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News


  • 26. Juli 2018

    Entega bietet genaue Abrechnung an Stromtankstellen an

    Als eines der ersten Unternehmen bundesweit bietet der Darmstädter Regionalversorger ENTEGA seinen Kunden eichrechtskonforme Stromtankstellen an, die eine Kilowattstunden-genaue Abrechnung ermöglichen.
    Lieferant der Stromtankstellen ist der niederländische Produzent ecotap, der bereits vor einem Jahr die Zulassung bei der „Physikalisch Technischen Bundesanstalt“ beantragt hatte. Der Prüfungsprozess ist nun erfolgreich abgeschlossen, so dass ENTEGA und ecotap die neuen Stromtankstellen als bundesweite Premiere anbieten können. Mit den neuen ENTEGA-Stromtankstellen von ecotap ist es nun möglich, kilowattstundengenau und auf monatliche Rechnung Strom zu laden. Die Ladesäulen enthalten eine Kommunikationsschnittstelle, die sicher und verschlüsselt die Verbrauchsdatenübermittelt, damit diese für die individuelle Rechnungsstellung genutzt werden können.
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  • 26. Juli 2018

    Windkraft-Zubau sinkt im 1. Halbjahr um 29 Prozent

    Nach dem Rekordausbaujahr 2017 für Windenergie an Land in Deutschland geht der Zubau im Jahr 2018 erwartungsgemäß zurück.
    Die von der Deutschen WindGuard erhobenen Zahlen ergeben einen Bruttozubau im ersten Halbjahr 2018 von 1.626 MW bzw. 497 Anlagen an Land, der Nettozubau betrug 1.505 MW. Dies entspricht einem Rückgang des Bruttozubaus um 29 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 2.281 MW. Die von WindEurope ermittelten europäischen Zahlen zeigen, dass Europa hinsichtlich der Installation von Windparks auf Kurs für ein solides Jahr ist. Der Zubau im ersten Halbjahr 2018 beträgt europaweit 3.200 MW, wobei dieser nur von wenigen Märkten getrieben wird, insbesondere Deutschland, Frankreich und Dänemark. Für das Gesamtjahr 2018 rechnet die Branche weiterhin mit einem Zubau von 3.300 bis 3.500 MW, während im Durchschnitt der Jahre 2014 bis 2017 rund 4.600 MW zugebaut wurden. Der Markteinbruch war im Ausschreibungssystem angelegt, passt nun aber nicht mehr zu dem im Koalitionsvertrag fixierten 65-Prozent-Ziel für erneuerbare Energien an der Stromerzeugung bis 2030. „Die Energiewende scheitert nicht an den Kosten, sondern wird durch fehlende Genehmigungen ausgebremst. Gegenwärtig erleben wir hier einen dramatischen Einbruch. Teilweise wurden Verfahren nicht mit Nachdruck geführt, weil zu lange offenblieb, ob die Genehmigung als Grundlage für die Teilnahme an Ausschreibungen bestehen bleibt. Gleichzeitig ziehen sich die Verfahren immer mehr in die Länge. Gut 10.000 MW Windleistung stecken aktuell mehr oder weniger im Verfahren fest. Um für neuen Schwung zu sorgen, braucht es ein grundsätzliches Bekenntnis zum 65-Prozent-Ziel über alle politischen Ebenen hinweg. Dazu wäre es u.a. erforderlich, das Ziel zwei Prozent der Landesfläche für die Windenergie an Land beplanbar zu machen, in die Grundsätze der Raumordnung in §2 (2) Ziffer 4 des Raumordnungsgesetzes aufzunehmen“, fordert Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie (BWE). Ende Mai 2018 waren laut Anlagenregister Projekte mit einem Volumen von 4.261 MW genehmigt. Davon hatten etwa 1.900 MW eine Genehmigung bis 31.12.2016 erhalten, haben allerdings nicht für das Ausschreibungssystem optiert und können deshalb im Übergang bis 31.12.2018 unter abschmelzender EEG-Vergütung umgesetzt werden. Die Bundesnetzagentur hat 1.288 MW für die Ausschreibung im August zugelassen, die ihre Genehmigung zum Stichtag 11. Juli 2018 registriert hatten.
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  • 25. Juli 2018

    50 MW-Geothermieanlage in Thalkirchen ist auf gutem Weg

    Nach drei Monaten wurde die erste Geothermie-Bohrung am Münchener Heizkraftwerk Süd erfolgreich abgeschlossen.
    Pumpversuche ergaben in einer Tiefe von 2.800 Metern über 100 Grad heißes Wasser mit einer Schüttung von gut 120 Litern pro Sekunde. Das sind bessere Kennwerte als erwartet. Ende Juli wird die Bohranlage auf den nächsten Bohransatzpunkt umgesetzt, Anfang August beginnen die Arbeiten für die zweite Bohrung. Bis Ende 2019 sollen die Arbeiten an allen sechs Bohrungen abgeschlossen sein. Am HKW Süd in Thalkirchen entsteht die stärkste Geothermieanlage Münchens – und die bislang größte Geothermieanlage Deutschlands. Mit einer Leistung von 50 Megawatt und mehr, soll sie ab dem Jahr 2020 Ökowärme für mindestens 80.000 Münchner liefern.
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  • 25. Juli 2018

    Thüga Erneuerbare Energien übernimmt zwei Solarparks in Thüringen

    Die Thüga Erneuerbare Energien (THEE) erweitert ihr Portfolio und setzt ab sofort auch auf Solarprojekte.
    Die THEE Solar hat bereits im Mai ihre ersten beiden Solarparks in Thüringen in Betrieb genommen. Die Solarparks stehen im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt und stammen aus dem Portfolio der Parabel Solar GmbH. Nach der Unterzeichnung der Kaufverträge im Januar wurden die beiden 750 kWp-Anlagen von der Firma Plan-E errichtet.
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  • 25. Juli 2018

    badenova plant 24,5 MW-Windpark bei Bräunlingen

    DGE Wind, Badenova-Wärmeplus und der Windenergieanlagenhersteller Enercon planen einen Windpark mit sieben Anlagen nahe Bräunlingen in der Region Schwarzwald-Baar.
    Die sieben Windkraftanlagen mit insgesamt 24,5 Megawatt (MW) Leistung sollen auf dem Höhenrücken zwischen Waldhausen, Döggingen und Bräunlingen entstehen. Die sieben Windkraftanlagen könnten genug Ökostrom für 15.000 Haushalte erzeugen. Ende 2018 soll die Genehmigung nach Bundes-Immissionsschutz-Gesetz (BImSchG) beantragt werden. Der Bau könnte dann 2020 beginnen.
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  • 20. Juli 2018

    Nord Stream 2 darf weitergebaut werden

    Die umstrittene Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 darf in deutschen Gewässern weitergebaut werden.
    Der Umweltverband NABU scheiterte auch vor dem Bundesverfassungsgericht damit, einen Baustopp zu erzwingen. Das berichtet der NDR. Die Richter wiesen sowohl die Verfassungsbeschwerde als auch einen Eilantrag ab, wie das Gericht in Karlsruhe mitteilte. Durch die Leitung der Trasse sollen von Ende 2019 an jährlich bis zu 55 Milliarden Kubikmeter russisches Erdgas nach Deutschland fließen. Ende Mai hatte das Oberverwaltungsgericht in Greifswald einen Eilantrag des Nabu gegen die Baugenehmigung abgelehnt. Deutschland, Schweden und Finnland haben den Bau der Pipeline bereits genehmigt, Genehmigungen von Russland und Dänemark stehen noch aus. Beteiligt sind an den Nord-Stream-2-Plänen neben Russland auch die deutschen Konzerne E.ON und BASF sowie das britisch-niederländische Unternehmen Shell, die österreichische OMV und die französische Engie-Gruppe.
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  • 20. Juli 2018

    innogy und NGN kooperieren beim Smart-Meter-Rollout

    Die NGN Netzgesellschaft Niederrhein aus Krefeld hat sich beim Smart-Meter-Rollout für die Zusammenarbeit mit innogy Metering entschieden.
    Damit nutzen bereits 25 Stadtwerke, Netz- und Messstellenbetreiber die Synergieeffekte bei der Beschaffung, der Administration und der WAN-Anbindung von über 750.000 intelligenten Messsystemen. innogy Metering übernimmt für die NGN Netzgesellschaft Niederrhein die Smart-Meter-GatewayAdministration (SMGA) als Volldienstleistung. Darüber hinaus stellt das Unternehmen ein System zur Umsetzung der verschiedenen Aufgaben eines externen Marktteilnehmers (EMT-System) als „Software as a Service“ (SaaS) für den Messstellenbetrieb zur Verfügung. Die Bedienung des Systems wird NGN mit eigenem Personal durchführen. Ergänzt wird die Dienstleistung durch eine Visualisierungssoftware. In den nächsten Jahren gehen 24.000 intelligente Messsysteme in Krefeld in Betrieb.
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