Kontakt FAQ

News


  • 18. August 2018

    Eugal erhält in Brandenburg die Baugenehmigung

    Der Abschnitt der EUGAL (Europäische Gasanbindungsleitung), der durch Brandenburg verläuft, hat Mitte August 2018 die Baugenehmigung in Form des Planfeststellungsbeschlusses erhalten.
    Die zuständige Behörde, das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) mit Sitz in Cottbus übergab den Beschluss dem Projektträger, der GASCADE Gastransport GmbH. Damit ist die entscheidende rechtliche Voraussetzung für die Verwirklichung des Infrastrukturprojekts EUGAL in Brandenburg geschaffen. Der Planfeststellungsbeschluss ist die Genehmigung für den Bau und beschreibt den endgültigen Trassenverlauf des rund 272 km langen brandenburgischen EUGAL-Abschnitts. GASCADE plant nun mit den Bauarbeiten zu beginnen. Die Vorbereitungen des Baus laufen bereits. Der Baubeginn soll in den nächsten Wochen erfolgen. An mehreren Orten werden gleichzeitig Baumaßnahmen stattfinden, die zunächst mit dem Abtrag des Mutterbodens beginnen. Der Bau der aus zwei Strängen bestehenden Trasse soll Ende 2020 abgeschlossen sein. Die EUGAL ist eine 480 Kilometer lange Ferngasleitung, die von der Ostsee bis nach Tschechien reicht. Davon verläuft der längste Abschnitt durch brandenburgisches Gebiet und zwar aus Mecklenburg-Vorpommern kommend von Schönfeld (Landkreis Uckermark) bis Großthiemig (Landkreis Elbe-Elster) und weiter nach Sachsen. Zudem soll die EUGAL in Brandenburg mit anderen großen Erdgashochdruckleitungen verknüpft werden. Netzkopplungspunkte sind in Kienbaum (Gemeinde Grünheide) und Radeland (Stadt Baruth/Mark) geplant. In Radeland wird auch eine Verdichterstation entstehen. Mit dem Bau der EUGAL-Pipeline reagiert GASCADE auf den steigenden europäischen Erdgas- und Transportbedarf.
    mehr lesen
  • 17. August 2018

    BNetzA bezuschlagt 670 MW Onshore-Windenergie

    Die Bundesnetzagentur hat die Zuschläge der dritten Ausschreibung für Windenergie an Land in diesem Jahr erteilt.
    "Die Runde war leicht überzeichnet, trotzdem hat jedes zugelassene Gebot einen Zuschlag erhalten", sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Die Gebotswerte reichten von 4,00 ct/kWh bis zum Höchstwert 6,30 ct/kWh. Der durchschnittliche Zuschlagswert liegt bei 6,16 ct/kWh. In den vorhergehenden Ausschreibungsrunden aus dem Mai 2018 lagen die Zuschläge im Durchschnitt bei 5,73 ct/kWh, im Februar 2018 bei 4,73 ct/kWh. Ausgeschrieben waren 670 Megawatt. 91 Gebote mit einem Volumen von 709 Megawatt haben an der Ausschreibung teilgenommen. Von diesen Geboten wurden fünf mit einer Gebotsmenge von insgesamt 42 Megawatt nicht zugelassen. Neben formalen Gründen mussten Gebote ausgeschlossen werden, die aufgrund von Übergangsbestimmungen erst ab dem Jahr 2019 teilnahmeberechtigt sind. Die meisten Zuschläge gingen an Bieter in Brandenburg (23 Zuschläge, 136 Megawatt), gefolgt von Nordrhein-Westfalen (12 Zuschläge, 100 Megawatt) und Schleswig-Holstein (16 Zuschläge, 95 Megawatt. Erfreulich ist, dass mit 6 Zuschlägen in Baden-Württemberg (72 Megawatt) und drei Zuschlägen in Bayern (31 Megawatt) etwa 23 Prozent der bezuschlagten Menge an Projekte südlich der Mainlinie erfolgte.   Weitere Informationen sind zu finden unter www.bundesnetzagentur.de/windausschreibungen18-3.
    mehr lesen
  • 14. August 2018

    Altmaier beginnt Netzausbaureise durch Deutschland

    Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat die Bundesnetzagentur besucht und Maßnahmen zum Ausbau des Stromnetzes vorgestellt.
    Der Besuch des Ministers ist der Auftakt seiner Netzausbaureise durch Deutschland. Von den 1.800 km Leitungen aus dem 2009 in Kraft getretenen Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG), die in die Zuständigkeit der Länder fallen, sind rund 1.150 km genehmigt und davon rund 800 km realisiert. Das sind rund 45 Prozent der Gesamtlänge. Die Übertragungsnetzbetreiber rechnen mit einer Fertigstellung von knapp 70 Prozent der EnLAG-Leitungskilometer bis Ende 2020. Die Gesamtlänge der Leitungen, die sich aus dem Ende 2015 novellierten Bundesbedarfsplangesetz ergeben und in Bundes- und Länderzuständigkeit geplant werden, beträgt etwa 5.900 km. Davon entfallen rund 3.050 km auf Maßnahmen der Netzverstärkung. Von den 5.900 km sind 600 km genehmigt und 150 km realisiert. Altmaier sieht beim Ausbau der Stromnetze in den nächsten Jahren keine Alternative zu freiliegenden Überlandleitungen. In einem Interview mit dem TV-Sender phoenix äußerte er Verständnis für Skepsis in der Bevölkerung gegenüber Strommasten. Jedoch sei bei den Wechselstromleitungen, von denen noch mindestens 900 Kilometer gebaut werden müssten, die Technologie für eine unterirdische Erdverlegung noch nicht entwickelt. "Da reden wir über Pilotvorhaben. Es wird auch in Zukunft freiliegende Leitungen geben müssen. Die Freileitungen müssen so verlegt und geplant werden, dass sie die Wohnbevölkerungen möglichst wenig beeinträchtigen", sagte Altmaier, der in der Bundesnetzagentur in Bonn einen Aktionsplan für den Netzausbau vorstellte. Ziel des Aktionsplans sei es, die Kosten für die geplanten Leitungen möglichst gering zu halten: "Wir müssen jetzt erreichen, dass der Stromtransport nicht zu einem neuen Preistreiber wird." Der Bundeswirtschaftsminister besucht in dieser Woche Gas- und Windkraftwerke in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, um für die Beschleunigung des Netzausbaus in Deutschland zu werben. Nähere Informationen im Netzausbau-Monitoring der Bundesnetzagentur: www.netzausbau.de/vorhaben.
    mehr lesen
  • 14. August 2018

    Für je 4,5 Elektroautos gibt es eine Ladestation

    In Deutschland gab es Anfang Januar 2018 knapp 54.000 E-Autos, denen mehr als 12.000 öffentliche Ladestationen zur Verfügung stehen.
    Damit kommen auf eine öffentlich zugängliche Ladestation im Schnitt 4,5 Elektroautos. Das ergab eine Auswertung des Energieanbieters E.ON. Z Bei den Zulassungszahlen sowie der bloßen Anzahl der Ladestationen liegt Bayern unangefochten auf Platz Eins: Knapp 13.000 E-Autos sind im Freistaat angemeldet, insgesamt gibt es für sie etwa 2.300 Ladestationen. Das bedeutet allerdings, dass das Bundesland mit 5,6 Elektrofahrzeugen pro Ladestation gleich nach Baden-Württemberg (5,8) das schlechteste Verhältnis von E-Autos und Lademöglichkeiten hat. Ganz anders sieht es in Mecklenburg-Vorpommern aus: Hier kommen nicht einmal zwei Elektroautos auf eine öffentliche Ladestation. Betrachtet man die Städte und Landkreise der Bundesrepublik, gibt es einige Regionen, in denen E-Autos deutlich verbreiteter sind als im bundesweiten Durchschnitt, der bei 0,12 Prozent liegt. Absoluter Spitzenreiter mit 0,46 Prozent ist Wolfsburg, die Heimat des e-Golfs. Der überraschende Zweitplatzierte ist im Herzen Deutschlands beheimatet: Im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld fahren 0,41 Prozent aller zugelassenen PKW rein elektrisch. Stuttgart liegt mit 0,40 Prozent auf Platz drei. Insgesamt zeigt sich, dass im Süden anteilig deutlich mehr Elektrofahrzeuge unterwegs sind als in der Mitte oder im Norden des Landes. Die Ausnahme stellen Hamburg und Berlin dar. Im reinen Bundesländervergleich können die Hanseaten mit 0,18 Prozent den höchsten Anteil reiner Elektroautos an den zugelassenen PKW aufweisen. Bayern und Berlin teilen sich den zweiten Platz (jeweils 0,17 Prozent), dicht gefolgt von Baden-Württemberg mit 0,16 Prozent. Schlusslicht im Ranking ist Sachsen-Anhalt mit 0,04 Prozent.
    mehr lesen
  • 14. August 2018

    Stadtwerke Springe und Landeskartellbehörde einigen sich

    Die Landeskartellbehörde Niedersachsen hat ein Kartellverwaltungsverfahren wegen der Grundversorgungspreise Strom der Stadtwerke Springe eingestellt.
    Nach konstruktiven Gesprächen und Erläuterungen zur Preiskalkulation konnten die Stadtwerke Springe Bedenken der Landeskartellbehörde Niedersachsen ausräumen. Die grundversorgten Stromkunden erhalten im Zeitraum vom Oktober bis Dezember 2018 1,7 Cent/kWh (netto) Rabatt. Im Jahr 2019 wird ebenfalls ein Rabatt gewährt, dessen Höhe von der tatsächlichen Kostenentwicklung abhängt. Die Stadtwerke Springe sind zufrieden, gemeinsam mit der Landeskartellbehörde Niedersachsen zu einem schnellen Abschluss des Verfahrens gefunden zu haben. 8,5 Prozent der Kunden befinden sich in Springe in der Grundversorgung.
    mehr lesen
  • 14. August 2018

    Baden-Württembergs Speicherprogramm kommt gut an

    Am 1.
    März dieses Jahres hat das baden-württembergische Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft das Förderprogramm „Netzdienliche Photovoltaik-Batteriespeicher“ aufgelegt. Seit dem Start des Programms sind über 1.300 Anträge mit einem Volumen von insgesamt knapp 3,5 Millionen Euro eingegangen. Aufgrund der starken Nachfrage hat das Umweltministerium die für 2018 vorgesehenen Fördermittel von einer auf 4,35 Millionen Euro erhöht. Im kommenden Jahr steht nochmals eine Million Euro zur Verfügung. Im Rahmen der Förderungen werden Gesamtinvestitionen in Höhe von 28,2 Millionen Euro ausgelöst. Die bewilligten und zum Teil bereits umgesetzten Vorhaben weisen insgesamt einen Zubau von 8,2 Megawattstunden Speicherkapazität und 11,6 Megawatt installierter Leistung auf. Im Programm „Netzdienliche Photovoltaik-Batteriespeicher“ fördert das Land Speicher mit einem Fixbetrag pro Kilowattstunde (kWh) nutzbarer Kapazität, maximal jedoch mit 30 Prozent der Nettoinvestitionskosten. Für Speicher (in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage) mit einer Nennleistung bis zu 30 Kilowattpeak gibt es einen Zuschuss von 300 Euro pro kWh, für größere Speicher 400 Euro pro kWh. Für ein prognosebasiertes Batteriemanagementsystem wird zusätzlich ein einmaliger Bonus in Höhe von 250 Euro gewährt. Förderfähig sind Vorhaben nur, wenn der Batteriespeicher stationär und netzdienlich ist. Dazu muss mindestens 40 Prozent des erzeugten Stroms selbst verbraucht werden, darf also nicht ins Netz eingespeist werden. Das Programm läuft bis Ende 2019. Abgewickelt wird es über die Förderbank des Landes (L-Bank).
    mehr lesen
  • 10. August 2018

    N-Ergie beteiligt sich an E-Mobilitätsdienstleister emonvia

    Lösungen für Unternehmen, die auf das Zukunftsthema Elektromobilität setzen, bietet die emonvia GmbH in München an.
    An der emonvia GmbH sind ABL und N-ERGIE mit je 45 Prozent unde mantro mit 10 Prozent beteiligt. Das neue Unternehmen entwickelt individuelle, skalierbare und modulare Lösungen für den Aufbau und die intelligente Steuerung von Ladepunkten. Dabei erstreckt sich das Angebot vom Monitoring über die Abrechnung und Integration des Systems in das vorhandene Fuhrparkmanagement bis zum Last- und Lademanagement für die effiziente und netzanschlussgerechte Steuerung der Ladevorgänge. Die Angebote richten sich insbesondere an Unternehmen, Organisationen und Behörden, bei denen eine größere Anzahl von Ladepunkten geplant und betrieben wird. Dazu zählen etwa Dienstleister mit hohem ortsnahen Mobilitätsbedarf, Parkhaus-/ Parkplatzbetreiber sowie Hotels und Gaststätten. emonvia wird zudem Stadtwerken und Energieversorgern im Rahmen von Dienstleistungen die Möglichkeit bieten, ihre Kunden bestmöglich mit Lösungen rund um die Ladeinfrastruktur vor Ort zu versorgen. In das Joint Venture bringen die drei beteiligten Unternehmen ihre jeweiligen Kernkompetenzen ein: ABL mit Sitz in Lauf an der Pegnitz entwickelt und produziert seit 2011 Wallboxen und Ladesäulen für Elektrofahrzeuge: von Plug & Charge über Lastmanagement und Lastenregelung bis zur Stromabrechnung und App-Steuerung. ABL bietet zukunftssichere Ladestationen für alle Anwendungen. Der in Nürnberg ansässige regionale Energieversorger N ERGIE sammelt bereits seit mehr als 20 Jahren Erfahrungen mit der Elektromobilität. „Mit mehr als 100 Elektrofahrzeugen betreiben wir eine der größten Flotten bundesweit. Diese steuern wir bereits mit der modular erweiterbaren Plattform, die wir in Zusammenarbeit mit mantro entwickelt haben. Diese möchten wir nun auch unseren Kunden bieten“, sagt Rainer Kleedörfer, Prokurist bei der N ERGIE und Geschäftsführer der N ERGIE Regenerativ GmbH. Der Company Builder mantro GmbH, München, konzipiert und realisiert innovative Geschäftsideen im Hightech-Bereich und bringt sein umfassendes IT-Know-how in die Entwicklung der emonvia-eigenen Plattform ein.
    mehr lesen
Nachricht 169 bis 175 von 303                    
     25               
     
ermittle Auflösung...