. Oktober 2019

    Ulf Kerstin wird CCO bei RWE

    Ulf Kerstin, bisher Leiter Portfolio Management und M+A in der RWE AG, wird zum 1.
    Oktober als Chief Commercial Officer Mitglied der Führungsgremien der RWE Generation und der RWE Supply + Trading. Sein Vorgänger Tom Glover wechselt in die Geschäftsführung der neuen RWE Renewables und kümmert sich dort als Chief Commercial Officer um die Vermarktung der Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien. Auch Ulf Kerstin wird seine Aufgaben in Personalunion bei RWE Generation und RWE Supply + Trading übernehmen, um so die bestmögliche kommerzielle Optimierung der Kraftwerkseinsatzplanung zu gewährleisten. Nach Ausbildung und betriebswirtschaftlichem Studium war Ulf Kerstin zunächst für die Verbundnetz Gas AG bzw. die Westfälische Ferngas AG tätig, bevor er 2002 zur damaligen RWE Gas AG wechselte. Ab 2007 arbeitete er in verschiedenen kommerziellen Funktionen für die RWE Supply + Trading, das Energiehandelshaus von RWE. 2016 wechselte er zur RWE AG.
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  • 5. Oktober 2019

    EnBW verkauft Ungarn-Beteiligung

    Die EnBW verkauft ihre Finanzbeteiligung an den beiden ungarischen Stromversorgungsunternehmen ELMÜ und EMASZ und zieht sich damit aus dem ungarischen Markt zurück.
    Käufer ist eine Tochtergesellschaft der E.ON, die im Zuge der kürzlich abgeschlossenen Akquisition von innogy indirekt bereits die Mehrheit an ELMÜ und EMASZ übernommen hatte. „Seit unserem Markteinstieg in Ungarn vor rund 25 Jahren haben sich die beiden Minderheitsbeteiligungen sehr erfreulich entwickelt. Aufgrund der Veränderung der Anteilseigner-Struktur hat die strategische Bedeutung für uns jedoch abgenommen, daher nutzen wir nun die Gelegenheit uns zu wirtschaftlich attraktiven Konditionen aus dem Markt zurückzuziehen,“ erläutert Finanzvorstand Thomas Kusterer. „Zudem zahlt der Verkauf auf unsere Desinvestitionsziele im Rahmen unserer Strategie 2020 und den damit verbundenen Portfolioumbau ein,“ so Kusterer weiter. Mit dem Verkauf ihres rund 27 Prozent Anteils an den beiden Stromversorgern ELMÜ und EMASZ beendet die EnBW ihr Engagement in Ungarn. Die EnBW-Beteiligung am Braunkohle Kraftwerk Matra wurde bereits 2018 an einen ungarischen Investor verkauft. Die Budapester Elektrizitätswerke AG (ELMÜ) und die Nordungarische Stromversorgung AG (EMASZ) sind börsennotierte Stromversorgungsunternehmen mit Sitz in Budapest. Mit rund 2.700 Mitarbeitern versorgen ELMÜ und EMASZ rund 2,1 Millionen Kunden in Budapest und im Nordosten Ungarns und halten damit einen Marktanteil von etwa 30 Prozent. Die wesentlichen Geschäftsfelder sind der Vertrieb von Strom und Gas sowie der Betrieb der Strom-Verteilnetze.
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  • 5. Oktober 2019

    Irsching 4 und 5 zur Stilllegung angemeldet

    Die Eigentümer des Gaskraftwerks Irsching 5 bei Ingolstadt, Uniper, N-ERGIE, Mainova und ENTEGA haben der Bundesnetzagentur und dem Netzbetreiber TenneT zum vierten Mal die vorläufige Stilllegung des Kraftwerksblocks angezeigt.
    Nach derzeitiger Markteinschätzung sind auch für hocheffiziente Gaskraftwerke weiterhin keine geeigneten Rahmenbedingungen für einen wirtschaftlichen Weiterbetrieb über den Herbst 2020 hinaus gegeben. Die Eigentümer zeigen daher erneut ihren Willen zur vorläufigen Stilllegung des Kraftwerks von Oktober 2020 bis Ende September 2021 an. Parallel dazu – und aus den gleichen Gründen – hat Uniper als alleinige Eigentümerin des Gaskraftwerks Irsching 4 ebenfalls die vorläufige Stilllegung dieses Blocks von Oktober 2020 bis Ende September 2021 angezeigt. Irsching 5 hat eine Leistung von 846 Megawatt und ging im Jahr 2010 in Betrieb. Mit einem Wirkungsgrad von 59,7 Prozent gehört es zu den modernsten Gaskraftwerken Europas. Es wird im Auftrag der Eigentümergesellschaften von der Uniper Kraftwerke GmbH betrieben. Uniper hält 50,2 Prozent der Anteile, N-ERGIE 25,2 Prozent, Mainova 15,6 Prozent und ENTEGA 9 Prozent. Irsching 4 mit 561 Megawatt Leistung ging 2011 in Betrieb und ist mit einem Wirkungsgrad von 60,4 Prozent eines der effizientesten Gaskraftwerke weltweit. Die beiden Kraftwerksblöcke fallen unter die so genannte Netzreserveverordnung. Sie kommen ausschließlich dann zum Einsatz, wenn ihre Leistung zur Stabilisierung des Netzes gebraucht wird. Das ist dann der Fall, wenn das Netz in Süddeutschland wegen temporärer Engpässe gestützt werden muss.
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  • 27. September 2019

    Thomas Bely wird Vorstand der NEW

    Der Aufsichtsrat der NEW AG in Mönchengladbach hat Thomas Bley zum Vorstand ernannt.
    Der designierte Vorstand Thomas Bley ist seit November 2016 Leiter des Bereichs Spezialservice Strom bei der Westnetz GmbH, einer innogy-Tochter. Zuvor leitete er das Regionalzentrum Westliches Rheinland am Standort Düren und verantwortete als Prokurist das Strom- und Gasnetz des Verteilnetzbetreibers. Weitere berufliche Erfahrungen sammelte er bei RWE in den Bereichen internationale Netzsteuerung sowie der Planung, dem Bau und Betrieb von Strom- und Gasnetzen. Zudem war er Geschäftsführer der Energie Mechernich GmbH und der Stromnetz Euskirchen GmbH.
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  • 27. September 2019

    natGAS stellt Insolvenzantrag

    Nach dem Insolvenzantrag der natGAS Aktiengesellschaft hat das zuständige Amtsgericht Potsdam das vorläufige Insolvenzverfahren angeordnet.
    Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Dr. Christoph Schulte-Kaubrügger von der Kanzlei White + Case, Berlin bestellt. Das vorläufige Insolvenzverfahren betrifft die natGAS Aktiengesellschaft mit rund 100 Mitarbeitern. Schulte-Kaubrügger hat bereits die Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes für die Mitarbeiter angestoßen, damit dieses zeitnah ausgezahlt werden kann. Parallel dazu verschafft sich der Insolvenzverwalter im Auftrag des Gerichts einen Überblick über die Situation des Unternehmens. Dazu gehört auch eine Prüfung der Fortführungsmöglichkeiten angesichts des laufenden Geschäftsbetriebs. Gespräche mit Kunden, Lieferanten, Vertriebspartnern sowie Übertragungs- und Verteilnetzbetreibern laufen bereits auf Hochtouren.
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  • 27. September 2019

    Leitfaden für Stromerzeugung und Großhandel erscheint

    Das Bundeskartellamt und die Bundesnetzagentur haben den Leitfaden für die kartellrechtliche und energiegroßhandelsrechtliche Missbrauchsaufsicht im Bereich Stromerzeugung/-großhandel veröffentlicht.
    Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: "Das Thema Marktmacht in der Stromerzeugung dürfte im Zuge der bevorstehenden Abschaltung der letzten Atomkraftwerke und des geplanten Kohleausstiegs perspektivisch wieder an Bedeutung gewinnen. Im Leitfaden erläutert das Bundeskartellamt die Grundsätze der kartellrechtlichen Missbrauchsaufsicht in der Stromerzeugung. Damit soll auch die für erforderliche Investitionen in Kraftwerke notwendige Rechtssicherheit verbessert werden." Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur: "Der Leitfaden schafft Klarheit bei den Marktteilnehmern, indem er herausstellt, dass Preisspitzen, die als Ergebnis der freien Preisbildung ein faires und auf Wettbewerb beruhendes Zusammenspiel zwischen Angebot und Nachfrage widerspiegeln, nicht unter das Marktmanipulationsverbot des Energiegroßhandelsrechts fallen." Der Leitfaden erläutert die Zielrichtung, die Regeln für die Anwendung und die Reichweite der kartellrechtlichen Missbrauchsaufsicht auf dem Stromerstabsatzmarkt und behandelt Auslegungsfragen der Verordnung über die Integrität und Transparenz des Energiegroßhandelsmarkts (REMIT) in Bezug auf den Energiegroßhandel. Der Leitfaden wurde von Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt gemeinsam erstellt.
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  • 25. September 2019

    Encavis schließt PPA-Vertrag für spanischen Solarpark

    Der in Hamburg ansässige Energieerzeuger aus Erneuerbarer Wind- und Solarenergie ENCAVIS AGhat einen langfristigen Stromabnahmevertrag (Power Purchase Agreement/PPA) über zehn Jahre für den bisher größten Solarpark in der Geschichte des Unternehmens in der Nähe der spanischen Stadt Talayuela geschlossen.
    Diese Anlage zählt mit einer Erzeugungsleistung von rund 300 MW zu den größten Solarparks in Europa. ENCAVIS realisiert mit dem langfristigen privatwirtschaftlichen Stromabnahmevertrag in Spanien ein Solarprojekt ganz ohne staatliche Einspeisevergütung. ENCAVIS überträgt damit die in der Windbranche bereits erfolgreiche Praxis der direkten Stromabnahmeverträge mit Industriekunden (Power Purchase Agreements (PPAs) auf den wachstumsstarken Solarmarkt. Die über die Vertragslaufzeit vereinbarte Strommenge beträgt insgesamt 4.300 Gigawattstunden (GWh). Das Investitionsvolumen einschließlich der projektbezogenen Fremdfinanzierung beträgt rund 225 Millionen Euro. Der Projektentwickler Solarcentury selbst wird sich mit 20 Prozent an der Investition beteiligen. Der Netzanschluss der Anlage ist gegen Ende des dritten Quartals 2020 geplant. Encavis rechnet damit, dass die Photovoltaikanlage ab dem ersten vollen Betriebsjahr Umsatzerlöse in Höhe von rund 25 Millionen Euro pro Jahr erwirtschaftet.
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