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  • 19. Dezember 2018

    BSI genehmigt erstes Smart Meter Gateway

    Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat die erste Zertifizierung für ein Smart Meter Gateway (SMGW) vergeben.
    Das von der OpenLimit SignCubes AG, einer 100%igen Tochtergesellschaft der OpenLimit Holding AG, gemeinsam mit der Power Plus Communications AG entwickelte Smart Meter Gateway (SMGW) wurde als erstes SMGW in Deutschland vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik nach dem international anerkannten IT-Sicherheitsstandard Common Criteria EAL 4+ zertifiziert. Das SMGW ist ein Hardware- / Software-Device, dass die Kommunikation von Stromzählerdaten an Energieversorger und Endkunden absichert. Das berichtet vdas BHKW-Infozentrum in Rastatt. Damit erfüllt das erste Smart Meter Gateway (SMGW) alle gesetzlichen Anforderungen an Datensicherheit und Datenschutz. Erst wenn drei Smart Meter Gateways zertifiziert sind. kann der Rollout intelligenter Messsysteme verpflichtend erfolgen. Die bisher üblichen Stromzähler dürfen dann nicht mehr von Messstellenbetreiber eingebaut werden. Ursprünglich sollte der Rollout bereits im Jahre 2017 erfolgen. Nun könnte der Rollout voraussichtlich im Februar 2019 beginnen. Als weitere Kandidaten für eine endgültige Zertifizierung kommen unter anderem Landis+Gyr und Sagecom Dr. Neuhaus in Frage. Beide Unternehmen sind in ihren Zertifizierungsbemühungen bereits sehr weit fortgeschritten. Insgesamt neun Unternehmen wollen auf dem deutschen Markt zukünftig Smart Meter Gateways anbieten und bemühen sich daher um eine Zertifizierung. Nach Angaben der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt betreffen die Prüfkriterien des Smart Meter Gateways die Erhebung, Verarbeitung und Speicherung von Messdaten. Zudem steht die Visualisierung der Daten über die Displaysoftware Trudi und die Möglichkeit der Rechnungsprüfung für den Verbraucher im Fokus des umfangreichen Prüfverfahrens.
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  • 14. Dezember 2018

    Statkraft liefert Grünstrom für Produktion von Mercedes-Benz

    Mercedes-Benz Cars geht gemeinsam mit Statkraft den ersten Schritt auf dem Weg zur Umsetzung einer CO2-neutralen Energieversorgung der deutschen Werke.
    Der Stromabnahmevertrag ermöglicht Mercedes-Benz Cars den direkten Bezug von Strom aus Windkraftanlagen in Deutschland, deren Förderung aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) nach 2020 ausläuft. Der norwegische Energieversorger Statkraft liefert den regenerativ erzeugten Strom aus insgesamt sechs Bürgerwindparks. Dieser wird für die Energieversorgung des Mercedes-Benz Werks in Bremen sowie für die deutschen Batteriestandorte wie beispielsweise Kamenz und Stuttgart-Untertürkheim eingesetzt werden. In Deutschland vermarktet Statkraft erneuerbare Anlagen mit einer Leistung von 10.000 MW und ist damit Marktführer. Die Lieferung des Stroms aus den Windparks wird in die bestehende Stromversorgung durch die Enovos Energie Deutschland GmbH eingebunden. Enovos stellt vor allem die Abrechnung, die Netznutzung und die Integration der Grünstrommengen in das Stromportfolio der Mercedes-Benz Werke sicher. Der im Windpark erzeugte Grünstrom wird nach Inkrafttreten des Vertrags in das Netz eingespeist und zeitgleich von den Mercedes-Benz Werken aus dem Netz entnommen. Die Stromleistung ist entsprechend dem unterschiedlichen Ende der EEG-Förderung der einzelnen Anlagen gestaffelt, für 2021 sind 33,1 Millionen Kilowattstunden (KWh) geplant. In den Jahren 2022 bis 2024 werden es voraussichtlich 74 Millionen KWh sein und 2025 sieht der Vertrag eine Lieferung von 21,8 Millionen KWh vor. Genutzt wird dieser grüne Strom beispielsweise für die Produktion des Elektroautos EQC im Mercedes-Benz Werk Bremen. Die Elektro-Offensive von Mercedes-Benz wird mit dem Ansatz einer CO2-neutralen Energieversorgung der Werke konsequent fortgeführt.
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  • 14. Dezember 2018

    Steag erhält Millionenauftrag für Abbau des Kernkraftswerks Mühleberg

    Die STEAG Energy Services GmbH (SES) hat in Kooperation mit Kraftanlagen Heidelberg den Auftrag erhalten, die Kerneinbauten des Reaktordruckbehälters des Schweizer Kernkraftwerks Mühleberg (KKM) zu zerlegen.
    Das Kraftwerk, 14 Kilometer westlich von Bern gelegen, wird von der BKW, einem international tätigen Energie- und Infrastrukturunternehmen, betrieben. Die Anlage verfügt über eine elektrische Leistung von 373 Megawatt und soll planmäßig Ende 2019 vom Netz gehen. Der Rückbau beginnt im Jahr 2020. Der Auftrag für das deutsche Konsortium hat ein Volumen im unteren zweistelligen Millionenbereich. Bereits seit Jahren arbeiten SES, die Dienstleistungstochter der STEAG GmbH in Essen, und Kraftanlagen Heidelberg zum Beispiel in China erfolgreich zusammen. Auch in Deutschland sind die Partner im Bereich Rückbau kerntechnischer Anlagen tätig. Bei dem Auftrag in der Schweiz handelt es sich um eine technisch anspruchsvolle Aufgabe: Die Kerneinbauten des 1972 in Betrieb genommenen Kraftwerks sind radioaktiv belastet und müssen unter Wasser zerlegt werden. Zum Einsatz kommen dabei unter anderem Plasmabrenner, um die großen Metalleinbauten ferngesteuert zu zerteilen. Anschließend werden SES und Kraftanlagen Heidelberg die demontierten Teile für den Abtransport zur Zwischenlagerung verpacken. Die Zwischenlagerung der demontierten Teile erfolgt im zentralen Zwischenlager ZWILAG, das in den 1990er-Jahren unter maßgeblicher Beteiligung der SES errichtet wurde. Der Rückbau der Kerneinbauten soll 2020 beginnen und dauert voraussichtlich zwei Jahre.
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  • 13. Dezember 2018

    Erneuerbare decken 38 Prozent des Stromverbrauchs

    Die Erneuerbaren Energien werden 2018 voraussichtlich gut 38 Prozent des Bruttostromverbrauchs in Deutschland decken.
    Das ist ein Anstieg um 2 Prozentpunkte gegenüber 2017. Im Januar, April und Mai haben die Erneuerbaren sogar bis zu 43 Prozent erreicht – voraussichtlich wird das auch im Dezember der Fall sein. Zu diesem Ergebnis kommen das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in einer ersten Schätzung für das Gesamtjahr 2018. Bis Jahresende könnten fast 229 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) Strom aus regenerativen Quellen erzeugt werden. Wind onshore ist im Betrachtungszeitraum mit fast 94 Mrd. kWh weiterhin die stärkste Erneuerbaren-Quelle, was einem Zuwachs von fast sieben Prozent gegenüber 2017 entspricht (87,9 Mrd. kWh). Auf Platz zwei folgt die Biomasse (einschließlich biogenem Siedlungsabfall), die 52 Mrd. kWh (2017: 50,9 Mrd. kWh) beisteuert. Das entspricht einem Wachstum von zwei Prozent. Die Photovoltaik liegt mit mehr als 46 Mrd. kWh an dritter Stelle (2017: 39,4 Mrd. kWh). Sie verzeichnet mit einem Plus von fast 18 Prozent den größten Zuwachs. Wind offshore steigt 2018 um knapp zehn Prozent auf mehr als 19 Mrd. kWh (2017: 17,7 Mrd. kWh). Einzig die Wasserkraft hat aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit im Jahr 2018 einen deutlichen Rückgang zu verzeichnen. Voraussichtlich sinkt die Stromerzeugung der Wasserkraftwerke von 20,2 Mrd. kWh im Jahr 2017 um mehr als 16 Prozent auf knapp 17 Mrd. kWh.
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  • 12. Dezember 2018

    Kartellamt sieht Rechtsverstöße bei Vergleichsportalen

    Das Bundeskartellamt hat Ergebnisse seiner Sektoruntersuchung zu Internet-Vergleichsportalen vorgestellt.
    Die Untersuchung zahlreicher Vergleichsportale aus den Dienstleistungsbereichen Reisen, Energie, Versicherungen, Telekommunikation und Finanzen hat den Verdacht auf Verbraucherrechtsverstöße in einigen Punkten erhärtet. Die betroffenen Unternehmen haben bis zum 4. Februar 2019 Gelegenheit, zu dem Konsultationspapier Stellung zu nehmen. Viele Vergleichsportale liefern seriöse Informationen, die dem Verbraucher die Bestellentscheidungen erleichtern. Allerdings gibt es nach den Erkenntnissen des Bundeskartellamtes auch Verhaltensweisen, die den Verbraucher in die Irre führen können: - Häufig haben die von den Anbietern gezahlten Entgelte bzw. Provisionen Einfluss auf die vom Portal voreingestellte Ergebnisdarstellung. Dies erfolgt je nach Branche über eine Vorauswahl der berücksichtigten Angebote, über die Positionierung einzelner Angebote vor dem eigentlichen Ranking oder über die Berücksichtigung der Höhe der Zahlungen der Anbieter im Ranking selbst. - Vergleichsportale haben in einigen Branchen eine geringe Marktabdeckung und stellen teilweise nur eine Auswahl von weniger als 50 Prozent der insgesamt im Markt existierenden Angebote dar. - Viele Vergleichsportale setzen Hinweise auf angeblich begrenzte Verfügbarkeiten, praktisch kaum realisierte Vorteile oder vermeintliche Exklusivangebote ein. - Zahlreiche Portale erstellen keinen eigenständigen Vergleich, sondern greifen lediglich auf die Datensätze und/oder Tarifrechner anderer Portale zu. Die Verbraucher werden über diese Praktiken der Vergleichsportale häufig nicht angemessen informiert. Soweit dies der Fall ist, kann eine unzulässige Irreführung bzw. eine verdeckte Werbung und damit ein Verstoß gegen die verbraucherrechtlichen Vorgaben des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) vorliegen. Im Rahmen einer ersten Ermittlungsrunde hat das Bundeskartellamt zunächst rund 150 Vergleichsportale aus den Branchen Reisen, Energie, Versicherungen, Telekommunikation und Finanzen zu allgemeinen Strukturdaten befragt. Die darauf aufbauende zweite Befragungsrunde richtete sich mit spezifischen Fragen an insgesamt 36 Vergleichsportale, die in den untersuchten Branchen am relevantesten waren. Die Befragungen umfassten die Themenkomplexe Kooperationen zwischen verschiedenen Portalen, Marktabdeckung der einzelnen Portale, Zustandekommen des Rankings der Suchergebnisse, sonstige Faktoren zur Beeinflussung der Auswahl der Verbraucher sowie den Umgang mit Nutzerbewertungen.
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  • 12. Dezember 2018

    Geringer Wettbewerb bei KWK-Ausschreibung

    Die Bundesnetzagentur hat die Zuschläge der Ausschreibungen für KWK-Anlagen und für innovative KWK-Systeme zum Gebotstermin 3.
    Dezember 2018 erteilt. Zu der ausgeschriebenen Menge von 77 Megawatt wurden 17 Gebote mit einem Volumen von 104 Megawatt eingereicht. "Das weiterhin geringe Wettbewerbsniveau hat zu einem leichten Anstieg der Zuschlagswerte geführt", sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Insgesamt erhielten 11 Gebote mit einem Volumen von 78 Megawatt einen Zuschlag. Die Gebotswerte der bezuschlagten Gebote reichen von 3,49 ct/kWh bis zu 5,24 ct/kWh. Der durchschnittliche Zuschlagswert liegt bei 4,74 ct/kWh. Er ist damit zum zweiten Mal in Folge des nur geringen Wettbewerbs gestiegen. Bei der Ausschreibung für innovative KWK-Systeme wurden lediglich 3 Gebote mit einem Umfang von 13 Megawatt abgegeben. Damit war die ausgeschriebene Menge von 29 Megawatt deutlich unterzeichnet. Die im Gebotspreisverfahren ermittelten Zuschläge liegen zwischen 7,99 ct/kWh und 11,97 ct/kWh, der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert beträgt 11,31ct/kWh (Vorrunde 10,27 ct/kWh) und liegt damit nahe am Höchstwert in Höhe von 12 ct/kWh. Die Zuschläge sind auf der Internetseite der Bundesnetzagentur unter www.bundesnetzagentur.de/kwk-ausschreibung18-2 und www.bundesnetzagentur.de/ikwk-ausschreibung18-2 veröffentlicht.
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  • 11. Dezember 2018

    Studie: Zusätzliche Offshore-Windenergie mit Power-to-Gas

    Einen beschleunigten Ausbau von Offshore-Windkapazitäten durch die Kombination mit Wasserstofferzeugung (Power-to-Gas) haben die Energieunternehmen Shell, Siemens und der Übertragungsnetzbetreiber TenneT gefordert.
    Auf diese Weise könnten die neuen Ziele der Bundesregierung zum Ausbau der erneuerbaren Energien bis 2030 und die globalen klimapolitischen Ziele realistisch erreicht werden. Denn das Potenzial von Offshore-Windenergie sei hoch, aber nicht ausgeschöpft und grüner Wasserstoff werde als Basis vieler Power-to-X-Anwendungen eine Rolle im zukünftigen Energiemix spielen, so die drei Unternehmen. Die zusätzliche Windleistung dürfe das Stromnetz an Land nicht zu stark belasten, sondern solle zur Erzeugung von Wasserstoff genutzt werden und somit auch das Stromnetz stabilisieren. Shell, Siemens und TenneT schlagen dazu ein neues Ausschreibungsmodell für Offshore-Windenergie mit gekoppelter Wasserstoff-Erzeugung vor. So könnten in kurzer Zeit zusätzliche Offshore-Windkapazitäten erschlossen und die Power-to-Gas-Technologie marktreif weiter entwickelt werden. Das Modell basiert auf einer Studie des Beratungsunternehmens E-Bridge, das von den drei Unternehmen beauftragt worden war. Laut der Studie können zwischen 2026 und 2030 Windparks auf See mit bis zu 900 Megawatt Kapazität gekoppelt an Wasserstofferzeugung errichtet werden. Für diese Windenergieanlagen kommen Potenzialflächen in Frage, die nicht für die regulären Ausschreibungen zur Offshore-Stromerzeugung genutzt werden. Die Pilotausschreibungen hierfür können bereits 2022 beginnen. Um die Marktreife von Power-to-Gas schnell weiter zu entwickeln, soll im Unterschied zu den bisherigen Ausschreibungen für Offshore-Windkapazitäten der Preis für die Wasserstofferzeugung über den Zuschlag entscheiden. Der auf See erzeugte Strom sollte durch den Übertragungsnetzbetreiber angebunden und per Offshore-Stromnetz an Land transportiert werden, um eine zentrale und koordinierte Planung des Systems zu gewährleisten. An Land soll der Windstrom zur Erzeugung von Wasserstoff genutzt werden. Die dafür notwendigen Elektrolyseanlagen sollen an das Höchstspannungsnetz an Land angeschlossen sein.
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