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  • 26. April 2019

    RWE stellt Planung für neues Braunkohlekraftwerk ein

    RWE stellt das Vorhaben BoAplus, ein Braunkohlenkraftwerk am Standort Niederaußem, ein.
    Das Vorhaben war eine Option, um bestehende Kraftwerke durch eine neue Anlage mit höheren Wirkungsgraden zu ersetzen. Seine Realisierung stand ohnehin unter dem Vorbehalt der Wirtschaftlichkeit, die in den vergangenen Jahren nicht gegeben war. Angesichts des Anteils von Erneuerbaren Energien am heutigen Strommix in Deutschland von rund 40 % ist RWE überzeugt, dass bestehende Kohlekraftwerke noch als Backup-Kapazität benötigt werden, auch wenn ihr Anteil immer weiter zurückgehen wird. Neue Kraftwerke und Speicher werden notwendig, um die Versorgung für einen Industriestandort wie Deutschland dauerhaft zu gewährleisten. Hierfür wird das Unternehmen in Erneuerbare Energien, Speichertechnologien und CO2-arme Technologien wie etwa Gasanlagen investieren, wenn die Marktbedingungen dies erlauben. RWE Power hatte 2012 mit den Planungen zum Bau des Braunkohlenkraftwerks BoAplus am Standort Niederaußem begonnen. Die geplante Leistung lag bei 1.100 MW. Ziel war es, mit dem neuen Kraftwerk ältere Kraftwerksblöcke mit einer Leistung von insgesamt 1.200 MW zu ersetzen.
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  • 26. April 2019

    Steag plant Wasserstofferzeugung im Saarland

    Der Kraftwerksstandort der Steag im saarländischen Völklingen-Fenne soll um den „HydroHub-Fenne“ erweitert werden.
    An dem Energieknotenpunkt soll im industriellen Maßstab Wasserstoff produziert werden. Mit der Projektskizze „HydroHub-Fenne“ beteiligen sich Steag GmbH, Siemens AG, das Institut für ZukunftsEnergie- und Stoffstromsysteme (IZES gGmbH) und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI GmbH) an dem Ideenwettbewerb „Reallabor der Energiewende“ des Bundesministeriums für Wirtschaft (BMWi). Die vier Projektpartner wollen mit dem „HydroHub-Fenne“ einen Prototyp schaffen, der bundesweit auch an anderen Standorten realisiert werden kann. Mit einer Entscheidung, ob die Initiative im Rahmen der zweiten Phase des Wettbewerbs einen konkreten Antrag zur Förderung einreichen kann, wird Ende Juni gerechnet. Die Projektpartner veranschlagen ein Investitionsvolumen im mittleren zweistelligen Millionenbereich. Ein neuer Elektrolyseur, ein großer Wasserstoffspeicher und eine neue Hochtemperaturwärmepumpe treffen an dem Energieknotenpunkt unter anderem auf ein bestehendes Großbatteriesystem, auf ein Grubengasmotorenheizkraftwerk und auf einen Elektrodenkessel. Entsprechend sind sämtliche Anschlüsse zu Strom-, Wärme- und Gasnetzen vorhanden und nutzbar. Darüber hinaus prüft STEAG den Bau eines Gas-und-Dampfkraftwerks am Standort Fenne, in dem Wasserstoff im großen Stil in einer Gasturbine rückverstromt werden kann.
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  • 25. April 2019

    Michael Böddeker führt ab Mai Geschäfte in Neumünster

    Michael Böddeker nimmt Anfang Mai seine Tätigkeit als neuer Geschäftsführer der Stadtwerke Neumünster (SWN) auf.
    Zuletzt war Michael Böddeker Alleingeschäftsführer der Stadtwerke Völklingen und hatte dort Sanierungsaufgaben übernommen. Der Jurist war unter anderem als Geschäftsführer der Energievertriebsgesellschaft Entega Energie GmbH und im Vorstand des Energiehändlers citiworks AG tätig. Daneben leitete er als Geschäftsführer die Entega Medianet GmbH, bei der er insbesondere für den Ausbau und die Vermarktung der Glasfaserinfrastruktur in Südhessen verantwortlich war. Vorerst wird das Unternehmen gemeinschaftlich von Bernd Michaelis und Michael Böddeker geleitet.
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  • 24. April 2019

    FlixTrain fährt mit Ökostrom von Greenpeace Energy

    Die Fernzüge des Bahnanbieters FlixTrain sind ab sofort mit Ökostrom von Greenpeace Energy unterwegs.
    Pro Jahr nimmt FlixTrain rund 23 Mio. Kilowattstunden Ökostrom ab. Der Ökostrom stammt dabei ausschließlich aus Wind- und Wasserkraftanlagen in Deutschland und Österreich. Um noch mehr Reisenden Zugang zu grüner Mobilität zu ermöglichen, wird das FlixTrain-Angebot 2019 weiter ausgebaut. Neben den Strecken Berlin-Stuttgart und Köln-Hamburg wird ab 23. Mai auch eine Verbindung von Berlin nach Köln angeboten. Für Greenpeace Energy ist es bereits die zweite Zusammenarbeit mit dem Münchner Mobilitätsanbieter FlixMobility, zu dem FlixTrain gehört. Bereits seit 2018 arbeitet Greenpeace Energy mit FlixBus zusammen – im Oktober 2018 nahm Deutschlands erster E-Fernbus seinen Betrieb auf und fährt seitdem zwischen Frankfurt und Mannheim mit Ökostrom von Greenpeace Energy.
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  • 24. April 2019

    PtG-Map des DVGW listet Anlagen mit 273 MW auf

    Eine vom DVGW aktualisierte Übersichtskarte „PtG-Map“ verdeutlicht:
    Sowohl die Anzahl der Anlagen als auch deren installierte Leistung sind im Vergleich zu 2014 und 2017, den Erscheinungsjahren der bisherigen Karten, stetig gestiegen. So sind erstmals auch 100-Megawatt-Anlagen dabei. Deutschland hält damit die Spitzenposition in Europa. Die Karte verzeichnet – neben 16 geplanten und elf abgeschlossenen Projekten – 35 aktuell in Betrieb befindliche Power-to-Gas- und Methanisierungs-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 30 Megawatt. Die meisten von ihnen sind Pilot- oder Demonstrationsprojekte in kleinem Maßstab und dienen zu Forschungszwecken. In Hamburg jedoch erzeugt bereits die erste Industrieanlage fünf Megawatt grünes Gas in einer Raffinerie, und zwei ehemalige städtische Versuchsanlagen sind in den dauerhaften Betrieb übergegangen. Bei den 16 geplanten Projekten zeigt sich eine deutliche Tendenz zu höherer Leistung: Rund ein Drittel der Anlagen soll größer als fünf Megawatt werden, zwei davon werden sogar 100 Megawatt Leistung haben. Ihre Gesamtleistung wird mit 273 Megawatt dann das Neunfache der heute installierten Anlagen erreichen. Neben der geografischen Verteilung der Projekte enthält die Übersichtskarte auch Angaben zu Betreibern, genutzten Prozessen und Technologien sowie Anwendungsbereichen der erzeugten Gase.
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  • 24. April 2019

    BS|Energy kooperiert bei Smart City mit Thüga AG

    Der Braunschweiger Energieversorger BS|Energy bündelt seine Kompetenzen im Bereich Smart City in einem eigenen Unternehmen.
    „KOM|DIA“ entwickelt künftig in Kooperation mit der Thüga AG aus München Dienstleistungen in den Geschäftsfeldern Internet der Dinge, Glasfaser, Elektromobilität und öffentliches WLAN. Zu den wichtigsten Zielen des Unternehmens zählt es, die digitale Infrastruktur in Braunschweig zu stärken – zum Beispiel durch den Ausbau des Glasfasernetzes oder den Aufbau eines flächendeckenden LoRaWAN-Netzes. Darüber hinaus entwickelt das Team aus Ingenieuren, IT-Spezialisten und Business-Experten neue Geschäftsmodelle auf Basis dieser Technologien. Bewährte Lösungen plant KOM|DIA, über den Stadtwerke-Verbund Thüga auch deutschlandweit anzubieten. Die Unterstützung beim Aufbau einer Digitalisierungsagentur war Teil des Angebots, mit dem sich die Thüga Aktiengesellschaft im Jahr 2018 um 24,8 Prozent der Anteile an BS|Energy beworben hatte.
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  • 18. April 2019

    BNetzA bezuschlagt Solarparkt mit 4,5 bis 6,1 Cent pro KWh

    Für die gemeinsame Ausschreibung für Solaranlagen und Windenergieanlagen an Land zum Gebotstermin 1.
    April 2019 hat die Bundesnetzagentur 109 Gebote ausschließlich für Solaranlagen im Umfang von 719.593 kW erhalten. Die ausgeschriebene Menge von 200.000 kW war deutlich überzeichnet. Insgesamt bezuschlagte die Bundesnetzagentur 18 Gebote für eine zu errichtende Solarleistung von 210.841 kW. Regional betrachtet verteilten sich die Zuschläge auf fünf Bundesländer: Sachsen-Anhalt (59 MW) und Brandenburg (59 MW) mit jeweils fünf erfolgreichen Geboten sowie Schleswig-Holstein (48 MW) und Hessen (10 MW) mit je drei Geboten. Die verbleibenden zwei Zuschläge (33 MW) gingen nach Mecklenburg-Vorpommern. Die im Gebotspreisverfahren ermittelten Zuschlagswerte lagen zwischen 4,50 ct/kWh und 6,10 ct/kWh (Vorrunde 4,65 bis 5,79 ct/kWh). Der durchschnittliche mengengewichtete Zuschlagswert (vor Eingang der Zweitsicherheiten) betrug in diesem Verfahren 5,66 ct/kWh und ist gegenüber der Vorrunde im November 2018 (5,27 ct/kWh) angestiegen. Dieses Ergebnis muss allerdings im Zusammenspiel mit der im Vormonat stattgefundenen Sonderausschreibung für Solar betrachtet werden, bei der das zusätzlich ausgeschriebene Volumen (500 MW) bereits zu höheren Zuschlagswerten führte. In der Ausschreibung für Biomasseanlagen zum Gebotstermin 1. April 2019 wurde ein Volumen von 133 MW ausgeschrieben. Es wurden 20 Gebote mit einem Volumen von 27 MW eingereicht. Zuschläge konnten für insgesamt 18 Gebote mit einem Volumen von 25 MW erteilt werden, darunter für zwei Gebote für Neuanlagen mit einem Volumen von 3 MW. Die im Gebotspreisverfahren ermittelten Zuschlagswerte lagen zwischen 9,53 ct/kWh und 16,56 ct/kWh.
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