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  • 13. Juni 2018

    BEE: Klimaschutzbericht dokumentiert erfolglose Klimaschutzpolitik

    "Der bundespoltische Kurs in der Klimaschutzpolitik ist offenkundig wirkungslos, die Zielverfehlung noch größer als erwartet.
    Die Bundesregierung muss nun zügig alle notwendigen Hebel in Bewegung setzen, um Erfolge beim Klimaschutz zu erzielen", forderte Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), anlässlich des am Mittwoch verabschiedeten Klimaschutzberichts 2017 der Bundesregierung. "Erneuerbare Energien sind der Schlüssel für mehr Klimaschutz und das Bindeglied zu Wirtschaftswachstum und Wohlstand und müssen neben einem ambitionierten Kohleausstieg ins Zentrum einer Klimaschutzstrategie gestellt werden." Vor allem im Verkehrssektor wurde so gut wie nichts erreicht, wie der Klimaschutzbericht zeige. Marginale Einsparpotzenziale, zum Beispiel in der Fahrleistung und bei Effizienzsteigerungen, werden von einem höheren Verkehrsaufkommen geschluckt. Klimaschonendes Fahren habe in den vergangenen Jahren keine Fortschritte erzielt. "Gerade im Verkehrsbereich offenbaren sich die fehlenden Konzepte für eine kluge Verkehrspolitik. Eine hochmobile Gesellschaft muss klimafreundlich unterwegs sein." Seit Jahren bewege sich zudem wenig bis nichts in der Erneuerbaren Wärme- und Kälteversorgung. Dabei würden rund 50 Prozent der Endenergie im Wärmesektor verbraucht. "Ohne signifikant mehr Erneuerbare Energien wird hier Klimafreundlichkeit nicht zu schaffen sein", bekräftigte Peter. Die Technologien stünden bereit. In der Energiewirtschaft und Industrie besteht weiterhin dringender Handlungsbedarf. "Die Kohleverstromung ist der Klimakiller Nummer 1; deshalb ist es unerlässlich, dass die Kohle-Kommission einen schnellen Ausstieg in die Wege leitet und ihn mit sozialverträglichen Maßnahmen begleitet." Gleichzeitig sei ein engagierterer Ausbau der Erneuerbaren Energien notwendig – auf nationaler ebenso wie auf europäischer Ebene, sagte Peter und appellierte nochmals an die Bundesregierung, in der EU ein Erneuerbare-Energien-Ziel in Höhe von 35 Prozent zu unterstützen.
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  • 13. Juni 2018

    Greenpeace: AKWs verstopfen Stromnetze in Norddeutschland

    Mehr als die Hälfte des Jahres 2017 durften norddeutsche Windkraftanlagen und Solaranlagen keinen Strom produzieren, während Atomkraftwerke in ihrer Nähe weiterliefen.
    Dies ergibt eine aktuelle Untersuchung des Analyseinstituts Energy Brainpool im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy. "Eigentlich müssten laut gesetzlichem Einspeisevorrang für erneuerbare Energien bei Netzengpässen zunächst die AKWs herunterfahren", sagt Marcel Keiffenheim, Leiter Politik und Kommunikation bei Greenpeace Energy. In 4.872 Stunden des vergangenen Jahres wurden jedoch nicht sie, sondern Windparks und Solarkraftwerke in ihrer Nähe ausgebremst, stellten die Experten von Energy Brainpool fest. Betroffen waren Hunderte erneuerbare Energien-Anlagen mit zusammen durchschnittlich 455 Megawatt Leistung. Dadurch gingen 2.175 Gigawattstunden Ökostrom verloren – für die den Betreibern Entschädigung zusteht. Die Kosten dieser Abregelungen von erneuerbaren Energien bei gleichzeitig ungebremster Atomstrom-Produktion dürften sich laut Greenpeace Energy allein 2017 auf knapp 200 Millionen Euro belaufen. Der Wert ergibt sich aus Hochrechnungen der entsprechenden Monitoring-Berichte der Bundesnetzagentur für die Quartale 1 bis 3 des vergangenen Jahres. Zumindest ein Teil der Entschädigungszahlungen an die Betreiber der Ökostromanlagen hätten sich vermeiden lassen, wenn stattdessen AKWs heruntergefahren worden wären, heißt es weiter. Anlass für die Untersuchung: Bis Ende Juni wird die Novelle des Atomgesetzes im Bundestag beraten. Darin soll unter anderem geregelt werden, ob sogenannte Reststrommengen von Atomkraftwerken, die nicht mehr in Betrieb sind, auf andere Meiler übertragen werden dürfen, um diese länger laufen zu lassen. "Der Gesetzgeber muss dringend dafür sorgen, dass künftig keine Strommengen auf AKWs im Netzausbaugebiet übertragen werden dürfen", fordert Marcel Keiffenheim: "Andernfalls verschärfen sich die Stromengpässe im Norden und vor allem Ökostromanlagen müssten noch öfter abgeschaltet und entschädigt werden."
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  • 13. Juni 2018

    Baubeginn für eines der größten PV-Projekte in Hessen

    Der südhessische Energiedienstleister GGEW AG hat mit dem Bau einer PV-Freiflächenanlage in Heppenheim an der Bergstraße begonnen, wie lifePR berichtet.
    Demnach handelt es sich um zwei Anlagen, die sich auf zwei Projektflächen verteilen. Die Baugenehmigungen für beide Anlagen liegen vor. Bei der nördlichen Anlage hat der Bau jetzt begonnen. Bei diesem Gesamtprojekt "Am Burggut" handelt es sich um eine der größten Freiflächenprojekte in Hessen. Insgesamt haben die beiden Anlagen eine installierte Leistung von 2,6 Megawatt Peak (MWp), perspektivisch sind hierbei mehr als 3 MWp möglich. Vergleichsweise besitzt das Projekt somit die Nennleistung einer einzelnen Windenergieanlage der aktuellen Generation. Als einzige hessische Photovoltaikanlage konnte hier bisher ein Zuschlag im Ausschreibungsverfahren der Bundesnetzagentur gewonnen werden. Die Anlage wird rechnerisch rund 750 Haushalte in der Region mit klimafreundlich erzeugtem Strom versorgen. Das entspricht einer CO2-Reduzierung in Höhe von rund 1.750 Tonnen jährlich. "Das klare Ziel lautet: Strom aus der Region – für die Region. Die GGEW AG wird eine innovative Stromvermarktung umsetzen, um den vor Ort erzeugten Strom den Bürgerinnen und Bürgern als Regionalstrom anzubieten", erläutert Florian Grob, Leiter Erneuerbare Energien GGEW AG. Damit bildet das Projekt den dezentralen Erzeugungscharakter der Energiewende auf Verteilnetzebene ab, nämlich den vor Ort erzeugten Strom auch dort zu verbrauchen. Der Regionalcharakter wird auch in der Planungs-, Genehmigungs- und Umsetzungsphase berücksichtigt. Dabei werden schwerpunktmäßig regionale Unternehmen einbezogen, heißt es weiter. Der Standort für die geplanten PV-Anlagen befindet sich direkt zwischen der Autobahn A 5 und dem Segelflugplatz in Heppenheim. Die bisher landwirtschaftlich genutzten Flächen bieten in dieser eingezwängten Lage ein optimales Potenzial zur langfristigen Nutzung der Sonnenenergie. Die ackerbaulich intensiv beanspruchten Böden erholen sich und entwickeln einen neuen Lebensraum für geschützte Tierarten. Nach Ende der Pachtverträge können die Flächen in einem gesunden und höherwertigen Zustand wieder an die Landwirte zurückgehen. "Damit gelingt der GGEW AG der Spagat zwischen der Optimierung des Flächenverbrauchs in einer dicht besiedelten Region und dem Ausbau der Energiewende in der Region Bergstraße", so Florian Grob.
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  • 6. Juni 2018

    BVEG bestätigt Vorstandschef Martin Bachmann

    Die Mitgliederversammlung des Bundesverbands Erdgas, Erdöl und Geoenergie e.V.
    (BVEG) hat den ehrenamtlichen Vorstand des Verbandes für die Amtsperiode 2018 bis 2020 neu gewählt. Martin Bachmann (Mitglied des Vorstandes Wintershall Holding GmbH) bleibt Vorstandsvorsitzender des BVEG. Florian Barsch (Vorsitzender des Vorstandes ExxonMobil Central Europe Holding GmbH) ist in seinem Amt als stellvertretender Vorstandsvorsitzender bestätigt. Als neuer Stellvertreter wurde Frank Holschumacher (Geschäftsführer Uniper Energy Storage GmbH) in das Gremium gewählt. Weiterhin bleiben Maria Moræus Hansen (Vorstandsvorsitzende DEA Deutsche Erdoel AG), Albrecht Möhring (Geschäftsführer Vermilion Energy Germany GmbH & Co. KG), Horst Christofzik (Geschäftsführer GEO-data Gesellschaft für Logging-Service mbH) und Christian Kiesl (Geschäftsführer Halliburton Company Germany GmbH) Mitglieder des Vorstandes. Darüber hinaus übernimmt Dr. Andreas Scheck (Geschäftsführer Neptune Energy Deutschland GmbH) das Amt seines Vorgängers Arno Spies im gewählten Vorstand des BVEG.
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  • 6. Juni 2018

    Wemag übernimmt Energiehaus Deutschland B2B GmbH

    Das Energieversorgungsunternehmen WEMAG AG mit Geschäftssitz in Schwerin hat sämtliche Geschäftsanteile an der Energiehaus Deutschland B2B GmbH, Bayreuth, erworben.
    Die Energiehaus Deutschland B2B GmbH beliefert bundesweit Kunden aus der Immobilienwirtschaft mit Erdgas und Strom. Sie wird auch innerhalb der WEMAG Unternehmensgruppe weiterhin als selbstständiges Unternehmen agieren. Der Vollzug des Erwerbs steht unter dem Vorbehalt der Freigabe durch das Bundeskartellamt. Über weitere Einzelheiten der Transaktion haben Verkäufer und Käuferin Stillschweigen vereinbart.
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  • 6. Juni 2018

    BGH verlangt Klarheit bei Preiserhöhungen in der Grundversorgung

    Wenn Strom in der Grundversorgung teurer wird, müssen alte und neue Preise in der Mitteilung an die Verbraucher gegenübergestellt werden.
    Dabei müssen nicht nur der alte und der neue Gesamtpreis erkennbar sein, sondern auch die Veränderungen der einzelnen Kostenbestandteile wie Netzentgelte, Stromsteuer oder EEG-Umlage. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in einem Verfahren der Verbraucherzentrale NRW gegen die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW 21) entschieden (AZ: VIII ZR 247/17). Der DEW 21 wurde bereits per Urteil des Oberlandesgerichts Hamm (I-2 U 24/17) in der Vorinstanz rechtskräftig untersagt, in Schreiben an Verbraucher zur Begründung von Preiserhöhungen auch solche Kostenbestandteile aufzuführen, die gar nicht Anlass für die konkrete Erhöhung sind. Der Anbieter hatte auf die Anpassung von Steuern und Abgaben verwiesen, auf die man keinerlei Einfluss habe. Tatsächlich aber waren die relevanten Steuern und Abgaben zum fraglichen Zeitpunkt unverändert geblieben. Da die Vorgaben der Gas-Grundversorgungsverordnung zu Preiserhöhungen wortgleich sind, ist das Urteil auf soche Verträge übertragbar.
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  • 6. Juni 2018

    Jeder Fünfte unter 30 bezieht Ökostrom oder Bioerdgas

    Immer mehr junge Menschen in Deutschland setzen auf Ökostrom oder Bioerdgas bei der Wahl ihres Energietarifs.
    Das ergab eine Auswertung des Energieanbieters E.ON. Jeder fünfte Kunde im Alter zwischen 18 und 30 Jahren entscheidet sich bewusst für eine klimafreundliche Energiebelieferung. Bei der regionalen Verteilung zeigen sich bei den E.ON-Kunden Unterschiede: So entscheiden sich ganz bewusst vor allem Kunden aus den südwestlichen Bundesländern für Ökotarife. An der Spitze steht Rheinland-Pfalz mit rund 22 Prozent, gefolgt von Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, dem Saarland und Bayern. Und immerhin noch jeder sechste Berliner und Bremer schließt einen Öko-Tarif ab. Schlusslicht in Sachen Öko-Energie sind Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg.
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