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  • 3. Oktober 2018

    Irischer Strom-Spotmarkt gestartet

    Die European Power Exchange EPEX SPOT und das Clearinghaus European Commodity Clearing (ECC) haben die irische Strombörse SEMOpx erfolgreich bei dem Aufbau eines Day-Ahead und Intraday-Markts in Irland und Nordirland unterstützt.
    Dies umfasst auch das Clearing und die Abwicklung der Geschäfte. Die Märkte wurden am 30. September 2018 für Handelsgeschäfte mit Lieferung am 1. Oktober 2018 gestartet. Die Marktdaten können auf der SEMOpx-Webseite eingesehen werden. Im Zuge der Strommarktreform in Irland hat der irische Übertragungsnetzbetreiber EirGrid gemeinsam mit dem nordirischen Übertragungsnetzbetreiber SONI Dienstleistungen für den Betrieb des Day-Ahead- und Intraday-Markts sowie für das Clearing und die Abwicklung ausgeschrieben. EPEX SPOT und ECC haben sich mit ihrer gemeinsamen Bewerbung durchgesetzt und unterstützen seit 2017 die lokale Strombörse SEMOpx, ein Joint Venture von SONI und EirGrid, beim Aufbau eines Day-Ahead und Intraday Marktes. Der neue Day-Ahead-Markt ist in das Europäische multiregionale Market Coupling integriert und bietet sowohl stündliche Kontrakte als auch komplexe Aufträge zum Handel an. Darüber hinaus wurden drei Intraday-Auktionen aufgesetzt. Zwei davon werden mit Großbritannien verknüpft, die dritte verbleibt lokal im Marktgebiet I-SEM. Zusätzlich zu den Intraday-Auktionen betreibt SEMOpx einen lokalen kontinuierlichen Handel. Alle Auktionen sind über das EPEX-Handelssystem ETS zugänglich, einer etablierten Lösung, die auf EPEX SPOT-Märkten in ganz Europa eingesetzt wird. Der kontinuierliche Intraday-Handel läuft auf dem M7-System, das bereits auf allen kontinentalen kontinuierlichen Märkten der EPEX SPOT eingesetzt wird. Alle Transaktionen werden von der ECC gecleart und abgewickelt.
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  • 3. Oktober 2018

    Solarstrom: Ostdeutschland schlägt Westdeutschland

    Ostdeutschland hat bei der Photovoltaik klar die Nase vorn:
    Pro Einwohner ist in den fünf östlichen Flächenländern die installierte Leistung der Solarstromanlagen um das 1,8-Fache höher als in Westdeutschland. Spitzenreiter sind Brandenburg mit einer Nennleistung von 1.412 Kilowatt pro 1.000 Einwohner vor Mecklenburg-Vorpommern (1.102 kWp) und Sachsen-Anhalt (1.085 kWp). Diese Analyse der Photovoltaik-Installationsdaten hat der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) anlässlich des Tags der deutschen Einheit veröffentlicht. "Solarstrom lässt sich überall in Deutschland inzwischen preiswert erzeugen und bringt insbesondere dem ländlichen Raum bislang wirtschaftliche Vorteile", sagt BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig laut Pressemitteilung. Erheblichen Nachholbedarf sieht die Solarbranche aber nicht nur in den Innenstädten, sondern im gesamten Bundesgebiet. Erst sieben Prozent des Stromverbrauchs werde aus Solarenergie gedeckt. Körnig: "Gerade in den letzten Jahren ging es deutlich zu langsam voran. Die derzeit von der Bundesregierung geplanten Sonderausschreibungen sind – gemessen an den Klimazielen – leider nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Und: Ohne eine Beseitigung des schon 2020 erreichten Förderdeckels ist auch die aktuell von der Koalition beschlossene Heraufsetzung der Ausbauziele bis 2030 wertlos!" Mit Erzeugungskosten von rund 5 Cent pro Kilowattstunde aus neuen großen Solarparks und rund 10 Cent je Kilowattstunde aus PV-Anlagen auf Gebäuden sei auch ein deutlich schnellerer Ausbau der Solarenergie längst kein Strompreistreiber mehr. Er stärke vielmehr strukturschwache Regionen durch Erwerbsmöglichkeiten und Gewerbesteuereinnahmen, erläutert Körnig.
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  • 3. Oktober 2018

    EEX erreicht Rekordwerte in Strom-Futures für Deutschland, Österreich, Italien und Spanien

    Im September 2018 hat die European Energy Exchange (EEX) das Volumen am Strom-Terminmarkt im Vergleich zum Vorjahr um 42 Prozent auf 377,1 TWh gesteigert (September 2017:
    265,8 TWh) und erreichte damit das höchste Handelsvolumen seit November 2016. Dazu trugen insbesondere neue Rekordvolumina in Phelix-DE-Futures (232,8 TWh) und Phelix-AT-Futures (0,5 TWh) sowie in Futures für Italien (62,1 TWh) und Spanien (12,2 TWh) bei. Zudem stieg das Volumen in Strom-Optionen gegenüber dem Vorjahr um 60 Prozent auf 12,2 TWh (September 2017: 7,7 TWh). Im Gesamtvolumen sind 204,6 TWh enthalten, die über Trade Registration an der EEX gehandelt und dem Clearing zugeführt wurden. Clearing und Abwicklung aller Börsengeschäfte erfolgten durch die European Commodity Clearing (ECC). Im September hat die EEX C.U.Ra. Consorzio Utilities Ravenna S.c.r.l., Ravenna (Italien) und MFT Energy A/S, Aarhus (Dänemark) als neue Handelsteilnehmer zugelassen. Die Anerkennung als Non-Trading Broker wurde für Evolution Markets Ltd., London, um den Strom-Terminmarkt und für ICAP Energy Limited, London, um den Terminmarkt für Emissionsrechte erweitert. Die Mitgliedschaft von Marex Financial Limited, London, wurde um den Spot- und Terminmarkt für Emissionsrechte erweitert. Des Weiteren wurde Ital Green Energy S.r.l. aus Verona, zum Handel am Strom-Terminmarkt zugelassen. Für den Handel mit UK Power Futures hat die EEX sechs neue Teilnehmer zugelassen, diese sind: Priogen Holding B.V., GFI Securities Limited, DXT Commodities SA, Trailstone GmbH, Trailstone.
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