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News


  • 5. Dezember 2018

    Phelix-DE Futures verdreifachen sich

    Im November 2018 hat die European Energy Exchange (EEX) das Volumen am Strom-Terminmarkt im Vergleich zum Vorjahr um 26 Prozent auf 349,5 TWh gesteigert (November 2017:
    276,6 TWh). Die positive Entwicklung lässt sich insbesondere bei den Phelix-DE Futures erkennen, die sich im Vergleich zum Vorjahr mit einem Volumen von 222,6 TWh verdreifacht haben sowie bei den Futures für Spanien, die sich mit einem Volumen von 11,2 TWh mehr als verdoppelt haben. Am Emissionsrechtemarkt der EEX stieg das Volumen im November mit 213,4 Mio. Tonnen CO2 um 48 Prozent (November 2017: 144,3 Mio. Tonnen CO2). Zum Wachstum trugen insbesondere die EUA-Optionen bei, in denen die EEX im November ein Volumen von 72,1 Mio. Tonnen CO2 verzeichnete. Im Gesamtvolumen sind 70,6 Mio. Tonnen CO2 aus Primärmarktauktionen enthalten. Zudem führte die EEX am 16. November erstmals eine Auktion von Emissionsrechten im Auftrag eines öffentlichen Auktionators am Sekundärmarkt durch: 3.126.500 EUAs wurden im Auftrag Lettlands versteigert.
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  • 30. November 2018

    Vattenfall startet 45 MW-Elektrodenkessel in Hamburg

    Vattenfall hat eine Power-to-Heat-Anlage im Hamburger Karolinenviertel in Betrieb genommen.
    Der Elektroheizkessel „Karoline“ kann zukünftig Windstrom in Wärme zum Heizen umwandeln. Die Power-to-Heat-Anlage verfügt über eine Leistung von 45 Megawatt und kann rund 13.500 Wohneinheiten mit Wärme versorgen. Sie wird als kurzfristig und flexibel einsatzbereite Anlage Strom in heißes Wasser zur Einspeisung in das Fernwärmenetz umwandeln und bei Bedarf Spitzenlastzeiten abdecken. Die Power-to-Heat-Anlage Karoline ist Teil des Großprojekts NEW 4.0 – Norddeutsche EnergieWende 4.0. Mit dem Elektrokessel soll in dem Projekt erforscht werden, wie technische, ökonomische und regulatorische Rahmenbedingungen gestaltet sein müssen, um eine für die Energiewende sinnvolle Anlage wie diese wirtschaftlich betreiben zu können.
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  • 29. November 2018

    Studie sieht geringe Chance für variable Strompreise

    Eine neue Studie der WHU – Otto Beisheim School of Management analysiert die Beweggründe, warum Verbraucher variable Stromtarife trotz hoher Sparpotenziale überwiegend ablehnen.
    Sie zeigt jedoch auch eine Lösung auf, um deren Akzeptanz zu steigern. Zum Ausgleich von Stromunter- oder Überkapazitäten wird der Einsatz variabler Strompreise erwogen, um beim Endverbraucher einen finanziellen Anreiz zu schaffen, die Stromnutzung in Zeiten geringer Nachfrage zu verlagern. Die Studie der WHU in Zusammenarbeit mit der Goethe-Universität Frankfurt untersucht die Akzeptanz des Endverbrauchers gegenüber variablen Strompreise sowie die Beweggründe für deren Ablehnung. „Zumindest würden zeitabhängige Tarife, wie beispielsweise vergünstigte Nachttarife noch zu 56 Prozent akzeptiert werden, allerdings nur, wenn hohe Ersparnisse in der Stromrechnung in Höhe von 20 Prozent möglich werden. Dies rechnet sich sicherlich nicht für den Stromerzeuger“, erläutert Prof. Dr. Christian Schlereth. „Dynamische Tarife, bei denen der Strompreis sich permanent an das Angebot und die Nachfrage anpasst, werden gänzlich abgelehnt.“ Gleichzeitig zeigt die Studie auch einen Lösungsweg auf, um die Akzeptanz zu steigern. „Endverbrauchern fehlt es an Erfahrung im Umgang mit variablen Stromtarifen. Sie befürchten am Ende des Monats deutlich höhere Stromrechnungen zu erhalten. Ein wirkungsvolles Instrument, die Akzeptanz variabler Stromtarife deutlich zu steigern, wäre eine Kostenabsicherung, also eine vom Anbieter ausgesprochene Garantie, nicht mehr als in ihrem heutigen statischen Stromtarif zu zahlen. Endverbraucher würden so Erfahrungen im Umgang mit variablen Tarifen gewinnen und hätten zudem die Chance, ohne Risiko Geld zu sparen.“ Die Studie ist in der aktuellen Ausgabe des European Journal of Operational Research veröffentlicht.
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  • 29. November 2018

    16 Kommunen in Baden-Württemberg bauen 2.000 Ladepunkte auf

    Das Verbundprojekt „LINOx BW“ unter Federführung des Städtetags Baden-Württemberg ist gestartet.
    Im Projekt sind 16 der 24 Kommunen in Baden-Württemberg beteiligt, in denen die Grenzwerte für Stickoxide (NOx) überschritten werden. Das Projekt wird im Rahmen des Sofortprogramms „Saubere Luft“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Ziel ist es, durch den vermehrten Einsatz von Elektrofahrzeugen die verkehrsbedingten Schadstoffemissionen in Städten und Ballungsräumen zu verringern. In verschiedenen Maßnahmen werden 2.000 Ladesäulen, zum Beispiel in Parkhäusern und in Wohngebäuden sowie auf Mitarbeiterparkplätzen oder Betriebshöfen aufgebaut. Die Maßnahmen in den einzelnen Kommunen werden durch eine übergreifende gemeinsame Forschung analysiert und ausgewertet. Als Forschungspartner sind das Institut Stadt|Mobilität|Energie (ISME) und das Zentrum für Sonnenenergie-und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) im Projektkonsortium dabei. Der Städtetag Baden-Württemberg ist Projektkoordinator und führt zusammen mit dem Verband Region Stuttgart, den Forschungspartnern Institut Stadt|Mobilität|Energie (ISME) und Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) sowie dem assoziierten Partner e-mobil BW GmbH -Landesagentur für neue Mobilitätslösungen und Automotive Baden-Württemberg - das Projekt durch. Teilnehmende Kommunen sind Freiburg, Heidelberg, Heilbronn, Herrenberg, Ilsfeld, Kuchen, Leon-berg, Ludwigsburg, Mannheim, Reutlingen, Schwäbisch Gmünd, Stuttgart. Assoziierte Partnerstädte sind Backnang, Esslingen am Neckar, Ravensburg, Tübingen.
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  • 27. November 2018

    Stadtwerke Friedberg und LEW nutzen kalte Nahwärme

    Im Auftrag der Stadtwerke Friedberg haben die Lechwerke (LEW) ein zukunftsweisendes Energiekonzept umgesetzt.
    Ein Neubaugebiet in Friedberg hat ein „kaltes Nahwärmesystem“ erhalten. 250 Wohneinheiten können damit besonders energieeffizient und klimaschonend mit Heizwärme und Warmwasser versorgt werden. Die Stadtwerke Friedberg sind Bauherrin des Vorhabens, tragen die Investitionen und haben die Lechwerke mit der Umsetzung beauftragt. Im Unterschied zu einem klassischen Nahwärmenetz geht bei der kalten Nahwärme auf dem Weg durch die Leitungen so gut wie keine Energie verloren. Herkömmliche Nahwärmesysteme erzeugen die Wärme zentral, zum Beispiel in einem kleinen Heizkraftwerk und verteilen die hohen Temperaturen dann über Rohre an die Gebäude. Der Wärmeverlust auf dem Weg dorthin ist also hoch. Das kalte Nahwärmenetz dagegen transportiert die aus Grundwasser gewonnene und mit rund 10° Celsius vergleichsweise niedrige Umweltwärme zu den Häusern, sodass keine Wärmeverluste entstehen können. Erst dort erzeugen Wärmepumpen daraus Heizwärme und Warmwasser. Zur Realisierung des Projekts legten die Stadtwerke Friedberg im Neubaugebiet an der Afrastraße drei Entnahme- und zwei Schluckbrunnen an. Ähnlich wie bei Brunnen für die Gartenbewässerung ist dabei eine Tiefe von sechs bis zehn Metern völlig ausreichend. Außerdem errichteten die Stadtwerke Friedberg ein Funktionsgebäude mit der Übergabestation. Die darin installierten Wärmetauscher übertragen die Umweltwärme des Grundwassers an den Solekreislauf des Verteilnetzes. Die Leitungen bis zu jedem Grundstück wurden bereits während der Erschließung des Neubaugebietes verlegt. Um Heizwärme und Warmwasser für ihr Haus zu erzeugen, genügt es also, eine elektrisch betriebene Wärmepumpe an das Nahwärmenetz anzuschließen. Aus einer Kilowattstunde Stromverbrauch durch den Betrieb der Wärmepumpe werden so etwa vier bis fünf Kilowattstunden Wärmeenergie erzeugt. Bauherren erfüllen damit die Anforderungen der Energiesparverordnung und können staatliche Förderungen in Anspruch nehmen.
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  • 26. November 2018

    Greenpeace Energy will RWE-Braunkohlesparte bis 2025 stilllegen

    Greenpeace Energy will die Braunkohle-Tagebaue und -Kraftwerke des RWE-Konzerns im Rheinischen Revier ab 2020 stufenweise übernehmen und bis 2025 stilllegen.
    Im Gegenzug sollen auf den ehemaligen Tagebauflächen Windkraft- und Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 8,2 Gigawatt entstehen. Greenpeace Energy will diesen Ausbau im Rahmen eines Bürgerenergie-Konzeptes umsetzen, an dem sich Bürger privat oder indirekt über Energiegesellschaften beteiligen können. Auch kommunale Körperschaften und private Unternehmen können sich finanziell engagieren. Dabei wird regionalen Interessenten ein Vorrang eingeräumt. „Was wir vorschlagen, ist eine Riesenchance für das Rheinische Revier – und bringt uns beim Klimaschutz einen großen Schritt voran“, sagt Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy. „Unser Konzept ist finanziell fair für alle Seiten und so angelegt, dass betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden können.“ Für das Gelingen sei eine Einigung mit RWE sowie staatliche Unterstützung des Strukturwandels wichtig, betont Tangermann. Greenpeace Energy hat dem Konzern und weiteren Beteiligten von der kommunalen Ebene bis zur Bundesregierung Gespräche zur Umsetzung dieses Plans angeboten. Konkret schlägt Greenpeace Energy vor, im Jahr 2020 den Tagebau Hambach und die sechs ältesten und am wenigsten effizienten Kraftwerksblöcke stillzulegen, 2022 den Tagebau Inden und sechs weitere Kraftwerksblöcke, 2025 Garzweiler und die letzten drei Blöcke. „Insgesamt beläuft sich der Preis dafür auf rund 384 Millionen Euro“, sagt Fabian Huneke vom Analyseinstitut Energy Brainpool, das die Wirtschaftlichkeit des Projekts berechnet hat: Dies ergebe sich aus den Gewinnen, die mit den Kraftwerken noch am Strommarkt erzielt werden könnten, bis sie wegen steigender CO2-Preise unrentabel würden. Für die anstehenden Aufgaben werden mehrere neue Gesellschaften gegründet: Eine Betreibergenossenschaft setzt das Bürgerenergie-Konzept um und errichtet auf allen geeigneten ehemaligen Tagebauflächen Windkraft- und Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von 3,8 beziehungsweise 4,4 Gigawatt. Die grünen Kraftwerke erzeugen im Jahr 2030 mehr als 15 Terawattstunden Strom – rund ein Viertel dessen, was die Rheinische Braunkohle derzeit liefert. Allerdings sinkt die Stromerzeugung aus Braunkohle ohnehin stetig und würde Anfang der 2030er-Jahre unter das Niveau der dort neu geplanten Bürgerenergie-Anlagen fallen. Der Aufbau des gesamten erneuerbaren Kraftwerksparks würde nach Berechnungen von Greenpeace Energy rund sieben Milliarden Euro kosten – es wäre das mit Abstand größte Erneuerbare-Energien-Projekt Europas und dank Skaleneffekten gerade deshalb besonders günstig zu errichten. „So können wir auf eine Vergütung nach dem EEG verzichten und erwarten trotzdem Renditen zwischen fünf und sieben Prozent, wenn man durchschnittliche Marktwerte zugrunde legt“, so Sönke Tangermann. „Vor allem aber können wir für wesentlich mehr erneuerbaren Strom und für mehr Klimaschutz sorgen als sonst auf Basis des EEG möglich wäre.“ Die Standorte für die Solar- und Windparks pachtet die Betreibergenossenschaft von einer ebenfalls neu zu gründenden kommunalen Flächengesellschaft, in der alle Grundeigentümer organsiert sind. Die Pachteinnahmen belaufen sich in der letzten Ausbaustufe auf jährlich 45 Millionen Euro. Zudem ist die Flächengesellschaft für die Renaturierung zuständig, und über eine Beschäftigungsgesellschaft nimmt sie alle Mitarbeiter unter Vertrag, die aus der RWE-Braunkohlesparte ausscheiden. Diese können zum Beispiel in der Renaturierung der Tagebauflächen und im Kraftwerksrückbau arbeiten. Andere werden für neue Arbeitsplätze in den erneuerbaren Energien und anderen Branchen weiterqualifiziert. Für ihre Aufgaben erhält die Beschäftigungsgesellschaft Mittel aus einem öffentlichen Strukturfonds, wie ihn auch die Kohlekommission vorschlägt, um den Strukturwandel in den Braunkohleregionen zu finanzieren. In welchem Umfang sich auch RWE finanziell an den Maßnahmen zu beteiligen hat, handeln Staat und Konzern separat aus.
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  • 26. November 2018

    Dr. Volker Lang wird Vorstandsmitglied in Braunschweig

    Dr.
    Volker Lang verstärkt künftig das Vorstandsgremium von BS|Energy. Der 1971 geborene Volkswirt promovierte über die Deregulierung der deutschen Stromwirtschaft und ist seit mehr als 15 Jahren in der Energiewirtschaft tätig. Seit 2016 leitete er bei der international tätigen Unternehmensberatung A.T. Kearney das Energiegeschäft in Zentraleuropa. Dr. Lang kommt auf Vorschlag der Thüga AG nach Braunschweig. Im Zuge des Anteilsverkaufs von 24,8 Prozent durch Veolia an die Thüga wurde die Benennung eines weiteren Vorstands für die Braunschweiger Versorgungs AG & Co.KG vereinbart. Dr. Lang berät die Thüga bereits seit längerem insbesondere bei den Themen Digitalisierung, innovative Geschäftsmodelle sowie Strategie und unterstützte das Unternehmen beispielsweise bei der Neuausrichtung des Innovationsmanagements.
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