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  • 11. Mai 2018

    BNetzA verhängt Bußgeld gegen E Wie Einfach

    Die Bundesnetzagentur hat gegen die E Wie Einfach GmbH wegen unerlaubter Werbeanrufe ein Bußgeld in Höhe von 140.000 Euro verhängt.
    Das Unternehmen hatte bundesweit Verträge für Strom und Gas telefonisch beworben beziehungsweise Verbraucher zum Wechsel des aktuellen Strom- und Gaslieferanten aufgefordert. Die E Wie Einfach GmbH setzte für den Vertrieb Call-Center ein, die viele Verbraucher hartnäckig und gegen deren erklärten Willen immer wieder kontaktierten. Den Anrufen lagen keine wirksamen Einwilligungen der Verbraucher zugrunde. Die E Wie Einfach GmbH und die beauftragten Call-Center hatten von verschiedenen Adresshändlern Einwilligungsdatensätze bezogen, die angeblich bei Online-Gewinnspielen zustande gekommen waren. Ermittlungen der Bundesnetzagentur ergaben, dass die Angerufenen an den Gewinnspielen überhaupt nicht teilgenommen und entsprechend auch kein Werbeeinverständnis erteilt hatten. Ebenso waren die Einwilligungstexte derart unkonkret, dass eventuelle Gewinnspielteilnehmer Art und Umfang der folgenden Werbeanrufe überhaupt nicht klar hätten erkennen können. Auch deshalb konnten sie nicht Grundlage rechtmäßiger Werbeanrufe sein. Die E Wie Einfach GmbH hatte dieses Vorgehen als Auftraggeberin der Werbeanrufe über einen Zeitraum von fast drei Jahren hinweg zugelassen. Kontrollmechanismen, um die massiven Rechtsverstöße erkennen und abstellen zu können, installierte sie nicht. Nachdem immer mehr Verbraucher Beschwerde über diese Anrufe bei der Bundesnetzagentur einreichten, leitete die Bundesnetzagentur umfangreiche Ermittlungen ein. Die Geldbuße ist noch nicht rechtskräftig. Über einen möglichen Einspruch entscheidet das Amtsgericht Bonn.
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  • 11. Mai 2018

    RWE und E.ON schließen betriebsbedingte Kündigungen bei innogy aus

    E.ON, innogy und RWE haben sich unter Beteiligung der Konzernbetriebsräte mit den Gewerkschaften Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) auf eine tarifpolitische Grundsatzerklärung zur geplanten Transaktion zwischen E.ON und RWE verständigt.
    Darin werden betriebsbedingte Beendigungskündigungen praktisch ausgeschlossen. Die Beteiligten haben sich ferner darauf geeinigt, dass die bestehenden tariflichen und betrieblichen Regelungen bis auf weiteres fortgelten. Vereinbart wurde die Aufnahme von bilateralen Verhandlungen mit dem Ziel, bis zum Beginn der Integration die Regelungen zum jeweiligen internen Arbeitsmarkt sowie die weiteren tariflichen Rahmenbedingungen im jeweiligen Konzern zu vereinheitlichen. Der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske begrüßte die Einigung als einen "Meilenstein für die soziale Absicherung der Beschäftigten in allen beteiligten Unternehmen". Ralf Sikorski, Tarifvorstand der IG BCE, kommentierte: "Das Ergebnis bestätigt die gute Zusammenarbeit der Sozialpartner in den Unternehmen."Positive Resonanz gibt es auch von Seiten der Konzernbetriebsräte René Pöhlis (innogy), Albert Zettl (E.ON) und Monika Krebber (RWE): "Die Einigung sichert den Schutz unserer Beschäftigten. Sie ist ein wichtiges positives Signal und eine gute Grundlage für eine erfolgreiche Integration." Zuvor hatte der Vorstand von innogy in einer begründeten Stellungnahme mangelde Garantien für die Belegschaft bei der Übernahme durch E.ON beklagt.
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  • 9. Mai 2018

    Birnbaum soll Innogy bei E.ON integrieren

    Der Aufsichtsrat der E.ON SE reagiert nach Veröffentlichung des Übernahmeangebotes für alle innogy-Aktien auf die vereinbarte Transaktion des E.ON-Konzerns und erweitert den Vorstand der E.ON SE zum 1.
    Juni 2018: Leonhard Birnbaum (51), bisher verantwortlich für das Netzgeschäft und die Erneuerbaren Energien, wird als Chief Operating Officer Integration für die möglichst zügige Umsetzung der mit RWE vereinbarten Transaktion und die erfolgreiche Integration der innogy SE verantwortlich. Birnbaum bleibt für die Erneuerbaren Energien bis zu deren Übergabe an RWE zuständig. Thomas König (53) verantwortet künftig als Chief Operating Officer Netze das gesamte Netzgeschäft der E.ON. Bisher war er bereits für die Energienetze in Deutschland zuständig. E.ON geht unverändert davon aus, dass der Vollzug des Erwerbs der innogy nach Freigabe der zuständigen Behörden frühestens Mitte 2019 erfolgen wird und im Anschluss die Integration der innogy in den E.ON-Konzern sowie die Übertragung der Erneuerbaren Geschäfte von E.ON und innogy an RWE stattfindet.
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  • 9. Mai 2018

    EEG-Umlage auf Eigenerzeugung aus KWK-Neuanlagen weiterhin anteilig

    Auf eigenverbrauchten Strom aus KWK-Neuanlagen (Inbetriebnahme ab August 2014) ist weiterhin nur eine anteilige EEG-Umlage zu entrichten.
    Über die beihilferechtliche Zulässigkeit dieser Regelung im Erneuerbare Energien Gesetz (EEG), hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) -nach langen Verhandlungen mit der EU-Kommission (EU-KOM)- jetzt informiert. Das BMWi teilt zu der nun erzielten Grundsatzeinigung (vorbehaltlich der endgültigen Genehmigung durch die EU-KOM) mit: • KWK-Neuanlagen mit einer Größe unter 1 MW sowie über 10 MW zahlen auch künftig nur 40 Prozent der EEG-Umlage. • Auch alle KWK-Neuanlagen in der stromintensiven Industrie zahlen 40 Prozent der EEG-Umlage. • Für die übrigen KWK-Neuanlagen bleibt es bei 40 Prozent EEG-Umlage, sofern die Anlagen weniger als 3.500 Vollbenutzungsstunden im Jahr laufen. Bei Anlagen mit höherer Auslastung steigt die durchschnittliche Umlage kontinuierlich an. Betrachtet man den gesamten Eigenverbrauch, gelten bei mehr als 7.000 Vollbenutzungsstunden dann 100 Prozent. • Für KWK-Neuanlagen, die zwischen dem 1. August 2014 und Ende 2017 errichtet wurden, gilt eine abgestufte Übergangsregelung bis 2019 bzw. 2020. • Zudem gilt eine Rückwirkung der Einigung zum 1.1.2018. Den o. g. Kompromiss muss das BMWi nun als hier federführendes Ressort rechtlich ausformulieren und einfügen in den redaktionell bereits in weiten Teilen erarbeiteten Referentenentwurf für das „Gesetzes zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes und weiterer Bestimmungen des Energierechts“ (sogenanntes „100-Tage-Gesetz“). Mit diesem Artikelgesetz sollen einzelne Änderungen im EEG, KWKG und weiteren Gesetzen vorgenommen werden, ohne dass diese Gesetze sofort vollständig novelliert werden.
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  • 9. Mai 2018

    Power-to-Gas-Anlage in Falkenhagen methanisiert

    Im Rahmen des internationalen Forschungsprojektes STORE&GO wurde eine Methanisierungsanlage als Erweiterung der bereits bestehenden Power-to-Gas-Anlage in Falkenhagen eröffnet.
    Nachdem mit der bisherigen Anlage reiner Wasserstoff (sogenanntes WindGas) direkt ins Erdgasnetz eingespeist werden konnte, ermöglicht die neue Methanisierung die Erzeugung von grünem Methan. Dabei wird der regenerativ erzeugte Wasserstoff in diesem zweiten Schritt mit CO2 aus einer Bio-Ethanol-Anlage zu Methan (CH4), d.h. synthetischem Erdgas, umgewandelt. Dies ist ein wichtiger Beitrag zum Gelingen der Energiewende, denn grünes Methan kann im Gegensatz zu grünem Wasserstoff vielfältiger eingesetzt werden. Im Projekt STORE&GO arbeiten 27 Partner aus sechs Ländern zusammen, um die Möglichkeiten der Integration von Power-to-Gas-Anwendungen in das europäische Energienetz zu untersuchen und vor allem die Methanisierung von Wasserstoff als wichtigen Schritt für die Energiewende voranzutreiben. Die Power-to-Gas-Pilotanlage WindGas Falkenhagen wurde 2013 errichtet, um Windenergie im Erdgasnetz zu speichern. Im Juli 2017 wurde der Grundstein für die Methanisierungsanlage und weitere dafür notwendige Komponenten direkt neben dem bestehenden Standort gelegt. Dies alles konnte nun planmäßig fertiggestellt werden. Die Methanisierungsanlage produziert bis zu 57 m³/h SNG (Synthetic Natural Gas, bei Normaldruck und -temperatur), was in etwa einer Leistung von 600 kWh/h entspricht. Mit dieser Energiemenge könnte man eine 50-m²-Wohnung etwa einen Monat lang beheizen. Zudem wird die beim Prozess entstehende Wärme von dem benachbarten Furnierwerk genutzt. Gemeinsam mit den Standortpartnern thyssenkrupp Industrial Solutions, der Forschungsstelle des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW) und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wurde die innovative, großtechnische Anlage realisiert und soll im Rahmen des Projekts 24 Monate betrieben und untersucht werden.
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  • 8. Mai 2018

    Uniper verschiebt Inbetriebnahme von Datteln 4 auf Sommer 2020

    Uniper hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2018 ein bereinigtes EBIT von 350 Mio.
    Euro erzielt. Da ist ein Rückgang von rund 160 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahresquartal. Zu den wesentlichen Effekten, die das operative Ergebnis belastet haben, zählen unter anderem der Wegfall der Ergebnisbeiträge der veräußerten russischen Gasfeldbeteiligung Yushno Russkoje sowie der stillgelegten Kraftwerksblöcke Maasvlakte 1 und 2 in den Niederlanden und Oskarshamn 1 in Schweden. Beim im Bau befindlichen Steinkohlekraftwerk Datteln 4 haben erste belastbare Erkenntnisse aus der Analyse des Umfangs und der Ursachen der Schäden an der Kesselanlage ergeben, dass ein Komplettaustausch der Kesselwände erforderlich ist. Daraus ergibt sich eine weitere Verzögerung der geplanten Inbetriebnahme, mit der nunmehr voraussichtlich im Sommer 2020 gerecht wird. Diese Verzögerung erfordert eine außerplanmäßige Wertberichtigung auf das Kraftwerk Datteln 4 in Höhe von rund 270 Mio. Euro. Uniper erzielte im ersten Quartal 2018 einen Konzernüberschuss von 130 Mio. Euro (Q1 2017: 751 Mio. Euro). Der den Uniper-Aktionären zurechenbare Konzernüberschuss lag bei 114 Mio. Euro (Q1 2017: 733 Mio. Euro). In Bezug auf den Ausblick für das Gesamtjahr 2018 erwartet Uniper unverändert ein bereinigtes EBIT mit einer Bandbreite von 0,8 bis 1,1 Mrd. Euro. Der Dividendenvorschlag soll rund 310 Mio. Euro betragen.
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  • 4. Mai 2018

    Studie: Power-to-Gas muss ausgebaut werden

    Die Leipziger VNG-Gruppe hat die „META-Studie zur Sektorenkopplung:
    Analyse einer komplexen Diskussion“ veröffentlicht. Die META-Studie basiert auf der Auswertung von insgesamt zehn Studien (u. a. Fraunhofer, dena, BDI, ewi ER&S, Öko-Institut), die sich in den vergangenen Monaten ebenfalls mit Szenarien zur Erreichung der klimapolitischen Ziele beschäftigt haben. Ziel der META-Studie ist es, robuste Schlussfolgerungen und nachvollziehbare Argumente für politische Entscheidungsträger zu unterschiedlichen Strategien der Sektorenkopplung aufzuzeigen. In allen Studien besteht ein Konsens darüber, dass Gas und die Gasinfrastruktur (insbesondere das Gas-Fernleitungsnetz und die Gasspeicher) einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten können und somit die Existenz der Infrastruktur zu sichern ist. „Die META-Studie macht deutlich, dass Gas, die Gasinfrastruktur und neue Technologien wie Power-to-Gas für eine erfolgreiche Energiewende unverzichtbar sind“, unterstreicht Ulf Heitmüller, Vorstandsvorsitzender der VNG AG. Die betrachteten Studien zeigen mehrheitlich auf, dass es auch bei einer weitreichenden Dekarbonisierung bis 2050 einen relevanten Gasverbrauch von mehr als 600 TWh pro Jahr geben wird. Die META-Studie stellt heraus, dass Power-to-Gas die Innovationsrolle einer „Deep-Decarbonization“-Technologie zugesprochen wird, die eine Reduktion der CO2-Emissionen um mehr als 80 % ermöglicht. Mit einem anwachsenden Ambitionsniveau der CO2-Reduktion steigt somit auch die Relevanz der Nutzung von Power-to-Gas-Technologien. Deshalb geht eine Mehrheit der Studien davon aus, dass schon in den 2020er-Jahren ein signifikanter Ausbau der Power-to-Gas-Infrastruktur notwendig sein wird. Die Studienlage legt offen, dass in den Szenarien mit einer Senkung von CO2-Emissionen um mehr als 90% bis 2050 gegenüber 1990 in vielen Sektoren kein Konsens über geeignete Technologien und Strategien ableitbar ist. Darüber hinaus zeichnen die ausgewerteten Studien kein eindeutiges Bild zu den notwendigen Maßnahmen und Anreizstrukturen, um die ambitionierten Klimaschutzziele zu erreichen. Vor dem Hintergrund der großen Anzahl unsicherer Annahmen sollte daher eine Strategie der Technologie- und Innovationsoffenheit fortgeführt werden. Insbesondere im direkten Vergleich mit reinen Elektrifizierungsszenarien sind technologieoffene Szenarien kostengünstiger. Die META-Studie Sektorenkopplung „Analyse einer komplexen Diskussion“ wurde von der Unternehmensberatung enervis energy advisors GmbH im Auftrag der VNG-Gruppe durchgeführt.
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