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  • 26. Oktober 2018

    Entega und Steag investieren 17 Mio. Euro in TU-Energieversorgung

    17 Millionen Euro hat ein Konsortium aus STEAG New Energies GmbH (Saarbrücken) und ENTEGA AG (Darmstadt) in die Energieversorgung der Technischen Universität Darmstadt investiert.
    In den 160 Gebäuden der TU werden jährlich etwa 54.000 MWh Strom, 62.000 MWh Wärme und 5.000 MWh Kälte verbraucht. Dies entspricht dem Energiebedarf einer Kleinstadt. In knapp drei Jahren Planungs- und Bauzeit wurde das Projekt umgesetzt. Die neu gegründete ENTEGA STEAG Wärme GmbH errichtete eine neue Energiezentrale am Campus Lichtwiese, installierte drei Blockheizkraftwerke und eine Absorptionskältemaschine und verlegte ein drei Kilometer langes Kältenetz. Außerdem wurde das Fernwärmenetz der TU über eine rund zwei Kilometer lange Wärmetrasse mit dem Wärmenetz der ENTEGA verbunden. Dadurch kann fast die Hälfte des Wärmebedarfs umweltschonend aus dem Müllheizkraftwerk gedeckt werden. Die Gesellschaft gehört zu 51 Prozent der Steag New Energies GmbH und zu 49 Prozent der ENTEGA AG. In der Technischen Universität werden jährlich etwa 54.000 MWh Strom, 62.000 MWh Wärme und 5.000 MWh Kälte verbraucht. Die Planungen gehen davon aus, dass die Verbräuche in den kommenden 15 Jahren auf etwa 63.000 MWh Strom, 80.000 MWh Wärme und 12.000 MWh Kälte ansteigen werden.
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  • 26. Oktober 2018

    Vettenfall baut Ladenetzwerk aus

    Vattenfall möchte in den kommenden fünf Jahren einer der führenden Betreiber von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Nordwesteuropa werden und strebt in diesem Zeitraum einen Umsatz von einer Milliarde Schwedischen Kronen (100 Millionen Euro) an.
    Hierfür baut das Unternehmen auch in Deutschland seine Geschäftseinheit weiter aus. Das Ladenetzwerk InCharge umfasst bereits 9.000 Ladepunkte. Zusammen mit Partnern will Vattenfall Privatpersonen, Unternehmen und Gemeinden den Umstieg auf Elektromobilität erleichtern. Deswegen setzt das Unternehmen auf offene Standards, denen sich jeder anschließen kann. An allen InCharge-Stationen können Kunden per App, Ladekarte oder RFID-Tag laden, wobei Vattenfall die Abrechnung übernimmt. InCharge wurde bereits 2016 in Schweden eingeführt, Deutschland und Großbritannien sind im Sommer 2018 dazu gestoßen. Um den Auf- und Ausbau des E-Mobility-Geschäfts in Deutschland voranzutreiben, hat Vattenfall Fermin Bustamante an Bord geholt. Er hat mehrjährige Erfahrung in leitenden Positionen in der Solar- und Elektrofahrzeugindustrie und war zuletzt verantwortlich für die DACH-Region des Ladeinfrastruktur-Unternehmens EVbox.
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  • 26. Oktober 2018

    Stromnetzentgelte steigen um 2 Prozent

    Die Entgelte für die Nutzung der Stromnetze steigen 2019 im bundesweiten Durchschnitt um zwei Prozent.
    Sie machen etwa ein Viertel des Strompreises für Endkunden aus. Besonders stark treffen die Erhöhungen der Netznutzungsentgelte den Norden Deutschlands. Verbraucher in Bremen zahlen im kommenden Jahr 18 Prozent mehr. In Hamburg und Schleswig-Holstein beträgt das Plus jeweils zwölf Prozent, in Mecklenburg-Vorpommern neun Prozent. Das berichtet Check24. Entgegen dem bundesweiten Trend entwickeln sich die Gebühren zum Beispiel in Berlin und Sachsen (jeweils minus zwei Prozent). Lokal gibt es auch noch deutlichere Senkungen.
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  • 24. Oktober 2018

    Partnerunternehmen integrieren erstmals PKW in das Stromnetz

    Einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg in eine emissionsfreie Energie- und Mobilitätswelt haben jetzt das Technologieunternehmen The Mobility House, der Energieversorger ENERVIE, der Übertragungsnetzbetreiber Amprion und der Automobilhersteller Nissan erreicht.
    Den Projektpartnern ist es mit dem Nissan Leaf und einer innovativen Lade- und Energiemanagement-Technologie gelungen, erstmals ein Elektroauto gemäß allen regulatorischen Anforderungen eines Übertragungsnetzbetreibers (ÜNB) für die Primärregelleistung zu qualifizieren. Damit wird es als Regelkraftwerk in das deutsche Stromnetz integriert: Dies ist ein Durchbruch zur Etablierung der sogenannten Vehicle-to-Grid-Technik (V2G) in Deutschland. Damit hierzulande die weltweit beachtete Wende hin zur dezentralen Energieerzeugung durch erneuerbare Ressourcen auch gelingt, sind neue, innovative Lösungen zur Stabilisierung des Stromnetzes nötig. Denn die zunehmende Nutzung erneuerbarer Energien führt zu Schwankungen im Netz. Diese gilt es in einem ersten Schritt durch die Erbringung von Primärregelleistung auszugleichen, um in Sekundenschnelle drohende Stromausfälle zu verhindern. Elektroautos wie der Nissan Leaf mit integrierter, bidirektionaler Ladetechnologie können dabei eine wichtige Rolle spielen. Dank seines CHAdeMO-Ladeanschlusses kann er nicht nur den Strom aus dem Netz ziehen und in der Traktionsbatterie speichern, sondern bei Bedarf auch wieder zurückspeisen. Als einer von vier Übertragungsnetzbetreibern, die für den Transport des Stroms in Deutschland und damit für ein stabiles Stromnetz verantwortlich sind, unterstützt Amprion das ehrgeizige V2G-Projekt. Der Betreiber des Übertragungsnetzes definierte die technischen sowie regulatorischen Anforderungen in Bezug auf die Präqualifikation eines mobilen Batteriespeichers im Markt für Primärregelleistung. Als erstes Elektrofahrzeug hat Amprion nun dem Nissan Leaf in Kombination mit der Steuerung von The Mobility House die Eignung für diese Leistung attestiert.
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  • 24. Oktober 2018

    Schwere Elektro-Lkw ab sofort im Praxistest

    Die Bundesregierung leitet einen umfangreichen Praxistest schwerer Elektro-Lkw ein.
    Zehn verschiedene Handels- und Logistikunternehmen werden die LKW, die ausschließlich mit Strom fahren, nun im täglichen Warenverkehr ausprobieren. Der Einzelhandels-Verbund Edeka nutzt ein Jahr lang einen vollelektrischen Lkw über 25 Tonnen, der zwischen 150 und 300 km pro Tag zurücklegen soll. An diesem Flottentest nehmen zehn Kunden aus unterschiedlichen Branchen in Deutschland und der Schweiz teil. Die Unternehmen sind: Edeka, Dachser, Hermes, Kraftverkehr Nagel, Ludwig Meyer, pfenning logistics, TBS Rhein-Neckar und Rigterink in Deutschland, Camion Transport und Migros in der Schweiz. Die Elektro-Lkw-Flotte ist mindestens bis Mitte 2020 im Einsatz. Mit ihr sollen unter anderem der Energiebedarf und die Wirtschaftlichkeit der Elektro-Lkw bei den verschiedenen Einsatzszenarien ermittelt sowie in einer Öko-Bilanzierung die Umweltperformance der E-Lkw mit Diesel-Trucks über den gesamten Lebenszyklus verglichen werden.
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  • 24. Oktober 2018

    385 MW-Windpark Arkona steht

    Der Offshore-Windpark Arkona steht.
    Für das gemeinsame Projekt von E.ON und dem norwegischen Energieunternehmen Equinor wurde die Installation der Windenergieanlagen in Rekordzeit abgeschlossen. Die Bauzeit von nur drei Monaten für 60 Windkraftanlagen der 6-Megawatt-Klasse einschließlich Beladung, Wetterausfallzeiten und technischer Wartung erfolgte so zügig wie nie zuvor in der Branche. Der Windpark Arkona liegt 35 Kilometer nordöstlich der Insel Rügen. Der Windpark wird eine Leistung von 385 Megawatt haben und kann theoretisch rund 400.000 Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgen. Das Investitionsvolumen beträgt 1,2 Milliarden Euro.
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