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  • 14. Oktober 2018

    BEE prognostiziert für 2019 sinkende EEG-Umlage

    Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) erwartet für das Jahr 2019 eine sinkende EEG-Umlage.
    Der BEE prognostiziert für 2019 eine EEG-Umlage in Höhe von 6,51 Cent pro Kilowattstunde. Die Bandbreite entspricht dabei 6,4 bis 6,6 Cent pro Kilowattstunde. Die Entwicklung geht hauptsächlich auf die gestiegenen Zertifikatspreise für CO2 im Europäischen Emissionshandel zurück. Zudem wirken höhere Beschaffungskosten und der hohe EEG-Kontostand umlagesenkend. „Der Emissionshandel entfaltet in diesem Jahr eine Lenkungswirkung, verbessert die wirtschaftliche Vermarktung der Erneuerbaren Energien und honoriert so die saubere Energieerzeugung. Die Börsenstrompreise erholen sich, die EEG-Umlage sinkt“, kommentiert Dr. Peter Röttgen, BEE-Geschäftsführer, die BEE-Prognose.
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  • 10. Oktober 2018

    Extremwetter sorgt für verminderte Versorgungssicherheit

    2017 lag die durchschnittliche Unterbrechungsdauer je angeschlossenem Strom-Letztverbraucher in der Nieder- und Mittelspannung bei 15,14 Minuten.
    Im Jahr 2016 lag sie bei 12,80 Minuten. Das teilt die Bundesnetzagentur mit. "Auch wenn der Wert angestiegen ist, liegt die Stromversorgungsqualität in Deutschland weiter auf sehr hohem Niveau", erläutert Peter Franke, Vizepräsident der Bundesnetzagentur. "Ursache für den Anstieg der Versorgungsunterbrechung in Mittel- und Niederspannungsebene sind vor allem die Zunahme extremer Wettereignisse. Die Energiewende und der steigende Anteil dezentraler Erzeugungsleistung haben weiterhin keine negativen Auswirkungen auf die Versorgungsqualität", so Franke weiter. Die Anzahl an Versorgungsunterbrechungen ist weiterhin rückläufig. Wurden für 2015 noch 177.751 Unterbrechungen gemeldet, minderte sich dieser Wert in 2016 auf 172.504 und für das Berichtsjahr 2017 wiederum um fast 6.000. Trotz fallender Tendenz der gemeldeten Versorgungsunterbrechungen nahm der sogenannte SAIDI (System Average Interruption Duration Index) zu und beträgt für das Jahr 2017 15,14 Minuten. Im Vorjahr betrug der Wert 12,80 Minuten.   Ausfallzeiten im Verteilnetz, deren Ursache in Wetterereignissen liegen, haben sich gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Hierunter fallen beispielsweise Stürme, Hochwasser oder Schnee. Die Übertragungsnetze blieben bis auf wenige Ausnahmen von den Wetterereignissen verschont.
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  • 10. Oktober 2018

    Armbrüster wird dritter Geschäftsführer in Marburg

    Holger Armbrüster, bisheriger Bereichsleiter Kundenservice, Vertrieb und Handel der Stadtwerke Marburg, ist am 1.
    Oktober 2018 die Stelle als dritter Geschäftsführer des kommunalen Unternehmens angetreten. Armbrüster war nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre in unterschiedlichen Fach- und Führungspositionen in der Energiebranche tätig. Seit 2008 ist der 42-Jährige Bereichsleiter der Stadtwerke Marburg und dort verantwortlich für Vertrieb, Beschaffung, Kundenservice und Marketing. Im Jahr 2014 wurde er zudem Geschäftsführer der Stadtwerke-Tochter Marburger Entsorgungs-GmbH (MEG) und seit diesem Jahr Geschäftsführer der neu gegründeten Stadtwerke-Tochter Marburger Kommunalentsorgungs-GmbH (MKG). Holger Armbrüster war weiterhin maßgebend am Aufbau der bundesweiten Vertriebsgesellschaft fünfwerke GmbH & Co KG zur Gas- und Strombelieferung von Haushalts- und Gewerbekunden beteiligt und konnte sich dort umfangreiches Wissen über den Online-Vertrieb von Strom und Gas aneignen. Seit November 2017 ist er als Geschäftsführer für das Unternehmen verantwortlich.
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  • 10. Oktober 2018

    Enovos übernimmt O&M-Geschäft der Wirsol

    Enovos Deutschland und die Wircon GmbH werden künftig im Bereich der Betriebsführung und Wartung von Erneuerbare Energien-Anlagen noch enger zusammenarbeiten.
    Dazu hat die Enovos aktuell 100 Prozent der Anteile an der Wirsol O&M GmbH erworben. Beide Unternehmen verfügen über ein umfassendes Know-how in der technischen Betriebsführung von Erneuerbare Energien-Anlagen, überwiegend im Photovoltaik-Bereich. Darüber hinaus hat Enovos Betriebsführungs- und Wartungsverträge von der Wircon GmbH in erheblichem Umfang übernommen. Als Resultat hat Enovos das Volumen der von ihr betreuten Anlagen auf deutlich über 1.000 MWp gesteigert und ist damit Deutschlands derzeit größter herstellerunabhängiger O&MDienstleister im PV-Bereich. Die Enovos bietet alle Dienstleistungen der technischen Betriebsführung wie 24/7-Überwachung mit eigener Leitwarte, Inspektion und Wartung, Störungsbeseitigung, Versicherungs-Management sowie Garantie- und GewährleistungsManagement an. Darüber hinaus werden auch weitere Services wie Grünpflege, Sicherheitsdienstleistungen und Repowering erbracht – alles bei Bedarf kombiniert mit Verfügbarkeits- oder Performance-Ratio-Garantien.
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  • 7. Oktober 2018

    Umfrage: Jeder dritte Stromkunde erwägt Wechsel zu Ökostrom wegen Auseinandersetzung um Hambacher Forst

    35 Prozent der Stromkunden erwägen, angesichts der für den Braunkohleabbau geplanten Rodung des Hambacher Waldes zu einem reinen Ökostromanbieter zu wechseln.
    Dies zeigt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar Emnid im Auftrag von Greenpeace Energy. "Die Zahlen belegen: Viele Verbraucher haben die Nase voll vom aggressiven Verhalten des RWE-Konzerns im Hambacher Wald und kehren der konventionellen Energiewirtschaft den Rücken", sagt Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy. Kantar Emnid hat Anfang Oktober mehr als 1.000 Verbraucher zu ihrer Wechselmotivation befragt. Demnach wollen 16 Prozent der Befragten, die bisher bei konventionellen Stromanbietern unter Vertrag waren, angesichts der Vorgänge im Hambacher Wald "auf jeden Fall" auf einen rein erneuerbaren Versorger umsteigen, weitere 19 Prozent können sich vorstellen, diesen Wechsel "vielleicht" zu vollziehen. Dass sie schon jetzt Ökostrom beziehen, gaben neun Prozent der Befragten an. 16 Prozent erklärten, dass sie in ihrem Haushalt nicht über den Stromvertrag entscheiden. Für 40 Prozent kommt ein Wechsel zu Ökostrom derzeit nicht in Betracht. Wenn alle Verbraucher tatsächlich den Anbieter wechseln, die sich jetzt mit dem Gedanken tragen, würde das Ökostromsegment um rund 14 Millionen Privathaushalte wachsen. Das wäre in etwa eine Verdoppelung des heutigen Marktanteils. "Die Kohlekonzerne sollten dieses Signal und die damit verbundene Verbrauchermacht nicht unterschätzen. Wir erleben, dass immer mehr Menschen nicht nur über Stromwechsel nachdenken, sondern ihn auch vollziehen", so Tangermann. Die wachsende Einstellung der Verbraucher gegen die Braunkohleförderung zeigte sich nicht nur bei der jüngsten Großdemonstration mit 50.000 Menschen am Hambacher Wald, bei der auch Greenpeace Energy mit dabei war. Die Energiegenossenschaft registriert seit Beginn der Räumung des Hambacher Waldes Mitte September eine der stärksten Wechselwellen seit vielen Jahren. In den knapp drei Wochen bis Anfang Oktober waren bereits deutlich über 2.000 Haushalte zu der Energiegenossenschaft gewechselt, drei- bis viermal so viele wie in vergleichbaren Zeiträumen. Die meisten dieser Neukunden waren zuvor bei konventionellen Stromversorgern, die auch Kohlestrom anbieten, unter Vertrag. Mehr als ein Drittel kommen von Anbietern, die mit dem RWE-Konzern verbunden sind – wie Innogy, Eprimo oder Rheinenergie. Ebenfalls ein Drittel der aktuellen Neukunden bei Greenpeace Energy wechselt zudem bewusst in den Tarif Solarstrom plus, mit dem sie den Ausbau von Solaranlagen speziell in Braunkohlegebieten fördern.
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  • 7. Oktober 2018

    Energieverbrauch privater Haushalte für Wohnen 2017 erneut gestiegen

    Die privaten Haushalte in Deutschland haben 2017 für Wohnen (ohne Kraftstoffe) rund 1,5 % mehr Energie verbraucht als 2016.
    Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) nutzten sie temperaturbereinigt 679 Milliarden Kilowattstunden (kWh) für Raumwärme, Warmwasser, Beleuchtung oder Elektrogeräte. Mit diesem Zuwachs verfestigte sich der ansteigende Trend: Während der Energieverbrauch privater Haushalte zwischen 2000 und 2014 deutlich zurückgegangen war, hat er seither wieder stetig zugenommen. Besonders stark erhöhte sich 2017 der Gasverbrauch (+5,7 % auf 281 Milliarden kWh). Die Nutzung von Mineralöl ist hingegen um 3,6 % gesunken. Erstmals gab es auch bei den erneuerbaren Energien einen leichten Rückgang um 1,3 %. Das ist vor allem auf die Entwicklung bei der Biomasse (hauptsächlich Holz und Pellets) zurückzuführen, die hierbei den größten Anteil ausmacht: Ihr Verbrauch ging um 3,5 % zurück. Die Nutzung von Geothermie/Umweltwärme und Solarthermie stieg hingegen weiterhin deutlich an (+7,1 %). Über einen längeren Zeitraum betrachtet werden vor allem erneuerbare Energien deutlich häufiger verbraucht: Seit 2010 nahm die Nutzung um 16,7 % zu. Sie macht mittlerweile 13 % des gesamten Haushalts-Energieverbrauchs aus. Auch der Fernwärme- (+14,3 %) und Gasverbrauch (+10,6 %) waren höher als 2010, während der Mineralöl- (-13,3 %) und Stromverbrauch (-7,6 %) zurückgegangen sind. Mit mehr als 70 % wird der größte Teil der Haushaltsenergie für Raumwärme genutzt. Seit 2010 ist der Heizenergieverbrauch um 2,1 % angestiegen. Der Energieverbrauch pro Quadratmeter Wohnfläche (Energieintensität) ist in diesem Zeitraum zwar gesunken. Dass der absolute Verbrauch dennoch anstieg, liegt in erster Linie daran, dass die Bevölkerung im Zeitraum von 2010 bis 2017 um 3 % gewachsen ist. Mit der Bevölkerungszahl steigt auch der Energieverbrauch. Zudem ist gleichzeitig der Anteil von Ein- und Zwei-Personen-Haushalten gestiegen, die im Vergleich zu Mehrpersonen-Haushalten einen höheren Energiebedarf pro Kopf haben. Diese Faktoren haben dazu geführt, dass der Heizenergie-Verbrauch trotz Effizienzsteigerungen zugenommen hat. Seit 2014 steigt allerdings auch die Energieintensität wieder an: Die Haushalte verbrauchen wieder mehr Heizenergie pro Quadratmeter Wohnfläche. Die vollständige Mitteilung mit Tabelle sowie weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.
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  • 7. Oktober 2018

    Studie: Globale Win-win-Situation durch neue Energieträger

    Ein wachsender Weltmarkt für erneuerbare Kraft- und Brennstoffe, die Mineralöl und Erdgas zunehmend ergänzen, wird sich für die deutsche Wirtschaft und potenzielle Partnerländer sehr positiv auswirken.
    Nach Effizienzsteigerungen und dem Ausbau der inländischen Ökostrom-Erzeugung sind Importe erneuerbarer Energie aus Ländern mit günstigeren Produktionsbedingungen ein Standbein für eine zukünftige bezahlbare Energieversorgung in Deutschland. Die heimische Wirtschaft übernähme in einem globalen Markt für alternative Kraft- und Brennstoffe dann die Rolle eines Technologie-, Maschinen- und Anlagenexporteurs. Dadurch würden sich hierzulande zusätzliche Wertschöpfungseffekte von jährlich im Schnitt bis zu 36,4 Milliarden Euro sowie bis zu 470.000 neue Arbeitsplätze bis 2050 ergeben. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Synthetische Energieträger – Perspektiven für die deutsche Wirtschaft und den internationalen Handel" von Frontier Economics und dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln. Will Deutschland seine klimapolitischen Ziele für 2050 erreichen, müssen Benzin, Diesel, Heizöl und Erdgas zunehmend treibhausgasneutral werden. Möglich wäre das durch die Herstellung und den Import erneuerbarer Kraft- und Brennstoffe. "Eine autarke Energieversorgung Deutschlands ist auch nach der Energiewende unrealistisch - das ergibt sich schon allein aus der faktisch begrenzten Standortverfügbarkeit für Anlagen zur erneuerbaren Stromerzeugung", erklärt Dr. Jens Perner, Associate Director bei Frontier Economics und einer der Autoren der Studie. Zur Herstellung zunehmend treibhausgasneutraler Brenn- und Kraftstoffe können verschiedene Pfade genutzt werden. Derzeit sind biomassebasierte Produkte auf dem Markt erhältlich, die bereits heute Treibhausgasminderungen aufweisen. Durch den Einsatz von erneuerbarem Wasserstoff können Raffinerieprodukte mit weniger Treibhausgasemissionen produziert, aber auch biomassebasierte Produkte hydriert werden. Der Bedarf an erneuerbaren Kraft- und Brennstoffen wird weltweit allerdings derart groß sein, dass zukünftig auch synthetische Brenn- und Kraftstoffe aus regenerativ erzeugtem Wasserstoff und CO2 als Kohlenstoffquelle, auch Power-to-X (PtX) genannt, benötigt werden. Allein die weltweite Nachfrage nach PtX kann gemäß des in der Studie untersuchten Referenz-Szenarios bis zum Jahr 2050 Größenordnungen von 20.000 Terrawattstunden oder mehr erreichen - das entspräche in etwa der Hälfte der heutigen weltweiten Nachfrage nach Rohöl. Diese Menge würde einen großen Bedarf an industriellen Anlagen auslösen. Dazu gehören etwa Elektrolyseure zur Wasserstofferzeugung und Anlagen zur Herstellung flüssiger Kraft- und Brennstoffe. "Die PtX-Produktion würde überwiegend in Ländern stattfinden, die im Hinblick auf Wind- und Solarstromproduktion bessere Bedingungen als Deutschland bieten. Dennoch wirkt sie sich auch auf die heimische Wirtschaft positiv aus, da diese bei wichtigen Schlüsseltechnologien bereits heute führend ist", so Perner. Für Deutschland ergeben sich so laut Studie zusätzliche Wertschöpfungseffekte in Höhe von jährlich insgesamt rund 36,4 Milliarden Euro bis 2050. Im selben Zeitraum würden hierzulande insgesamt bis zu 470.000 neue Arbeitsplätze insbesondere im Maschinen- und Anlagenbau geschaffen. Ein wichtiger Beschäftigungseffekt, gerade im Hinblick darauf, dass im Zuge der Energiewende in Deutschland anderswo Arbeitsplätze wegfallen könnten. Auftraggeber der Studie "Synthetische Energieträger – Perspektiven für die deutsche Wirtschaft und den internationalen Handel" sind: Das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO), MEW Mittelständische Energiewirtschaft Deutschland sowie UNITI Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen. Die vollständige Studie sowie eine Kurzfassung sind auf den Websites der Verbände erhältlich: www.zukunftsheizen.de, www.mew-verband.de, www.uniti.de.
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