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  • 2. August 2019

    BNetzA droht DB Energie hohes Zwangsgeld an

    Die Bundesnetzagentur hat die DB Energie GmbH ‎aufgefordert, Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften über den Zugang zum Stromnetz zu unterlassen.
    Zugleich wurde dem DB-Tochterunternehmen ein Zwangsgeld in Höhe von einer Million Euro angedroht, falls es ausstehenden Abrechnungen nicht in der vorgegebenen Frist erstellt. Seit Anfang 2017 hatten sich mehrere Bahnstromlieferanten und Eisenbahnverkehrsunternehmen mit Beschwerden an die Bundesnetzagentur gewandt. Sie bemängelten unter anderem, dass die DB Energie Abrechnungen für Netzentgelte sowie für Ausgleichsenergie häufig erst nach monatelanger Verzögerung erstellt. Zudem kritisierten sie, dass die Rechnungen vielfach erhebliche inhaltliche Fehler aufwiesen. Die Bundesnetzagentur hatte daraufhin im November 2017 ein Aufsichtsverfahren gegen die DB Energie eröffnet. Aus Sicht der Bundesnetzagentur besteht in der Kommunikation zwischen DB Energie und ihren Kunden Verbesserungsbedarf. Die Entscheidung stellt klar, dass die DB Energie ihre bestehenden vertraglichen Möglichkeiten besser ausschöpfen muss, um Mitwirkungspflichten durchzusetzen. Die DB Energie GmbH ist Betreiberin eines bundesweiten Bahnstromnetzes, über das alle auf dem DB-Schienennetz verkehrenden elektrischen Triebfahrzeuge mit Fahrstrom versorgt werden. Die gesetzlichen Vorschriften verpflichten die DB Energie GmbH seit dem Jahr 2005, dritten Stromlieferanten einen Zugang zu ihrem Netz zu gewähren.
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  • 31. Juli 2019

    Stromexport in die Nachbarländer nimmt ab

    Deutschland hat im ersten Halbjahr 2019 unter dem Strich 2,8 Milliarden Kilowattstunden (Mrd.
    kWh) weniger Strom in seine Nachbarländer exportiert als im Vorjahreszeitraum. Betrug der Exportüberschuss in den ersten sechs Monaten 2018 noch 23,9 Mrd. kWh Strom, so waren es im ersten Halbjahr 2019 nur noch 21,1 Mrd. kWh. Im Juni 2019 hat Deutschland erstmals seit fünf Jahren sogar mehr Strom importiert als exportiert. Das war zuletzt im Juli 2014 der Fall. Der CO2-Preis ist im ersten Halbjahr deutlich gestiegen. Er lag zeitweise bei rund 27 Euro und hat damit besonders die Stromerzeugung aus Kohlekraftwerken verteuert. Damit wurde Braunkohleverstromung weniger konkurrenzfähig.
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  • 31. Juli 2019

    Energieverbrauch sinkt um 1,7 Prozent

    Der Energieverbrauch in Deutschland lag in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres um 1,7 Prozent unter dem vergleichbaren Vorjahreswert.
    Nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) erreichte der Verbrauch eine Gesamthöhe von 6.536 Petajoule (PJ) beziehungsweise 223 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Bei den Kohlen lagen die Rückgänge im zweistelligen Bereich. Die Erneuerbaren konnten insgesamt um 4 Prozent zulegen. Bei Mineralöl und Erdgas kam es ebenfalls zu Zuwächsen. Ohne den verbrauchssteigernden Effekt der etwas kühleren Witterung hätte der Verbrauchsrückgang nach Berechnungen der AG Energiebilanzen sogar bei etwa 2 Prozent gelegen.
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  • 31. Juli 2019

    Zweite Geschäftsführerin bei Sauber Energie

    Ab August verstärkt Carmen kleine Kalvelage die Geschäftsführung der SE Sauber Energie GmbH + Co.
    KG. Zusammen mit dem langjährigen Geschäftsführer Stefan Dott bildet Kalvelage damit eine neue Doppelspitze beim deutschlandweit aktiven Ökoenergieanbieter aus Köln. Ihre berufliche Laufbahn startete Carmen kleine Kalvelage nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Westfälischen Hochschule 2006 bei der Electrabel Deutschland AG, Berlin. 2010 wechselte sie zu dem Kölner Energieversorger rhenag Rheinische Energie AG, Köln, wo sie seit 2013 in Leitungsfunktion den Bereich Beteiligungen verantwortet. Für die Sauber Energie hat sie bereits seit 2010 die Bereich Controlling und Finanzen betreut. Stefan Dott übernahm zum 1.7.2019 die Geschäftsführung der e-regio in Euskirchen und wird zunächst weiterhin in Personalunion die Geschäftsführung der Sauber Energie zusammen mit Carmen kleine Kalvelage ausüben.
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  • 26. Juli 2019

    Kernkraftwerk Grohnde muss wegen Hitze pausieren

    Das Kernkraftwerk Grohnde bei Hameln muss zunächst drei Tage lang seinen Leistungsbetrieb einstellen.
    Grund sind anhaltende Wesertemperaturen oberhalb von 26 Grad Celsius. Sobald sich die Wesertemperatur nachhaltig abkühlt, wird der Leistungsbetrieb wieder aufgenommen. Das berichtet der Betreiber Preussen Elektra. Für die Kernkraftwerke Brokdorf und Isar 2 werden derzeit keine außentemperaturbedingten Einschränkungen des Betriebs erwartet. Das Kernkraftwerk Isar 2 befindet sich derzeit in der planmäßigen Revision und wird voraussichtlich am kommenden Wochenende wieder mit dem Stromnetz verbunden.
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  • 26. Juli 2019

    Windkraftzubau kommt fast zum Stillstand

    Der Zubaurückgang der Windenergie an Land in Deutschland zeigt sich im ersten Halbjahr 2019 deutlich.
    Die von der Deutschen WindGuard im Auftrag von BWE und VDMA Power Systems erhobenen Zahlen ergeben für die ersten sechs Monate 2019 einen Bruttozubau von 287 MW bzw. 86 Anlagen. Dies entspricht einem Rückgang um 82 Prozent im Vergleich zum bereits schwachen Vorjahreszeitraum. Zieht man den Rückbau von Windenergieanlagen ab, ergibt sich ein Nettozubau von lediglich 231 MW bzw. 35 Anlagen - dies ist der schlechteste Wert seit Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Jahr 2000. Die Zahlen bleiben zudem deutlich hinter der im EEG vorgesehenen jährlichen Ausbaumenge zurück. In den Jahren 2014 bis 2017 lag der jährliche Zubau bei durchschnittlich 4.600 MW. Für 2019 rechnen BWE und VDMA Power Systems aufgrund von Fehlern im Ausschreibungsdesign und Genehmigungsstau mit einem Zubauvolumen von rund 1.500 MW, wobei auch diese Prognose mit Risiken behaftet ist. Damit korrigieren die Verbände ihre Prognose aus dem Januar nach unten. Die kürzlich veröffentlichte Analyse der Fachagentur Wind an Land (FA Wind) hat die Klagegründe gegen Windenergieprojekte analysiert. Demnach sei der Natur- und Artenschutz mit weitem Abstand der Hauptklagegrund, aber auch militärische Belange und UKW-Drehfunkfeuer stellten bedeutende Genehmigungshemmnisse und Einschnitte in die für den Windenergiezubau zur Verfügung stehende Flächenkulisse dar. Insgesamt seien hier 4.790 MW blockiert, davon allein 2.370 MW Windenergieleistung durch international einzigartige Prüfbereiche von 10-15 km um Drehfunkfeuer. Angesichts der abnehmenden Bedeutung dieser Anlagen brauche es eine schnelle Lösung durch den Bundesverkehrsminister und die zuständigen Landesminister, machten die Branchenvertreter deutlich. Die Regierungskoalition hat eine Erhöhung des Erneuerbaren-Anteils an der Stromversorgung auf 65 Prozent bis 2030 zugesagt. Bis 2050 soll Deutschland weitgehende Treibhausgasneutralität erreichen. Dafür braucht es nach Berechnungen des Bundesverbands Erneuerbare Energie einen jährlichen Windenergiezubau an Land von 4.700 MW.
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  • 26. Juli 2019

    Shell baut neues Kraftwerk in Köln

    Die Shell Rheinland Raffinerie hat von den zuständigen Behörden eine Genehmigung zum vorzeitigen Baubeginn ihres neuen Kraftwerks in Köln-Godorf erhalten.
    Die geplante Modernisierung kann damit umgehend starten. Die neue Anlage soll im Jahr 2021 den Betrieb aufnehmen, um fortan Energie und Dampf für die Raffinerie deutlich effizienter und umweltverträglicher zu erzeugen. Im Zuge der Modernisierung stellt Shell das Kraftwerk in Köln-Godorf von Öl- auf Gasbefeuerung um. Drei neue Gaskessel sollen nach der Fertigstellung jeweils bis zu 150 Tonnen Dampf pro Stunde produzieren, um die eigene Energieversorgung der Raffinerie sicherzustellen – mit deutlich weniger Emissionen als bisher.
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