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News


  • 5. Juni 2018

    65% der neuen Wohngebäude werden mit erneuerbaren Energien beheizt

    In 64,6 % der im Jahr 2017 fertig gestellten knapp 110.100 neuen Wohngebäuden wurden Heizanlagen installiert, die erneuerbare Energien verwenden.
    In 43,3 % der neuen Wohngebäude waren erneuerbare Energien die primäre, also die überwiegend eingesetzte Energiequelle. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lagen die erneuerbaren Energien somit auf Platz 2 der primären Energiequellen hinter Gas (47,4 %). Die übrigen Energiequellen (unter anderem Fernwärme, Öl und Strom) erreichten zusammen 9,3 %. Zu den erneuerbaren Energien zählen Geothermie, Umweltthermie, Solarthermie, Holz, Biogas/Biomethan sowie sonstige Biomasse. Zu den konventionellen Energien zählen Öl, Gas und Strom. Fernwärme stellt eine weitere Energiequelle dar, die sich jedoch nicht eindeutig den erneuerbaren oder konventionellen Energien zuordnen lässt. Werden Wohnungsneubauten primär mit erneuerbaren Energien beheizt, so geschieht dies vor allem mit Umweltthermieanlagen (69,5 %), die der Luft oder dem Wasser Wärme entziehen, oder Geothermieanlagen (16,4 %), die die Wärme unterhalb der Erdoberfläche nutzen. Wurden Umweltthermie oder Geothermie als primäre Energiequelle gewählt, waren diese in mehr als 50 % der neuen Wohngebäude jeweils der alleinige Energieträger. Wo dies nicht der Fall war, wurden sie am häufigsten durch andere erneuerbare Energien ergänzt. Dabei spielte Holz die wichtigste Rolle – sowohl bei der primären Nutzung von Umweltthermie, bei der es in 19,4 % der Fälle ergänzend eingesetzt wurde, als auch bei der Nutzung von Geothermie (13,6 %).
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  • 5. Juni 2018

    Stadtwerke Merseburg und MVV investieren in Fernwärme

    Die Fernwärme der Stadtwerke Merseburg soll jetzt noch klimafreundlicher werden.
    In naher Zukunft werden pro Jahr durch die Nutzung von Wärme aus der Thermischen Restabfallbehandlungs- und Energieerzeugungsanlage (TREA) Leuna des Mannheimer Energieunternehmens MVV rund die Hälfte der bisherigen C02-Emissionen eingespart. Dies sieht ein Innovationsprojekt der Stadtwerke Merseburg GmbH und der Tochtergesellschaft MVV Umwelt Asset GmbH vor, zu dem jetzt eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet wurde. Auf Initiative der Stadtwerke Merseburg entwickelten beide Unternehmen ein Konzept, wie die bei der Abfallbehandlung in der TREA Leuna entstehende Abwärme in das Fernwärmenetz der Stadtwerke Merseburg eingespeist und somit effizient und umweltfreundlich genutzt werden kann.
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  • 5. Juni 2018

    Fachverband Biogas: Nur geringe Anlagen-Zuwächse

    Der Fachverband Biogas (FvB) meldet, dass die für die tatsächliche Stromproduktion maßgebliche arbeitsrelevante Leistung der Biogasanlagen in Deutschland 2018 gegenüber dem Vorjahr nur marginal um 20 auf 3.789 Megawatt (MW) gestiegen ist.
    Beim Zubau an flexibler Leistung erwartet der Fachverband ein deutliches Plus von fast 300 MW auf 4.843 MW. Die Zahl der Biogasanlagen erhöht sich laut FvB-Prognose gegenüber dem Vorjahr leicht um 1,7 Prozent auf knapp 9.500. Mit einer Brutto-Stromproduktion von 33 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) versorgen Deutschlands Biogasanlagen laut FvB-Prognose in diesem Jahr rund 9,5 Millionen Haushalte. Hinzu kommt eine außerhalb der Anlagen genutzte Wärmemenge von mehr als 12 Mrd. kWh, mit der sich rechnerisch der Heizbedarf von über einer Million Haushalte decken lässt.
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  • 1. Juni 2018

    48-MW-Großspeicher geht in Schleswig-Holstein ans Netz

    Eneco hat sein Großspeicherprojekt in Schleswig-Holstein abgeschlossen.
    „EnspireME“ hat eine Leistung von 48 Megawatt und eine Kapazität von mehr als 50 Megawattstunden. Der Speicher in Jardelund in Schleswig-Holstein an der dänischen Grenze kann 5.300 Haushalte 24 Stunden mit Strom versorgen. Eneco und Mitsubishi wollen mit Unterstützung des Bundeslands Schleswig-Holstein nach Möglichkeiten suchen, die Windparks vor Ort mit dem Batteriespeicher zu verbinden. In Zeiten hoher Windstromproduktionen soll somit eine Überlastung des Netzes verhindert werden. Zugleich ist es das Ziel, durch die Zwischenspeicherung des Windstroms die Abregelung der Anlagen durch die Netzbetreiber zu verhindern. Daher ist das Batterieprojekt auch Teil der Programme „Norddeutsche Energiewende (NEW 4.0)“ und ein SINTEG Schaufensterprojekt.
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  • 1. Juni 2018

    Fördersätze für Onshore-Windräder sinken erneut

    Die Bundesnetzagentur hat die Fördersätze nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für Windenergieanlagen an Land bekannt gegeben, die nicht an Ausschreibungen teilnehmen müssen und von Oktober bis Dezember 2018 den Betrieb aufnehmen werden.
    Demnach sinken die Zahlungsansprüche für diese Anlagen zum fünften Mal in Folge um maximal mögliche 2,4 Prozent. Seit Anfang 2017 ist die Förderhöhe damit um rund 17 Prozent gefallen. Dies betrifft insbesondere Anlagen, die noch unter den Bestandsschutz fallen. Der Brutto-Zubau von Windenergieanlagen an Land lag zwischen Mai 2017 und Ende April 2018 mit etwa 5.308 Megawatt oberhalb des gesetzlich festgelegten Ausbaupfads. Der hier genannte Zeitraum ist maßgeblich für die Berechnung der Fördersätze, die für die Zeit ab dem 1. Oktober 2018 gelten. Ab 2019 berechnet sich die Vergütungshöhe für Strom aus Windenergieanlagen an Land, die nicht an Ausschreibungen teilnehmen müssen (Kleinanlagen bis 750 kW und Pilotanlagen) aus den Zuschlagswerten bei vorangegangen Ausschreibungen. Hierunter fallen dann nur noch Pilotanlagen oder Kleinanlagen. Im Jahr 2019 wird hierfür ein Durchschnitt aus den jeweils höchsten bezuschlagten Geboten gebildet, die im Jahr 2017 ausgeschrieben wurden. Damit liegt der Vergütungssatz für Anlagen, die nach dieser Sonderregelung in 2019 in Betrieb gehen bei 4,63 Ct/kWh. Weitere Informationen zu den Fördersätzen für Wind an Land sind auf der Internetseite der Bundesnetzagentur zu finden unter: www.bundesnetzagentur.de/eeg-a.
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  • 1. Juni 2018

    Stadtwerke Neumünster erleiden 5,5 Mio. Euro Verlust

    Die Stadtwerke Neumünster (SWN) haben im vergangenen Jahr Verlust gemacht:
    Der stadteigene Konzern schloss mit einem Minus von rund 5,5 Millionen Euro ab. Geplant war ursprünglich ein Plus von 0,7 Millionen Euro. Ursache dafür sei vor allem das Telekommunikationsgeschäft. Der Stadtwerke-Konzern besteht aus fünf Unternehmen: der SWN Stadtwerke Neumünster GmbH, in der Energie mit den Sparten Strom, Gas und Wärme, Trinkwasser und Telekommunikation gebündelt sind, sowie Gesellschaften für die Geschäftsfelder Bäder & Freizeit, Verkehr, Entsorgung und Beteiligungen. Essenziell sind die Abweichungen der SWN Stadtwerke Neumünster GmbH in den Sparten Strom und Telekommunikation: So bleibt der Stromvertrieb 2,1 Millionen Euro unter den Erwartungen. Die Telekommunikation weicht im Baugeschäft um 5,1 Millionen Euro von der Planung ab; sie ist das jüngste und noch im Aufbau begriffene Geschäftsfeld des Unternehmens. Alle anderen zum Konzern gehörenden Gesellschaften schnitten dagegen besser ab als erwartet. Das Unternehmen hat in Schleswig-Holstein seit 2009 Glasfasernetze mit einer Länge von rund 3.000 Kilometern gebaut, was zur Lebensqualität und Wirtschaftskraft des Landes wesentlich beiträgt. Und der Vertrieb ist erfolgreich: Die SWN Telekommunikationssparte hat bereits 36.338 Privat- und Geschäftskunden unter Vertrag. Die zweite wesentliche Ursache für den Ergebniseinbruch bei den Stadtwerken ist die Stromsparte: Sie weist statt dem geplanten Plus von 2 Millionen Euro für das Wirtschaftsjahr 2017 ein Minus von 0,1 Millionen Euro aus. Rund 1,2 Millionen Euro der Ergebnisabweichung resultieren aus der Strombeschaffung. Der kalkulierte durchschnittliche Beschaffungspreis wurde um rund 5 Prozent überschritten.
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  • 29. Mai 2018

    Studie: 16.000 MW Windkraft stehen 2020 bis 25 zur Disposition

    Der Bundesverband WindEnergie (BWE) hat in einer Studie der Deutschen WindGuard den Anlagenpark, der bis 2005 ans Netz ging, analysieren lassen.
    „In den Jahren 2020 bis 2025 werden insgesamt rund 16.000 Megawatt vor der Entscheidung stehen, ob ein Weiterbetrieb technisch möglich und wirtschaftlich darstellbar ist. Mit unserer Studie liefern wir einen Überblick, welche Regionen in Deutschland hierbei besonders betroffen sind. Wir geben so auch einen Hinweis darauf, wo gegebenenfalls die Landespolitik gefordert sein wird, durch Flankierung in Planungsprozessen die Einspeisung der Windenergie nicht abrupt enden zu lassen“, so Hermann Albers anlässlich der Veröffentlichung der Studie. Für einen nicht kleinen Teil der betroffenen Anlagen besteht, etwa aufgrund veränderter Abstandsregeln, nur eine eingeschränkte Chance für einen Ersatz durch neue Windenergieanlagen. (Repowering). Der BWE hat den zuständigen Regionalplanungsbehörden bereits in einem Leitfaden vorhandene planerische Gestaltungsmöglichkeiten aufgezeigt, um gut akzeptierte Bestandsflächen für ein Repowering weiter zu nutzen. Der BWE wirbt dafür, bestehende Standorte vernünftig in die Regionalplanung zu integrieren. „Angesichts bereits erfolgter Investitionen zur Integration der betroffenen Anlagen ins Netz, sind möglicherweise nicht nur die Betreiber von Windkraftanlagen an einer weiteren Flächennutzung in Form von Repowering oder Weiterbetrieb interessiert, sondern auch die jeweiligen Netzbetreiber. Wir werden den Austausch mit den betroffenen Verteilnetzbetreibern suchen“, kündigte Hermann Albers an, der abschließend darauf hinwies: „Auch vor dem Hintergrund des Klimaschutzes ist es wichtig, in den Blick zu nehmen, was mit Anlagen passiert, die ab 2021 ihren Vergütungsanspruch verlieren. Ihr Abbau muss dergestalt im Ausschreibungssystem berücksichtigt werden, dass ausgeschriebene Mengen wieder Nettomengen sind. Wir können uns auf dem Weg zu 65 Prozent Erneuerbare Energien bis 2030 keinen Einbruch der installierten Kapazität leisten!“
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