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News


  • 1. August 2018

    Steag beauftragt Siemens mit GuD-Kraftwerk in Herne

    Die Projektgesellschaft STEAG GuD Herne GmbH hat mit der Münchener Siemens AG den schlüsselfertigen Bau und die langfristige Wartung des geplanten Gas- und Dampfkraftwerks (GuD) am Standort Herne vereinbart.
    Die Verträge zwischen der Projektgesellschaft und der Siemens Division Power & Gas wurden jetzt in Herne unterzeichnet. Die Investitionssumme liegt im mittleren dreistelligen Millionenbereich. Die Realisierung des Projekts steht unter anderem noch unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigungen. Als Generalunternehmer errichtet Siemens das geplante GuD-Kraftwerk mit einer elektrischen Leistung von über 600 Megawatt (MW); zusätzlich sollen 400 MW Dampf ausgekoppelt werden. Der Gesamtnutzungsgrad des Brennstoffs Erdgas steigt so auf über 85 Prozent. Herne ist der zentrale Einspeisepunkt für das Fernwärmenetz der STEAG Fernwärme GmbH. Der aktuelle Sachstand: Die STEAG GuD Herne GmbH hat kürzlich das sogenannte Vorbescheidverfahren bei der Bezirksregierung in Arnsberg eingeleitet. Deren endgültige Genehmigung wird Mitte 2019 erwartet. Dann soll auch der endgültige Baubeschluss für das GuD-Kraftwerk fallen. Parallel zum Genehmigungsverfahren werden bereits im Herbst vorbereitende Maßnahmen auf dem STEAG-Gelände in Herne für die Einrichtung des Baufeldes stattfinden – dazu gehören der Rückbau von kleineren Gebäudeteilen und Tiefbauarbeiten für die Entwässerung. Für beide Partner gilt es, eine wichtige Frist einzuhalten: Spätestens Ende Dezember 2022 soll das GuD-Kraftwerk im kommerziellen Dauerbetrieb sein. Nur dann profitiert es von den Fördermitteln, die das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) für solche hocheffizienten und emissionsarmen Anlagen vorsieht.
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  • 1. August 2018

    Vattenfall nutzt Pumpspeicherflächen für Photovoltaik

    Vattenfall baut die solare Stromerzeugung weiter aus und prüft derzeit, inwieweit hierfür auch Flächen an den deutschen Pumpspeicherwerken (PSW) des Unternehmens geeignet sind.
    Im Rahmen des Projekts „pv@hydro“ haben die Vattenfall-Experten derzeit ein Potenzial zur Planung von insgesamt rund fünf Megawatt neuer Photovoltaik-Leistung ermittelt. Dabei handelt es sich sowohl um Freiflächenanlagen an den Dämmen der Pumpspeicher, PV-Dachanlagen auf Betriebsgebäuden sowie Freiflächenanlagen auf bisher ungenutzten Betriebsflächen. Der Start des Projekts pv@hydro erfolgte jetzt am Pumpspeicher Geesthacht an der Elbe in Schleswig-Holstein unweit von Hamburg. Hier werden zunächst bereits bestehende Freiflächen- Photovoltaik-Module gegen neue, leistungsfähigere Module im Rahmen eines so genannten Repowerings ersetzt. Darüber hinaus plant das Unternehmen, am Damm des Oberbeckens in Geesthacht weitere Photovoltaik-Module mit einer Leistung von gut zwei Megawatt zu errichten. Weitere Photovoltaik-Anlagen können an den Pumpspeichern in Wendefurth (Sachsen-Anhalt), Hohenwarte (Thüringen) und Markersbach (Sachsen) entstehen.
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  • 31. Juli 2018

    Energieverbrauch sinkt im 1. Halbjahr um 1 Prozent

    Der Energieverbrauch in Deutschland erreichte zur Jahresmitte 2018 eine Höhe von 6.771 Petajoule (PJ) beziehungsweise 230,9 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio.
    t SKE) und lag damit gut 1 Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraums. Nach den ersten drei Monaten hatte der Zuwachs aufgrund der kühlen Witterung in den Monaten Februar und März noch bei mehr als 5 Prozent gelegen. Nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) verzeichneten sowohl das Erdgas als auch die Erneuerbaren ein Plus, beim Mineralöl sowie der Stein- und der Braunkohle kam es dagegen zu Rückgängen. Ohne den Einfluss der Witterung wäre der Energieverbrauch, über das gesamte Halbjahr gerechnet, um rund 1,5 Prozent angestiegen. Der Zuwachs beim Erdgas und den Erneuerbaren sowie die Rückgänge bei Öl und Kohle haben nach Abschätzung der AG Energiebilanzen eine Senkung der energiebedingten CO2-Emissionen um etwa 3 Prozent zur Folge. Der Erdgasverbrauch erhöhte sich um knapp 3 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres. Aufgrund der kühleren Temperaturen war es in den Monaten Februar und März zu einem starken Vebrauchsanstieg gekommen, im zweiten Quartal lag das Verbrauchsniveau dagegen deutlich unter dem des Vorjahres. Der Verbrauch an Steinkohle lag erneut deutlich im Minus und verringerte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um mehr als 14 Prozent, da erneut weniger Steinkohle in den Kraftwerken zur Strom- und Wärmeerzeugung eingesetzt wurde. Auch der Einsatz von Koks und Kohle in der Stahlindustrie war rückläufig. Der Verbrauch von Braunkohle lag in den ersten sechs Monaten ebenfalls im Minus und verringerte sich um rund 3 Prozent, da weniger Strom aus Braunkohle erzeugt wurde. Bei der Kernenergie kam es im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahr zu einer Zunahme der Stromproduktion um rund 9 Prozent. 2017 hatte eine Häufung von Revisionen zu einer deutlichen Einschränkung der Stromproduktion geführt. Die erneuerbaren Energien steigerten ihren Beitrag zum gesamten Energieverbrauch im ersten Halbjahr 2018 um mehr als 4 Prozent. Zu dieser Entwicklung trugen alle Formen der Erneuerbaren bei: Bei der Windkraft gab es ein Plus von 15 Prozent und bei der Biomasse von 1 Prozent. Die Solarenergie verzeichnete ein Plus von 8 Prozent und die Wasserkraft steigerte ihren Beitrag um 9 Prozent.
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  • 27. Juli 2018

    Bundesregierung verhindert Chinas Einstieg bei 50Hertz

    Elia System Operator SA/NV (Elia) macht von seinem Vorkaufsrecht Gebrauch und erwirbt den verbleibenden 20-Prozent-Anteil an der Eurogrid International SCRL – der Holding-Gesellschaft der 50Hertz Transmission GmbH – von IFM Global Infrastructure Fund (IFM).
    Dieser 20-Prozent-Anteil wird unverzüglich an die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) weiterverkauft, die ihn nur vorübergend halten will. Nach Abschluss der Transaktion im dritten Quartal 2018 wird der bisherige Anteilseigner IFM dann über keinerlei Anteile mehr an Eurogrid bzw. 50Hertz verfügen. Mehrheitsshareholder bei Eurogrid bzw. 50Hertz bleibt Elia mit 80 Prozent, die KfW wird 20 Prozent halten. Der chinesische Staatskonzern State Grid Corporation of China (SGCC), der als einiger bewerber für den zum Verkauf stehenden Anteil geboten hate, kommt nicht zum Zug. Boris Schucht, Vorsitzender der Geschäftsführung von 50Hertz: „Der Einstieg der KfW als Minderheitsgesellschafter bei der 50Hertz-Holdinggesellschaft Eurogrid zeigt, wie elementar wichtig das Übertragungsnetz als Teil der kritischen Infrastruktur unseres Landes ist. Dieses Engagement ist auch ein starkes Bekenntnis der Bundesregierung zur Energiewende in Deutschland, das wir sehr begrüßen.“ 50Hertz sorgt mit über 1.000 Mitarbeitern für den Betrieb und den Ausbau des Übertragungsnetzes. Darüber hinaus ist das Unternehmen für die Führung des elektrischen Gesamtsystems auf den Gebieten der Bundesländer Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verantwortlich.
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  • 26. Juli 2018

    Entega bietet genaue Abrechnung an Stromtankstellen an

    Als eines der ersten Unternehmen bundesweit bietet der Darmstädter Regionalversorger ENTEGA seinen Kunden eichrechtskonforme Stromtankstellen an, die eine Kilowattstunden-genaue Abrechnung ermöglichen.
    Lieferant der Stromtankstellen ist der niederländische Produzent ecotap, der bereits vor einem Jahr die Zulassung bei der „Physikalisch Technischen Bundesanstalt“ beantragt hatte. Der Prüfungsprozess ist nun erfolgreich abgeschlossen, so dass ENTEGA und ecotap die neuen Stromtankstellen als bundesweite Premiere anbieten können. Mit den neuen ENTEGA-Stromtankstellen von ecotap ist es nun möglich, kilowattstundengenau und auf monatliche Rechnung Strom zu laden. Die Ladesäulen enthalten eine Kommunikationsschnittstelle, die sicher und verschlüsselt die Verbrauchsdatenübermittelt, damit diese für die individuelle Rechnungsstellung genutzt werden können.
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  • 26. Juli 2018

    Windkraft-Zubau sinkt im 1. Halbjahr um 29 Prozent

    Nach dem Rekordausbaujahr 2017 für Windenergie an Land in Deutschland geht der Zubau im Jahr 2018 erwartungsgemäß zurück.
    Die von der Deutschen WindGuard erhobenen Zahlen ergeben einen Bruttozubau im ersten Halbjahr 2018 von 1.626 MW bzw. 497 Anlagen an Land, der Nettozubau betrug 1.505 MW. Dies entspricht einem Rückgang des Bruttozubaus um 29 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 2.281 MW. Die von WindEurope ermittelten europäischen Zahlen zeigen, dass Europa hinsichtlich der Installation von Windparks auf Kurs für ein solides Jahr ist. Der Zubau im ersten Halbjahr 2018 beträgt europaweit 3.200 MW, wobei dieser nur von wenigen Märkten getrieben wird, insbesondere Deutschland, Frankreich und Dänemark. Für das Gesamtjahr 2018 rechnet die Branche weiterhin mit einem Zubau von 3.300 bis 3.500 MW, während im Durchschnitt der Jahre 2014 bis 2017 rund 4.600 MW zugebaut wurden. Der Markteinbruch war im Ausschreibungssystem angelegt, passt nun aber nicht mehr zu dem im Koalitionsvertrag fixierten 65-Prozent-Ziel für erneuerbare Energien an der Stromerzeugung bis 2030. „Die Energiewende scheitert nicht an den Kosten, sondern wird durch fehlende Genehmigungen ausgebremst. Gegenwärtig erleben wir hier einen dramatischen Einbruch. Teilweise wurden Verfahren nicht mit Nachdruck geführt, weil zu lange offenblieb, ob die Genehmigung als Grundlage für die Teilnahme an Ausschreibungen bestehen bleibt. Gleichzeitig ziehen sich die Verfahren immer mehr in die Länge. Gut 10.000 MW Windleistung stecken aktuell mehr oder weniger im Verfahren fest. Um für neuen Schwung zu sorgen, braucht es ein grundsätzliches Bekenntnis zum 65-Prozent-Ziel über alle politischen Ebenen hinweg. Dazu wäre es u.a. erforderlich, das Ziel zwei Prozent der Landesfläche für die Windenergie an Land beplanbar zu machen, in die Grundsätze der Raumordnung in §2 (2) Ziffer 4 des Raumordnungsgesetzes aufzunehmen“, fordert Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie (BWE). Ende Mai 2018 waren laut Anlagenregister Projekte mit einem Volumen von 4.261 MW genehmigt. Davon hatten etwa 1.900 MW eine Genehmigung bis 31.12.2016 erhalten, haben allerdings nicht für das Ausschreibungssystem optiert und können deshalb im Übergang bis 31.12.2018 unter abschmelzender EEG-Vergütung umgesetzt werden. Die Bundesnetzagentur hat 1.288 MW für die Ausschreibung im August zugelassen, die ihre Genehmigung zum Stichtag 11. Juli 2018 registriert hatten.
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  • 25. Juli 2018

    50 MW-Geothermieanlage in Thalkirchen ist auf gutem Weg

    Nach drei Monaten wurde die erste Geothermie-Bohrung am Münchener Heizkraftwerk Süd erfolgreich abgeschlossen.
    Pumpversuche ergaben in einer Tiefe von 2.800 Metern über 100 Grad heißes Wasser mit einer Schüttung von gut 120 Litern pro Sekunde. Das sind bessere Kennwerte als erwartet. Ende Juli wird die Bohranlage auf den nächsten Bohransatzpunkt umgesetzt, Anfang August beginnen die Arbeiten für die zweite Bohrung. Bis Ende 2019 sollen die Arbeiten an allen sechs Bohrungen abgeschlossen sein. Am HKW Süd in Thalkirchen entsteht die stärkste Geothermieanlage Münchens – und die bislang größte Geothermieanlage Deutschlands. Mit einer Leistung von 50 Megawatt und mehr, soll sie ab dem Jahr 2020 Ökowärme für mindestens 80.000 Münchner liefern.
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