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News


  • 19. Oktober 2018

    e:veen Insolvenzverfahren läuft

    Das Amtsgericht Hannover hat das Insolvenzverfahren über das Vermögen der e:veen Energie eG eröffnet.
    Kunden haben bis zum 12. Dezember 2018 Zeit, Forderungen anzumelden. Viele Kunden haben Anschreiben von e:veen erhalten, in denen eine Weiterbelieferung zu veränderten Konditionen beworben wird. Kunden werden gebeten, ein neues Auftragsformular und eine Zustimmungserklärung zu unterzeichnen. Danach soll der Vertrag auf den zukünftigen Käufer des insolventen Unternehmens übergehen.
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  • 19. Oktober 2018

    Windenergieausschreibung unterzeichnet, Solar dreifach überzeichnet

    Die Bundesnetzagentur hat die Zuschläge der Ausschreibungen für Windenergie an Land und für Solarenergie zum Gebotstermin 1.
    Oktober 2018 erteilt. Zu der ausgeschriebenen Menge von 670 Megawatt wurden wurden bei Windenergie 62 Gebote mit einem Volumen von knapp 400 Megawatt eingereicht. Insgesamt erhielten 57 Gebote mit einem Volumen von 363 Megawatt einen Zuschlag. Davon gingen 9 Zuschläge an Bürgerenergiegesellschaften. Regional betrachtet, wurden die meisten Zuschläge für Windenergieanlagen in Bayern (10 für 69 Megawatt), Brandenburg (9 mit 63 Megawatt), Niedersachsen (6 für 42 Megawatt ) und Nordrhein-Westfalen (6 für 25 Megawatt) erteilt. 5 Gebote wurden ausgeschlossen. 14 Zuschläge mit 100 Megawatt Volumen gingen an Projekte südlich der Mainlinie (Bayern 10 für 69 Megawatt; Baden-Württemberg 4 für 31 Megawatt). Die Gebotswerte der bezuschlagten Gebote reichten von 5,00 ct/kWh bis zu 6,30 ct/kWh. Der durchschnittliche Zuschlagswert liegt bei 6,26 ct/kWh. Das Netzausbaugebiet hatte in dieser Ausschreibung erneut keine Auswirkungen auf die Zuschlagsentscheidungen. Bei der Ausschreibung für Solaranlagen wurden 76 Gebote mit einem Umfang von 551 Megawatt abgegeben. Damit war die ausgeschriebene Menge von 182 Megawatt dreifach überzeichnet. Die Bundesnetzagentur konnte 37 Zuschläge (192 Megawatt) erteilen, davon gingen mehr als die Hälfte an Bietern aus Bayern (14) und Brandenburg (7). Allerdings konnte aufgrund des jährlichen begrenzten bayrischen Flächenkontingents für Solaranlagen auf Ackerflächen in benachteiligten Gebieten nur vier entsprechende Gebote bezuschlagt werden. Die im Gebotspreisverfahren ermittelten Zuschläge lagen zwischen 3,86 ct/kWh und 5,15 ct/kWh (Vorrunde 3,89 bis 4,96 ct/kWh), der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert betrug 4,69 ct/kWh (Vorrunde 4,59 ct/kWh).
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  • 17. Oktober 2018

    EEG-Umlage sinkt zum zweiten Mal in Folge

    Im kommenden Jahr beträgt die Umlage zur Deckung der Kosten des nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vergüteten Stroms 6,405 ct/kWh.
    Sie sinkt damit um knapp 6 Prozent. Bereits seit 2014 liegt die EEG-Umlage auf einem stabilen Niveau, obwohl die EEG gefördert Strommenge in dieser Zeit um 50 % gestiegen ist. Das berichtet die Bundesnetzagentur. Die in den letzten Jahren umgesetzten Reformen haben die Kostenentwicklung des EEG stark gedämpft. Mit der Umstellung auf Wettbewerb und Ausschreibungen sind die Förderkosten für neue erneuerbare Energie-Anlagen im Jahr 2019 günstig geworden. Dies trug zum Rückgang der Umlage 2019 bei, der maßgeblich auf die deutlich gestiegenen Börsenstrompreise zurückzuführen ist. Ein weiterer dämpfender Effekt für die EEG-Umlage 2019 ist ein hoher Stand des EEG-Umlagekontos. Er betrug zum Stichtag 30. September 3,65 Mrd. Euro. Dieser positive Saldo fließt senkend in die Berechnung der EEG-Umlage 2019 ein. Für das Jahr 2019 rechnen die Übertragungsnetzbetreiber mit einem weiteren Zubau von Erneuerbaren-Anlagen in Höhe von knapp 6 GW. Die erwartete Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien steigt auf 217 TWh. Alles in allem prognostizieren die Übertragungsnetzbetreiber für das Jahr 2019 einen Gesamtzahlungsanspruch aller Betreiber von Erneuerbare-Energien-Anlagen in Höhe von 33,1 Mrd. Euro. Dem stehen prognostizierte Vermarktungserlöse an der Strombörse in Höhe von rund 7,8 Mrd. Euro für den erneuerbaren Strom gegenüber.
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  • 17. Oktober 2018

    Gasunie, TenneT und Thyssengas planen 100 MW PTG-Anlage

    „Nägel mit Köpfen“ wollen der Übertragungsnetzbetreiber TenneT und die Fernleitungsnetzbetreiber Gasunie Deutschland und Thyssengas beider Kopplung von Strom-und Gasnetzen für die Energiewendemachen.
    Die drei Netzbetreiber planen in Niedersachsen den Bau einer mit 100 Megawatt bis dato größten deutschen Power-to-Gas-Pilotanlage. In Betracht kommen Standorte im Bereich der TenneT-Umspannwerke Diele und Conneforde, in denen vor allem Offshore-Windstrom aus der Nordsee gesammelt und weiterverteilt wird. Mit dem Pilotprojekt „ELEMENT EINS“ wollen die beteiligten Unternehmen erste Erfahrungen mit Power-to-Gas-Anlagen im industriellen Maßstab sammeln. Die Pilotanlage sollschrittweise ab 2022 ans Netz gehen und grünen Strom in Gas umwandeln, um so neue Speicherpotenziale für erneuerbaren Strom zu erschließen. Den Partnern geht es dabei um die umfassende Kopplung der Sektoren Energie, Verkehr und Industrie. So kann der in Gas umgewandelte Grünstrom nicht nur über bestehende Gasleitungen von der Nordsee ins Ruhrgebiet transportiert, sondern unter anderem auch über Wasserstoff-Tankstellen für Mobilität und über die Speicherung in Kavernen für die Industrie zur Verfügung stehen.
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  • 17. Oktober 2018

    Gasnetzentgelte steigen um ein Prozent

    Die Entgelte für die Nutzung der Gasnetze steigen 2019 im bundesweiten Durchschnitt um rund ein Prozent.
    Sie machen etwa ein Viertel des Gaspreises für Endkunden aus. 2018 zahlte ein Musterhaushalt (20.000 kWh Jahresverbrauch) im Schnitt 365 Euro an die Betreiber der lokalen Verteilnetze. Ab dem Jahreswechsel sind es drei Euro mehr pro Jahr. Das berichtet das Vergleichsportal Ckeck24. Während die Netznutzungsentgelte im Westen Deutschlands steigen, sinken sie im Osten der Republik - und gleichen sich dadurch an. Der Unterschied bei einem Verbrauch von 20.000 kWh Gas beträgt 2019 nur noch 40 Euro (2018: 54 Euro). Am deutlichsten steigen die Netznutzungsentgelte für Gaskunden im Norden Deutschlands: in Bremen um 27 Prozent, in Mecklenburg-Vorpommern und in Hamburg um jeweils acht Prozent. In Sachsen (minus fünf Prozent) gibt es bundesweit die stärksten Senkungen. Wie schon 2018 zahlen auch im kommenden Jahr Gaskunden in Mecklenburg-Vorpommern (Ø 514 Euro) die höchsten Entgelte an die Verteilnetzbetreiber. Auch im Saarland (Ø 468 Euro) fallen die Gebühren überdurchschnittlich hoch aus. Am wenigsten müssen Verbraucher in Berlin (Ø 285 Euro) und Hamburg (Ø 314 Euro) zahlen. Das berichtet das Vergleichsportal Check24.
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  • 14. Oktober 2018

    Hamburg übernimmt Fernwärmenetz von Vattenfall

    Hamburg übernimmt das Fernwärmesystem in der Hansestadt von Vattenfall.
    Damit wird die Stadt die Verantwortung für die Fernwärmeversorgung in Hamburg künftig allein tragen. Deutschland-Chef Tuomo Hatakka kommentiert diese Entscheidung: „Wir machen keinen Hehl daraus, dass wir gern gemeinsam mit der Stadt am Umbau des Fernwärmesystems hin zu umweltverträglicher Wärmeerzeugung und zunehmender Integration erneuerbarer Energien weitergearbeitet hätten. Wir respektieren die Entscheidung und werden alles tun, um einen reibungslosen Übergang des Unternehmens an die Stadt sicherzustellen.“ Sollten noch rechtliche Hürden für die schnelle Umsetzung bestehen, ist die Stadt aufgefordert, diese auszuräumen. Vattenfall wird die Stadt auch dabei aktiv unterstützen. Hatakka betonte gleichzeitig, dass Hamburg auch weiterhin ein wichtiger Unternehmensstandort bleiben wird. „Wir haben bereits über 100 dezentrale Anlagen zur Strom- und Wärmeerzeugung in Hamburg in Betrieb genommen und werden uns zukünftig auf den Ausbau des dezentralen Geschäfts konzentrieren. Hamburg ist weiter für Vattenfall ein Kernmarkt. Unser Wind- und Handelsgeschäft werden von Hamburg aus gesteuert und wir werden dort weiter unsere Kunden mit Strom und Gas versorgen.“
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  • 14. Oktober 2018

    BNetzA schreibt KWK-Anlagen aus

    Die Bundesnetzagentur hat heute die dritte Ausschreibung für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen und die zweite Ausschreibung für innovative KWK-Systeme für den Gebotstermin 3.
    Dezember 2018 eröffnet. In beiden Ausschreibungsverfahren erfolgt die Zuschlagserteilung nach dem Gebotspreisverfahren. Im Gebotspreisverfahren erhält jeder Bieter eine Förderung in der Höhe seines Gebots. Der Höchstwert für KWK-Anlagen in diesem Gebotstermin beträgt 7 ct/kWh. Die Gebote mit dem niedrigsten Gebotswert erhalten den Zuschlag bis das Volumen der Ausschreibungsrunde erreicht ist: Für diese Runde beträgt das Ausschreibungsvolumen 76,807 Megawatt. Bei innovativen KWK-Systemen handelt es sich um ein Zusammenspiel von KWK-Anlage, innovativer erneuerbarer Wärmequelle und elektrischem Wärmeerzeuger. Bei der innovativen erneuerbaren Wärmequelle kann es sich etwa um Anwendungen der Solarthermie, der Geothermie oder eine Wärmepumpe handeln. Für innovative KWK-Systeme beträgt der Höchstwert 12 ct/kWh, das Ausschreibungsvolumen dieser zweiten Runde umfasst 29,117 Megawatt installierte KWK-Leistung. Die aktuellen Ausschreibungsbedingungen sind auf der Homepage der Bundesnetzagentur unter www.bundesnetzagentur.de/kwk-ausschreibung veröffentlicht.
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