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  • 13. April 2018

    VDMA: Klimaschutz ist eine Frage der Effizienz

    Energieeffizienz ist ein elementarer Baustein, um einen besseren Klimaschutz zu erreichen und die Energiewende erfolgreich voranzubringen.
    "Nur wenn die Potenziale der Energieeffizienz in der Industrie, Verkehr und Gebäuden konsequent ausgeschöpft werden, ist ein Gelingen der Energiewende und das Erreichen der Klimaziele denkbar", sagte Naemi Denz, Mitglied der VDMA-Hauptgeschäftsführung, auf der Jahresveranstaltung Initiative Energieeffizienz Netzwerke in Berlin. Dies habe auch die breit angelegte BDI Studie „Klimapfade der Industrie“ gezeigt, an der sich der VDMA aktiv beteiligt hatte, und die im Januar 2018 veröffentlicht wurde. Zwar sei der Maschinen- und Anlagenbau selbst keine energieintensive Industrie, spiele aber trotzdem eine zentrale Rolle als "technologischer Enabler". "Querschnittstechnologien wie Pumpen, Ventilatoren, Motoren und Antriebe spielen nach wie vor die größte Rolle bei der Hebung der Effizienzpotentiale", hob Denz hervor. Der Maschinenbau sei Hersteller dieser Technologien und engagiere sich daher auch als Netzwerkträger im Rahmen der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke. Damit soll, für die Teilnehmer kostenlos, das Bewusstsein für die Potentiale von Energieeffizienz geschärft werden. Der Startschuss für das erste Netzwerk fiel im Februar 2016. Mittlerweile betreut der VDMA sechs aktive Energieeffizienz-Netzwerke in verschiedenen Regionen. Daran beteiligen sich Unternehmen wie die Voith Turbo GmbH & Co. KG, die ABB AG und die TRUMPF GmbH + Co. KG. Geplant sind neben der Neuauflage bestehender Netzwerke in einer zweiten Runde auch die Neugründung weiterer Energieeffizienz-Netzwerke, heißt es weiter.
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  • 11. April 2018

    Siemens Gamesa baut 194-Megawatt-Windpark in Australien

    Siemens Gamesa Renewable Energy (SGRE) meldet den Auftragseingang zum Bau eines neuartigen Windprojekts in Australien.
    Dabei wird das Unternehmen laut Pressemitteilung 56 Anlagen des Typs SG 3.4-132 mit einer Gesamtleistung von 194 Megawatt (MW) errichten und mit einem Batteriespeichersystem kombinieren. Im Rahmen eines EPC-Vertrags, der Planung, Lieferung und Bau umfasst, errichtet Siemens Gamesa demnach den gesamten Komplex für den unabhängigen Stromerzeuger Neoen. Sarüber hinaus vereinbarten beide Unternehmen die Wartung und Instandhaltung über 25 Jahre. Die im australischen Stawell im Bundesstaat Victoria gelegene Hybridanlage "Bulgana Green Energy Hub" kombiniert den Windpark mit 194 MW Gesamtleistung mit einem Lithium-Ionen-Batteriespeichersystem. Der Speicher kann eine Listung von 20 MW ins Netz einspeisen und fasst 34 Megawattstunden (MWh) an Energie. Mit der Umsetzung des Projekts hat SGRE begonnen. Die Inbetriebnahme soll bis August 2019 erfolgen. Für die produzierte Energie hat der Betreiber zwei Stromabnahmeverträge (PPAs) abgeschlossen, einen mit der Regierung des Bundesstaates Victoria für die nächsten 15 Jahre. Zweiter Abnehmer ist das australische Agrarunternehmen Nectar Farms, das über die nächsten 10 Jahre damit seine LED-Beleuchtung für den Anbau von Tomaten in Gewächshäusern betreiben wird. Nectar Farms soll über den Speicher auch bei schwachem Wind zuverlässig mit Strom versorgt werden. Mit dem direkten Strombezug senkt das Agrarunternehmen seine Energiebeschaffungskosten und kann seinen Betrieb fortsetzen. Um rund 97 Prozent des Energiebedarfs zu decken, werden voraussichtlich 15% des von Windpark und Speicher bereitgestellten Stroms ausreichen, so dass der überwiegende Teil direkt ins örtliche Stromnetz eingespeist werden kann. Nur drei Prozent des Energiebedarfs von Nectar Farms können nicht mit Windstrom gedeckt werden, wenn für längere Flaute herrscht, heißt es weiter.
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  • 11. April 2018

    E.ON Solarpark Hassel in Betrieb: Solarenergie für 2.500 Haushalte in Sachsen-Anhalt

    E.ON hat nach eigenen Angaben nun auch den zweiten Bauabschnitt des Solarparks Hassel in Sachsen-Anhalt mit in Summe 7,83 Megawattpeak (MWp) fertiggestellt.
    In Kürze soll die Anlage ans Netz angeschlossen werden, heißt es in einer Pressemitteilung. Die ersten Solarmodule der Freiflächenanlage im Landkreis Stendal erzeugen demnach bereits seit Ende September 2017 umweltfreundliche Energie, die direkt ins örtliche Mittelspannungsnetz der Avacon Netz GmbH eingespeist wird. Die Photovoltaik-Anlage mit einer Gesamtleistung von mehr als 7,8 MWp produziert genug Strom, um rein rechnerisch mehr als 2.500 Haushalte vollständig mit Solarenergie versorgen zu können. "Unser Solarpark leistet nicht nur einen wichtigen Beitrag für eine regionale Energieversorgung bei den Menschen vor Ort, sondern spart zukünftig pro Jahr auch mehr als 4.100 Tonnen CO2 ein", erklärt Victoria Ossadnik, Vorsitzende Geschäftsführerin der E.ON Energie Deutschland, laut Pressemitteilung. Die Anlage in Hassel ist mit 29.200 Solarmodulen auf einer Fläche von rund 12 Hektar die größte Anlage, die E.ON in Deutschland bisher errichtet hat. Geplant und errichtet wurde die Anlage in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus der Region, heißt es weiter.
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  • 11. April 2018

    Bundesregierung zeichnet erfolgreiche Energieeffizienz-Netzwerke aus

    Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit haben jetzt gemeinsam Unternehmen aus ganz Deutschland für ihre erfolgreiche Teilnahme an der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke ausgezeichnet.
    Thomas Bareiß, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und Berthold Goeke, Unterabteilungsleiter Klimaschutz im Bundesumweltministerium überreichten in Berlin gemeinsam mit Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Auszeichnungen an Vertreter von 60 Unternehmen aus vier erfolgreichen Netzwerken, die ihre Zusammenarbeit in einer zweiten Runde fortsetzen werden. Die ausgezeichneten Netzwerke sind: das "EVU-Energieeffizienznetzwerk II" (Träger: envia Mitteldeutsche Energie AG), das Netzwerk "Ökoprofit Klub 2017/18" (Träger: Landeshauptstadt München), das Netzwerk "GlasNET 2.0" (Träger: Bundesverband Glasindustrie e.V.) und das "Energieeffizienznetzwerk Dresden 2" (Träger: Sächsische Energieagentur SAENA GmbH). Die Verleihung erfolgte im Rahmen der Jahresveranstaltung der Initiative, die mit rund 300 Teilnehmern aus Wirtschaft und Politik in Berlin stattfand. Bundesumweltministerin Svenja Schulze erklärte laut Ministerium zu der Ehrung: "Erfolgreicher Klimaschutz heißt auch effizienter Umgang mit Energie. Die ausgezeichneten Unternehmen leisten einen wichtigen Beitrag zum Erreichen unserer nationalen Klimaschutzziele. Wichtig ist, dass noch viele weitere diesem Vorbild folgen." Die Initiative Energieeffizienz-Netzwerke ist Bestandteil des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) und damit des Aktionsprogramms Klimaschutz 2020 und wird von der Bundesregierung und 22 Verbänden und Organisationen der Wirtschaft getragen. Seit Start der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke im Dezember 2014 haben bundesweit bereits mehr als 160 Netzwerke unter Beteiligung von über 1.600 Unternehmen ihre Arbeit aufgenommen. Die vier auf der Veranstaltung ausgezeichneten Energieeffizienz-Netzwerke haben die erste Runde ihrer Arbeit bereits abgeschlossen. Um weitere Energieeffizienzmaßnahmen umzusetzen, planen alle eine zweite Runde. "Unternehmen profitieren von ihrem Engagement in Energieeffizienz-Netzwerken. Nicht nur die konkrete Energieeinsparung rechnet sich, auch der Know-How-Aufbau bei den Mitarbeitern zählt zu den Pluspunkten. Umso erfreulicher ist es, dass die Netzwerke ihre Arbeit fortsetzen werden. Wir müssen dabei den Betrieben auch in Zukunft den unternehmerischen Freiraum für individuelle Lösungen lassen", erklärte Martin Wansleben als Gastgeber der Veranstaltung. Das ist ein Energieeffizienz-Netzwerk: Ein Energieeffizienz-Netzwerk ist ein Zusammenschluss mehrerer Unternehmen einer Region oder Branche, die zusammenarbeiten, um ihre Energieeffizienz zu steigern. Auch unternehmensinterne Netzwerke aus mehreren Standorten oder Filialen sind möglich. Zentrale Elemente der Netzwerke sind ein professionell moderierter Austausch zwischen den Teilnehmern, die Festlegung eines gemeinsamen Einsparziels sowie ein abschließendes Monitoring mit dem Träger. Unternehmen, die sich für die Teilnahme an einem Energieeffizienz-Netzwerk interessieren, erhalten Informationen unter: www.effizienznetzwerke.org oder Tel: 030-66 7777 66. Weitere Informationen gibt es unter: www.bmu.de/VE198.
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  • 8. April 2018

    Gelsenwasser erzielt robustes Ergebnis

    Bei Umsatzerlösen von 1.209,2 Mio.
    € (2016: 1.040,1 Mio. €) erwirtschaftete Gelsenwasser nach eigenen Angaben einen Jahresüberschuss von 92,4 Mio. € (2016: 109,2 Mio. €). Der Ergebnisrückgang ergibt sich laut Presse-Information vor allem aus einem gestiegenen Wettbewerbsdruck im Gasmarkt, einem höheren Personalaufwand aufgrund einer Vielzahl neuer Aktivitäten und geringeren positiven Sondereffekten im Vergleich zum Vorjahr. "Diesen insgesamt erfolgreichen Abschluss des vergangenen Geschäftsjahres verdanken wir dem großen Know-how und der hohen Motivation unserer Belegschaft, die das Unternehmen mit Offenheit und großem Einsatz weiter entwickelt hat. Unsere Partnerunternehmen haben ebenfalls gute Ergebnisse erarbeitet und tragen zum Gesamterfolg bei", so Vorstandschef Henning R. Deters laut Mitteilung. Der Wasserabsatz des Gelsenwasser-Konzerns lag mit 232,8 Mio. m³ fast auf Vorjahresniveau (234,7 Mio. m³). Der leichte Rückgang betraf ausschließlich die Abgabe an benachbarte Versorgungsunternehmen mit 2,8 Mio. m³, während in den Kundengruppen Industrie und Haushalte leichte Absatzzuwächse zu verzeichnen waren. Der Gasabsatz des Gelsenwasser-Konzerns stieg 2017 um 26,8 % auf 39,6 TWh. Der Zuwachs ist in erster Linie auf die verstärkten Gashandelsaktivitäten zurückzuführen. Im Haushalts- und Kleingewerbebereich lagen die Absatzmengen um 5,2 % unter dem Vorjahreswert, im Industriebereich auf Vorjahresniveau. Die Sparte Strom konnte sich gut behaupten: Der Stromabsatz des Konzerns stieg im vergangenen Jahr auf 477 Mio. kWh (2016: 462 Mio. kWh). Die Anzahl der belieferten Haushaltskunden im Gelsenwasser-Konzern stieg 2017 um 10,1 %. Neuer Partner im Gelsenwasser-Netzwerk ist die Stadtwerke Eilenburg GmbH in Sachsen, an der Gelsenwasser im Juni 2017 35 % der Anteile erworben hat. Die Stadtwerke sind als kommunales Versorgungsunternehmen in den Sparten Strom, Gas und Wärme in Vertrieb und Netzbetrieb tätig. Zur Umsetzung des neuen Gaskonzessionsvertrags mit der Stadt Rehburg-Loccum hat die Gelsenwasser Energienetze GmbH (GWN) die Netzgesellschaft Rehburg-Loccum mbH & Co. KG gegründet. An der NGRL, die das Eigentum des Gasnetzes in der Stadt übernommen hat, sind die Stadt Rehburg-Loccum mit 51 % und GWN mit 49 % beteiligt. GWN hat den Netzbetrieb und die kaufmännische Betriebsführung übernommen. Der Geschäftsbericht steht unter https://www.gelsenwasser.de/unternehmen/investoren/ zum Download bereit.
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  • 8. April 2018

    Nordex Group steigert Auftragseingang im ersten Quartal 2018 auf rund 1 Gigawatt

    Die Nordex Group hat nach eigenen Angaben ihr erstes Quartal 2018 mit einem erhöhten Auftragseingang abgeschlossen:
    Das Volumen der fest vereinbarten Neuaufträge stieg in den ersten drei Monaten des Jahres auf 1.007,5 Megawatt (Q1/2017: 368,0 MW). Dabei hat sich die Nachfrage in Europa auf rund 505 Megawatt erholt (Q1/2017: 83 MW). Das Neugeschäft war durch zahlreiche Lieferaufträge von Stammkunden geprägt. Die stärksten Einzelmärkte in Europa waren die Türkei, Frankreich und Schweden. Das Auftragseingangsvolumen aus Amerika lag bei rund 502,5 MW (Q1/2017: 285 MW). Dabei konzentrierte sich das Neugeschäft auf Großaufträge aus Mexiko, den USA und Chile. "Das Interesse unserer Kunden – insbesondere vieler langjähriger Großkunden - ist unverändert hoch. Daran zeigt sich, dass wir unseren Kunden attraktive Lösungen bieten", so Patxi Landa, Vertriebsvorstand der Nordex SE, laut Presse-Info. Die beiden am häufigsten verkauften Produkte waren die AW 132/3300 und die N131/3900. Beide Turbinen gehören zu den neuesten und effizientesten Varianten der bereits erfolgreich erprobten Baureihen der Nordex Group, heißt es weiter.
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  • 8. April 2018

    Photovoltaikanlagen und Speicher sollen Klimaschutz in Baden-Württemberg voranbringen

    Das erklärte Ziel der baden-württembergischen Landesregierung ist es, die Treibhausemissionen um 90 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 zu senken.
    Erreichen will das Land dieses Ziel einerseits durch die Halbierung des Energieverbrauchs und andererseits, indem künftig 80 Prozent der Energie aus erneuerbaren Energien gewonnen werden. Aus diesem Grund hat das Umweltministerium des Bundeslandes ein Förderprogramm für die Jahre 2018 und 2019 in Höhe von gut zwei Millionen Euro gestartet. Mit dem Förderprogramm will die Landesregierung für Privat-, aber auch Gewerbekunden sowie Kommunen und Gemeinden den Anreiz zu Investitionen in den Neubau von Photovoltaikanlagen und Batteriespeichersystemen schaffen. Ein Batteriespeicher ist nicht nur netzdienlich, das heißt er entlastet die Verteilnetze, sondern erhöht auch den Anteil der Selbstversorgung des Betreibers. So kann nicht nur den stetig steigenden Strombezugskosten, sondern auch den zunehmend fallenden Einspeisevergütungen entgegengewirkt werden. Gerade für energieintensive Gewerbekunden zwei wichtige Themen. "Die großflächigen Gewerbedächer eignen sich bestens zur Installation einer Photovoltaikanlage und eines Speichers. So kann die bislang ungenutzte Fläche einerseits zur massiven Senkung der Stromkosten beitragen, indem man sich selbst versorgt und überschüssigen Strom sogar noch mit Gewinn ins regionale Netz einspeisen und andererseits den Emissionsausstoß um einige Tonnen senken kann", erklärt Peter Vest, Geschäftsführer des baden-württembergischen Photovoltaikanlagenbauers WIRSOL in einer Pressemitteilung. Die Landesregierung fördert nun die Speicher - in Verbindung mit dem Neubau einer Photovoltaikanlage - mit einem Festpreis je Kilowattstunde. Das heißt konkret, dass kleinere Speicher, die über eine Nennleistung von 30 Kilowatt peak verfügen, 2018 mit 300 Euro pro Kilowattstunde und größere mit 400 Euro pro Kilowattstunde gefördert werden. 2019 beträgt die Fördersumme allerdings nur noch 200 Euro für kleine Speicher und 300 Euro für große Systeme. Limitiert ist die Förderung auf 30 Prozent der Nettoinvestitionskosten. Zusätzlich wird noch ein einmaliger Bonus in Höhe von 250 Euro für ein prognosebasiertes Batteriemanagementsystem gewährt. Der Antrag auf das Förderprogramm kann seit dem 1.März 2018 bei der L-Bank in Karlsruhe gestellt werden. Bei einer Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 90 Kilowatt peak und einem Speicher von rund 41 Kilowatt, könnte ein Unternehmen bis zu 16.500 Euro Förderung erhalten. "Wir begrüßen das Förderprogramm der Landesregierung sehr, denn Photovoltaik spielt eine tragende Rolle bei der Energiewende und daher ist das Förderprogramm ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Es stärkt die Energiewende mit Produktion, Verbrauch und Speicherung unmittelbar vor Ort. Allerdings könnte der Fördertopf schnell erschöpft sein, da er für Privat-, Gewerbekunden und für Gemeinden gilt", gibt Branchenkenner Vest zu bedenken.
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