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News


  • 10. Januar 2019

    Studie: Netzgeschäft steht weiterhin unter Druck

    94 Prozent der Energieversorger sehen das Ergebniswachstum im Netzgeschäft bis etwa 2025 weiterhin unter starkem Druck.
    Allerdings zeigen sie sich für die darauffolgenden Jahre deutlich optimistischer, dass effizientere Abläufe und leistungsfähigere Netze wieder zu steigenden Erträgen führen werden. Dabei setzen sie große Hoffnungen auf aktuellste digitale Technologien und den Aufbau neuer Geschäftsfelder, so eine neue Studie des Beratungsunternehmens Accenture unter Führungskräften bei Energieversorgungsunternehmen mit Netzbetrieb in 25 Ländern weltweit. Der seit Jahren anhaltende Veränderungsdruck in der Branche – ausgelöst durch schärfere Regulierung, die dezentrale Energieerzeugung, ein verändertes Kundenverhalten und sinkende Nachfrage – wird sich auch in naher Zukunft negativ auf die Ergebnisentwicklung im Netzgeschäft auswirken. Als Gründe dafür nannten die Befragten vor allem unter den Abschreibungswert sinkende Kapitalinvestitionen (von 16 Prozent genannt), höhere Zielvorgaben für die Versorgungsstabilität sowie eine stärkere Überwachung der erbrachten Netzleistung durch die Regulierungsbehörden (13 Prozent) und eine rückläufige Energienachfrage (13 Prozent). Während digitale Technologien künftig einen erheblichen Beitrag zu neuer Wertschöpfung und mehr Wachstum leisten könnten, sind fast alle Befragten (93 Prozent) skeptisch, ob die Netzbetreiber diese Vorteile auch für sich nutzen können. Langfristig sind die Aussichten für die Branche jedoch deutlich optimistischer: 97 Prozent der Befragten erwarten, dass spätestens ab 2025 die Erträge im Netzgeschäft wieder steigen werden. Diese Entwicklung resultiert ihrer Einschätzung nach vor allem aus einer höheren Effizienz durch schlankere Kerngeschäftsprozesse (54 Prozent der Befragten), ein leistungsfähigeres Stromnetz durch den Einsatz intelligenter Netztechnologien (50 Prozent), neue Umsatzmöglichkeiten im Kerngeschäft rund um die Stromübertragung (43 Prozent), neue Angebote rund um Microgrids (40 Prozent) und Investitionen in Anlagen für die dezentrale Stromerzeugung und in Energiespeicher (40 Prozent). Weiterhin prognostiziert Accenture, dass die Energienachfrage in Haushalten und bei gewerblichen Nutzern bis 2036 in den meisten untersuchten Ländern ansteigen wird. Für Deutschland gehen die Studienautoren davon aus, dass die Energienachfrage sich bis 2040 vor allem durch den Umstieg auf Elektromobilität und den Einsatz elektrischer Heizanlagen und Wärmepumpen in Gebäuden im Vergleich zu heute mehr als verdoppeln wird.
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  • 9. Januar 2019

    Uniper baut 300 MW-Gaskraftwerk in Irsching

    Uniper hat vom Übertragungsnetzbetreiber TenneT den Zuschlag zum Bau eines Gaskraftwerks mit 300 Megawatt (MW) Kapazität in Irsching bei Ingolstadt erhalten.
    Uniper wird das Kraftwerk bauen und später auch betreiben. Das Kraftwerk soll ab dem 1. Oktober 2022 in besonderen Notsituationen als „Sicherheitspuffer“ in der Stromversorgung bereitstehen. Als sogenanntes „besonderes netztechnisches Betriebsmittel“ wird es nicht dem Markt zur Verfügung stehen, sondern kurzfristig einspringen, wenn die Systemsicherheit gefährdet ist. Der Gesetzgeber verfolgt damit das Ziel, die Zuverlässigkeit des Stromversorgungssystems auch künftig zu gewährleisten. Ende Juni 2018 hatte TenneT gemeinsam mit den Übertragungsnetzbetreibern Amprion und TransnetBW insgesamt 1.200 MW Kapazität für besondere netztechnische Betriebsmittel nach §11 Abs. 3 EnWG europaweit und technologieoffen ausgeschrieben. Für vier Regionen im Süden Deutschlands werden jeweils 300 MW Kapazität vergeben. Als erster Übertragungsnetzbetreiber hat TenneT nun für die Region südliches Bayern den Zuschlag erteilt.
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  • 9. Januar 2019

    VW gründet Energie- und Ladestrom-Tochter Elli

    Der Volkswagen Konzern gründet eine eigene Tochtergesellschaft für Energie-Angebote und Lade-Lösungen.
    Die Elli Group GmbH mit Hauptsitz Berlin soll für die Marken des Konzerns Produkte und Dienstleistungen rund um die Themen Energie und Laden entwickeln. Thorsten Nicklaß, designierter CEO von Elli, kündigte an, dass die neue Volkswagen Tochter auch Kunden außerhalb des Konzerns grünen, zu 100 Prozent CO2-freien Strom aus erneuerbaren Quellen anbieten wird. Nicklaß, zuvor CEO des Joint Ventures Digital Energy Solutions: „Unsere Mission ist es, der E-Mobilität den Weg von der Nische in den Mainstream zu bahnen. Elli steht für Electric Life, weil wir einen Lebensstil ermöglichen, der das E-Auto vollständig in den Alltag integriert – vergleichbar mit der heute selbstverständlichen Nutzung eines Smartphones.” Dazu wird schrittweise ein Portfolio aus intelligenten Stromtarifen, Wallboxen und Ladesäulen sowie einem IT-basierten Energie Management System aufgebaut, erklärte Nicklaß. In einem ersten Schritt plant Elli eine Tankkarte, mit dem die Fahrer Elektroautos laden können. Volkswagen will Grünstrom auch für Privathaushalte anbieten.
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  • 9. Januar 2019

    Andreas Feicht wird Energie-Staatssekretär in Berlin

    Andreas Feicht, seit 2007 Vorsitzender der Geschäftsführung der WSW Wuppertaler Stadtwerke wird Staatssekretär für Energie und Digitales im Bundesdwirtschaftsministerium.
    Feicht tritt sein Amt am 1. Februar an. Andreas Feicht studierte Wirtschaftswissenschaften an der Fernuniversität Hagen und begann seine berufliche Laufbahn bei den Dresdner Verkehrsbetrieben und anschließend bei den Technischen Werken Dresden. Anschließend war Feicht als Berater selbstständig und kam so auch nach Wuppertal, wo er zwölf Jahre tätig war.
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  • 2. Januar 2019

    800 Strom- und Gasgrundversorger erhöhen Preise

    Seit dem Herbst 2018 haben fast 800 Strom- und Gasgrundversorger ihre Preise erhöht oder Erhöhungen angekündigt.
    Das berichtet das Vergleichsportal Check24. Dem Bericht zufolge haben 475 von insgesamt knapp 900 Stromgrundversorgern ihre Preise erhöht oder Erhöhungen angekündigt. Die Erhöhungen betragen durchschnittlich 5,1 Prozent und betreffen 4,5 Mio. Haushalte. 316 der gut 700 Gasgrundversorgern haben ihre Preise erhöht oder Erhöhungen für die kommenden Wochen angekündigt. Die Erhöhungen betragen durchschnittlich 8,5 Prozent. Betroffen sind rund drei Mio. Haushalte.
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  • 2. Januar 2019

    16.100 öffentliche Ladepunkte in Deutschland

    16.100 öffentliche und teilöffentliche Ladepunkte sind derzeit im BDEW-Ladesäulenregister erfasst – davon 12 Prozent Schnelllader.
    Ende Juli waren es noch rund 13.500 Ladepunkte. Das ist ein Zuwachs von über 2.600 Ladepunkten – also 20 Prozent – innerhalb von fünf Monaten. Über drei Viertel der Ladesäulen werden von der Energiewirtschaft betrieben. Aktuell sind beim Kraftfahrtbundesamt rund 150.000 Pkw mit Elektro- oder Plug-in-Hybrid-Antrieb gemeldet. Unter den 3,2 Millionen Pkw, die zwischen Januar und November 2018 neu zugelassen wurden, waren gerade einmal 1,6 Prozent elektrisch betriebene Autos. Mit der Plattform www.ladesaeulenregister.de bieten der BDEW und die Energie Codes und Services GmbH ein umfassendes Serviceangebot rund um Fragen der Infrastruktur für Elektromobilität: Es dient der Erfassung der in Deutschland vorhandenen öffentlichen und teilöffentlichen Ladepunkte. Es fließen Meldungen der Energieunternehmen und weiterer Marktakteure wie Parkhaus- und Parkplatzbetreiber, Supermärkte und Hotels ein.
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  • 2. Januar 2019

    innogy bündelt eMobility-Aktivitäten

    innogy hat die eMobility-Aktivitäten nun in einer eigenen Gesellschaft gebündelt, um der Fokussierung als Technologieanbieter und der Abgrenzung zum Geschäftsmodell des Energieversorgers Rechnung zu tragen.
    Zum 1. Januar 2019 werden deshalb unter dem Namen „innogy eMobility Solutions GmbH“ die bisherigen Geschäftsaktivitäten im Bereich Elektromobilität zusammengefasst. Dies umfasst neben dem weitreichenden eMobility Hard- und Softwareproduktportfolio auch die laufenden Kundenbeziehungen und Projekte, welche dann zu 100% auf die innogy-Tochtergesellschaft übergehen. Die Gesellschaft wird auch die internationalen Tochterunternehmen übernehmen, wozu auch die jüngsten US-amerikanischen Zukäufe BTC Power (Produzent und Anbieter für Schnellladelösungen) sowie Recargo (Anbieter der führenden App Plugshare) gehören. Kunden der neuen Gesellschaft und Fokussegmente sind weiterhin die Automobilwirtschaft, Ladenetzbetreiber (CPOs), Flottenbetreiber und B2B-Kunden sowie Kommunen und Energieversorger, die entsprechende Technologien für ihre Elektromobilitätsprojekte und Lösungen benötigen. Die Geschäftsführung der innogy eMobility Solutions GmbH übernehmen Elke Temme (COO), Stefan von Dobschütz (CCO) und Thomas Hüsgen (CFO). Der Sitz der Gesellschaft ist Dortmund.
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