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  • 27. Februar 2019

    KfW finanziert 32.500 Batteriespeichersysteme

    Der Markt für dezentrale Solarstromspeicher in Verbindung mit PV-Anlagen hat sich in den vergangenen Jahren in Deutschland erfolgreich etabliert.
    Einen wesentlichen Beitrag hierzu hat das im Mai 2013 begonnene und Ende 2018 planmäßig beendete Marktanreizprogramm der KfW „Erneuerbare Energien Speicher“ geleistet. Während der Laufzeit des Programms hat die KfW insgesamt rund 32.500 kleine Photovoltaik-Batteriespeichersysteme mit Krediten und Tilgungszuschüssen aus dem Etat des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gefördert. Das insgesamt ausgereichte Kreditvolumen liegt bei 534 Mio. Euro. Das ausgelöste Investitionsvolumen betrug rund 700 Mio. Euro. Die Ziele des Förderprogramms waren, Photovoltaik-Anlagen in das deutsche Stromsystem zu integrieren, die Technologie stationären Batteriespeichersysteme voranzutreiben, den Markt hierfür zu entwickeln, die Kosten der Systeme zu senken sowie technische Standards zu etablieren. Eine Auswertung der RWTH Aachen aus dem Jahr 2018 zeigt, dass der Markt in den ersten Jahren der KfW-Förderung noch durch das entsprechende Förderprogramm getragen wurde, sich aber in den letzten beiden Jahren von der Förderung zunehmend emanzipiert hat und sich heute selbst trägt. Im Zuge dieser Entwicklung sind die Preise für PV-Speichersystem seit dem Jahr 2013 deutlich gefallen.
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  • 26. Februar 2019

    Bundeskartellamt erlaubt Beteiligung von RWE an E.ON

    Das Bundeskartellamt hat das Vorhaben der RWE AG freigegeben, eine Minderheitsbeteiligung in Höhe von 16,67 Prozent an der E.ON SE zu erwerben.
    Das Vorhaben ist Teil des geplanten umfassenden Tauschs von Geschäftsaktivitäten zwischen den beiden Unternehmen. Die Entscheidung des Bundeskartellamtes erfolgt zeitgleich mit der Freigabe der EU-Kommission hinsichtlich des Erwerbs weiterer E.ON-Vermögenswerte durch RWE. Die Prüfung des Erwerbs der Mehrheitsbeteiligung an der Innogy SE durch E.ON durch die EU-Kommission dauert noch an. Der vom Bundeskartellamt zu prüfende Teil des Gesamtvorhabens betrifft im Schwerpunkt den Markt für die Erzeugung und den Erstabsatz von Strom, z. B. an Großhändler, Weiterverteiler und Großverbraucher, nicht aber den Stromvertrieb an Endverbraucher. Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: „Wir haben die Auswirkungen der Beteiligung von RWE an E.ON in Höhe von 16,67 Prozent in Kooperation mit der EU-Kommission gründlich geprüft. Es entstehen keine wettbewerblichen Probleme bei der Stromerzeugung und dem Erstabsatz von Strom. RWE ist zwar der mit Abstand führende Anbieter bei der konventionellen Stromerzeugung in Deutschland. Durch diesen Teil der Transaktion verändert sich die Marktposition von RWE jedoch nur minimal.“ Bei der Beurteilung der Auswirkungen des Anteilserwerbs war zum Einen zu berücksichtigen, dass RWE von E.ON im Zuge der Gesamttransaktion konventionelle und nach dem EEG geförderte Erzeugungskapazitäten erwirbt. Bei den erworbenen konventionellen Kapazitäten handelt es sich allerdings um Anteile an und Rechte für den Strombezug aus Atomkraftwerken, die spätestens bis Ende 2022 abgeschaltet werden. Zum Zweiten war zu berücksichtigen, dass RWE konventionelle sowie nach dem EEG geförderte Erzeugungskapazitäten an E.ON abgibt. Dies geschieht im Zuge der Veräußerung der Mehrheitsbeteiligung an Innogy an E.ON. Dieser Teil des Vorhabens wird derzeit noch von der EU-Kommission überprüft. Der hier lediglich zu beurteilende Erwerb der Minderheitsbeteiligung an E.ON durch RWE würde selbst bei voller Zurechnung sämtlicher Erzeugungskapazitäten von E.ON rechnerisch nur zu einem geringfügigen Kapazitätszuwachs bei RWE führen. Mit Abschluss des Atomausstiegs Ende 2022 und damit innerhalb des Prognosezeitraums würde am Ende dauerhaft nur ein minimaler Zuwachs von deutlich weniger als einem Prozent der konventionellen Erzeugungskapazität in Deutschland verbleiben.
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  • 25. Februar 2019

    Stadtwerke Augsburg nehmen PtA-Anlage in Wohnanlage in Betrieb

    Die Stadtwerke Augsburg (swa) haben mit der Partnerfirma Exytron weltweit erstmals eine dezentrale Power-to-Gas-Anlage in eine bestehende Wohnanlage eingebaut und in Betrieb genommen.
    Überschüssiger, regenerativ erzeugter Strom wird in synthetisches Erdgas umgewandelt und kann damit vor Ort gespeichert werden. Die Verbrennung erfolgt dann in einem marktüblichen Blockheizkraftwerk und Brennwertthermen. Damit werden in der seit 1974 bestehenden Wohnanlage der Wohnbaugruppe Augsburg in der Marconistraße über 180 Bewohner in 70 Wohnungen klimafreundlich mit Strom und Wärme versorgt In dem zunächst sanierten Wohnblock mit knapp 5.400 Quadratmetern Wohnfläche wurde eine Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert. Der Strom wird bevorzugt direkt von den Mietern verbraucht oder dazu genutzt, um in einer Elektrolyseanlage Wasserstoff zu erzeugen. Dieser wird umgehend mit dem Kohlendioxid aus der späteren Verbrennung zu synthetischem, regenerativem Erdgas umgewandelt und kann problemlos gespeichert werden. Bei Bedarf wird aus dem so gewonnen Erdgas mit einem Blockheizkraftwerk und Brennwertthermen Wärme und Strom für die Mieter erzeugt.
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  • 20. Februar 2019

    Studie: Sektorenkopplung sorgt für Flexibilität

    Die umfassende Kopplung von Sektoren wie Energie, Verkehr, Industrie und Wärme stellt dem Energiesystem die benötigte Flexibilität zur Verfügung und liefert zusätzliche Transportmöglichkeiten für die Erneuerbaren.
    Das ist eines der Ergebnisse der Studie „Infrastrukturausblick 2050“ (Infrastructure Outlook 2050) der Übertragungsnetzbetreiber TenneT Deutschland und TenneT Niederlande sowie der Gasnetzbetreiber Gasunie Deutschland und Gasunie Niederlande. Die Studie betrachtet dabei sowohl Deutschland als auch die Niederlande. Der Infrastrukturausblick 2050 ist eine gemeinsame Studie von TenneT und Gasunie über die Zukunft des Energiesystems in Deutschland und den Niederlanden. Sie gibt Aufschluss über die wesentlichen Veränderungen, die im derzeitigen, von fossilen Brennstoffen dominierten Energiesystem erforderlich sind, um die Pariser Klimaziele (COP21) bis 2050 umzusetzen. Der Infrastrukturausblick betrachtet dabei drei unterschiedliche Szenarien zum zukünftigen Energiesystem 2050, die auf Erkenntnissen verschiedener Studien beruhen. 2050 werden die bestehenden Strom- und Gasinfrastrukturen im zukünftigen Energiesystem eine entscheidende Rolle spielen und sich ergänzen: Der direkte Transport von Strom in die Sektoren, in denen eine Elektrifizierung möglich ist, bleibt auch 2050 die beste und kostengünstigste Option. Eine Option für die anderen Sektoren kann die Umwandlung von Strom in (nachhaltige) Gase wie grüner Wasserstoff oder Methan sein. 2050 werden so bis zu 30 Prozent des Verbrauchs in Deutschland durch Strom und bis zu 40 Prozent durch in Wasserstoff und Methan umgewandelten Strom gedeckt werden. Zwar werden bis 2050 zusätzliche Stromspeicher (z.B. Batteriespeicher, Pumpspeicher) zur Verfügung stehen. Dennoch braucht das Energiesystem in Zukunft Gaskavernen, da sie mit ihrer großen Kapazität erneuerbare Energien saisonal und langfristig speichern können. Dadurch ist es möglich, Flexibilität für regelmäßige saisonale Effekte wie etwa Zeiten sehr geringer Solar- und/oder Windstromerzeugung in längeren Kälteperioden vorzuhalten. Die bestehenden Speicherkapazitäten für Methan in Deutschland reichen auch für den zukünftigen Bedarf (zwischen 30 und 60 TWh) aus, während die Kapazität der Gaskavernen teils erhöht werden muss, um den Bedarf zu decken (zwischen ca. 30 und 75 TWh). Power-to-Gas wird eine wichtige Rolle im zukünftigen Energiesystem spielen. Aus (überschüssiger) Sonnen- und Windenergie können so große Mengen an Wasserstoff gewonnen werden. Dabei sollten Power-to-Gas-Anlagen in der Nähe von erneuerbaren Erzeugungsanlagen errichtet werden, um zu vermeiden, dass erneuerbarer Strom erst über weite Strecken zu ihnen transportiert werden muss. Ansonsten könnte dies zu einer Überlastung des Stromnetzes und damit zu einem höheren Netzausbaubedarf führen. Daher müssen Standort, Kapazität und Betrieb von Power-to-Gas-Anlagen mit den Strom- und Gasnetzbetreibern koordiniert werden. Bis 2050 wird sich durch die Elektrifizierung des Marktes und die steigende erneuerbare Erzeugung der Stromtransport in Deutschland erhöhen. Um dies zu leisten, müssen die Stromnetze adäquat ausgebaut werden. Gleichzeitig können die Kopplung der Strom- und Gasnetze und Power-to-Gas dazu führen, diesen zukünftigen Netzausbaubedarf zu reduzieren.
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  • 20. Februar 2019

    BEV-Muttergesellschaft meldet Insolvenz an

    Auch die BEV-Muttergesellschaft Genie Holding AG in der Schweiz hat jetzt Insolvenz beantragt, berichtet das Handelsblatt.
    Damit verschlechtern sich die Chancen für Geschädigte, ihr Geld zu erhalten. Nach Angaben von Insolvenzverwalter Bierbach bestehen Forderungen von mehr als 100 Millionen Euro der BEV gegen ihre Muttergesellschaft. Der Stromanbieter BEV hatte Ende Januar in München Insolvenz angemeldet. Rund 250.000 Kunden in Deutschland fordern jetzt 50 Millionen Euro an bereits geleisteten Vorauszahlungen zurück. Außerdem steht die Auszahlung von 30 Millionen Euro an zugesagten Boni offen. Unter den Gläubigern befinden sich auch die Übertragungsnetzbetreiber Amprion, Tennet, TransnetBW und 50 Hertz, sowie 800 Lokalnetzbetreiber.
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  • 20. Februar 2019

    BNetzA ahndet Marktmanipulation an Gashandelsplattform

    Die Bundesnetzagentur hat in einem Fall von Marktmanipulation auf dem Gasmarkt Bußgelder gegen Uniper Global Commodities SE (Uniper) in Höhe von 150.000 Euro und gegen zwei Händler in Höhe von 1.500 Euro und 2.000 Euro verhängt.
    Die Marktmanipulation wurde an der Gashandelsplattform PEGAS vorgenommen. Die Marktgebietsverantwortliche NetConnectGermany (NCG) nutzt diese Plattform, um den kurzfristigen Regelenergiebedarf zu decken. Im Oktober 2016 platzierten zwei Händler von Uniper an der PEGAS Kauf- und Verkaufsgebote in einer Art, die es ihnen ermöglichte, andere Marktteilnehmer gezielt vom Handel mit NCG auszuschließen. Hierzu agierten sie zeitgleich auf beiden Seiten des Orderbuches, wobei auf der einen Seite eine sogenannte Eisbergorder genutzt wurde, um andere Marktteilnehmer solange zu blockieren, bis das Geschäft mit NCG zustande kam. Das führte dazu, dass andere Marktteilnehmer kein günstigeres Angebot abgeben konnten, obwohl sie dies beabsichtigten. NCG wurde über die Angebotssituation getäuscht. Die Energiebörse Powernext SA, Betreiberin der PEGAS, sowie ein betroffener Marktteilnehmer hatten das manipulative Handelsverhalten in fünf Fällen gegenüber der Bundesnetzagentur angezeigt. Einen weiteren Fall hat die Bundesnetzagentur bei der Datenauswertung aufgedeckt. Dem Unternehmen Uniper wird eine Aufsichtspflichtverletzung vorgeworfen. Sowohl Uniper als auch einer der Händler gaben an, dass das beschriebene Handelsverhalten eine Strategie gewesen sei, sich gegenüber automatisierten Handelsalgorithmen durchzusetzen. Eine vorherige Überprüfung der Rechtmäßigkeit ihres Handelns fand nicht statt. Insofern waren die Händler unbeaufsichtigt. Uniper wäre aber verpflichtet gewesen, geeignete und erforderliche Aufsichts- und Kontrollmaßnahmen umzusetzen, die eine manipulative Handelsstrategie verhindert oder zumindest wesentlich erschwert hätten. Uniper erzielte durch die sechs manipulativen Transaktionen einen Gewinn in Höhe von etwa 70.000 Euro. Dies wurde bei der Bemessung des Bußgeldes gegenüber Uniper berücksichtigt.
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  • 15. Februar 2019

    BP: Erneuerbare werden zum größten Energieträger

    BP hat die neue Ausgabe des Energy Outlook vorgestellt.
    Die Welt steht vor einer doppelten Herausforderung: Zum einen den Bedarf an mehr Energie zur Unterstützung des globalen Wirtschaftswachstums und steigenden Wohlstands zu decken und gleichzeitig einen Übergang in eine CO2-ärmere Zukunft zu realisieren. Die wesentlichen Aussagen im Überblick: • Der globale Energiebedarf steigt bis 2040 um rund ein Drittel, getragen von einer Verbesserung des Lebensstandards, insbesondere in Indien, China und ganz Asien. • Der Energieverbrauch von Industrie und bei Gebäuden macht rund 75 Prozent des Bedarfsanstiegs aus, während sich das Plus im Verkehrssektor im Vergleich zur Vergangenheit stark verlangsamt, da sich die Effizienz der Kraftfahrzeuge erhöht. • Auf den Stromsektor entfallen rund 75 Prozent des Anstiegs bei der Primärenergie. • 85 Prozent des Wachstums der Energieversorgung werden von erneuerbaren Energien und Erdgas erzeugt, wobei die Erneuerbaren bis 2040 zum größten Energieträger bei der weltweiten Stromerzeugung werden. • Die Geschwindigkeit, mit der erneuerbare Energien im globalen Energiesystem Fuß fassen ist schneller, als bei jedem anderen Energieträger in der Geschichte. • Die Nachfrage nach Öl erhöht sich in der ersten Hälfte des Betrachtungszeitraums des Outlook, bevor sie dann allmählich abflacht, während der weltweite Kohleverbrauch weitgehend stagniert. • Über alle betrachteten Szenarien hinweg werden erhebliche weitere Investitionen in die Erschließung neuer Ölvorkommen nötig sein, um den Ölbedarf im Jahr 2040 decken zu können. • Die globalen CO2-Emissionen steigen weiter an. Das erhöht die Notwendigkeit für ein umfassendes Paket an politischen Maßnahmen, um eine deutliche Reduzierung der CO2-Emissionen zu erreichen.
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