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News


  • 17. Oktober 2019

    enercity baut Windkraftgeschäft weiter aus

    enercity in Hannover hat den Projektentwickler Gamesa Energie Deutschland (GED) mit Sitz in Oldenburg von Siemens Gamesa übernommen.
    Das Unternehmen wurde 2005 gegründet und war als Tochter der Siemens Gamesa Renewable Energy Wind Farms S.A. auf die Entwicklung von Greenfield-Projekten spezialisiert. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das GED-Portfolio umfasst eine Pipeline von rund 200 MW Leistung und 420 GWh/a Ertrag. Die Projekte erstrecken sich vor allem auf Standorte im Norden und Westen des Landes - das erste Vorhaben wird noch 2019 in Rheinland-Pfalz umgesetzt. Damit ergänzt enercity seine bestehenden Windenergieanlagen, die bislang vorwiegend in den östlichen Bundesländern Ökostrom produzieren. „Wir werden in den kommenden Jahren mehrere hundert Millionen Euro in Windparks investieren und über 2.000 GWh Strom aus Windenergie produzieren“, sagt Vorstandschefin Zapreva. „Der aktuelle Anlagenbestand soll so bis 2030 nahezu vervierfacht werden“, so Zapreva. Bereits im Frühjahr 2019 hatte enercity mit Siemens Gamesa den Erwerb des Windparks Schönemoor im niedersächsischen Landkreis Wesermarsch vereinbart. Im August 2019 hatte der hannoversche Energieanbieter zudem im brandenburgischen Klettwitz den Grundstein für einen neuen Windpark mit zehn Windkraftanlagen und einer Gesamtnennleistung von 33 MW gelegt.
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  • 11. Oktober 2019

    Fortum stockt Aktienmehrheit bei Uniper auf

    Unipers Großaktionär Fortum hat bekannt gegeben, dass er mit den Aktionärinnen Elliott und Knight Vinke Vereinbarungen über den Erwerb von mehr als 20,5 Prozent der Aktien an Uniper unterzeichnet hat.
    Der Anteil von Fortum an Uniper würde sich bei Vollzug der Transaktion auf mehr als 70,5 Prozent erhöhen. Der Vollzug der Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Aufsichtsbehörden in Russland und den USA, die Fortum bis zum Ende des ersten Quartals 2020 erwartet. Dazu erklärt ein Uniper-Sprecher: „Unser Großaktionär Fortum hat seinen Plan für Uniper öffentlich gemacht. Bis zuletzt standen wir in engem Austausch mit dem Management von Fortum – und wir gehen davon aus, dass diese konstruktiven Gespräche fortgesetzt werden. Unipers Geschäft ist solide, und unser Fokus liegt seit jeher darauf, Lösungen zu finden, die im besten Interesse sind für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Uniper, für unser Geschäft und unsere Kunden, für alle unsere Aktionäre und Partner.“
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  • 11. Oktober 2019

    E.ON besetzt innogy-Gremien mit eigenen Leuten

    Der Aufsichtsrat der innogy SE hat Johannes Teyssen, den Vorstandsvorsitzenden der E.ON SE, zum Vorsitzenden des Gremiums gewählt.
    Teyssen löst Erhard Schipporeit ab, der nach der Übernahme von innogy durch E.ON zusammen mit den weiteren Vertretern der Anteilseigner im Aufsichtsrat sein Mandat niedergelegt hatte. Der Aufsichtsrat beschloss auch Veränderungen im innogy-Vorstand, der künftig aus drei Mitgliedern besteht. Neuer Vorstandsvorsitzender der innogy SE wird Leonhard Birnbaum, der zudem die Verantwortung für das Netz- und Vertriebsgeschäft von innogy übernimmt. Er bleibt zugleich Mitglied des E.ON-Vorstands und verantwortet in dieser Funktion die Umsetzung der Integration von innogy. Birnbaum löst als Vorstandsvorsitzender Uwe Tigges ab, dessen Bestellung – ebenso wie die der Vorstandsmitglieder Hans Bünting, Arno Hahn, Martin Herrmann und Hildegard Müller – in beiderseitigem Einvernehmen beendet wurde. Der bisherige Finanzvorstand der innogy SE, Bernhard Günther, bleibt Finanzvorstand und übernimmt zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben das Personalressort. Zudem berief der Aufsichtsrat Christoph Radke, bisher Abteilungsleiter im Rechtsbereich sowie Geschäftsführer diverser Konzerngesellschaften von E.ON, zum weiteren Vorstandsmitglied von innogy. Radke wird unter anderem die Verantwortung für das Geschäft mit Erneuerbaren Energien sowie für alle Rechts- und Compliance-Themen und den Einkauf übernehmen.
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  • 11. Oktober 2019

    Versorgungsunterbrechung bei Strom sinkt unter 14 Minuten

    Die Bundesnetzagentur hat Kennzahlen zu Unterbrechungen der Stromversorgung im Jahr 2018 veröffentlicht.
    Die durchschnittliche Unterbrechungsdauer je angeschlossenem Letztverbraucher betrug 13,91 Minuten und liegt unter dem Wert des Vorjahres von 15,14 Minuten. Für das Jahr 2018 haben alle meldungspflichtigen 866 Netzbetreiber 167.400 Versorgungsunterbrechungen in der Nieder- und Mittelspannung übermittelt. Die Anzahl der Versorgungsunterbrechungen stellt den zweitgeringsten Wert seit Beginn der Erhebung dar. Nur im Jahr 2017 waren es mit 166.560 gemeldeten Versorgungsunterbrechungen weniger. Gleichzeitig nahm der sogenannte SAIDI (System Average Interruption Duration Index) ab und beträgt für das Jahr 2018 13,91 Minuten. Ausfallzeiten im Verteilnetz, deren Ursache in vorgelagerten Netzen der Mittelspannung lagen, haben sich gegenüber dem Vorjahr stark reduziert. Ebenfalls nahmen die Auswirkungen von sogenannten „atmosphärischen Einwirkungen“ ab. Hierunter fallen beispielsweise Stürme, Hochwasser oder Schnee.
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  • 9. Oktober 2019

    Equinor und Open Grid Europe stellen Wasserstoff-Studie vor

    Equinor und Open Grid Europe (OGE) haben die gemeinsame Machbarkeitsstudie „Potenziale von Wasserstoff für eine dekarbonisierte Industrie“ in Berlin präsentiert.
    Darin haben die Unternehmen im vergangenen Jahr den Aufbau einer vollständigen Wertschöpfungskette für Wasserstoff geprüft. Das vorgestellte Pilotprojekt „H2morrow“ ist das Ergebnis der gemeinsamen Untersuchungen. „Bis 2030 sollen die Industrie und andere Endkunden in NordrheinWestfalen mit jährlich 8,6 Terrawattstunden Wasserstoff aus dekarbonisiertem Erdgas versorgt werden können. Dies entspricht der Energieversorgung (Strom und Gas) von450.000 durchschnittlichen 4-Personen-Haushalten pro Jahr.“, betonte Steinar Eikaas, Vice President Low Carbon Solutions, Equinor ASA. Durch die Reformierung von Erdgas aus Norwegen kann grundlastfähiger Wasserstoff zu wettbewerbsfähigen Kosten produziert werden. Gleichzeitig kann eine regulierte Wasserstoffinfrastruktur verfügbar gemacht werden, indem bestehende Gasleitungen perspektivisch auf reinen Wasserstoff umgestellt werden. „H2morrow“ zahlt auf das Erreichen der deutschen Klimaziele ein. Das im Reformierungsprozess anfallende CO2 wird abgeschieden und sicher unter dem Meeresboden in der norwegischen Nordsee gespeichert. Dadurch verringert sich der CO2Fußabdruck um 95 Prozent. Pro Jahr kann so der Ausstoß von 1,9 Millionen Tonnen CO2 vermieden werden. Das entspricht den jährlichen CO2-Emissionen von 680.000 Mittelklassewagen. In der nächsten Projektphase der Kooperation, die nunmehr startet, soll die technische Planung vertieft, weitere Partner gewonnen und konkrete Standortfragen für die Dampfreformierung beantwortet werden.
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  • 9. Oktober 2019

    Thüga und TU München untersuchen regionalen Stromhandel

    Die Thüga erforscht gemeinsam mit der Technischen Universität München (TUM), den regionalen Energieversorgern erdgas schwaben und Energie Südbayern sowie mit Syneco und Thüga SmartService (TSG), wie eine regionale Stromhandelsplattform (RegHEE) auf Basis von Blockchain-Technologie funktionieren kann.
    Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie fördert über das Zentrum Digitalisierung.Bayern. Das Projekt ist grundsätzlich offen für alle denkbaren Erzeuger. Neben Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) von Hausbesitzern könnten dies auch Blockheizkraftwerke oder sogar Windenergieanlagen von Bürgerenergiegenossenschaften sein. So können alle, die sich am lokalen Energiehandel beteiligen wollen, ihre voraussichtlichen Strommengen automatisiert auf einer Handelsplattform anbieten.
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  • 9. Oktober 2019

    BSI erwartet Smart-Meter-Pflicht noch 2019

    Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat das zweite Zertifikat auf Basis des Schutzprofils für das Smart-Meter-Gateway an das Unternehmen Sagemcom Dr.
    Neuhaus GmbH erteilt. Seit Dezember 2018 haben bereits mehrere Messstellenbetreiber mit dem Einbau intelligenter Messsysteme bei ihren Kunden begonnen. Die gesetzliche Verpflichtung zum Einbau von Smart-Meter-Gateways greift jedoch erst dann, wenn drei Geräte voneinander unabhängiger Hersteller vom BSI zertifiziert wurden und die technische Möglichkeit zum Einbau intelligenter Messsysteme durch das BSI formal festgestellt wurde. Das BSI ist zuversichtlich, dass die Anforderungen von weiteren Herstellern erfolgreich umgesetzt werden und der verpflichtende Rollout noch 2019 beginnen kann. Im Zuge des Zertifizierungsverfahrens betrachtet das BSI neben dem Nachweis der Einhaltung der Sicherheitsvorgaben im Smart-Meter-Gateway auch die Herstellungs- und Entwicklungsprozesse des Herstellers sowie die Auslieferungswege der Geräte. Aktuell befinden sich sieben weitere Smart-Meter-Gateway-Hersteller im Zertifizierungsverfahren.
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