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  • 6. August 2018

    Wärmepumpen erreichen Millionen-Schwelle

    Auf Basis der Erhebungen des Schornsteinfegerhandwerks haben ZIV (Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks) und BDH (Bundesverband der Heizungsbauer) die Bestandszahlen der zentralen Wärmeerzeuger im Jahr 2017 vorgelegt.
    Erstmals überstieg die Zahl der installierten Wärmepumpen in Deutschland 1 Mio. Stück. Auch wenn Wärmepumpen damit auf nur 5 % des knapp 21 Mio. tragenden Gesamtbestands zentraler Wärmeerzeuger kamen, so erfreut das überproportionale Wachstum in 2017 mit einem Plus von 17 % an neuen Wärmepumpen. Mit 7,5 Mio. Stück übersteigt der veraltete Bestand an Gaskesseln immer noch bei weitem den Bestand an den effizienten Gas-Brennwertkesseln von 5,8 Mio. Stück. Noch gravierender ist die nach wie vor viel zu hohe Diskrepanz zwischen veralteten Öl-Heizwertkesseln mit 5 Mio. Stück vs. nur 0,7 Mio. effizienten Öl-Brennwertkesseln. "13,5 Mio. der ca. 21 Mio. Heizkessel in Deutschland sind nach wie vor veraltet und entsprechen nicht dem Stand der Technik", so Oswald Wilhelm, Präsident des ZIV. "
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  • 3. August 2018

    Stadtwerke München übernehmen Energieversorgung Ottobrunn

    Die Stadtwerke München (SWM) übernehmen als Gesellschafter die Energieversorgung Ottobrunn (EVO), die sich bisher zu hundert Prozent im Besitz der Stadtwerke Schwäbisch Hall befand.
    Letztere hatten die Energieversorgung Ottobrunn im Jahr 2006 gegründet - damals übernahm die EVO auch das Ottobrunner Stromnetz, der Netzbetrieb wird von Mitarbeitern der EVO sichergestellt. Die EVO ist verantwortlich für die Versorgung von 21.500 Ottobrunnern. Sie betreibt ein Stromnetz mit rund 280 km Länge und ein Fernwärmenetz mit knapp 12 km Länge. Sie wurde 2006 von den Stadtwerken Schwäbisch Hall (SWH) gegründet und war bisher zu 100 Prozent in deren Eigentum. Das Stromnetz in Ottobrunn hat die EVO im Jahr ihrer Gründung übernommen, der Netzbetrieb wird von Mitarbeitern der EVO sichergestellt. Das Erdgasnetz in Ottobrunn wird von der SWM Infrastruktur Region betrieben. Im Bereich der Wärmeversorgung arbeitet die EVO bereits seit längerer Zeit mit den Stadtwerken München (SWM) zusammen. Ein zentrales Projekt der Gemeinde und der EVO wird der Ausbau der ressourcenschonenden Fernwärme sein. Dazu passt das Ziel der SWM, ihren gesamten Wärmebedarf bis 2040 zu 100 Prozent aus regenerativen Energien gewinnen zu wollen. Das soll vor allem auf Basis von Geothermie erfolgen, die die SWM bereits seit Jahren in inzwischen fünf Geothermieanlagen in München und der Region nutzen. Darunter auch die beiden lokalen Kraftwerke in Kirchstockach und Dürrnhaar. Diese werden zu Heizkraftwerken erweitert und die EVO in Zukunft mit umweltfreundlicher Fernwärme versorgen.
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  • 3. August 2018

    Photovoltaik-Rekord im Juli

    Die in Deutschland installierten Photovoltaik-Anlagen haben im Juli 2018 6,7 Terawattstunden Solarstrom produziert und damit einen neuen Allzeitrekord aufgestellt.
    Das berichten Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solar Energiesysteme ISE. Mit einem Anteil von 15,1 Prozent an der Stromerzeugung lag im Juli die Photovoltaik vor der Kernkraft (13,8 Prozent). Da Kern- und Kohlekraftwerke aktuell ihre Leistung drosseln, um die Erhöhung der Wassertemperatur durch das eingeleitete Kühlwasser zu begrenzen, erfüllt die Photovoltaik eine wichtige netzstabilisierende Funktion. Ein weiterer Vorteil der Photovoltaik ist die bedarfsgerechte Produktion passend zu den aktuell höheren Verbräuchen in der Mittagszeit: Wenn Klima- und Kühlanlagen auf Hochtouren laufen, haben auch die Solaranlagen ihre Produktionsspitze und speisen 25 bis 30 GW in das Netz ein. Sie sind zu diesen Zeiten der größte Energieerzeuger mit 30% bis 40% Anteil an der Stromerzeugung. Millionen von dezentralen Einzelanlagen erzeugen den Strom nahe beim Verbraucher. Das vermindert die Übertragungsverluste und erhöht die Zuverlässigkeit der Stromversorgung. Durch die hohe Einspeisung zu Spitzenlastzeiten senken die Solaranlagen sogar die Strompreise an der Leipziger Strombörse EEX. Insgesamt lag der Anteil erneuerbarer Energien an der deutschen Stromerzeugung im Juli bei 37,3 Prozent und damit unter dem Spitzenwert vom Mai (49 Prozent Anteil), als eine stärkere Windleistung verzeichnet wurde.
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  • 1. August 2018

    Steag beauftragt Siemens mit GuD-Kraftwerk in Herne

    Die Projektgesellschaft STEAG GuD Herne GmbH hat mit der Münchener Siemens AG den schlüsselfertigen Bau und die langfristige Wartung des geplanten Gas- und Dampfkraftwerks (GuD) am Standort Herne vereinbart.
    Die Verträge zwischen der Projektgesellschaft und der Siemens Division Power & Gas wurden jetzt in Herne unterzeichnet. Die Investitionssumme liegt im mittleren dreistelligen Millionenbereich. Die Realisierung des Projekts steht unter anderem noch unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigungen. Als Generalunternehmer errichtet Siemens das geplante GuD-Kraftwerk mit einer elektrischen Leistung von über 600 Megawatt (MW); zusätzlich sollen 400 MW Dampf ausgekoppelt werden. Der Gesamtnutzungsgrad des Brennstoffs Erdgas steigt so auf über 85 Prozent. Herne ist der zentrale Einspeisepunkt für das Fernwärmenetz der STEAG Fernwärme GmbH. Der aktuelle Sachstand: Die STEAG GuD Herne GmbH hat kürzlich das sogenannte Vorbescheidverfahren bei der Bezirksregierung in Arnsberg eingeleitet. Deren endgültige Genehmigung wird Mitte 2019 erwartet. Dann soll auch der endgültige Baubeschluss für das GuD-Kraftwerk fallen. Parallel zum Genehmigungsverfahren werden bereits im Herbst vorbereitende Maßnahmen auf dem STEAG-Gelände in Herne für die Einrichtung des Baufeldes stattfinden – dazu gehören der Rückbau von kleineren Gebäudeteilen und Tiefbauarbeiten für die Entwässerung. Für beide Partner gilt es, eine wichtige Frist einzuhalten: Spätestens Ende Dezember 2022 soll das GuD-Kraftwerk im kommerziellen Dauerbetrieb sein. Nur dann profitiert es von den Fördermitteln, die das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) für solche hocheffizienten und emissionsarmen Anlagen vorsieht.
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  • 1. August 2018

    Vattenfall nutzt Pumpspeicherflächen für Photovoltaik

    Vattenfall baut die solare Stromerzeugung weiter aus und prüft derzeit, inwieweit hierfür auch Flächen an den deutschen Pumpspeicherwerken (PSW) des Unternehmens geeignet sind.
    Im Rahmen des Projekts „pv@hydro“ haben die Vattenfall-Experten derzeit ein Potenzial zur Planung von insgesamt rund fünf Megawatt neuer Photovoltaik-Leistung ermittelt. Dabei handelt es sich sowohl um Freiflächenanlagen an den Dämmen der Pumpspeicher, PV-Dachanlagen auf Betriebsgebäuden sowie Freiflächenanlagen auf bisher ungenutzten Betriebsflächen. Der Start des Projekts pv@hydro erfolgte jetzt am Pumpspeicher Geesthacht an der Elbe in Schleswig-Holstein unweit von Hamburg. Hier werden zunächst bereits bestehende Freiflächen- Photovoltaik-Module gegen neue, leistungsfähigere Module im Rahmen eines so genannten Repowerings ersetzt. Darüber hinaus plant das Unternehmen, am Damm des Oberbeckens in Geesthacht weitere Photovoltaik-Module mit einer Leistung von gut zwei Megawatt zu errichten. Weitere Photovoltaik-Anlagen können an den Pumpspeichern in Wendefurth (Sachsen-Anhalt), Hohenwarte (Thüringen) und Markersbach (Sachsen) entstehen.
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  • 31. Juli 2018

    Energieverbrauch sinkt im 1. Halbjahr um 1 Prozent

    Der Energieverbrauch in Deutschland erreichte zur Jahresmitte 2018 eine Höhe von 6.771 Petajoule (PJ) beziehungsweise 230,9 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio.
    t SKE) und lag damit gut 1 Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraums. Nach den ersten drei Monaten hatte der Zuwachs aufgrund der kühlen Witterung in den Monaten Februar und März noch bei mehr als 5 Prozent gelegen. Nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) verzeichneten sowohl das Erdgas als auch die Erneuerbaren ein Plus, beim Mineralöl sowie der Stein- und der Braunkohle kam es dagegen zu Rückgängen. Ohne den Einfluss der Witterung wäre der Energieverbrauch, über das gesamte Halbjahr gerechnet, um rund 1,5 Prozent angestiegen. Der Zuwachs beim Erdgas und den Erneuerbaren sowie die Rückgänge bei Öl und Kohle haben nach Abschätzung der AG Energiebilanzen eine Senkung der energiebedingten CO2-Emissionen um etwa 3 Prozent zur Folge. Der Erdgasverbrauch erhöhte sich um knapp 3 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres. Aufgrund der kühleren Temperaturen war es in den Monaten Februar und März zu einem starken Vebrauchsanstieg gekommen, im zweiten Quartal lag das Verbrauchsniveau dagegen deutlich unter dem des Vorjahres. Der Verbrauch an Steinkohle lag erneut deutlich im Minus und verringerte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um mehr als 14 Prozent, da erneut weniger Steinkohle in den Kraftwerken zur Strom- und Wärmeerzeugung eingesetzt wurde. Auch der Einsatz von Koks und Kohle in der Stahlindustrie war rückläufig. Der Verbrauch von Braunkohle lag in den ersten sechs Monaten ebenfalls im Minus und verringerte sich um rund 3 Prozent, da weniger Strom aus Braunkohle erzeugt wurde. Bei der Kernenergie kam es im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahr zu einer Zunahme der Stromproduktion um rund 9 Prozent. 2017 hatte eine Häufung von Revisionen zu einer deutlichen Einschränkung der Stromproduktion geführt. Die erneuerbaren Energien steigerten ihren Beitrag zum gesamten Energieverbrauch im ersten Halbjahr 2018 um mehr als 4 Prozent. Zu dieser Entwicklung trugen alle Formen der Erneuerbaren bei: Bei der Windkraft gab es ein Plus von 15 Prozent und bei der Biomasse von 1 Prozent. Die Solarenergie verzeichnete ein Plus von 8 Prozent und die Wasserkraft steigerte ihren Beitrag um 9 Prozent.
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  • 27. Juli 2018

    Bundesregierung verhindert Chinas Einstieg bei 50Hertz

    Elia System Operator SA/NV (Elia) macht von seinem Vorkaufsrecht Gebrauch und erwirbt den verbleibenden 20-Prozent-Anteil an der Eurogrid International SCRL – der Holding-Gesellschaft der 50Hertz Transmission GmbH – von IFM Global Infrastructure Fund (IFM).
    Dieser 20-Prozent-Anteil wird unverzüglich an die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) weiterverkauft, die ihn nur vorübergend halten will. Nach Abschluss der Transaktion im dritten Quartal 2018 wird der bisherige Anteilseigner IFM dann über keinerlei Anteile mehr an Eurogrid bzw. 50Hertz verfügen. Mehrheitsshareholder bei Eurogrid bzw. 50Hertz bleibt Elia mit 80 Prozent, die KfW wird 20 Prozent halten. Der chinesische Staatskonzern State Grid Corporation of China (SGCC), der als einiger bewerber für den zum Verkauf stehenden Anteil geboten hate, kommt nicht zum Zug. Boris Schucht, Vorsitzender der Geschäftsführung von 50Hertz: „Der Einstieg der KfW als Minderheitsgesellschafter bei der 50Hertz-Holdinggesellschaft Eurogrid zeigt, wie elementar wichtig das Übertragungsnetz als Teil der kritischen Infrastruktur unseres Landes ist. Dieses Engagement ist auch ein starkes Bekenntnis der Bundesregierung zur Energiewende in Deutschland, das wir sehr begrüßen.“ 50Hertz sorgt mit über 1.000 Mitarbeitern für den Betrieb und den Ausbau des Übertragungsnetzes. Darüber hinaus ist das Unternehmen für die Führung des elektrischen Gesamtsystems auf den Gebieten der Bundesländer Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verantwortlich.
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