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News


  • 27. Juni 2018

    innogy und TenneT loten Chancen für Offshore-Verteilkreuze aus

    innogy und der niederländisch-deutsche Übertragungsnetzbetreiber TenneT haben eine Absichtserklärung (Letter of Intent) unterzeichnet:
    In einer gemeinsamen Machbarkeitsstudie wollen die Kooperationspartner Chancen und Herausforderungen grenzübergreifender Offshore-Verteilkreuze für Windparks in der Nordsee ausloten. Beide Seiten werden zunächst realistische Planungsoptionen, wirtschaftliche Implikationen sowie die regulatorischen und marktwirtschaftlichen Anforderungen solch einer gemeinsamen internationalen Infrastruktur prüfen. Ergebnisse bestehender Studien und jüngste Erfolge bei der Kostensenkung für Offshore-Wind sind die Grundlage für die geplante Untersuchung. Der Fokus der Machbarkeitsstudie liegt auf den Möglichkeiten, die sich bei einem starken Ausbau von Offshore-Windkapazitäten in der Nordsee, insbesondere in großer Entfernung zur Küste, ergeben. In Großbritannien befinden sich bereits Projekte in der Entwicklung, u.a. der Offshore-Windpark Sofia von innogy mit einer geplanten installierten Leistung von 1,2 Gigawatt (GW). innogy und TenneT werden ihre weitreichenden Erfahrungen und Kenntnisse zusammenführen, um von unterschiedlichen Ansätzen zu profitieren. Beide Parteien verfügen über eine erfolgreiche Bilanz bei Offshore-Windprojekten in der Nordsee.
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  • 25. Juni 2018

    Daimler bringt dritten Batteriespeicher ans Netz

    Die Daimler AG und ihre Kooperationspartner, die hundertprozentige Tochter Mercedes-Benz Energy GmbH, GETEC ENERGIE AG und das Technologieunternehmen The Mobility House AG, haben einen weiteren Batteriespeicher in Betrieb genommen.
    Insgesamt 1.920 Batteriemodule werden in einer Anlage in Elverlingsen/Südwestfalen zu einem „lebenden Ersatzteillager“ für die Fahrzeugflotte der dritten Elektro-smart Generation gebündelt. Die bevorrateten Batteriemodule reichen dabei für mindestens 600 Fahrzeuge. Mit einer installierten Leistung von 8,96 MW und einer Energiekapazität von 9,8 MWh steht der Batteriespeicher dem Energiemarkt unter anderem zur Erbringung von Primärregelleistung zur Verfügung. Daimler bringt zusammen mit seinen Partnern damit bereits den dritten Großspeicher aus automobilen Batteriesystemen ans Netz. Zusammen mit dem bereits in 2016 eröffneten 12,8 MWh starken 2nd-Life Batteriespeicher in Elverlingsen und dem 17,4 MWh Ersatzteilspeicher in Hannover werden damit in Kürze bereits 40 MWh Energie am Netz sein. Alle drei Projekte wurden ohne öffentliche Fördergelder realisiert.
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  • 24. Juni 2018

    Zuschläge für KWK-Anlagen erneut deutlich unter dem Höchstwert

    Die Bundesnetzagentur hat die Zuschläge der zweiten Ausschreibungsrunde für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen und der ersten Ausschreibung für innovative KWK-Systeme erteilt.
    Die Zuschläge für KWK-Anlagen liegen erneut deutlich unter dem Höchstwert. Die Bundesnetzagentur hat im Rahmen des zweiten Ausschreibungsverfahrens für KWK-Anlagen 14 Gebote mit einem Gebotsumfang von 91 Megawatt bezuschlagt. Der mengengewichtete durchschnittliche Zuschlagswert liegt bei 4,31 ct/kWh. Der niedrigste Gebotswert liegt bei 2,99 ct/kWh. Der höchste Gebotswert liegt bei 5,20 ct/kWh. Die nächste Ausschreibung am 1. Dezember 2018 wird mit 77 MW wieder annähernd dem Umfang der regulär auszuschreibenden Menge entsprechen. Der mengengewichtete durchschnittliche Zuschlagswert liegt bei 10,27 ct/kWh. Der niedrigste bezuschlagte Gebotswert liegt bei 8,47 ct/kWh. Der höchste Gebotswert liegt bei 10,94 ct/kWh.
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  • 24. Juni 2018

    BNetzA genehmigt neuen Szenariorahmen Strom

    Die Bundesnetzagentur hat den Szenariorahmen für den nächsten Netzentwicklungsplan Strom genehmigt.
    Die Übertragungsnetzbetreiber haben damit die Grundlage, um den weiteren Netzausbaubedarf bis zum Jahr 2030 zu ermitteln. Im neuen Szenariorahmen für das Zieljahr 2030 in der Version 2019 haben sich die Szenarien gegenüber dem letzten Szenariorahmen maßgeblich verändert. Der Grund hierfür sind die neuen Zielsetzungen des Koalitionsvertrages. Ein Anteil von 65 Prozent Erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch bis 2030 ist in allen Szenarien enthalten, wird jedoch durch unterschiedliche Ausbaupfade der Erneuerbaren Energien erreicht. Damit folgt die Bundesnetzagentur vielen Forderungen aus der Öffentlichkeitsbeteiligung. Sonderausschreibungen für Onshore-Windenergie und Photovoltaik sowie höhere Offshore-Windenergiemengen sind ebenfalls Teil des neuen Szenariorahmens. In Abweichung zum letzten Szenariorahmen 2017-2030 werden nicht nur vier Szenarien genehmigt, sondern noch ein zusätzliches Zwischenszenario mit dem Zieljahr 2025. Es soll zur Prüfung der von den Übertragungsnetzbetreibern eingereichten kurzfristig durchführbaren Maßnahmen („Ad-Hoc“-Maßnahmen) zur Minimierung des Netzausbaubedarfs genutzt werden. Der konsultierte Entwurf für den Netzentwicklungsplan 2019-2030 ist bis zum 15. April 2019 bei der Bundesnetzagentur einzureichen.
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  • 20. Juni 2018

    Klare Zielverfehlung bei EU-Verpflichtung zum Ausbau Erneuerbarer Energien in Deutschland

    Nach einer aktuellen Prognose des BEE wird Deutschland im Jahr 2020 einen Anteil von 16,4 Prozent Erneuerbare Energien am Brutto-Endenergieverbrauch erreichen.
    Verpflichtend vorgegeben sind gemäß EU-Richtlinie 18 Prozent. "Die jahrelang verschleppte Energiewende im Wärme- und Mobilitätsbereich in Verbindung mit steigendem Energieverbrauch und gesetzlich abgesenkten Ausbaumengen der Erneuerbaren im Stromsektor verhindern, dass Deutschland seine rechtsverbindliche Verpflichtung einhalten wird", rügt Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) laut Presseinformation. Mit dem jüngst vorgestellten Klimaschutzbericht 2017 musste die Bundesregierung selbst einräumen, dass Deutschland die Klimaschutzziele noch weiter verfehlen wird als bereits angenommen. "Mehr Erneuerbare Energien in allen Sektoren stärkt den Klimaschutz", sagt Peter. "Die Umstellung auf klimafreundliches Heizen und Kühlen sowie eine saubere Mobilität muss in Schwung kommen und die Dynamik im Stromsektor wieder angekurbelt werden." Dafür sei es besonders wichtig, zügig Maßnahmen für die im Koalitionsvertrag vereinbarten 65 Prozent Ökostrom bis 2030 und die Kopplung der Sektoren Strom, Wärme und Verkehr auf den Weg zu bringen. "Vor diesem Hintergrund ist es nicht nachvollziehbar, dass die geplanten Sonderausschreibungen für Solar- und Windkraft mengenmäßig eingeschränkt, verzögert oder gar in Frage gestellt werden. Ohne Sonderausschreibungen würde die Zielverfehlung noch deutlich höher ausfallen. Damit droht der Bundesregierung ein Vertragsverletzungsverfahren seitens der Europäischen Kommission, der Erneuerbaren-Wirtschaft in Deutschland ein massiver Einbruch und dem Klimaschutz eine weitere Verschlechterung", so Peter. Die Industrie benötige klare und stabile Rahmenbedingungen und ein verlässliches Innovationsklima, um Wohlstand und Wirtschaftskraft zu sichern. Der Klimaschutz wiederum benötige die Erneuerbaren Energien, denn nur sie trügen relevant zum Klimaschutz bei. Allein im vergangenen Jahr wurde durch die Nutzung Erneuerbarer Energien nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums der Ausstoß von 179 Millionen Tonnen Treibhausgasen vermieden. Dass Deutschland den eigenen Vorgaben seit Jahren hinterherhinke, sei kein gutes Signal an andere Länder. Gerade ein Land, das über das technische und ökonomische Potenzial verfüge, müsse seiner Vorreiterrolle gerecht werden, so Peter. "Es schadet dem politischen Ansehen der Bundesregierung, wenn sie Verträge nicht einhält. Verfehlt Deutschland die verpflichtenden 18 Prozent Erneuerbare Energien am Brutto-Endenergieverbrauch im Jahr 2020, schadet das nicht nur dem Ansehen des einstigen Energiewende-Vorreiterlandes, sondern es gehen auch Glaubwürdigkeit und Vertrauen in verbindliche Absprachen verloren, die wir so dringend in Europa brauchen."
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  • 20. Juni 2018

    E.ON macht Solaranlagen fit fürs Laden von Elektroautos

    E.ON bringt Solarenergie auf die Straße:
    Mit Drive Ready können Eigenheimbesitzer ihren selbst erzeugten Strom aus der Solaranlage künftig zum Laden eines Elektroautos nutzen. Bei der Dimensionierung neuer Solaranlagen kalkuliert E.ON nach eigenen Angaben auf Wunsch neben dem aktuellen Energiebedarf im Haushalt gleich den zusätzlich anfallenden Verbrauch eines Elektroautos mit ein. Damit der Solarstrom in der Garage ankommt, verlegen die Solarexperten bei der Installation auch gleich den passenden Anschluss. Das spart unnötige Kosten für eine spätere Nachrüstung von Ladeboxen mit einer Leistung von bis zu 22 Kilowatt (kW). Das Erweiterungspaket gilt exklusiv in Kombination mit einer neuen Photovoltaikanlage. "Unsere Kunden wollen schon bei der Planung der Solaranlage sicherstellen, dass später auch genügend Strom für das Laden eines Elektroautos zur Verfügung steht. Mit Drive Ready erfüllen wir diesen Wunsch und sorgen gleichzeitig dafür, dass jederzeit und ohne viel Aufwand eine Ladelösung an den bereits mitinstallierten Ladeanschluss angebracht werden kann", erklärt Sebastian Eisenberg, zuständig für das deutsche Solargeschäft bei E.ON, in einer Presse-Info. Damit wird das Zuhause nicht nur nachhaltiger, sondern ermöglicht auch die Nutzung von Solarstrom für unterwegs. Mit dem virtuellen Stromspeicher E.ON SolarCloud ist es bereits jetzt möglich, sich selber zu 100% mit der eigenen Solarenergie zu versorgen, selbst wenn die Sonne mal nicht scheint. Deutschlands führender Energieanbieter fokussiert sich mit dieser und weiteren Lösungen damit immer stärker auf branchenübergreifende, intelligente Energiekonzepte bei den Menschen vor Ort, heißt es weiter.
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  • 20. Juni 2018

    Eine Million Eigenheime ernten Sonnenstrom

    In Deutschland wird in diesen Tagen die eine millionste Solarstromanlage der Eigenheimklasse in Betrieb genommen.
    Jede zweite neue private Photovoltaikanlage wird bereits mit einem Solarstromspeicher ausgestattet und die Mehrheit der deutschen Autofahrer wünscht sich inzwischen einen stärkeren Ausbau der Solarenergie zum Antrieb von E-Autos. Das teilte der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) zum Auftakt der Messe Intersolar Europe mit, die zusammen mit Partnermessen für Speicher, Elektromobilität und intelligenter Energienutzung unter der Dachmarke "The smarter E Europe" stattfindet und zu der mehr als 50.000 Fachbesucher aus aller Welt in München erwartet werden. BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig erklärte dazu: "Die Nutzung von Solarenergie begeistert immer mehr Bürger, Unternehmen und Investoren. Dank Digitalisierung und innovativer Hardware dringt Solarenergie zunehmend auch in die Bereiche Mobilität und Wärme vor. So besteht weiterhin die Chance, die Klimaschutzziele mittel- bis langfristig doch noch zu erreichen. Damit nach dem Atomausstieg in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren auch der Ausstieg aus der Kohleverstromung gelingt, muss der Ausbau Erneuerbarer Energien, von Speicher-, Netz- und Ladeinfrastruktur deutlich beschleunigt werden." Photovoltaik zählt inzwischen zu den preiswertesten Energieformen. "Solarstrom rechnet sich für Privatleute und Unternehmen gleichermaßen und macht sich gesamtgesellschaftlich bezahlt", so Körnig. Weltweit wächst die Photovoltaik-Nachfrage deshalb weiter stark. Der ursprünglich für 2020 erwartete Schritt über die 100-Gigawatt-Marke wird nach der aktuellen BSW-Prognose bereits 2018 erreicht. Für Deutschland rechnet der BSW in diesem Jahr mit einem Photovoltaik-Zubau von rund 2,5 Gigawatt. Das würde einem Marktwachstum von etwa 50 Prozent entsprechen. Auf einen starken Photovoltaikausbau kommt es auch an, wenn die Energiewende im Verkehrssektor Fahrt aufnehmen soll. Die Elektromobilität, die in München mit der Messe Power2Drive ein Zuhause gefunden hat, wird nur dann zum Klimaschutz beitragen können, wenn die Fahrzeuge mit sauberem Strom angetrieben werden. Nach einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag des BSW-Solar sieht das auch die weit überwiegende Mehrheit der Autofahrer so: 73 Prozent der befragten Autofahrer in Deutschland sind der Meinung, dass die Solarenergie verstärkt ausgebaut werden sollte, damit Elektroautos künftig umweltfreundlich mit Ökostrom betrieben werden können. 90 Prozent würden bei gleichem Preis ein Elektroauto vorzugsweise mit Strom laden, der durch Solarenergie und andere Erneuerbare Energien erzeugt wurde. Fast niemand (1 Prozent) würde Atom- oder Kohlestrom tanken.
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