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  • 12. Dezember 2018

    Geringer Wettbewerb bei KWK-Ausschreibung

    Die Bundesnetzagentur hat die Zuschläge der Ausschreibungen für KWK-Anlagen und für innovative KWK-Systeme zum Gebotstermin 3.
    Dezember 2018 erteilt. Zu der ausgeschriebenen Menge von 77 Megawatt wurden 17 Gebote mit einem Volumen von 104 Megawatt eingereicht. "Das weiterhin geringe Wettbewerbsniveau hat zu einem leichten Anstieg der Zuschlagswerte geführt", sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Insgesamt erhielten 11 Gebote mit einem Volumen von 78 Megawatt einen Zuschlag. Die Gebotswerte der bezuschlagten Gebote reichen von 3,49 ct/kWh bis zu 5,24 ct/kWh. Der durchschnittliche Zuschlagswert liegt bei 4,74 ct/kWh. Er ist damit zum zweiten Mal in Folge des nur geringen Wettbewerbs gestiegen. Bei der Ausschreibung für innovative KWK-Systeme wurden lediglich 3 Gebote mit einem Umfang von 13 Megawatt abgegeben. Damit war die ausgeschriebene Menge von 29 Megawatt deutlich unterzeichnet. Die im Gebotspreisverfahren ermittelten Zuschläge liegen zwischen 7,99 ct/kWh und 11,97 ct/kWh, der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert beträgt 11,31ct/kWh (Vorrunde 10,27 ct/kWh) und liegt damit nahe am Höchstwert in Höhe von 12 ct/kWh. Die Zuschläge sind auf der Internetseite der Bundesnetzagentur unter www.bundesnetzagentur.de/kwk-ausschreibung18-2 und www.bundesnetzagentur.de/ikwk-ausschreibung18-2 veröffentlicht.
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  • 11. Dezember 2018

    Studie: Zusätzliche Offshore-Windenergie mit Power-to-Gas

    Einen beschleunigten Ausbau von Offshore-Windkapazitäten durch die Kombination mit Wasserstofferzeugung (Power-to-Gas) haben die Energieunternehmen Shell, Siemens und der Übertragungsnetzbetreiber TenneT gefordert.
    Auf diese Weise könnten die neuen Ziele der Bundesregierung zum Ausbau der erneuerbaren Energien bis 2030 und die globalen klimapolitischen Ziele realistisch erreicht werden. Denn das Potenzial von Offshore-Windenergie sei hoch, aber nicht ausgeschöpft und grüner Wasserstoff werde als Basis vieler Power-to-X-Anwendungen eine Rolle im zukünftigen Energiemix spielen, so die drei Unternehmen. Die zusätzliche Windleistung dürfe das Stromnetz an Land nicht zu stark belasten, sondern solle zur Erzeugung von Wasserstoff genutzt werden und somit auch das Stromnetz stabilisieren. Shell, Siemens und TenneT schlagen dazu ein neues Ausschreibungsmodell für Offshore-Windenergie mit gekoppelter Wasserstoff-Erzeugung vor. So könnten in kurzer Zeit zusätzliche Offshore-Windkapazitäten erschlossen und die Power-to-Gas-Technologie marktreif weiter entwickelt werden. Das Modell basiert auf einer Studie des Beratungsunternehmens E-Bridge, das von den drei Unternehmen beauftragt worden war. Laut der Studie können zwischen 2026 und 2030 Windparks auf See mit bis zu 900 Megawatt Kapazität gekoppelt an Wasserstofferzeugung errichtet werden. Für diese Windenergieanlagen kommen Potenzialflächen in Frage, die nicht für die regulären Ausschreibungen zur Offshore-Stromerzeugung genutzt werden. Die Pilotausschreibungen hierfür können bereits 2022 beginnen. Um die Marktreife von Power-to-Gas schnell weiter zu entwickeln, soll im Unterschied zu den bisherigen Ausschreibungen für Offshore-Windkapazitäten der Preis für die Wasserstofferzeugung über den Zuschlag entscheiden. Der auf See erzeugte Strom sollte durch den Übertragungsnetzbetreiber angebunden und per Offshore-Stromnetz an Land transportiert werden, um eine zentrale und koordinierte Planung des Systems zu gewährleisten. An Land soll der Windstrom zur Erzeugung von Wasserstoff genutzt werden. Die dafür notwendigen Elektrolyseanlagen sollen an das Höchstspannungsnetz an Land angeschlossen sein.
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  • 7. Dezember 2018

    sonnen präqualifiziert sich mit Heimspeichern für Primärregelleistung

    sonnen hat zusammen mit seinem Technologie-Partner tiko Energy Solutions die Präqualifikation zur Erbringung von Primärregelleistung für sein deutschlandweites Netzwerk aus Heimspeichern von dem Übertragungsnetzbetreiber TenneT erhalten.
    Damit stellt sonnen dem Energiemarkt die derzeit größte virtuelle Batterie zur Verfügung, die ausschließlich aus einzelnen Heimspeichern besteht. Damit lassen sich zum Beispiel Schwankungen im Stromnetz ausgleichen. Neben der Energieversorgung seiner Kunden mit sauberem und dezentral erzeugtem Strom, kann sonnen nun auch Flexibilität für die Energiemärkte bereitstellen und baut damit sein Angebot als Energieanbieter der Zukunft aus. Die virtuelle Batterie von sonnen besteht aus tausenden, einzelnen Stromspeichern im ganzen Land, die für den Eigenverbrauch ihrer jeweiligen Haushalte genutzt werden. Kommt es zu Schwankungen im Stromnetz, ordnen sich diese Batterien per künstlicher Intelligenz selbständig zu einer virtuellen Großbatterie an. Da jede sonnenBatterie einen unterschiedlichen Ladezustand hat, wird die Vielzahl von einzelnen Batterieleistungen zu einem Block ab 1 MW zusammengefasst und dem Energiemarkt zur Verfügung gestellt. Bei der Abnahme der virtuellen Batterie durch TenneT musste sie innerhalb von 30 Sekunden 1 Megawatt Leistung sowohl aus dem Netz ziehen als auch wieder einspeisen. Mit der bestandenen Prüfung hat sich die virtuelle Batterie für die Teilnahme am so genannten Primärregelenergiemarkt qualifiziert. Mit der sonnenFlat bietet sonnen einen speziell entwickelten Stromtarif an, mit dem Speicherbesitzer von den Netzdienstleistungen profitieren können. Im Austausch für die zur Verfügung gestellte Kapazität, erhalten sie eine Freistrommenge. sonnen verfügt in Europa über rund 30.000 Batterien, die zusammen eine Kapazität bis zu 300 MWh erreichen. Damit entsteht ein Potenzial, um rund 120.000 Haushalte eine Stunde lang mit Strom zu versorgen. Die Größe der einzelnen sonnenBatterien liegt zwischen 6 und 16 kWh.
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  • 7. Dezember 2018

    GP Joule startet Wasserstoff–Mobilitätsprojekt eFarm

    Die GP JOULE-Unternehmensgruppe startet das bisher größte grüne Wasserstoff–Mobilitätsprojekt in Deutschland.
    Mit dem Projekt „eFarm“ wird eine Wasserstoff-Infrastruktur von der Erzeugung über die Verarbeitung bis zur Flottennutzung im Verbund realisiert, wofür GP JOULE mit einer Machbarkeitsstudie im März 2017 den Grundstein gelegt hatte. In Nordfriesland wird durch das Projekt eine Versorgungssicherheit für 100 Prozent grünen, regional erzeugten Wasserstoff für die Bürger und Unternehmen, die sich ein Wasserstoff-Fahrzeug anschaffen wollen, hergestellt. Sowohl die Errichtung von fünf Wasserstoffproduktionsstandorten, zwei Wasserstoff-Tankstellen in Husum und Niebüll als auch die Anschaffung von zwei Brennstoffzellenbussen und fünf Brennstoffzellen-PKWs beurteilte das Bundesverkehrsministerium für förderungswürdig und bewilligte dafür jüngst eine Investitionsförderung. Mit „eFarm“ will GP JOULE die Veredlung von Strom in der Region möglich machen und neue Märkte für die Windenergie erschließen. Das Projekt zeigt eine Alternative zum umstrittenen Netzausbau auf und macht die starke Windenergie in Schleswig-Holstein lokal nutzbar. Rund um das bisher als „Wasserstoff-Mobilitätsprojekt“ bekannte Verbundvorhaben wird die von GP JOULE initiierte eFarming GmbH & Co. KG nun ein modular erweiterbares Wasserstofferzeugungs- und -vertriebsnetz in Nordfriesland aufbauen und betreiben. Das laufende Projekt eFarm wird im Rahmen der Förderrichtlinie Nationales Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie mit insgesamt 8 Mio. Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Die Umsetzung der Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert. Um Nachfrage und Verbrauch zu aktivieren, werden neben fünf Brennstoffzellen-PKWs zum Start in 2020 zwei Brennstoffzellenbusse angeschafft und im Linienverkehr im Kreis Nordfriesland eingesetzt werden. Für die Produktion des grünen Wasserstoffs aus Windkraft, der an den zwei öffentlichen Tankstellen getankt werden kann, werden im Einzelnen bis Ende 2019 fünf Elektrolyseure (je 225 kW) an geeigneten Standorten installiert - nah an den Windkraftanlagen und in der Nähe von Wärmenetzen.
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  • 6. Dezember 2018

    Stadtwerke Neumünster sehen sich auf gutem Weg

    Die Stadtwerke Neumünster (SWN) sollen einen Hauptgeschäftsführer bekommen, der den beiden jetzigen Geschäftsführern Tino Schmelzle und Thomas Junker als Chef vorgesetzt werden soll.
    Diese Position einnehmen soll der ehemalige SWN-Chef Bernd Michaelis, der den Kommunalversorger zehn Jahre geleitet hatte und 2011 ausschied. Das berichtet shz.de. Das Unternehmen berichtet derweil, dass die von der Geschäftsführung eingeleiteten Maßnahmen zur Kostensenkung und Restrukturierung greifen. Schon im kommenden Jahr rechnen die SWN wieder mit einem positiven Jahresergebnis. Die Stadtwerke Neumünster GmbH rechnet für das Geschäftsjahr 2019 mit einem Gewinn von 5,5 Millionen Euro. Für den SWN-Konzern wird mit einem Plus von 786.000 Euro gerechnet. Diese deutliche Ergebnisverbesserung werde erreicht, weil die großen Verlustbringer von 2017 und 2018 grundlegend umstrukturiert worden sind: Die Energiebeschaffung ist komplett umgestellt und der Einkauf neu geordnet; der Vertrieb und die Sparte Telekommunikation werden fundamental erneuert. Zudem habe das Sofortmaßnahmenprogramm der Geschäftsführung die Kosten der Stadtwerke dauerhaft gesenkt. In einem ersten Schritt haben die Stadtwerke die Zahlungsbedingungen für Lieferanten ab Dezember auf 14 Tage 5 % Skonto, 30 Tage 3 % Skonto oder 90 Tage netto umgestellt. Wer den SWN etwas geliefert hat, eine Rechnung schickt und den vorher vereinbarten Betrag auch wirklich haben möchte, muss künftig drei Monate darauf warten. Wer sein Geld pünktlich oder zumindest halbwegs pünktlich erwartet, muss 5 oder 3 Prozent Zwangsrabatt gewähren. Das berichten die Kieler Nachrichten.
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  • 5. Dezember 2018

    Tobias Koch führt Geschäfte der SWTE Netz

    Auf ihrem Weg in die Eigenständigkeit haben die Stadtwerke Tecklenburger Land (SWTE) einen weiteren Meilenstein erreicht.
    Die Gesellschafterversammlung hat mit Tobias Koch einen ersten hauptamtlichen Geschäftsführer bestellt. Zum 1. Januar 2019 übernimmt der Wirtschaftsjurist die Verantwortung in der Netzgesellschaft der Stadtwerke Tecklenburger Land, der SWTE Netz GmbH & Co. KG. Koch ist für die Stadtwerke Tecklenburger Land kein Unbekannter. Als Leiter Netzwirtschaft der SWO Netz GmbH hat Tobias Koch die Gründung und den Aufbau der Stadtwerke Tecklenburger Land auf Seiten des strategischen Partners Stadtwerke Osnabrück AG von Anfang an begleitet. Zuvor hatte er nach dem Studium im Fachbereich Wirtschaftsrecht der Fachhochschule Gelsenkirchen Erfahrungen in der Unternehmensberatung mit Schwerpunkt Energiewirtschaft gesammelt. Ins Münsterland kam Tobias Koch durch seine Tätigkeiten bei den Stadtwerken Lengerich, in letzter Funktion als Bereichsleiter für den Netzbereich. Auf den neuen Geschäftsführer der Stadtwerke-Netzgesellschaft warten gleich zwei große Herausforderungen. Denn zum einen übernehmen die SWTE bis 2020 als eigenständiger Betreiber den Betrieb des hiesigen Gasnetzes, ein Jahr später den des Stromnetzes. In diesem Zusammenhang gilt es nun, den erforderlichen Personalstamm aufzubauen sowie die Regulierungsprozesse zu entwickeln.
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  • 5. Dezember 2018

    Boris Schucht gibt Führung bei 50Hertz auf

    Boris Schucht will 50Hertz bis zum 28.
    Februar 2019 führen und sich dann neuen beruflichen Herausforderungen stellen. Darauf haben sich Boris Schucht und der 50Hertz-Aufsichtsrat sowie die Gesellschafter Elia und KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) geeinigt. "Für 50Hertz beginnt nach den Anteilsübergängen in diesem Jahr eine neue Phase. Nach neun sehr spannenden und überaus erfolgreichen Jahren im Kreis einer wirklich großartigen 50Hertz-Mannschaft ist dies für mich der richtige Zeitpunkt, den Staffelstab weiter zu geben", kommentierte der Vorsitzende der 50Hertz-Geschäftsführung.
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