Kontakt FAQ

News


  • 17. April 2019

    Vattenfall nutzt Handelsplattform Tender365

    Seit April 2019 nutzt Vattenfall Energy Trading die Plattform Tender365, um Strom- und Gasgeschäfte für Kunden abzuschließen.
    Vattenfall möchte mit den Kunden direkt über Tender365 in Kontakt treten und neue Kunden über die Vertriebsmöglichkeiten der Plattform erreichen. Vattenfall wird auf der Plattform Kauf- und Verkaufsgebote für Strom, Gas und Herkunftsnachweise einstellen und so die Liquidität der Plattform unterstützen. Lars Mähl, Head of External Portfolio Management: “Digitalisierung, ein branchengetriebener partizipativer Ansatz und ein einfacher Marktzugang haben uns überzeugt. Wir glauben an das Modell von Tender365 und wollen unsere Erfahrung im Strommarkt einbringen, um insbesondere die Liquidität für Stromprodukte auf Tender365 zu steigern.“
    mehr lesen
  • 16. April 2019

    juwi repowert 13 Jahre alten 1,4 MW-Solarpark

    Im rheinland-pfälzischen Hettenleidelheim hat die juwi Operations + Maintenance GmbH als Betriebsführer eines 1,4 Megawatt-Freiflächen-Solarparks in diesem Frühjahr vier kleinere Zentralwechselrichter durch zwei leistungsstärkere Modelle ersetzt.
    Der Solarpark ist seit dem Jahr 2006 in Betrieb und gehört zu den ersten größeren Solarparks in Deutschland. Geplant und errichtet wurde der Park in der Vorderpfalz auf einer Industriebrache von der juwi-Gruppe. Betreiber ist eine Tochtergesellschaft der Sparkassen Rhein-Haardt. Seit der Inbetriebnahme betreut die juwi O+M den Solarpark Hettenleidelheim als technischer Betriebsführer. Nachdem in den Jahren 2017 und 2018 die Anzahl der Wechselrichterstörungen zugenommen hatte, stand der Betreiber nach einem Ausfall eines Wechselrichters vor der Frage "Reparatur oder Repowering". „Nach Prüfung des Sachverhaltes und Ermittlung der Kosten fiel die Entscheidung sehr schnell für das Repowering“, sagt Sparkassen-Vorstand Thomas Distler. Motivation für den Austausch: Viele ältere Wechselrichter zeigen nach etwa zehn Jahren vermehrte Auffälligkeiten im Betrieb. Im gleichen Zeitraum ist der Wirkungsgrad von Wechselrichtern im Schnitt um mehr als fünf Prozentpunkte gestiegen. Da ein Wechselrichtertausch an der Vergütungshöhe für den Solarstrom nichts ändert, rechnet sich ein Tausch von älteren Wechselrichtern in vielen Fällen. „Weniger Ausfallzeiten und Reparaturkosten sowie der höhere Wirkungsgrad wirken sich natürlich positiv auf den Ertrag der Anlagen aus. Wir gehen beim Park in Hettenleidelheim von einem jährlichen Mehrertrag von gut zwei Prozent aus“, sagt juwi-Projektleiter Udo Schappert, der den Austausch betreute.
    mehr lesen
  • 16. April 2019

    NEP 2030 sieht 9 Mrd Euro mehr für Systemstabilität vor

    Die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW haben den zweiten Entwurf des Netzentwicklungsplans (NEP) 2030, Version 2019 der Bundesnetz-agentur (BNetzA) übergeben und auf www.netzentwicklungsplan.de veröffentlicht.
    In den zweiten Entwurf sind Anregungen aus der öffentlichen Konsultation zum ersten Entwurf des NEP eingeflossen. Insgesamt gingen 906 Stellungnahmen zum Onshore- und Offshore-Teil des NEP ein. Viele Konsultationsbeiträge enthielten grundsätzliche Anmerkungen zu in den Szenarien getroffenen Eingangsgrößen. Besonderer Fokus lag hierbei auf der Berücksichtigung des Paris-Abkommens zum Klimaschutz und den Empfehlungen der Kommission für Wachstum, Struktur und Beschäftigung (WSB-Kommission). Weitere Themenschwerpunkte betrafen die Ergebnisse der Marktsimulation und die Erfordernisse der Netzentwicklung. Hinzu kamen Stellungnahmen, die sich aus regionaler Betroffenheit rund um die Netzverstärkungs- und -ausbauprojekte ergaben. Vor allem die Netzbaumaßnahmen zwischen Altenfeld und Grafenrheinfeld (P44 / P44mod), zwischen Raitersaich und Altheim (P53) und zwischen Pirach, Pleinting und St. Peter (P112) in Bayern sowie der Verlauf der drei großen HGÜ-Verbindungen von Nordrhein-Westfalen nach Baden-Württemberg (DC2), von Schleswig-Holstein nach Bayern und Baden-Württemberg (DC3/DC4) und von Sachsen-Anhalt nach Bayern (DC5 mit der Erweiterung DC20) waren Gegenstand zahlreicher Stellungnahmen – allerdings in deutlich geringerem Umfang als in der Vergangenheit. Für den zweiten Entwurf des NEP 2030 (2019) haben die ÜNB eine Sensitivität „B 2035 – Kohleausstieg“ berechnet. Damit stellen sie sicher, dass die für 2030 sowie für das Szenario B 2035 identifizierten Netzentwicklungsmaßnahmen auch im Fall eines kompletten Kohleausstiegs gemäß der Prüfempfehlung der WSB-Kommission erforderlich sind. Das Ergebnis der Netzanalysen zur Sensitivität "B 2035 – Kohleausstieg" zeigt, dass der für das Szenario B 2035 identifizierte überregionale Netzausbaubedarf sich auch in dieser Sensitivität weiterhin als notwendig erweist und insofern als robust anzusehen ist. Die Ergebnisse der im zweiten Entwurf des NEP ergänzten Netzberechnungen für die Szenarien A 2030 und C 2030 stimmen weitgehend mit denen des Szenarios B 2030 überein. Über die Maßnahmen des Energieleitungsausbaugesetzes (EnLAG) und des Bundesbedarfsplans (BBP) hinaus sind im Szenario A 2030 rund 2.750 km an Netzverstärkungen auf Bestandstrassen (Umbeseilung oder Stromkreisauflagen, Neubau einer leistungsfähigeren Leitung in bestehenden Trassen) für ein bedarfsgerechtes Netz erforderlich. Im Szenario B 2030 sind dies mit rund 2.800 km geringfügig mehr. In beiden Szenarien sind darüber hinaus 1.600 km an Neubau-Maßnahmen erforderlich. Im Szenario C 2030 sind rund 3.250 km an Netzverstärkungen und rund 1.700 km an Netzausbaumaßnahmen über den BBP hinaus erforderlich. Die Übertragungskapazität der Gleichstromverbindungen beträgt in allen Szenarien für das Jahr 2030 insgesamt 12 GW. Alle im BBP 2015 enthaltenen Maßnahmen sowie die zwischenzeitlich darüber hinaus von der BNetzA bestätigten Maßnahmen erweisen sich im NEP 2030 (2019) als robust gegenüber den veränderten Rahmenbedingungen. Gemäß den Anforderungen der BNetzA haben die ÜNB im zweiten Entwurf des NEP insgesamt acht Interkonnektoren einer Kosten-Nutzen-Analyse unterzogen. Basierend auf dem Szenario B 2035 haben die ÜNB im zweiten Entwurf des NEP 2030 (2019) eine Bewertung der Systemstabilität des Netzes einschließlich der vorgeschlagenen Netzmaßnahmen vorgenommen. Die Analysen zeigen einen erheblichen Bedarf an Blindleistungskompensationsanlagen zur Deckung der stationären und regelbaren Bedarfe mit einer installierten Leistung von mindestens 38,1 – 74,3 Gvar (Gigavoltampere reaktiv). Aufgrund der zugrunde liegenden Parameter könnte insbesondere vor dem Hintergrund des weit in der Zukunft liegenden Analysehorizonts der tatsächlich notwendige Bedarf an Anlagen zur Blindleistungskompensation noch höher ausfallen. Gegenüber dem ersten Entwurf des NEP 2030 (2019), der für das Szenario B 2030 Investitionskosten in Höhe von 52 Mrd. für die Zubaunetz-Maßnahmen ausgewiesen hat, erhöhen sich die Kosten für die Onshore-Maßnahmen des Szenarios B 2030 im zweiten Entwurf auf 61 Mrd. Euro. Einen wesentlichen Anteil an dieser Steigerung hat die Berücksichtigung der Kosten für den umfangreichen Bedarf an Blindleistungskompensationsanlagen aus den Analysen zur Bewertung der Systemstabilität. Hinzu kommen die Berücksichtigung zusätzlicher horizontaler Punktmaßnahmen (insbesondere Schaltanlagen und Schaltfelder) im zweiten Entwurf sowie die Korrektur eines fehlerhaften Wertes bei einem HGÜ-Projekt im ersten Entwurf.
    mehr lesen
  • 15. April 2019

    enviaM bietet Digitalsteuerung für Wärmespeicher an

    enviaM bietet Privatkunden eine digitale Steuerung ihrer Wärmespeicherheizung an.
    Damit können sie ihre Wärmeversorgung in den eigenen vier Wänden deutlich effizienter, flexibler und komfortabler gestalten. Möglich macht dies ein digitales Heizungssteuerungsgerät, das mit einem Messsystem und Energiemanagementsystem verbunden ist. Das Unternehmen plant, ab Herbst 2019 ein Einstiegsprodukt auf den Markt zu bringen, das weiter ausgebaut werden sol Dank der digitalen Steuerung der Wärmespeicherheizung sparen Kunden bis zu 15 Prozent Strom, verspricht enviaM. Möglich macht dies eine exakt auf die Wetterprognose abgestimmte Ladung der Wärmespeicherheizung. Auch die gewünschte Wohlfühltemperatur ist per App zu Hause oder unterwegs einfach und bequem einstellbar. Momentan testet enviaM die digitale Steuerung der Wärmespeicherheizung bei 17 Privatkunden in Ostdeutschland.
    mehr lesen
  • 12. April 2019

    Umfrage: Netzintegration von dezentralen Anlagen gut gelungen

    Das Verteilnetz ist das Rückgrat der Energiewende.
    Über 1,5 Millionen dezentrale Anlagen speisen ihre Leistung in die Netze der rund 900 Verteilnetzbetreiber ein. Deren Management-Aufwand ist dadurch erheblich gewachsen. Wie bewältigen deutsche Netzbetreiber die Herausforderungen und was können andere Länder daraus lernen? Das haben IASS-Forscher mit einer Umfrage herausgefunden, deren Ergebnisse in der Zeitschrift „Renewable Energy“ erschienen sind. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die Verteilnetzbetreiber die Integration erneuerbarer Energien technisch bewältigt und die Investitionen für den notwendigen Netzausbau finanziert haben. Die Forscher führten dafür Interviews mit Geschäftsführern und Netzplanern von zehn der größten Verteilnetzbetreiber aus allen Teilen Deutschlands. Die ausgewählten Netzbetreiber decken, gemessen an der Leitungslänge, 38 Prozent der Verteilnetze in Deutschland ab. Die Umfrage zeigte, dass die Verteilnetzbetreiber nach der Einführung der Anreizregulierung zunächst das bestehende Netz optimiert und dann vor allem den konventionellen Netzausbau vorangetrieben haben. In intelligente Technik wie regelbare Ortsnetztransformatoren investierten sie nur zurückhaltend. Die regelbaren Transformatoren gelten am Übergang von den Mittelspannungsnetzen zu den lokalen Verteilnetzen als wirtschaftliche Alternative, denn anders als herkömmliche Transformatoren können sie das Übersetzungsverhältnis im laufenden Betrieb ändern und so eine verstärkte Einspeisung von Wind- und Solarstrom ermöglichen. Die Befragten äußerten den Wunsch nach einer stärkeren Förderung des Einsatzes intelligenter Technik, betonten aber auch, dass diese den Netzausbau nur ergänzen, nicht aber ersetzen könne. Einige vertraten die Ansicht, dass der intelligente Ansatz politisch überschätzt werde. Insgesamt sahen die Befragten beim Ausbau und der Modernisierung der Netze weniger technische Schwierigkeiten als Problem an, sondern die Finanzierung der Netzintegration. Hier gebe es einen Verteilungskonflikt zwischen Netzbetreibern und Netznutzern. Zum Beispiel haben die Netzbetreiber bei der Festlegung der Eigenkapitalzinssätze Interesse an einer möglichst hohen Verzinsung. Die Beträge werden allerdings auf die Verbraucher umgelegt, die sich niedrige Stromkosten wünschen. Diesen Konflikt unter Berücksichtigung der lokalen Bedingungen zu lösen, ist eine der größten Herausforderungen für die Regulierungsbehörden. Trotz einiger Kritikpunkte ziehen die Autoren aus den Interviews den Schluss, dass die Integration dezentraler Energieerzeugungsanlagen in Deutschland gut gelungen sei. Die Anreizregulierung könne anderen Ländern als Vorbild dienen, allerdings müssten die Finanzierungslösungen an die jeweiligen Rahmenbedingungen angepasst werden.
    mehr lesen
  • 11. April 2019

    Kartellamt fordert mehr Rechte bei der Regulierung von Vergleichportalen

    Das Bundeskartellamt hat den Abschlussbericht seiner Sektoruntersuchung zu Vergleichsportalen im Internet vorgelegt.
    Dabei wurden verbraucherunfreundliche Tricks mancher Portale aufgezeigt. Verbraucher sollten darauf achten, wie ein Ranking tatsächlich zu Stande kommt oder ob in den Vergleich auch möglichst viele Angebote eingeflossen sind, rät das Amt. Das Bundeskartellamt kann im Bereich Verbraucherschutz Untersuchungen durchführen – eine Befugnis, etwaige Rechtsverstöße auch per behördlicher Verfügung abzustellen, ist damit bislang hingegen nicht verbunden. Kartellamtschef Andreas Mundt verlangt punktuell erweiterte Kompetenzen, um das bereits geltende allgemeine Verbraucherrecht in konkreten Einzelfällen zügig und zielgerichtet durchsetzen. Die Sektoruntersuchung hat Problemfelder aufgezeigt. Vor allem im Bereich Energie blenden einige Portale beim Erstranking bestimmte Angebote aus, weil diese für den Verbraucher nachteilig sein könnten oder aber – ohne dass dies für den Verbraucher deutlich wird – weil das Portal hierfür keine Provision erhält. Beim Vergleich von Energie- und Telekommunikationstarifen stellen viele Portale einzelne Angebote vor dem eigentlichen Ranking dar („Position 0“) und erhalten hierfür teilweise Zahlungen von den Anbietern, ohne dass der Verbraucher darüber informiert wird, dass es sich hierbei um Werbung bzw. eine Anzeige handelt. In sämtlichen Branchen existieren Kooperationen zwischen verschiedenen Vergleichsportalen bei Datenbasis und Tarifrechner. Diese können zwar zur Verbreitung von Vergleichsmöglichkeiten beitragen, aber auch dazu führen, dass gleiche Suchergebnisse bei vermeintlich eigenständigen Portalen vom Verbraucher irrig als Bestätigung der Empfehlungen interpretiert werden.
    mehr lesen
  • 11. April 2019

    Wind und Sonne liefern im ersten Quartal Rekordergebnis

    Die Windkrafträder an Land und auf See sowie die Photovoltaikanlagen haben von Januar bis März 2019 zusammen 49,4 Milliarden Kilowattstunden (Mrd.
    kWh brutto) Strom erzeugt. Das ist ein Plus von fast 25 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2018 (39,6 Mrd. kWh) und ein absoluter Rekordwert für die Jahreszeit. Das zeigt eine Berechnung des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Der Zuwachs ist größtenteils durch ungewöhnliche Witterungsbedingungen zustande gekommen – es gab viel Sonne und starken Wind für die Jahreszeit. Absolut gesehen trug Wind onshore mit 36,2 Mrd. kWh den größten Anteil bei (Q1-3 2018: 28,9 Mrd. kWh). Den stärksten Zuwachs gab es hingegen bei Wind offshore: Mit 6,8 Mrd. kWh wurde ein Drittel mehr produziert als im Vorjahreszeitraum (Q1-3 2018 5,1 Mrd. kWh). Photovoltaikanlagen erzeugten über 6,4 Mrd. kWh Strom – ein Plus von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr (Q 1-3 2018 5,59 Mrd. kWh). Um die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen, genügt dies noch nicht: Dafür sind deutlich mehr Ökostrom und stärkere Anstrengungen für die CO2-Einsparung in den Bereichen Verkehr, Gebäude und Landwirtschaft erforderlich.
    mehr lesen
Nachricht 155 bis 161 von 283                    
   23                 
  
ermittle Auflösung...