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  • 27. März 2019

    Naturstrom AG kauft alte Windparks auf

    Die Naturstrom AG richtet sich mit dem Kauf älterer Windparks auf den Umbruch ab 2021 ein, wenn jährlich tausende Windenergieanlagen aus dem EEG fallen.
    Den Anfang macht der Öko-Energieversorger mit dem Erwerb eines Windparks in Nordhessen. Die sieben Anlagen des Windparks Eselsberg bei Trendelburg wurden bisher von einer Bürgerenergiegesellschaft betriebenen. Ab Anfang 2021 erhalten sie keine Vergütung mehr. Fünf dieser Windräder betreibt Naturstrom dann weiter und beliefert daraus die eigenen Kunden. Zwei werden durch eine moderne Anlage ersetzt. Mit der Akquisition treibt der Öko-Energieversorger seine Strategie voran, ein umfangreiches Dienstleistungsangebot für Altanlagenbetreiber anzubieten. Es reicht von der Vermarktung des Stroms über die technische und kaufmännische Betriebsführung, Service und Wartung für Altanlagen bis hin zu Investitionen in betroffene Anlagen. „Das Ende der EEG-Vergütung für tausende Anlagen markiert einen Epochenwechsel für die Energiewende“, erläutert Dr. Thomas E. Banning, Vorstandsvorsitzender der Naturstrom AG. „Ab 2021 werden große Mengen Windstrom für die Belieferung von Stromkunden zur Verfügung stehen, die sich eine nachgewiesene Belieferung aus deutschen Ökokraftwerken jenseits der Großwasserkraft wünschen.“ Bisher erhalten die Ökostromanlagen eine im EEG festgelegte Vergütung, weswegen der produzierte Strom nicht als Ökostrom vermarktet werden darf. Das ändert sich mit Wegfall der Vergütung. „Als Pionier der echten Ökostrombelieferung werden wir die Erzeugung und den Vertrieb von Strom aus regenerativen Quellen energiewirtschaftlich sinnvoll zusammenzuführen“, so Banning weiter. Silvester 2020 endet die EEG-Vergütung für Windenergieanlagen, die bereits 20 Jahre und länger am Netz sind. Dies betrifft Anlagen mit einer Leistung von rund 4.000 MW, so eine Studie des Beratungsunternehmens Deutsche Windguard. In den fünf Folgejahren kommen noch einmal jährlich im Schnitt 2.300 bis 2.400 MW hinzu. Innerhalb von sechs Jahren fallen mit 16.000 MW somit knapp 30 Prozent der in Deutschland installierten Windenergie-Leistung aus dem EEG.
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  • 22. März 2019

    Weiterer Geschäftsführer verlässt Stadtwerke Neumünster

    Der Geschäftsführer der Stadtwerke Neumünster Tino Schmelzle hat den Aufsichtsrat um die Auflösung seines Vertrags gebeten.
    Der aus dem Ruhestand zurückgekehrte Bernd Michaelis soll das Unternehmen zunächst allein weiter führen, berichten die Kieler Nachrichten. Im Januar war Co-Geschäftsführer Thomas Junker entlassen worden. Junker und Schmelzle waren im Januar 2017 gemeinsam als neues Geschäftsführer-Duo angetreten. 2017 und 2018 waren dann hohe Verluste entstanden. Thomas Junker hat gegen seine Abberufung Klage eingereicht.
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  • 22. März 2019

    Aus Telekom Ladestrom wird Get Charge

    Die Deutsche Telekom will mit Get Charge gewährleisten, dass Kunden mit einer einzigen App und Karte auf das größtmögliche Ladenetzwerk zugreifen können.
    Um Kunden Zugang zu möglichst vielen Ladepunkten zu ermöglichen und die Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Service-Qualität der jeweiligen Partner zu honorieren, unterscheidet Telekom in dem neuen Tarif zwischen bevorzugten und sonstigen Ladestellen. Ziel ist es, den Kreis der bevorzugten Ladestellenbetreiber weiter auszubauen. Get Charge erhöht die Reichweite auf 13.400 Ladepunkte. Get Charge wird im Lauf des Aprils auch an Ladepunkten von Fastned verfügbar sein. Bereits ab 1. April 2019 ist Get Charge an Ladestellen von ladenetz verfügbar. Am 1. und 2. April 2019 ist das Laden mit dem Telekom Ladestrom an allen angeschlossenen Ladestellen kostenlos. Der neue Tarif ist ab dem 3. April 2019 gültig. Abgerechnet werden Kilowattstunden anstelle von Minuten.
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  • 21. März 2019

    LEW deckt 70 Prozent des Strombedarf mit Erneuerbaren

    Die LEW-Gruppe in Augsburg hat 2018 ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern von 142 Millionen Euro und einen Umsatz von 2,06 Milliarden Euro erzielt.
    Unterschiede im Vergleich zum Vorjahr sind im Wesentlichen auf Sondereffekte zurückzuführen. Die Investitionen übertreffen mit rund 108 Millionen Euro noch einmal leicht die bereits sehr hohen Werte der Vorjahre. Mit einem rechnerischen Anteil von mehr als 70 Prozent am Stromverbrauch der Endkunden im LEW-Netzgebiet gehört Bayerisch-Schwaben zu den Vorreitern bei erneuerbaren Energien in Deutschland. 2018 erreichte dabei die Einspeisung aus Photovoltaikanlagen einen neuen Rekordwert: 1.680 Millionen Kilowattstunden wurden insgesamt eingespeist. Damit können rechnerisch rund 470.000 Durchschnittshaushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden. Prognosen zufolge beläuft sich 2018 die Gesamtsumme der Vergütungszahlungen an die Betreiber von PV-Anlagen im LEW-Netzgebiet auf rund 520 Millionen Euro – das ist mehr als je zuvor und macht etwa 70 Prozent der gesamten EEG-Vergütung im LEW-Netz aus. Insgesamt waren Ende 2018 mehr als 75.000 regenerative, dezentrale Anlagen ans LEW-Netz angeschlossen, rund 2.500 mehr als im Vorjahr. Sie kommen zusammen auf eine Gesamtleistung von insgesamt 2.170 Megawatt und haben 2018 rund fünf Milliarden Kilowattstunden in das LEW-Netz eingespeist. Das deckt rechnerisch den jährlichen Strombedarf von mehr als 1,6 Millionen Haushalten – fast doppelt so viele wie im Regierungsbezirk Schwaben. Die ans LEW-Netz angeschlossenen Erzeugungsanlagen erzeugten 2018 an etwa jedem zweiten Tag mehr Strom als insgesamt benötigt wurde. Diese überschüssige Energie wurde in das vorgelagerte Übertragungsnetz gespeist. Auch die eigene Erzeugung aus Photovoltaik baut LEW weiter aus: 2018 hat LEW auf eigenen Gebäuden 15 Dachanlagen installiert, hinzu kamen zwei Solarparks mit einer Leistung von je etwa 750 Kilowatt peak. Die Gesamtleistung der eigenen PV-Anlagen von LEW betrug zum Jahresende damit rund 3,8 Megawatt peak. Das ist etwa doppelt so viel wie noch vor einem Jahr. Das bereinigte EBIT der LEW-Gruppe wird im Geschäftsjahr 2019 voraussichtlich leicht unterhalb dem des Vorjahres liegen. Im Strom- und Gasgeschäft rechnet LEW in den meisten Segmenten mit einer stabilen Absatzentwicklung beziehungsweise leichten Zuwächsen. Die Investitionen wird die LEW-Gruppe 2019 noch einmal deutlich erhöhen. Das liegt vor allem an den Investitionen für die flächendeckende Glasfasererschließung von acht Kommunen für LEW Highspeed.
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  • 20. März 2019

    Leitfaden für Missbrauchsaufsicht im Stromsektor liegt vor

    Das Bundeskartellamt und die Bundesnetzagentur haben die Konsultation der Entwurfsfassung des Leitfadens für die kartellrechtliche und energiegroßhandelsrechtliche Missbrauchsaufsicht im Bereich Stromerzeugung/-großhandel veröffentlicht.
    Der Leitfaden erläutert die Zielrichtung, die Regeln für die Anwendung und die Reichweite der kartellrechtlichen Missbrauchsaufsicht auf dem Stromerstabsatzmarkt und behandelt Auslegungsfragen der Verordnung über die Integrität und Transparenz des Energiegroßhandelsmarkts in Bezug auf den Energiegroßhandel. Der Entwurf wurde von Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt gemeinsam erstellt. Schriftliche Stellungnahmen insbesondere von Unternehmen, Verbänden, Behörden oder wissenschaftlichen Instituten zum Entwurf des Leitfadens können bis 20. Mai 2019 eingereicht werden.
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  • 20. März 2019

    6,9 Mrd. Euro für den Ausbau ihrer Gasinfrastruktur

    Mit dem an die Bundesnetzagentur (BNetzA) übermittelten und auf der FNB Gas Webseite veröffentlichten Netzentwicklungsplan Gas 2018-2028 (NEP 2018) legen die deutschen Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) ihren umfassenden Netzausbauplan für eine zukunftssichere Gasversorgung vor.
    Der NEP 2018 umfasst 155 Maßnahmen mit einem Investitionsvolumen von rund 6,9 Mrd. Euro. Das Leitungsnetz wird um 1.364 km erweitert, zudem erfolgt ein Zubau von insgesamt 499 MW Verdichterleistung. Detaillierte Informationen zum NEP 2018 werden in der öffentlich zugänglichen NEP-Gas-Datenbank bereitgestellt. „Das Thema Sektorkopplung sowie die mögliche Integration von grünen Gasen wird im kommenden NEP 2020 noch stärker in den Fokus rücken“, gibt der FNB Gas-Vorstandsvorsitzende Ralph Bahke einen Ausblick. Die FNB haben das BNetzA-Änderungsverlangen vollständig umgesetzt. Drei TENP-Netzausbaumaßnahmen wurden in den NEP 2018 aufgenommen. Mit der Umsetzung dieser Maßnahmen wurde unverzüglich begonnen. Die Fertigstellung ist bis Ende 2024 geplant. Die Prüfung alternativer Maßnahmen zur zukünftigen H-Gas-Versorgung der Region Ostfriesland im Bereich Bunde/ Leer wurde fristgerecht an die BNetzA übermittelt. Eine Umsetzungsentscheidung der BNetzA hierzu steht aus.
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  • 18. März 2019

    RWE plant Flüssigsalz-Speicher im Rheinischen Revier

    Zusammen mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der FH Aachen plant RWE Power ein Pilotprojekt zur Energiespeicherung auf Flüssigsalz-Basis.
    Dabei wird ein bestehendes Kohlekraftwerk im Rheinischen Revier zu einem Wärmespeicherkraftwerk umgerüstet. Das Land NRW unterstützt den Projektvorschlag und hat ihn als Leitprojekt in das Sofortprogramm „Das Rheinische Zukunftsrevier“ aufgenommen. Für die Planungsarbeiten zur ersten Anlage dieser Art stellt NRW im Rahmen seines Förderprogramms „progres.nrw“ 2,9 Millionen Euro bereit. Zudem beabsichtigen die Projektpartner, eine Förderung durch den Bund für die Realisierung zu beantragen. Und so funktioniert ein Wärmespeicherkraftwerk: In einem elektrischen Erhitzer wird mit überschüssigem Strom flüssiges Salz auf bis zu 600 Grad aufgeheizt und dann in einem Tank gespeichert. Bei erhöhtem Strombedarf wird diese Salzschmelze zur Dampferzeugung über einen Wärmetauscher geleitet. Das Salz kühlt dabei auf 250 bis 300 Grad ab und wird in einem weiteren Tank zwischengespeichert. Der dabei entstehende Dampf wird zur Stromerzeugung in die Turbine des Kraftwerkblocks eingespeist. Dort ersetzt er einen Teil der ansonsten mit Braunkohle erzeugten Dampfmenge. Mit dem fortschreitenden Ausbau der erneuerbaren Energien kann die Kapazität des Wärmespeichers schrittweise erweitert und damit im Gegenzug der Einsatz von Braunkohle weiter verringert werden. Nach dem Auslaufen der Kohleverstromung kann das Wärmespeicherkraftwerk vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Indem es Schwankungen bei der Einspeisung aus regenerativen Energien ausgleicht, leistet es einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit. Der genaue Standort für die Pilotanlage steht noch nicht fest, wird aber im Rheinischen Revier liegen. Anfang der 2020er Jahre könnte mit dem Bau der Anlage begonnen werden.
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