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News


  • 20. September 2019

    Monopolkommission beklagt fehlenden Wettbewerb bei Ladesäulen

    In ihrem 7.
    Sektorgutachten Energie macht die Monopolkommission auf Wettbewerbsprobleme aufmerksam, die mit der Energiewende verbunden sind. „Wir sehen sowohl bei den Ausschreibungen für Windenergie als auch beim Aufbau der Ladeinfrastruktur für elektrisch betriebene Kraftfahrzeuge Wettbewerbsprobleme, die das Gelingen der Energiewende gefährden“, so der Vorsitzende der Monopolkommission Prof. Achim Wambach. Die Monopolkommission schlägt daher Maßnahmen vor, die einen funktionsfähigen „Wettbewerb mit neuer Energie“ sicherstellen. Die in der jeweiligen Region größten Betreiber von Ladesäulen kommen auf durchschnittlich über 50 Prozent Marktanteil. Kunden, die ein Elektrofahrzeug aufladen möchten, können dann nicht zwischen verschiedenen Angeboten wählen. Die fehlende Konkurrenz kann zu hohen Preisen für Ladestrom führen und die Verbreitung der Elektromobilität erschweren. Im Zusammenhang mit dem Aufbau der Ladesäuleninfrastruktur sollten Kommunen bei der Auswahl der Betreiber wettbewerbliche Überlegungen stärker ins Blickfeld rücken. Die Zusammenarbeit mit mehreren unterschiedlichen Betreibern würde den Preiswettbewerb beim Ladestrom erheblich intensivieren. Bei den Ausschreibungen für Windenergie an Land wurden zuletzt so wenig Gebote eingereicht, dass sie nicht ausreichten, um die Ausschreibungsmenge zu decken. Der Ausbau wird durch die geringe Anzahl der Gebote nicht nur verlangsamt, sondern es kommt zugleich zu einem Anstieg der Preise, der in Form der EEG-Umlage die Verbraucher belastet. Grund für die geringe Anzahl der Gebote sind fehlende Flächen und Genehmigungen für Windkraftanlagen. Diese sollten möglichst kurzfristig zur Verfügung gestellt bzw. erteilt werden. Gelingt dies nicht, sollte die Ausschreibungsmenge an die begrenzte Verfügbarkeit von Flächen und Genehmigungen angepasst werden, um in den Ausschreibungen wieder einen wirksamen Preiswettbewerb herzustellen. Der Atom- und der Kohleausstieg haben zur Folge, dass es in den kommenden fünf bis zehn Jahren voraussichtlich zu einer Verknappung der flexibel verfügbaren Erzeugungskapazitäten am Energiemarkt kommen wird. Dadurch steigt das Risiko, dass einzelne Erzeuger in bestimmten Marktsituationen Anreize und Möglichkeiten besitzen, durch Kapazitätszurückhaltung die Strompreise anzuheben. Es bedarf deshalb einer Anwendung der kartellrechtlichen Missbrauchsregeln, die überhöhte Preise schon im Großhandel unterbindet, ohne damit notwendige Investitionsvorhaben zu stören. Der vom Bundeskartellamt hierzu gemeinsam mit der Bundesnetzagentur vorgelegte Entwurf eines Leitfadens zur Anwendungspraxis der Missbrauchsaufsicht sollte dazu in verschiedenen Punkten angepasst werden. So sollte das Bundeskartellamt z. B. gemeldete Kraftwerksausfälle kontrollieren, damit diese nicht gezielt zur Beeinflussung des Marktpreises eingesetzt werden können.
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  • 20. September 2019

    Stahl und Klene führen B.KWK-Bundesverband

    Der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V.
    (B.KWK) hat ein neues Führungsteam. Zum Präsidenten wurde Claus-Heinrich Stahl gewählt, Dr. Georg Klene wurde zum Vizepräsidenten ernannt – gemeinsam mit den wiedergewählten Präsidiumsmitgliedern Heinz Ullrich Brosziewski und Hagen Fuhl, die ebenfalls das Amt der Vizepräsidenten übernehmen. Berthold Müller-Urlaub und Prof. Dr. Maslaton haben nicht erneut für die Ämter als Präsident und Vizepräsident kandidiert, stehen aber für eine Zusammenarbeit weiterhin zu Verfügung.
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  • 20. September 2019

    innogy erhält Zuschlag für 1,4 GW-Offshore-Windpark

    Die innogy SE hat einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zur Umsetzung ihres derzeit größten Entwicklungsprojekts gemacht:
    Das Offshore-Windprojekt Sofia mit einer genehmigten installierten Leistung von bis zu 1,4 Gigawatt (GW) hat vom britischen Ministerium für Wirtschaft, Energie und Industriestrategie (Department for Business, Energy & Industrial Strategy, kurz BEIS) einen Zuschlag in der jüngsten Auktionsrunde zur Förderung Erneuerbarer-Energien-Projekte (Contract for Difference) erhalten. Damit kann das Projektteam jetzt die nächsten Schritte auf dem Weg zur finalen Investitionsentscheidung und zum Bau des Offshore-Windparks angehen. Mit einem Preis von 39,65 Britischen Pfund pro Megawattstunde (MWh) liegt der Preis für Offshore-Wind in Großbritannien in dieser dritten Zuteilungsrunde niedriger als je zuvor. Am Standort des genehmigten Windparks, der in der Nordsee 195 Kilometer vor der britischen Küste auf der Dogger Bank entstehen soll, herrschen hervorragende Windbedingungen; die Wassertiefen sind mit 21 bis 36 Meter relativ gering. 2021 soll mit den Arbeiten an Land begonnen werden, Baustart auf See ist für 2022 vorgesehen. Nach aktueller Planung soll im Jahr 2024/2025 mit der Inbetriebnahme des Windparks begonnen werden, die vollständige Inbetriebnahme ist für Ende 2026 geplant. Nach der Fertigstellung wird der Windpark Sofia rechnerisch rund 1,2 Millionen britische Haushalte mit grünem Strom versorgen können. Das voraussichtliche Investitionsvolumen liegt bei rund 3 Milliarden Britischen Pfund. Der Offshore-Windpark Sofia befindet sich zu 100% im Eigentum der innogy SE. innogy überprüft alle Optionen bezüglich Eigentümer- und Finanzierungsstruktur, um den größtmöglichen Wert für das Unternehmen und seine Aktionäre zu erzielen.
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  • 18. September 2019

    E.ON darf Innogy übernehmen

    Die EU hat die Übernahme der RWE-Tochter Innogy durch E.ON unter Auflagen genehmigt.
    Die Übernahme führe nicht zu weniger Auswahl und höheren Preisen, teilte die Brüsseler Behörde mit. Das berichtet Tagesschau.de. Die beiden Essener Konzerne wollen Innogy auflösen und ihre Geschäftsfelder komplett neu aufteilen. E.ON soll die Netze und das Endkundengeschäft von Innogy erhalten, RWE die erneuerbaren Energien von Innogy und E.ON. RWE wird zum Produzenten und Großhändler von Strom. E.ON, künftig ohne eigene Kraftwerke, will sich auf den Transport und Verkauf von Strom, Gas und Energiedienstleistungen an Haushalte und Unternehmen konzentrieren. Zu den Auflagen gehört, dass E.ON das Strom- und Gaskundengeschäft von Innogy in der Tschechischen Republik abgibt und Teile des eigenen Stromkundengeschäfts in Ungarn verkauft. In Deutschland gibt E.ON wesentliche Teile seines Geschäfts mit Heizstromkunden und den Bau und Betrieb einzelner Autobahn-Ladestationen für Elektrofahrzeuge ab.
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  • 18. September 2019

    Höhne bleibt Vorstandsspecher bei Enervie

    Erik Höhne bleibt Vorstandsmitglied und Vorstandssprecher bei der Enervie Südwestfalen Energie und Wasser AG (Hagen).
    Die Aufsichtsräte der Enervie Südwestfalen Energie und Wasser AG und der Mark-E Aktiengesellschaft haben Höhne als Vorstandsmitglied für die Ressorts Finanzen und Technik wiederbestellt und zugleich als Vorstandssprecher bestätigt. Das weitere Vorstandsmitglied Wolfgang Struwe – verantwortlich für Vertrieb und Personal – verantwortet seine Ressorts bei Enervie und Mark-E weiter.
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  • 18. September 2019

    Marktwächter mahnt enno energie ab

    Die enno energie GmbH aus Brilon hat die Mitteilung über eine erhebliche Preiserhöhung auf Seite zwei eines vermeintlich allgemeinen Schreibens zu Energiespartipps versteckt.
    Nach Abmahnung durch die Experten des Marktwächters Energie im Verbraucherzentrale Bundesverband erklärte das Unternehmen, diese irreführende Praxis künftig zu unterlassen. „Enno energie unterstützt mit Energiespartipps!“ – mit dieser Betreffzeile begann das Schreiben des Energieversorgers. Es folgten eine Begrüßung sowie ein bunter Strauß allgemeiner Tipps zum Energiesparen im Haushalt. Erst danach folgte der Hinweis auf eine „eingeschränkte Preisgarantie mit neuen Konditionen“. Dass der neue Preis deutlich höher war als der alte, ergab sich nur aus dem Vergleich der darunter aufgeführten Alt- und Neupreise: Der Grundpreis wurde verdoppelt und der Verbrauchspreis stieg um fast 15 Prozent. Ein betroffener Verbraucher entdeckte den versteckten Hinweis und meldete den Fall an den Marktwächter Energie.
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  • 13. September 2019

    Greenpeace Energy bezieht Windstrom von alten Enercon-Anlagen

    Greenpeace Energy und Quadra Energy haben einen PPA-Rahmenvertrag zur Abnahme von Strom aus Windenergieanlagen geschlossen, die ab dem Jahr 2021 keine Förderung aus dem EEG mehr erhalten.
    Im Rahmen dieser Kooperation bündelt Quadra Energy Enercon Bestandsanlagen mit einer Erzeugungsleistung von zunächst 50 Megawatt (MW) und liefert jährlich rund 60 Gigawattstunden Windstrom an Greenpeace Energy. Quadra Energy ermöglicht Betreibern von Bestandsanlagen die Aufnahme in den Quadra 20+ Pool. Quadra Energy und Enercon haben dazu das Green Power Purchase and Service Agreement (Green PPSA) geschaffen.
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