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  • 15. März 2018

    Mainzer Power-to-Gas-Anlage soll weiterlaufen

    Der Mainzer Energiepark wird auch in den nächsten Jahren Wasserstoff umwelt- und klimafreundlich mittels erneuerbarem Stroms produzieren.
    Darauf haben sich die Betreiber der Anlage, die Linde Group und die Mainzer Stadtwerke AG, verständigt. Der Wasserstoff wird nun langfristig als umweltfreundlicher Energieträger in der Mobilität, als grüner Rohstoff für die Industrie und als Ersatz von fossilem Erdgas genutzt. Der Energiepark Mainz ist national und international ein vielbeachtetes Innovationsprojekt im Bereich der Sektorenkopplung und Energiespeicherung. Im Juli 2015 war die weltweit größte Elektrolyseanlage ihrer Art als Forschungsprojekt der Linde Group, Siemens und der Mainzer Stadtwerke mit finanzieller Unterstützung der Bundesregierung gestartet. Schon damals war vereinbart worden, dass Linde und die Stadtwerke die Anlage nach der etwa zweijährigen Forschungsphase übernehmen und dann gemeinsam entscheiden, ob der Energiepark künftig langfristig weiterbetrieben wird. Das Forschungsprojekt umfasste Investitionen von etwa 17 Millionen Euro und wurde zur Hälfte vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen der „Förderinitiative Energiespeicher“ unterstützt. Die Anlage ist in Betriebsbereitschaft innerhalb weniger Sekunden regelbar, bei einem Kaltstart erreicht sie innerhalb von zwei Minuten ihre volle Leistung. Die Maximalleistung beträgt dabei rund sechs Megawatt. Der Energiepark kann damit den Strom von bis zu drei 2-MW-Windrädern unter Volllast aufnehmen. Der Mainzer Wasserstoff wird auch vor Ort sinnvoll genutzt: Unweit des Energieparks verläuft eine Erdgasleitung und versorgt den Mainzer Stadtteil Ebersheim und dessen Bürger mit Erdgas zum Heizen und Kochen. Ein Teil des Erdgases wird inzwischen durch Wasserstoff aus dem Energiepark ersetzt. Wurden dem Erdgas anfangs lediglich ein bis zwei Prozent Wasserstoff beigemischt, konnte der H2-Anteil nach und nach auf bis zu zehn Prozent erhöht werden.
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  • 13. März 2018

    50Hertz meldet 53% Erneuerbaren-Anteil

    Der Nordosten Deutschlands ist weiter Vorreiter bei der Integration Erneuerbarer Energien in die Stromversorgung.
    Mit 53,4 Prozent stammte im vergangenen Jahr erstmals über die Hälfte des verbrauchten Stroms in der Regelzone von 50Hertz aus regenerativer Erzeugung. Die installierte Leistung Erneuerbarer Energien stieg von rund 29 Gigawatt (GW) im Jahr 2016 auf 31 GW im Jahr 2017 an. Finanzgeschäftsführer Marco Nix stellte die Ergebnisse des zurückliegenden Jahres im Einzelnen vor: „Infolge unserer Effizienzbestrebungen konnten wir im abgelaufenen Jahr ein gutes Ergebnis verzeichnen“, so Nix. Die Umsatzerlöse (nach dem internationalen Finanzbericht-Standard IFRS) sind mit 9,9 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr gestiegen (2016: 9,5 Mrd. Euro). Hauptbestandteil des Umsatzes waren die Erlöse aus der Abwicklung des Erneuerbaren-Energien-Geschäfts, die jedoch aufgrund der deutschen Vergütungs- und Umlagemechanik nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) einen ergebnisneutralen Posten darstellen. Der Umsatz aus dem Netzgeschäft lag im vergangenen Jahr bei 1,3 Milliarden Euro (2017: 1,33 Mrd. Euro; 2016: 1,29 Mrd. Euro). 50Hertz investierte im vergangenen Jahr 460 Millionen Euro in den Netzausbau. Davon 246 Millionen Euro in Offshore-Netzanschlussvorhaben in der Ostsee und 214 Millionen Euro in neue Umspannwerke und Freileitungen an Land. Für den Zeitraum 2018 bis 2022 plant das Unternehmen Investitionen in Höhe von rund 3,3 Milliarden Euro. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von 1.012 auf 1.043. Über eine weitere Zahl freut sich Marco Nix besonders: „Wir konnten im vergangenen Jahr – insbesondere aufgrund gesunkener Engpassmanagementkosten – die Netzentgelte für 2018 um 11 Prozent senken und damit unsere Kunden, aber auch Verbraucherinnen und Verbraucher ein Stück weit entlasten“, so Nix.
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  • 13. März 2018

    Studie: Versorger zögern bei Einsatz Künstlicher Intelligenz

    Obwohl die überwiegende Mehrheit (83%) der befragten europäischen Energieversorger davon ausgehen, dass Künstliche Intelligenz eine wichtige Rolle für ihr zukünftiges Geschäft spielen wird, haben gerade mal 23 Prozent von ihnen schon eine entsprechende Strategie.
    40 Prozent geben sogar zu, noch gar kein Konzept in Bezug auf die Nutzung von Künstlicher Intelligenz zu haben. "Der Einsatz von KI-Lösungen bei den Energieversorgern könnte Effizienzsteigerungen von bis zu 20 Prozent in den kommenden fünf Jahren mit sich bringen", so Torsten Henzelmann bei Roland Berger. Das geht aus der Studie "Artificial intelligence: A Smart move for utilities" hervor. Allerdings empfehlen die Roland Berger-Experten einen schrittweisen Einstieg in die Nutzung von Künstlicher Intelligenz. Zunächst sollten Energieversorger bereits fertige Anwendungen einsetzen, um bestehende Systeme zu optimieren; etwa Predictive Maintenance, bei der Anlagen lernen, sich selbst zu überwachen und Instandhaltungsarbeiten punktgenau zu veranlassen. Auch durch automatisierte Energie-Handelssysteme können Versorger effizienter wirtschaften und Kosten sparen. Dadurch können Unternehmen im zweiten Schritt die freiwerdenden Mittel in die Entwicklung neuer KI-basierter Geschäftsmodelle investieren. Die Studie steht unter www.rolandberger.de/pressemitteilungen
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  • 13. März 2018

    Integration von innogy kostet 5.000 Arbeitsplätze

    E.ON und RWE haben vereinbart, im Rahmen eines weitreichenden Tauschs von Vermögenswerten und Geschäftsbereichen den gesamten durch RWE gehaltenen innogy-Anteil von 76,8 Prozent an E.ON zu übertragen.
    Mit der neuen E.ON entsteht ein Unternehmen mit Fokus auf intelligente Stromnetze und Kundenlösungen. RWE wird zu einem breit aufgestellten Stromerzeuger. Die Transaktion ermöglicht die Fokussierung auf Netze und Kundenlösungen einerseits, sowie auf ein voll diversifiziertes Erzeugungsgeschäft andererseits. Im Einzelnen wurde vereinbart, dass RWE ihren innogy-Anteil von 76,8 Prozent an E.ON verkaufen und dafür folgende Gegenleistungen erhalten wird: - eine durchgerechnete Beteiligung von 16,67 Prozent an E.ON im Rahmen einer Sachkapitalerhöhung von E.ON aus genehmigtem Kapital; - alle wesentlichen erneuerbaren Energieaktivitäten von E.ON; - das erneuerbare Energie-Geschäft von innogy, - die Minderheitsbeteiligungen, die E.ONs Tochtergesellschaft PreussenElektra an den von RWE betriebenen Kernkraftwerken Emsland und Gundremmingen hält und - innogys Gasspeichergeschäft sowie den Anteil am österreichischen Energieversorger Kelag. Des Weiteren sieht die Vereinbarung eine Zahlung von RWE an E.ON in Höhe von 1,5 Milliarden Euro vor. Die neue E.ON hat rund 50 Millionen europäische Kunden, betreibt intelligente Netze und bietet Kundenlösungen an. RWE wird über CO2-freie Erzeugungskapazitäten in Höhe von rund 8 Gigawatt (GW) aus Wind Offshore und Onshore sowie Wasser und Photovoltaik verfügen. RWE wird so zur Nummer drei in Europa im Geschäft mit erneuerbaren Energien insgesamt und zur Nummer zwei bei der Windkraft. Durch die Integration von innogy erwartet E.ON signifikante Synergien in Höhe von 600 bis 800 Millionen Euro jährlich, die ab 2022 realisiert werden sollen. Nach ersten Berechnungen werden maximal 5.000 der dann insgesamt deutlich über 70.000 Arbeitsplätze bei der erweiterten E.ON im Zuge der Integration abgebaut. Das Geschäft mit den erneuerbaren Energien mit über 2.500 Beschäftigten wird im RWE-Konzern neben den bisherigen Segmenten gebündelt. RWE erwartet durch die Transaktion in den kommenden Jahren insgesamt keinen Personalabbau. Bis zum Abschluss der Transaktion bleiben E.ON, RWE und innogy eigenständige Gesellschaften und Wettbewerber. Die Angebotsperiode des freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots soll nach Genehmigung der Angebotsunterlage durch die BaFin Anfang Mai 2018 beginnen. Der Abschluss sowohl des Asset-Tauschs zwischen E.ON und RWE als auch des Übernahmeangebots unterliegt der Zustimmung der zuständigen Kartell- und Aufsichtsbehörden. Das Closing des Übernahmeangebots wird bis Mitte des Jahres 2019 erwartet. Die Übertragung des erneuerbaren Energiegeschäfts von E.ON und innogy auf RWE soll sobald wie möglich danach erfolgen und könnte bis Ende 2019 abgeschlossen sein.
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  • 11. März 2018

    E.ON will innogy übernehmen

    Die E.ON SE hat in Gesprächen mit der RWE AG eine grundlegende Einigung über den Erwerb der von RWE gehaltenen 76,8 %-Beteiligung an der innogy SE erzielt.
    Der Erwerb würde im Rahmen eines weitreichenden Tauschs von Geschäftsaktivitäten und Beteiligungen erfolgen. Vor Abschluss einer entsprechenden Vereinbarung bedarf es noch der Zustimmung der Gremien von E.ON und RWE. Gemäß der Einigung würde E.ON im Tausch gegen die 76,8 %-Beteiligung an innogy zunächst RWE eine Beteiligung an der E.ON SE in Höhe von durchgerechnet 16,67 % gewähren. Die Aktien würden im Rahmen einer 20 %-Sachkapitalerhöhung aus bestehendem genehmigten Kapital ausgegeben. Zudem würde E.ON an RWE einen weitgehenden Teil des erneuerbaren Energiegeschäfts und die von der E.ON-Tochter PreussenElektra gehaltenen Minderheitsbeteiligungen an den von RWE betriebenen Kernkraftwerken Emsland und Gundremmingen übertragen. Des Weiteren würde RWE das gesamte erneuerbare Energiegeschäft von innogy sowie innogys Gasspeichergeschäft und den Anteil am österreichischen Energieversorger Kelag erhalten. Die Übertragung der Geschäftsaktivitäten und Beteiligungen würde mit ökonomischer Wirkung zum 1. Januar 2018 erfolgen. Die Transaktion sieht ferner eine Barzahlung von RWE an E.ON in Höhe von 1,5 Milliarden Euro vor. Den Aktionären der innogy SE würde E.ON ein freiwilliges Übernahmeangebot in bar unterbreiten. Dieses Angebot würde für die Aktionäre von innogy am 11. März 2018 einen Gesamtwert in Höhe von 40 Euro je Aktie beinhalten. Dieser Gesamtwert setzt sich aus einem Angebotspreis von 36,76 Euro je Aktie, sowie den Zahlungen aus den unterstellten Dividenden der innogy von insgesamt 3,24 Euro pro Aktie für die Geschäftsjahre 2017 und 2018 zusammen. RWE würde sich an dem Angebot nicht beteiligen. Nach erfolgreicher Durchführung der Transaktion ist eine volle Integration der innogy in den E.ON Konzern vorgesehen. Durch die Transaktion würde E.ON zu einem fokussierten, kundenorientierten Energieunternehmen, das sich auf Energienetze sowie Kundenlösungen konzentriert. Die erneuerbaren Geschäfte von E.ON und RWE wären dann unter dem Dach von RWE vereint. Die Durchführung der gesamten Transaktion ist in mehreren Schritten geplant und stünde unter dem Vorbehalt üblicher kartellrechtlicher Freigaben. Im Falle der Gremienzustimmung beider Unternehmen könnte kurzfristig die Unterzeichnung der entsprechenden Vereinbarung erfolgen.
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  • 8. März 2018

    Dr. Georg Müller bleibt an der MVV-Spitze

    Der Aufsichtsrat des Mannheimer Energieunternehmens MVV hat die Bestellung des Vorstandsvorsitzenden Dr Georg Müller um weitere fünf Jahre bis Ende 2023 verlängert.
    Das hat der Aufsichtsratsvorsitzende, Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz, nach einer Sitzung des Aufsichtsrats in Mannheim mitgeteilt.
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  • 8. März 2018

    Uniper erreicht sein Ergebnisziel

    Uniper hat Zahlen zum Geschäftsjahr 2017 veröffentlicht.
    Das bereinigte EBIT lag bei 1,1 Mrd Euro und damit voll im Rahmen der kommunizierten Bandbreite von 1,0 bis 1,2 Mrd Euro. Deutlich verbessert haben sich die Mittelzuflüsse aus dem operativen Geschäft: Der bereinigte Funds From Operations (FFO) erreichte 753 Mio. Euro. Der Anstieg von 274 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr führt im Rahmen der bekannten Dividendenpolitik zu einer Anhebung des im August 2017 kommunizierten Dividendenziels in Höhe von insgesamt 250 Mio. Euro. Für das Geschäftsjahr 2017 sollen nun rund 271 Mio. Euro an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Das entspricht 0,74 Euro je Aktie (Geschäftsjahr 2016: 0,55 Euro je Aktie). Positiv zu Unipers bereinigtem EBIT haben vor allem eine robuste Entwicklung im europäischen Erzeugungsgeschäft sowie das russische Stromerzeugungsgeschäft beigetragen. Förderlich waren unter anderem der Wegfall der im Vorjahr getätigten Abschreibung auf Teile des beschädigten russischen Kraftwerks Berjosowskaja 3 sowie die hierfür zu einem großen Teil in 2017 erhaltene Versicherungsleistung. Unterstützt hat außerdem eine günstige Wechselkursentwicklung beim russischen Rubel. Geringere Abschreibungen nach den Wertberichtigungen im Vorjahr trugen ebenfalls positiv bei. Wie von Uniper erwartet und frühzeitig kommuniziert konnte der Wegfall hoher positiver Einmaleffekte aus dem Jahr 2016 dadurch nicht vollständig kompensiert werden. Vor allem der Ergebnisbeitrag aus der Einigung über angepasste Lieferkonditionen bei den langfristigen Gasverträgen sowie die marktbedingt außergewöhnlich hohen Erträge aus Optimierungsaktivitäten im Gasgeschäft entfielen im Geschäftsjahr 2017. Hierdurch lag das bereinigte EBIT um rund 250 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert von 1,4 Mrd. Euro. Nach einem Konzernfehlbetrag in Höhe von 3,2 Mrd. Euro im Vorjahr hat sich Unipers Nettoergebnis im Geschäftsjahr 2017 deutlich verbessert. Dass dennoch ein Konzernfehlbetrag in Höhe von 538 Mio. Euro anfiel, resultiert ausschließlich aus nicht-zahlungswirksamen Einmaleffekten - vor allem im Zusammenhang mit der Veräußerung der sibirischen Gasfeldbeteiligung Yushno-Russkoje. So mussten bei Vollzug der Transaktion bislang bereits im Eigenkapital erfasste Währungskursverluste in Höhe von 890 Mio. Euro durch die Gewinn- und Verlustrechnung ausgebucht werden, wodurch das Nettoergebnis entsprechend wertneutral belastet wurde. Für das Geschäftsjahr 2018 erwartet Uniper, wie Anfang Dezember 2017 kommuniziert, ein bereinigtes EBIT im Bereich von 0,8 bis 1,1 Mrd. Euro. Ebenfalls Anfang Dezember 2017 hatte Uniper im Einklang mit der überarbeiteten Strategie bereits ein mittelfristiges Dividendenwachstumsziel bekannt gegeben. Bis zum Geschäftsjahr 2020 sollen die Dividenden - ausgehend von der Dividende für das Geschäftsjahr 2016 in Höhe von 200 Mio. Euro - um durchschnittlich 25 Prozent jährlich wachsen. Für das Geschäftsjahr 2018 sollen rund 310 Millionen Euro an die Uniper-Aktionäre ausgeschüttet werden.
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