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  • 11. März 2019

    Lidl baut 400 Ladesäulen für Kunden

    Lidl investiert in den flächendeckenden Ausbau von Elektromobilität:
    Innerhalb eines Jahres sollen rund 400 Lidl-Filialen mit Ladesäulen für Elektrofahrzeuge ausgestattet werden, an denen die Kunden Strom aus erneuerbaren Energien tanken können. Dadurch wird Lidl zum Betreiber des größten E-Ladenetzes im deutschen Lebensmitteleinzelhandel. Derzeit stehen Kunden an Lidl-Filialen und Mitarbeitern in Lidl-Logistikzentren rund 30 Ladesäulen für Elektrofahrzeuge zur Verfügung, etwa 20 weitere Säulen werden aktuell an Filialen in ganz Deutschland installiert. Die Geschwindigkeit des Ausbaus wird Lidl deutlich erhöhen: Ab sofort werden Neubauten obligatorisch mit einer E-Ladesäule ausgestattet und auch im Zuge einer Modernisierung erhalten Filialen eine Stromtankstelle. Langfristig werden möglichst viele Standorte mit mindestens zwei Ladepunkten ausgestattet. Darüber hinaus wird Lidl ab sofort an zusätzlichen Filialen in Autobahnnähe sowie in ländlichen Regionen weitere Ladestationen errichten. Auf diese Weise wird die maximale Entfernung zwischen zwei Lidl-Ladesäulen deutlich verringert. Mit diesem Schritt erreichen Lidl, dass die maximale Fahrtstrecke zwischen zwei Lidl-Ladesäulen 50 Kilometer beträgt. Durchschnittlich werden es sogar unter 20 Kilometer sein. Beim Ausbau der elektrischen Ladeinfrastruktur setzt Lidl auf einen intelligenten Mix aus AC- und DC-Ladepunkten verschiedener Leistungsklassen bis 50 Kilowatt – in Autobahnnähe kommen leistungsstarke DC-Anlagen zum Einsatz. Je nach Standort und Fahrzeugtyp können die Nutzer von E-Fahrzeugen beispielweise während eines dreißigminütigen Einkaufes in der angrenzenden Lidl-Filiale die Reichweite ihres Fahrzeugs um bis zu 200 Kilometer steigern. Der Strom, der an den Lidl-E-Ladesäulen getankt werden kann, stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien.
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  • 6. März 2019

    3,4 Prozent der Verbraucher wählen nachhaltige Ökostromtarife

    Beim Wechsel des Stromanbieters haben sich 3,4 Prozent der Verbraucher für nachhaltige Ökostromtarife entschieden.
    Der Großteil der Stromkunden, die 2018 über das Vergleichsportal CHECK24 einen Vertrag bei einem neuen Anbieter abschlossen, wählten Basis-Ökostromtarife oder konventionell erzeugten Strom. „Da es sich bei den günstigsten Tarifen der Alternativanbieter oft um Basis-Ökostrom oder konventionell erzeugten Strom handelt, entscheiden sich viele Verbraucher für diese Angebote“, sagt Dr. Oliver Bohr, Geschäftsführer Energie bei CHECK24. Als nachhaltig werden Stromtarife bezeichnet, deren Anbieter nachweisen, dass sie in signifikantem Umfang die lokale Ökostromproduktion fördern und damit den Anteil an konventionell erzeugtem Strom auf dem Markt verringern. Das gilt z. B. für Tarife mit dem „ok-power-Siegel“ oder dem „Grüner Strom-Label“. Anbieter von Basis-Ökostromtarifen dagegen kaufen ihren Strom aus bereits bestehenden Anlagen im Ausland, ohne maßgeblich in den Neubau sauberer Kraftwerke zu investieren.
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  • 5. März 2019

    Weiteren Stromanbietern droht die Pleite

    Die Energie-Experten der Managementberatung Horváth + Partners rechnen mit weiteren Pleiten im Strommarkt.
    Die Entwicklung der vergangenen Monate wird sich voraussichtlich fortsetzen. In jüngster Zeit mussten etwa die Billiganbieter BEV und DEG Deutsche Energie Insolvenz anmelden. Ursache für die Pleiten sind vor allem die gestiegenen Großhandelspreise für Strom und Gas. Einige Anbieter waren darauf nicht vorbereitet, sondern gingen von stabilen oder fallenden Preisen für die Energiebeschaffung aus. Andreas Schwenzer, Energieexperte bei der Managementberatung Horváth + Partners, rechnet in diesem Jahr mit einer zweistelligen Anzahl von Firmenpleiten im Energiemarkt. Im Laufe des Jahres 2018 sind die Börsenpreise für Strom massiv angestiegen. Da die meisten Stromlieferanten mit ihren Kunden für die Vertragslaufzeit Festpreise vereinbaren, können sie die gestiegenen Beschaffungskosten nicht weitergeben. Solange die Preise stabil blieben, konnten Anbieter von den niedrigen Beschaffungskosten profitieren. Da viele Firmen Strom und Gas nicht im Voraus kaufen, wurden die steigenden Energiepreise für sie zum Problem. Drehen sie an der Preisschraube, verlieren sie Kunden. Schließlich haben Verbraucher in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht. „Es gibt immer mehr wechselwillige Verbraucher“, sagt Schwenzer. „Sie nutzen das System aus und wechseln jedes Jahr in einen neuen günstigen Tarif.“ Für die sogenannten Energie-Discounter, die mit besonders günstigen Tarifen für das erste Jahr und Wechselboni am Markt auftreten, kann das ruinös werden. Schließlich bauen sie darauf, dass viele Kunden schlicht vergessen zu kündigen oder zu träge sind zu wechseln und dann im Folgejahr höhere Preise zahlen. Dieses Kalkül geht nicht mehr auf. Bei den Neukunden-Tarifen zahlen die Anbieter häufig aber drauf. „Das Geschäftsmodell der Billiganbieter funktioniert nicht mehr“, sagt Schwenzer. Von der jüngsten Pleite der BEV Bayerische Energieversorgungsgesellschaft aus München Ende Januar waren rund 500.000 Kunden betroffen. Die Insolvenz der DEG Deutsche Energie mit Sitz in Baden-Württemberg Ende 2018 traf unter anderem auch Großkunden wie den Deutschen Bundestag, das Land Brandenburg und die Elbphilharmonie. Im Laufe des vergangenen Jahres mussten zudem die Deutsche Erdgas Versorgungs-GmbH, die Energieagenten Versorgungs GmbH und e:veen Energie abgewickelt werden. Energieexperte Schwenzer sieht in den aktuellen Pleiten ein „reinigendes Gewitter“. Noch ist es nicht abgezogen: „In diesem Jahr dürfte es weitere Unternehmen in einer etwa zweistelligen Größenordnung treffen. Bis Ende des Jahres dürfte die Pleitewelle dann abebben.“ Die Unternehmen hätten verstanden, dass sie Strom nicht zu lange im Voraus zum Festpreis günstig verkaufen dürfen, ohne sich bei der Beschaffung abzusichern. „Seriöse Anbieter wirtschaften vernünftiger. Die Firmen, die dieses Jahr durchstehen, dürften solide aufgestellt sein“, sagt Schwenzer.
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  • 4. März 2019

    Berlin Energie gewinnt auch Stromnetz-Konzession

    Berlin Energie hat das Vergabeverfahren um die Berliner Stromkonzession gegen Alt-Konzessionär Vattenfall gewonnen.
    Das berichtet der Tagesspiegel. Es wird mit einem juristischen Nachspiel gerechnet. Bei der Vergabe der Gaskonzession war der Altkonzessionär Gasag der landeseigenen Berlin Energie unterlegen. Auch hier befassen sich die zuständigen Gerichte mit der Entscheidung des Landes. Am 4. April steht hier eine mündliche Verhandlung vor dem Kammergericht an. Der Landesbetrieb Berlin Energie war zur Rekommunalisierung der Energienetze gegründet worden. Gas-, Strom- und Fernwärmenetze sollen zurück in öffentliche Hände, nachdem sie vor knapp 20 Jahren privatisiert worden waren.
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  • 1. März 2019

    Studie: 5-D-Themen sind für Erfolg wegweisend

    Die 5-D-Themen Dekarbonisierung, Dezentralisierung, Digitalisierung, Demografie und Diversifizierung sind für den Unternehmenserfolg von Stadtwerken und Energieversorgern wegweisend.
    Um herauszufinden, wie deren Entscheidungsträger mit diesen maßgeblichen makro- und mikroökonomischen Entwicklungen und Mega-Trends der Energiebranche umgehen, hat Rödl + Partner mehr als 50 Unternehmen aus der Energiewirtschaft befragt und die Ergebnisse der Umfrage in einer Studie zusammengefasst. Klimaschutzziele haben bereits jetzt einen erheblichen Einfluss auf die unternehmensstrategischen Entscheidungen von Energieversorgern. Die Bereitschaft zum Ausbau der Erneuerbaren Energien wächst. Vor allem im Bereich der Wärmeversorgung besteht mit Blick auf die Dekarbonisierung erhebliches Potenzial. Und obgleich die Unternehmen parallel an der digitalen Transformation teilnehmen müssen, verfügt die Mehrzahl der Unternehmen über kein Umsetzungskonzept zur Digitalisierung ihrer Wertschöpfungsstufen bzw. ihres Unternehmens. Viele Mitarbeiter scheiden zudem in den nächsten zehn Jahren aus den Unternehmen aus. Das macht eine Überprüfung der erforderlichen Wissenstransfers – auch vor dem Hintergrund von Substitutionseffekten der Digitalisierung – erforderlich. Der Wettbewerb um die geeigneten Fachkräfte wird künftig zunehmen, auch wenn der Fachkräftemangel bei den Energieversorgern noch nicht überall angekommen ist. Im Zuge der Diversifizierung der Geschäftsmodelle wird den Themen Smart City, Speichertechnologien/Regelenergie, ganzheitliche Quartiersentwicklung sowie Breitband/Telekommunikation eine hohe Bedeutung beigemessen. Darüber hinaus haben die Energieversorger großes Interesse daran, verstärkt Dienstleistungen für ihren meist kommunalen Gesellschafter zu erbringen.
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  • 1. März 2019

    Netze BW ersetzt 2.000 km Freileitungen durch Erdkabel

    2.000 Kilometer Freileitungen in Baden-Württemberg, und damit deutlich mehr als bisher geplant, sollen in den nächsten zehn Jahren durch neue, leistungsfähigere Erdkabel ersetzt werden.
    Dafür plant die EnBW-Tochter Netze BW zusätzliche Investitionen in Höhe von 300 Millionen Euro. Allein in diesem Jahr werden dadurch mehr als doppelt so viele Leitungskilometer im Boden verschwinden als ursprünglich geplant. Im Fokus steht dabei die mittlere Spannungsebene mit 10.000 oder 20.000 Volt. Regionale Schwerpunkte des Investitionsprogramms sind der Raum Oberschwaben/Allgäu, der Enzkreis, die Region Heuberg sowie die Albhochfläche.
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  • 28. Februar 2019

    RWE schließt Strombezugsvertrag mit belgischem Offshore-Windpark

    RWE Supply + Trading GmbH bezieht künftig die gesamte Stromerzeugung des Windparks Northwester 2.
    Der Windpark liegt vor der Küste von Zeebrügge und wird von der belgischen Gesellschaft Parkwind entwickelt. RWE und Parkwind haben einen langfristigen Strombezugsvertrag unterzeichnet. RWE beabsichtigt, diesen Strom aus Erneuerbaren Energien sowie die dazugehörigen Ursprungsgarantien an ihre großen industriellen und kommunalen Kunden zu verkaufen. Der Windpark Northwester 2 wird 23 Windräder mit einer Gesamtkapazität von rund 219 Megawatt umfassen. Sie werden durchschnittlich 800 Gigawattstunden grünen Strom pro Jahr erzeugen. Die ersten Windräder sollen Ende diesen Jahres in Betrieb genommen werden. Die Inbetriebnahme des gesamten Windparks Northwester 2 ist für Anfang 2020 vorgesehen.
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