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  • 11. April 2019

    Wind und Sonne liefern im ersten Quartal Rekordergebnis

    Die Windkrafträder an Land und auf See sowie die Photovoltaikanlagen haben von Januar bis März 2019 zusammen 49,4 Milliarden Kilowattstunden (Mrd.
    kWh brutto) Strom erzeugt. Das ist ein Plus von fast 25 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2018 (39,6 Mrd. kWh) und ein absoluter Rekordwert für die Jahreszeit. Das zeigt eine Berechnung des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Der Zuwachs ist größtenteils durch ungewöhnliche Witterungsbedingungen zustande gekommen – es gab viel Sonne und starken Wind für die Jahreszeit. Absolut gesehen trug Wind onshore mit 36,2 Mrd. kWh den größten Anteil bei (Q1-3 2018: 28,9 Mrd. kWh). Den stärksten Zuwachs gab es hingegen bei Wind offshore: Mit 6,8 Mrd. kWh wurde ein Drittel mehr produziert als im Vorjahreszeitraum (Q1-3 2018 5,1 Mrd. kWh). Photovoltaikanlagen erzeugten über 6,4 Mrd. kWh Strom – ein Plus von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr (Q 1-3 2018 5,59 Mrd. kWh). Um die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen, genügt dies noch nicht: Dafür sind deutlich mehr Ökostrom und stärkere Anstrengungen für die CO2-Einsparung in den Bereichen Verkehr, Gebäude und Landwirtschaft erforderlich.
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  • 10. April 2019

    EWR, Mainzer Stadtwerke und Pfalzwerke bündeln Erneuerbaren-Geschäft

    Die drei Energieunternehmen Mainzer Stadtwerke AG (MSW), EWR AG aus Worms (EWR) und die Pfalzwerke AG (PW) mit Sitz in Ludwigshafen wollen künftig auf dem Gebiet der Planung, dem Bau und der Betriebsführung von Anlagen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien eng zusammenarbeiten.
    Dazu haben die drei gleichberechtigten Partner das Tochterunternehmen Pionext GmbH gegründet, um künftig den kaufmännischen und technischen Betrieb der bereits bestehenden rund 500 Wind- und Photovoltaikanlagen der drei Unternehmen unter einem Dach zu bündeln und effizienter zu gestalten und darüber hinaus die Planung und Projektierung von neuen Windkraft- und Photovoltaikanlagen gemeinsam voranzubringen. Im Vorfeld dieser Entscheidung wurde eine Marktstudie erarbeitet und detailliert geprüft, wo die drei Unternehmen im Bereich der Erneuerbaren Energien stehen und welche strategischen Zukunftsoptionen sich in diesem Geschäftsfeld für kommunale Unternehmen bieten. Synergiepotentiale liegen danach insbesondere in einer Kooperation in den Bereichen Projektierung sowie technische Betriebsführung von Wind- und Photovoltaik-Anlagen. „Wir haben bereits gute Erfahrungen gesammelt mit der Kooperation von kommunalen Unternehmen“, weist der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der MSW, Dr. Tobias Brosze, auf die bereits bestehende Zusammenarbeit der MSW mit der EWR im gemeinsamen Tochterunternehmen Mainz-Worms Energiebündnis GmbH (MWE) hin. Bei der neuen Gesellschaft Pionext sind zusätzlich die Pfalzwerke mit im Boot. Mit dem Ludwigshafener Energieversorgungsunternehmen arbeiten die Mainzer Stadtwerke bereits seit einigen Jahren zusammen: Das gemeinsame Tochterunternehmen Pfalzwind GmbH betreibt aktuell vornehmlich in Rheinland-Pfalz rund 60 Windkraftanlagen. In einem ersten Schritt werden die drei Gesellschafter dem gemeinsamen neuen Unternehmen verfügbare Mittel von insgesamt bis zu 30 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Damit können pro Jahr etwa zwei große Windparks mit sechs Windkraftanlagen realisiert werden. Die neue gemeinsame Gesellschaft Pionext wird vier Geschäftsführer haben – EWR und MSW stellen jeweils einen Geschäftsführer, bei der PW haben zwei Personen die Funktion inne. Sitz der Gesellschaft ist in Alzey.
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  • 10. April 2019

    Enervie feiert gutes Jahresergebnis

    Die Enervie - Südwestfalen Energie und Wasser AG, Hagen, erreicht im Geschäftsjahr 2018 das beste Ergebnis seit Gründung des Unternehmensverbundes.
    „Gute, stabile Beiträge der Geschäftsfelder Vertrieb und Netz haben ebenso wie Sondereffekte zu einem insgesamt sehr zufriedenstellenden Jahresergebnis beigetragen“, zieht Enervie Vorstandssprecher Erik Höhne ein positives Fazit. Weitere wesentliche Einflussfaktoren im Geschäftsjahr 2018 waren der vollzogene Ausstieg aus der Steinkohle-Verstromung (Schließung Steinkohleblock E4 / Werdohl-Elverlingsen), die Modernisierung des Pumpspeicherwerks (PSW) in Finnentrop-Rönkhausen sowie die Entwicklung und Einführung innovativer Produkte. Im Geschäftsjahr 2018 erzielte Enervie bei einem gestiegenen Umsatz von rund 888 Mio. Euro (2017: 838 Mio. Euro) ein Ergebnis vor Steuern von 40,2 Mio. Euro (2017: 34,6 Mio. Euro). Aufgrund der positiven Unternehmensentwicklung hat sich die Eigenkapitalquote weiter auf 25,4 Prozent (Vorjahr: 24,0 Prozent) verbessert. Der Vorstand schlägt vor, wie im Vorjahr eine Dividende in Höhe von 8 Mio. Euro an die Aktionäre auszuschütten. Die Enervie Gruppe lieferte für die Versorgung der rund 370.000 Energiekunden sowie Energiehandelspartner mit den Tochtergesellschaften Mark-E und Stadtwerke Lüdenscheid im Jahr 2018 rund 6,4 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom, 5,2 Milliarden kWh Gas, 51 Millionen kWh Wärme und 17,6 Millionen Kubikmeter Trinkwasser.
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  • 10. April 2019

    100 % Nahwärmeversorgung mit Sonne und Holz

    Die Düsseldorfer Naturstrom AG hat zusammen mit der Gemeinde Moosach eine Nahwärmeversorgung errichtet, die auf einer Solarthermie-Freiflächenanlage und Holzhackschnitzeln aus der Region basiert.
    „Die Kombination aus Sonne und Holz macht schon heute eine 100 Prozent erneuerbare Wärmeversorgung möglich – und das zu jeder Jahreszeit“, erklärt Thilo Jungkunz, Geschäftsbereichsleiter Dezentrale Energieversorgung bei Naturstrom. „Gemeinsam werden Solarthermieanlage, Biomassekessel und Pufferspeicher den Wärmebedarf von ca. 2,25 Millionen Kilowattstunden decken können.“ Besonders im Sommer wird die 1.067 m² große Solarthermie-Freiflächenanlage einen wichtigen Beitrag für die Wärmeversorgung des Ortes leisten und den Holzeinsatz in der Energiezentrale signifikant reduzieren. Zwischengespeichert wird die Wärme in einem 100 m³ großen Pufferspeicher. Bei Mehrbedarf sowie in den Wintermonaten können drei Biomassekessel mit insgesamt 1.450 kW Leistung bedarfsgerecht zugeschaltet werden. Die Kombination dieser Techniken speist das 4,4 km lange Leitungsnetz mit aktuell circa 70 privaten und kommunalen Abnehmern mit erneuerbarer Wärme – und löst so viele alte Ölheizungen in der Gemeinde ab.
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  • 5. April 2019

    Drewag und Telekom erproben 5G im Niederspannungsnetz

    Die Drewag – Stadtwerke Dresden GmbH und die Deutsche Telekom AG haben in Dresden ein Forschungsprojekt zur Überwachung und Verteilung im Niederspannungsstromnetz vereinbart.
    Im Kern geht es um intelligentes Energiemanagement in Netzbereichen, die u. a. für die Versorgung von Haushalten benötigt wird. Es wird ein Grundstock an Informationspunkten im Netz aufgebaut und vernetzt. Die aus diesen Informationspunkten gewonnenen Daten werden via 5G der Telekom an eine Analysesoftware auf einem Edge Cloud Server angebunden. Der 5G-Kommunikationsstandard zeichnet sich durch seine vielfach höhere Datenkapazität, seine sehr geringen Reaktionszeiten und seine hohe Verlässlichkeit aus. Um die Daten zu erheben, werden in einer Ortsnetzstation der Drewag in Dresden-Weixdorf und vier Straßenverteilern Messgeräte zur Erfassung der Daten installiert. Die Messgeräte übertragen die Daten per Mobilfunk an die Edge Cloud. Dort werden die Daten mit Hilfe von Verfahren des maschinellen Lernens analysiert und verarbeitet. Der Zusatz Edge signalisiert dabei ihre Nähe zu den Endgeräten. Dadurch können Anforderungen an lokale Datenhaltung, Ausfallsicherheit und Redundanz bedient werden. Das Forschungsvorhaben hat eine Laufzeit bis Jahresende 2021.
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  • 5. April 2019

    swb kombiniert 15 MW-Batterie mit Wärmespeicher

    Die Bremer swb hat einen 15 Megawatt (MW) Batteriespeicher kombiniert mit einer Power-to-Heat-Anlage gebaut.
    Das Hybridregelkraftwerk (HyReK) koppelt die beiden Sektoren Strom und Wärme und ist in der Lage, Systemdienstleistungen für den Strommarkt und mögliche überschüssige Stromproduktion in Form von Wärme für die Fernwärmeversorgung bereitzustellen. Elektrische Regelleistung kann sowohl in dem Lithium-Ionen-Batteriespeicher gespeichert werden als auch über einen Elektrokessel in heißes Wasser für den Fernwärmekreislauf umgewandelt werden. Das in Teilen notwendige Nachladen der Batterie für die positive Regelleistungserbringung erfolgt effizient über das vorhandene Heizkraftwerk Hastedt. Zwischen dem Elektrokessel, der wie ein Tauchsieder funktioniert, und dem Batteriespeicher arbeitet eine zum Patent angemeldete Umschalteinrichtung der Firma AEG Power Solutions. Die Zusammenschaltung von Erhitzer und Lithium-Batterie, die von Leclaché bereitgestellt wurde, über den zum Patent angemeldeten "Schalter" der AEG Power Solutions auf der Gleichstromseite ist neu an diesem Konzept des Hybridregelkraftwerks. Mit dem System ist die Vermarktung von 15 MW Primärregelleistung am Regelenergiemarkt möglich. Durch die Bewilligung des Förderantrags durch das Bundeswirtschaftsministerium wird die Beforschung der effizienten Betriebsführung und Potenzialentwicklung für neuartige Systemdienstleistungen zukünftiger Netze bei swb ermöglicht. In einer Kooperation mit AEG PS und dem DLR in Oldenburg wird das HyReK zu einem wichtigen Baustein für die Energiewende weiterentwickelt, für den die Bewilligung einer hohen sechsstelligen Fördersumme einher gegangen ist. Die Gesamtinvestition beträgt über 10 Millionen Euro. Die wissenschaftliche Begleitung des Forschungsprojekts liegt in der Hand des Oldenburger Instituts für vernetzte Energiesysteme, einer Einrichtung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die Forscher wollen zeigen, wie das neuartige Kraftwerkskonzept durch innovative Betriebsführungsstrategien optimal betrieben werden kann.
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  • 5. April 2019

    Re-Wind kauft 29 ältere Windkraftanlagen

    Als neuer Akteur am Windenergiemarkt hat das Investmentunternehmen Re-Wind 29 ältere Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 50 Megawatt in Deutschland erworben.
    Re-Wind plant, einen Großteil der Anlagen durch Windkrafträder der neuesten Generation zu ersetzen und ihren Weiterbetrieb in den zugehörigen Windparks dauerhaft zu sichern. Re-Wind ist Teil der Q-Energy-Gruppe, einer Investmentgesellschaft für erneuerbare Energien mit Niederlassungen in Madrid und Berlin. Ziel von Re-Wind ist es, weitere Windkraftanlagen in Deutschland zu kaufen und nach Möglichkeit zu repowern, um so den Ausstieg aus fossilen Energiequellen zu unterstützen. Re-Wind richtet sich vor allem an private Eigentümer von Windkraftanlagen mit einem Baujahr zwischen 2000 und 2005. Bei den ersten erworbenen Anlagen handelt es sich um Windkrafträder in Waldow (Brandenburg), Schackensleben (Sachsen-Anhalt), Harrienstedt (Niedersachsen) und Dortmund-Salingen (Nordrhein-Westfalen) sowie um mehrere Windkrafträder im Saarland. Die meisten von ihnen verfügen derzeit über eine Nennleistung von jeweils 1,5 bis 2,0 Megawatt, insgesamt beläuft sich die Nennleistung der 29 akquirierten Anlagen auf mehr als 50 Megawatt. In den kommenden Jahren soll ein Großteil von ihnen durch moderne Anlagen mit einer Nennleistung von 4 bis 5 Megawatt ersetzt werden.
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