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  • 15. Februar 2019

    Shell übernimmt Speicheranbieter sonnen

    Shell hat vereinbart, die sonnen Gruppe mit Sitz in Wilpoldsried und damit einen der führenden Anbieter von intelligenten Strompeichern und innovativen Energiedienstleistungen für Privathaushalte zu übernehmen.
    Nachdem Shell bereits im Mai 2018 als Investor bei sonnen eingestiegen war, wird das Unternehmen nun – nach entsprechender Zustimmung der Regulierungsbehörden – zu einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft von Shell. sonnen bietet Haushalten neben intelligenten Energiespeichern auch digitale Energiedienstleistungen über seine sonnenCommunity-Plattform an. So optimiert die sonnenBatterie tagsüber den Verbrauch und versorgt den Haushalt nachts mit dem am Tag gespeicherten Solarstrom. Als Vorreiter am Markt ist es sonnen gelungen, seine Technologie mit völlig neuen Geschäftsmodellen für ein dezentrales Energiesystem zu kombinieren.
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  • 15. Februar 2019

    BNetzA: Windkraft unterzeichnet, Solar mehrfach überzeichnet

    Die Bundesnetzagentur hat die Zuschläge der technologiespezifischen Ausschreibungen für Windenergie an Land sowie für Solarenergie zum Gebotstermin 1.
    Februar 2019 erteilt. Bei einer ausgeschriebenen Menge von 700 Megawatt Windkraft wurden nur 72 Gebote mit einem Volumen von 499 Megawatt eingereicht. 67 Gebote mit einem Volumen von 476 Megawatt erhielten einen Zuschlag. Elf Zuschläge gingen an Bürgerenergiegesellschaften. Regional betrachtet, verteilten sich die Zuschläge mehrheitlich auf Gebote in Niedersachsen und in Brandenburg (jeweils 18), sowie in Nordrhein-Westfalen (12). In dieser Runde konnten jeweils zwei Gebote für Windstandorte in Bayern und in Baden-Württemberg bezuschlagt werden. Fünf Gebote wurden aufgrund von Formfehlern ausgeschlossen. Die Gebotswerte der bezuschlagten Gebote reichten von 5,24 ct/kWh bis 6,20 ct/kWh. Der durchschnittliche Zuschlagswert liegt bei 6,11 ct/kWh. Das Netzausbaugebiet hatte in dieser Ausschreibung erneut keine Auswirkungen auf die Zuschlagsentscheidungen. Im Rahmen der ersten Solarausschreibung des Jahres 2019 wurden 80 Gebote mit einem Leistungsumfang von 465 Megawatt abgegeben. Damit war die ausgeschriebene Menge von 175 Megawatt zweieinhalbfach überzeichnet. Insgesamt erteilte die Bundesnetzagentur 24 Zuschläge für eine zu errichtende Solarleistung von 178 Megawatt. Die Zuschläge gingen mehrheitlich an Bieter mit Geboten in Bayern (22) und dort insbesondere an Bieter, die Gebote für Freiflächenanlagen auf Ackerflächen (21) abgegeben haben. Damit ist das jährlich begrenzte bayerische Ackerflächenkontingent bereits nach der ersten Solarausschreibung des Jahres zu 70 Prozent aufgebraucht. Die im Gebotspreisverfahren ermittelten Zuschläge lagen zwischen 4,11 ct/kWh und 5,18 ct/kWh (Vorrunde 3,86 bis 5,15 ct/kWh) und der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert betrug 4,80 ct/kWh (Vorrunde 4,69 ct/kWh).
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  • 13. Februar 2019

    Verbraucher wünschen monatliche Heizkosten-Information

    Verbraucher wollen im Winter häufiger über ihre Heizkosten informiert werden.
    Über zwei Drittel (73 Prozent) finden eine monatliche Information interessant bis äußerst interessant. 80 Prozent möchten die Information digital per E-Mail, Webportal oder App erhalten. Dies geht aus einer repräsentativen Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag des Energiedienstleisters ista hervor. Insgesamt wurden deutschlandweit über 2.000 Bürger aller Altersgruppen befragt. Sowohl Mieter (77 Prozent) als auch Vermieter (68 Prozent) stehen einer monatlichen Information über die Heizkosten während der Wintermonate mehrheitlich positiv gegenüber. Auf die Frage, wie sie die Informationen über ihre Heizkosten gerne erhalten würden, spricht sich die überwiegende Mehrheit der Befragten für eine digitale Übermittlung per E-Mail (51 Prozent), Webportal (15 Prozent) oder App (14 Prozent) aus. Lediglich 20 Prozent der Deutschen wünschen sich eine gedruckte Information, die auf dem Postweg zugestellt wird.
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  • 12. Februar 2019

    Altmaier: Mindestens zwei LNG-Terminals in Norddeutschland

    In den geplanten Bau für ein nationales Import-Terminal für verflüssigtes Erdgas in Brunsbüttel (Kreis Dithmarschen) kommt Bewegung.
    Das Betreiberkonsortium aus Gasunie, Vopak und Oiltank hat nach eigenen Angaben einen weiteren Vorvertrag mit einem Großkunden geschlossen. Demnächst will das Gemeinschaftsunternehmen die Genehmigungen für eine Kapazität von acht Milliarden Kubikmeter LNG (Liquefied Natural Gas) beantragen. Von der Genehmigung hängt die finale Entscheidung für Investitionen ab, sie soll noch in diesem Jahr fallen. Das Investitionsvolumen liegt laut den Planern bei rund 450 Millionen Euro. Das berichtet der NDR. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sagte, er gehe davon aus, dass mindestens zwei Terminals in Norddeutschland gebaut werden. Im Gespräch sind neben Brunsbüttel derzeit die Standorte Stade und Wilhelmshaven. Die Bundesregierung will den Bau mit staatlichen Fördergeldern unterstützen. Altmaier signalisierte, dass er es wichtig findet, den deutschen Gasmarkt zu diversifizieren. Laut Altmaier kann LNG dazu beitragen, wenn es zu einem wettbewerbsfähigen Preis angeboten wird. Das könnte man als Signal in Richtung der USA sehen, die mehr Flüssigerdgas in Europa verkaufen wollen.
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  • 11. Februar 2019

    Amprion und OGE planen 100 MW-Eloktrolyseur

    Mit dem Projekt „hybridge“ stehen Amprion und Open Grid Europe (OGE) bereit, die Sektorenkopplung auf Systemebene in Deutschland zu starten.
    Die Projektpartner planen, im Landkreis Emsland einen Elektrolyseur in der 100-MW-Klasse zu errichten und eine Wasserstoffinfrastruktur aufzubauen. „Wir sind mit der Planung für hybridge so weit, dass wir in die Genehmigungsphase eintreten können“, sagte Dr. Thomas Hüwener, Mitglied der Geschäftsführung von OGE. „Aber wir brauchen noch das ‚Go‘ aus der Politik.“ Dieses müsse nun schnell kommen, ergänzte Hüwener, damit Sektorenkopplung auf Systemebene auch einen Beitrag zum Erreichen der Pariser Klimaziele leisten könne. Dr. Klaus Kleinekorte, technischer Geschäftsführer von Amprion, sagte: „Die deutschen Klimaziele, der Ausstieg aus der Kernkraft und der sich abzeichnende Kohleausstieg bedeuten eine enorme Herausforderung für unser Energiesystem. Wir müssen daher jetzt die Voraussetzungen schaffen, damit uns Power-to-Gas nach 2030 im Gigawatt-Maßstab zur Verfügung steht und Sektorenkopplung auf Systemebene möglich wird.“ Den idealen Standort für die erste Power-to-Gas-Anlage in dieser Größenordnung, bei der Strom aus Erneuerbaren Energien über einen Elektrolyseur in grünen Wasserstoff und zum Teil weiter in grünes Methan umgewandelt wird, haben die Projektpartner an einem Schnittpunkt zwischen dem Amprion- und dem OGE-Netz im Landkreis Emsland gefunden. Dort wollen die Projektpartner neben dem Elektrolyseur in der 100-MW-Klasse eine bestehende OGE-Pipeline für den ausschließlichen Transport von Wasserstoff weiterentwickeln. Die Kosten für das Vorhaben schätzen die Partner auf 150 Mio. Euro. Das Grundkonzept der Sektorenkopplung auf Systemebene von Amprion und OGE sieht vor, die geplante Infrastruktur zur Kopplung ihrer Netze allen Marktteilnehmern diskriminierungsfrei („Third Party Access“) zur Verfügung zu stellen. Die über die Gas- und Stromleitungen transportierte Energie ist dabei zu keiner Zeit im Eigentum der Netzbetreiber. Die begrenzte „Brückenkapazität“ zwischen Strom- und Gasinfrastruktur werden die Projektpartner Händlern oder Direktabnehmern in Auktionen anbieten. Die Auktionserlöse werden den Kosten gegengerechnet und entlasten so den Netzkunden. Dieses Prinzip ist bei grenzüberschreitenden Kuppelleitungen im Stromsystem und in Gastransportkapazitäten seit Jahren europaweit etabliert. „Wir wollen diese Technologie für die deutsche Volkswirtschaft erfolgreich im großtechnischen Maßstab realisieren. Dafür haben wir alles, was wir brauchen: ein technisches Konzept, einen geeigneten Standort und die Nutzungsmöglichkeiten für den Wasserstoff. Wir können anfangen“, sagte Hüwener. „Wir brauchen nun die regulatorische Möglichkeit, das Projekt umzusetzen. Hier ist nun die Politik am Zug. Wenn die Weichen jetzt gestellt werden, kann die Anlage 2023 bereits in Betrieb gehen“, betonte Kleinekorte.
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  • 6. Februar 2019

    EnBW plant größten Solarpark Deutschlands

    Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG baut die Solarenergie zu einer weiteren wichtigen Säule ihres Erneuerbaren-Portfolios aus.
    Neben der Windkraft an Land und auf See sollen künftig auch Solarparks einen größeren Beitrag dazu leisten, den 2012 begonnenen Ausbau der Erneuerbaren bei der EnBW voranzutreiben. EnBW hat in den vergangenen Monaten ihre Aktivitäten im Solarbereich deutlich erweitert und zwischenzeitlich eine Projektentwicklungspipeline von 800 Megawatt aufgebaut. Ein erstes Großprojekt in Werneuchen (Brandenburg) nimmt derzeit bereits konkrete Formen an. Mit dem Solarpark Weesow-Willmersdorf plant die EnBW auf einer Fläche von 164 Hektar den mit 175 Megawatt aktuell größten Solarpark Deutschlands. Mit einer Jahreserzeugung von rund 175 Gigawattstunden könnten rechnerisch rund 50.000 Haushalte mit Strom aus Sonnenenergie versorgt und 125.000 Tonnen CO2 eingespart werden. Die EnBW hat das von Procon Solar GmbH seit 2009 vorentwickelte Projekt im letzten Jahr übernommen.
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  • 6. Februar 2019

    Vier kommunale Partner nutzen Blockchain-Grünstromvertrieb

    Ein Jahr nach Einführung des europaweit ersten Grünstromvertriebes auf Blockchainbasis, dem Wuppertaler Tal.Markt, wird die zugrunde liegende Plattform durch ein bundesweites Partnernetzwerk für unterschiedliche, innovative Produkte genutzt.
    Die Weiterentwicklung der Plattform, die unter der Marke „Blockwerke“ firmiert, treiben die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) gemeinsam mit drei kommunalen Partnern voran: der Bremer swb, der EVH aus Halle (Saale) und der SWT aus Trier. Erfolgreiche Verhandlungen führen die WSW zudem mit österreichischen Kommunalversorgern mit dem langfristigen Ziel, die Plattform im gesamten deutschsprachigen Markt zu etablieren. Jeder Partner kann auf Basis der in Wuppertal entwickelten Plattform eigene Geschäftsmodelle aufbauen, oder auch den Tal.Markt für den eigenen Markt als White-Label-Produkt mit lokalen Grünstromproduzenten nutzen. Die Plattform stellt ergänzend einen zentralen Marktplatz für Produzenten dar. Praktisch bedeutet das, dass jeder auf „Blockwerke“ registrierter Produzent auf alle angeschlossenen Märkten liefern kann. Die Wuppertaler Stadtwerke selbst haben ihr Blockchainprodukt Tal.Markt ausdifferenziert. Ab sofort können Kunden nicht nur in Wuppertal, sondern bundesweit ihren Strom von regionalen Ökostromproduzenten beziehen. Und das auch ohne Smart Meter, sondern mit jedem zugelassenen Stromzähler. Dazu wird die individuelle Grünstrombestellung mit dem Standardlastprofil abgeglichen. Der „Tal.Markt LIVE“ mit der Installation eines Smart Meters wird ab 1. April über die Stadtgrenzen Wuppertals hinaus ausgerollt. „Tal.Markt Live“ steht im ersten Schritt über drei Millionen Haushalten an Rhein und Ruhr zur Verfügung.
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