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News


  • 23. Juni 2019

    Strommenge geht im 1. Quartal um 2,3 % zurück

    Im 1.
    Quartal 2019 wurden in Deutschland 62 Milliarden Kilowattstunden Strom durch erneuerbare Energien erzeugt und in das deutsche Stromnetz eingespeist. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) war das ein Anstieg von 13,7 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Diese Entwicklung ist vor allem auf ein sehr windreiches 1. Quartal zurückzuführen: So stieg allein die durch Windkraft erzeugte Strommenge in diesem Zeitraum um 23,2 %. Dagegen sank die durch Kohle produzierte Menge erheblich um 20 %. Dennoch war die Kohle mit einem Anteil von 32 % nach wie vor der wichtigste Energieträger für die Stromerzeugung, gefolgt von Windkraft (27 %) und Kernenergie (13 %). Die insgesamt eingespeiste Strommenge ging im 1. Quartal 2019 gegenüber dem 1. Quartal 2018 um 2,3 % auf 150 Milliarden Kilowattstunden zurück. Die eingespeiste Strommenge orientiert sich vornehmlich am bestehenden Strombedarf, wobei für Strom aus erneuerbaren Energien ein gesetzlich festgeschriebener Einspeisevorrang besteht. Vor allem daraus erklärt sich der überdurchschnittliche Rückgang der mittels konventioneller Energieträger erzeugten Strommenge um 11,1 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Innerhalb der konventionellen Energieträger ist die Entwicklung sehr uneinheitlich: Während die durch den Einsatz von Kohle produzierte Strommenge um 20 % sank, nahm die durch Kernenergie (+3,9 %) beziehungsweise Erdgas (+3,4 %) erzeugte Menge zu. Der Rückgang bei der produzierten Strommenge aus Kohlekraft hängt damit zusammen, dass die Kohlekraftwerke im 1. Quartal 2019 aufgrund der hohen Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien und deren Vorrangstellung häufig hoch- und runtergefahren werden mussten.
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  • 19. Juni 2019

    Zuschlagswert für KWK-Strom sinkt deutlich

    Die Bundesnetzagentur hat die Zuschläge der Ausschreibungen für KWK-Anlagen und für innovative KWK-Systeme zum Gebotstermin 3.
    Juni 2019 erteilt. Es handelt sich um zwei getrennte Verfahren. In beiden Verfahren war die Beteiligung in Bezug auf die ausgeschriebenen Mengen wieder größer als in den beiden vergangenen Ausschreibungen. Die Zuschlagszahlungen erfolgen zusätzlich zu den am Strommarkt zu erzielenden Erlösen. Zu der ausgeschriebenen Menge von 51 Megawatt wurden 13 Gebote mit einem Volumen von 87 Megawatt eingereicht. In der Ausschreibung für KWK-Anlagen erhielten 4 Gebote mit einem Volumen von 46 Megawatt einen Zuschlag. Die Gebotswerte der bezuschlagten Gebote reichen von 3,93 ct/kWh bis zu 4,00 ct/kWh. Der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert liegt bei 3,95 ct/kWh. Er ist damit im Vergleich zu den letzten beiden Ausschreibungsrunden, bei denen dieser Wert bei 4,31 ct/kWh bzw. 4,77 ct/kWh gelegen hat, deutlich gefallen. Es wurden 46 Megawatt von einem Ausschreibungsvolumen von 51 Megawatt bezuschlagt, da das nächste zu bezuschlagende Gebot das Ausschreibungsvolumen deutlich überschritten hätte. Zu der ausgeschriebenen Menge von 30 Megawatt wurden 5 Gebote mit einem Volumen von 22 Megawatt eingereicht. Alle 5 Gebote wurden bezuschlagt. Die im Ausschreibungsverfahren für innovative KWK-Systeme ermittelten Zuschläge liegen zwischen 9,70 ct/kWh und 11,89 ct/kWh. Der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert beträgt 11,17 ct/kWh (Vorrunde 11,31 ct/kWh). Die Zuschläge werden heute auf der Internetseite der Bundesnetzagentur veröffentlicht www.bundesnetzagentur.de/kwk-ausschreibung.
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  • 19. Juni 2019

    innogy beim Offshore-Windpark Dunkerque dabei

    Das französische Ministerium für Ökologie und Energiewende hat ein Konsortium der Unternehmen EDF Renewables, Enbridge und innogy für die Planung, den Bau sowie den Betrieb und die Instandhaltung des Offshore-Windparks Dunkerque ausgewählt.
    Der geplante Windpark soll rund 10 km vor der Küste entstehen und mit einer installierten Leistung von rund 600 MW einen wichtigen Beitrag zur Erreichung des Ziels der französischen Regierung leisten, 32 Prozent des Strombedarfs des Landes bis 2030 aus erneuerbaren Energiequellen zu decken. Das Projekt spielt eine zentrale Rolle bei den Plänen zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region und wird neue Arbeitsplätze in den Bereichen Industrie, Schifffahrt und Tourismus schaffen.
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  • 19. Juni 2019

    evm verlängert mit Dr. Karlheinz Sonnenberg

    Der Aufsichtsrat der Energieversorgung Mittelrhein (evm) hat die Bestellung von Dr.
    Karlheinz Sonnenberg als Vorstandsmitglied bis Mitte 2023 verlängert. Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Josef Rönz (Vorsitzender) und Bernd Wieczorek verantwortet er die Geschäftstätigkeit des größten kommunalen Energie- und Dienstleistungsunternehmens aus Rheinland-Pfalz. Dr. Sonnenberg ist seit dem 1. Januar 2014 Vorstandsmitglied der evm, die aus dem Zusammenschluss der Koblenzer Elektrizitätswerk- und Verkehrsaktiengesellschaft (KEVAG), der Gasversorgung Westerwald und der Energieversorgung Mittelrhein GmbH entstanden ist. Zuvor war Dr. Sonnenberg seit 1. Mai 2007 Mitglied des Vorstands der KEVAG. In seinem Ressort verantwortet er unter anderem die Bereiche Finanzen, Recht und IT.
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  • 14. Juni 2019

    Stadtwerke Löhne sollen gegründet werden

    Am 1.
    Januar 2020 sollen die Stadtwerke Löhne gegründet werden. Künftiger Chef soll der Leiter der Wirtschaftsbetriebe Mattias Kreft werden. Die Stadtwerke Löhne wollen neue Felder im Bereich der Energieversorgung erschließen und selber als Anbieter auftreten. Das berichtet die Neue Westfälische. Denkbar sind der Bau von Blockheizkraftwerken und die Erzeugung und der Verkauf von regenerativer Energie. Die Beteiligungen der Stadt wie Westfalen-Weser-Netz, Gasnetz Löhne oder Nahwärme OWL sollen unter dem Dach neuer Stadtwerke gebündelt werden.
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  • 14. Juni 2019

    EDF-LEM steigt bei Energy2market ein

    Der Mehrheitsgesellschafter Trailstone UK Ltd.
    und die Gründungsgesellschafter der Energy2market GmbH (e2m) haben beschlossen, alle Gesellschaftsanteile an die französische EDF-Gruppe zu veräußern. Beim Käufer der Anteile handelt es sich um die konzerneigene Beteiligungsgesellschaft EDF Pulse Croissance Holding, welche insbesondere für EDF Local Energy Management (EDF-LEM) Beteiligungen erwirbt. EDF-LEM ist innerhalb des EDF-Konzerns für den Aufbau von Infrastrukturen zur Nutzung von Energie und Flexibilität aus dezentralen Erzeugungs- und Verbrauchseinheiten zuständig. Hierdurch sind bereits wachstumsstarke Start-ups entstanden: Agregio, Store and Forecast, Dreev und Powershift. Ziel der Übernahme der e2m ist es, die Entwicklung der EDF-Gruppe zu einem wichtigen Akteur im Bereich der CO2-freien und regenerativen Energien sowie innovativen Energielösungen zu beschleunigen. Die Übernahme der e2m bedarf noch der Genehmigung der europäischen Wettbewerbsaufsichtsbehörden. Der Abschluss der Transaktion ist für das dritte Quartal 2019 geplant.
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  • 14. Juni 2019

    Piehler wird neuer Geschäftsführer der Leipziger Stadtwerke

    Die Gesellschafterversammlung der Leipziger Stadtwerke hat Dr.
    Maik Piehler (44) zum Geschäftsführer ab 1.Juli 2019 bestellt. Maik Piehler ist seit knapp zehn Jahren bei den Leipziger Stadtwerken tätig und seit 2013 Prokurist. In dieser Zeit verantwortete er verschiedene Aufgabenbereiche, wie Unternehmensstrategie, Controlling, Beteiligungsmanagement und Marktsteuerung. Zuletzt war er maßgeblich für die Entwicklung des Zukunftskonzepts Wärme zuständig. Seine berufliche Laufbahn startete er im Finanzwesen und sammelte danach als Unternehmensberater Erfahrungen in verschiedenen Branchen. Als Schwerpunkt seiner neuen Aufgabe sieht er die Stärkung der vertrieblichen Präsenz und Relevanz der Leipziger Stadtwerke im Heimatmarkt sowie die Entwicklung neuer Geschäftsfelder. Maik Piehler folgt auf Dr. Johannes Kleinsorg, dessen Vertrag im Sommer ausläuft.
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