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  • 17. Oktober 2018

    Gasunie, TenneT und Thyssengas planen 100 MW PTG-Anlage

    „Nägel mit Köpfen“ wollen der Übertragungsnetzbetreiber TenneT und die Fernleitungsnetzbetreiber Gasunie Deutschland und Thyssengas beider Kopplung von Strom-und Gasnetzen für die Energiewendemachen.
    Die drei Netzbetreiber planen in Niedersachsen den Bau einer mit 100 Megawatt bis dato größten deutschen Power-to-Gas-Pilotanlage. In Betracht kommen Standorte im Bereich der TenneT-Umspannwerke Diele und Conneforde, in denen vor allem Offshore-Windstrom aus der Nordsee gesammelt und weiterverteilt wird. Mit dem Pilotprojekt „ELEMENT EINS“ wollen die beteiligten Unternehmen erste Erfahrungen mit Power-to-Gas-Anlagen im industriellen Maßstab sammeln. Die Pilotanlage sollschrittweise ab 2022 ans Netz gehen und grünen Strom in Gas umwandeln, um so neue Speicherpotenziale für erneuerbaren Strom zu erschließen. Den Partnern geht es dabei um die umfassende Kopplung der Sektoren Energie, Verkehr und Industrie. So kann der in Gas umgewandelte Grünstrom nicht nur über bestehende Gasleitungen von der Nordsee ins Ruhrgebiet transportiert, sondern unter anderem auch über Wasserstoff-Tankstellen für Mobilität und über die Speicherung in Kavernen für die Industrie zur Verfügung stehen.
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  • 17. Oktober 2018

    Gasnetzentgelte steigen um ein Prozent

    Die Entgelte für die Nutzung der Gasnetze steigen 2019 im bundesweiten Durchschnitt um rund ein Prozent.
    Sie machen etwa ein Viertel des Gaspreises für Endkunden aus. 2018 zahlte ein Musterhaushalt (20.000 kWh Jahresverbrauch) im Schnitt 365 Euro an die Betreiber der lokalen Verteilnetze. Ab dem Jahreswechsel sind es drei Euro mehr pro Jahr. Das berichtet das Vergleichsportal Ckeck24. Während die Netznutzungsentgelte im Westen Deutschlands steigen, sinken sie im Osten der Republik - und gleichen sich dadurch an. Der Unterschied bei einem Verbrauch von 20.000 kWh Gas beträgt 2019 nur noch 40 Euro (2018: 54 Euro). Am deutlichsten steigen die Netznutzungsentgelte für Gaskunden im Norden Deutschlands: in Bremen um 27 Prozent, in Mecklenburg-Vorpommern und in Hamburg um jeweils acht Prozent. In Sachsen (minus fünf Prozent) gibt es bundesweit die stärksten Senkungen. Wie schon 2018 zahlen auch im kommenden Jahr Gaskunden in Mecklenburg-Vorpommern (Ø 514 Euro) die höchsten Entgelte an die Verteilnetzbetreiber. Auch im Saarland (Ø 468 Euro) fallen die Gebühren überdurchschnittlich hoch aus. Am wenigsten müssen Verbraucher in Berlin (Ø 285 Euro) und Hamburg (Ø 314 Euro) zahlen. Das berichtet das Vergleichsportal Check24.
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  • 14. Oktober 2018

    Hamburg übernimmt Fernwärmenetz von Vattenfall

    Hamburg übernimmt das Fernwärmesystem in der Hansestadt von Vattenfall.
    Damit wird die Stadt die Verantwortung für die Fernwärmeversorgung in Hamburg künftig allein tragen. Deutschland-Chef Tuomo Hatakka kommentiert diese Entscheidung: „Wir machen keinen Hehl daraus, dass wir gern gemeinsam mit der Stadt am Umbau des Fernwärmesystems hin zu umweltverträglicher Wärmeerzeugung und zunehmender Integration erneuerbarer Energien weitergearbeitet hätten. Wir respektieren die Entscheidung und werden alles tun, um einen reibungslosen Übergang des Unternehmens an die Stadt sicherzustellen.“ Sollten noch rechtliche Hürden für die schnelle Umsetzung bestehen, ist die Stadt aufgefordert, diese auszuräumen. Vattenfall wird die Stadt auch dabei aktiv unterstützen. Hatakka betonte gleichzeitig, dass Hamburg auch weiterhin ein wichtiger Unternehmensstandort bleiben wird. „Wir haben bereits über 100 dezentrale Anlagen zur Strom- und Wärmeerzeugung in Hamburg in Betrieb genommen und werden uns zukünftig auf den Ausbau des dezentralen Geschäfts konzentrieren. Hamburg ist weiter für Vattenfall ein Kernmarkt. Unser Wind- und Handelsgeschäft werden von Hamburg aus gesteuert und wir werden dort weiter unsere Kunden mit Strom und Gas versorgen.“
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  • 14. Oktober 2018

    BNetzA schreibt KWK-Anlagen aus

    Die Bundesnetzagentur hat heute die dritte Ausschreibung für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen und die zweite Ausschreibung für innovative KWK-Systeme für den Gebotstermin 3.
    Dezember 2018 eröffnet. In beiden Ausschreibungsverfahren erfolgt die Zuschlagserteilung nach dem Gebotspreisverfahren. Im Gebotspreisverfahren erhält jeder Bieter eine Förderung in der Höhe seines Gebots. Der Höchstwert für KWK-Anlagen in diesem Gebotstermin beträgt 7 ct/kWh. Die Gebote mit dem niedrigsten Gebotswert erhalten den Zuschlag bis das Volumen der Ausschreibungsrunde erreicht ist: Für diese Runde beträgt das Ausschreibungsvolumen 76,807 Megawatt. Bei innovativen KWK-Systemen handelt es sich um ein Zusammenspiel von KWK-Anlage, innovativer erneuerbarer Wärmequelle und elektrischem Wärmeerzeuger. Bei der innovativen erneuerbaren Wärmequelle kann es sich etwa um Anwendungen der Solarthermie, der Geothermie oder eine Wärmepumpe handeln. Für innovative KWK-Systeme beträgt der Höchstwert 12 ct/kWh, das Ausschreibungsvolumen dieser zweiten Runde umfasst 29,117 Megawatt installierte KWK-Leistung. Die aktuellen Ausschreibungsbedingungen sind auf der Homepage der Bundesnetzagentur unter www.bundesnetzagentur.de/kwk-ausschreibung veröffentlicht.
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  • 14. Oktober 2018

    BEE prognostiziert für 2019 sinkende EEG-Umlage

    Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) erwartet für das Jahr 2019 eine sinkende EEG-Umlage.
    Der BEE prognostiziert für 2019 eine EEG-Umlage in Höhe von 6,51 Cent pro Kilowattstunde. Die Bandbreite entspricht dabei 6,4 bis 6,6 Cent pro Kilowattstunde. Die Entwicklung geht hauptsächlich auf die gestiegenen Zertifikatspreise für CO2 im Europäischen Emissionshandel zurück. Zudem wirken höhere Beschaffungskosten und der hohe EEG-Kontostand umlagesenkend. „Der Emissionshandel entfaltet in diesem Jahr eine Lenkungswirkung, verbessert die wirtschaftliche Vermarktung der Erneuerbaren Energien und honoriert so die saubere Energieerzeugung. Die Börsenstrompreise erholen sich, die EEG-Umlage sinkt“, kommentiert Dr. Peter Röttgen, BEE-Geschäftsführer, die BEE-Prognose.
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  • 10. Oktober 2018

    Extremwetter sorgt für verminderte Versorgungssicherheit

    2017 lag die durchschnittliche Unterbrechungsdauer je angeschlossenem Strom-Letztverbraucher in der Nieder- und Mittelspannung bei 15,14 Minuten.
    Im Jahr 2016 lag sie bei 12,80 Minuten. Das teilt die Bundesnetzagentur mit. "Auch wenn der Wert angestiegen ist, liegt die Stromversorgungsqualität in Deutschland weiter auf sehr hohem Niveau", erläutert Peter Franke, Vizepräsident der Bundesnetzagentur. "Ursache für den Anstieg der Versorgungsunterbrechung in Mittel- und Niederspannungsebene sind vor allem die Zunahme extremer Wettereignisse. Die Energiewende und der steigende Anteil dezentraler Erzeugungsleistung haben weiterhin keine negativen Auswirkungen auf die Versorgungsqualität", so Franke weiter. Die Anzahl an Versorgungsunterbrechungen ist weiterhin rückläufig. Wurden für 2015 noch 177.751 Unterbrechungen gemeldet, minderte sich dieser Wert in 2016 auf 172.504 und für das Berichtsjahr 2017 wiederum um fast 6.000. Trotz fallender Tendenz der gemeldeten Versorgungsunterbrechungen nahm der sogenannte SAIDI (System Average Interruption Duration Index) zu und beträgt für das Jahr 2017 15,14 Minuten. Im Vorjahr betrug der Wert 12,80 Minuten.   Ausfallzeiten im Verteilnetz, deren Ursache in Wetterereignissen liegen, haben sich gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Hierunter fallen beispielsweise Stürme, Hochwasser oder Schnee. Die Übertragungsnetze blieben bis auf wenige Ausnahmen von den Wetterereignissen verschont.
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  • 10. Oktober 2018

    Armbrüster wird dritter Geschäftsführer in Marburg

    Holger Armbrüster, bisheriger Bereichsleiter Kundenservice, Vertrieb und Handel der Stadtwerke Marburg, ist am 1.
    Oktober 2018 die Stelle als dritter Geschäftsführer des kommunalen Unternehmens angetreten. Armbrüster war nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre in unterschiedlichen Fach- und Führungspositionen in der Energiebranche tätig. Seit 2008 ist der 42-Jährige Bereichsleiter der Stadtwerke Marburg und dort verantwortlich für Vertrieb, Beschaffung, Kundenservice und Marketing. Im Jahr 2014 wurde er zudem Geschäftsführer der Stadtwerke-Tochter Marburger Entsorgungs-GmbH (MEG) und seit diesem Jahr Geschäftsführer der neu gegründeten Stadtwerke-Tochter Marburger Kommunalentsorgungs-GmbH (MKG). Holger Armbrüster war weiterhin maßgebend am Aufbau der bundesweiten Vertriebsgesellschaft fünfwerke GmbH & Co KG zur Gas- und Strombelieferung von Haushalts- und Gewerbekunden beteiligt und konnte sich dort umfangreiches Wissen über den Online-Vertrieb von Strom und Gas aneignen. Seit November 2017 ist er als Geschäftsführer für das Unternehmen verantwortlich.
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