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  • 23. Juli 2020

    Vattenfall: Konzernchef Magnus Hall verlässt das Unternehmen

    Nach sechs Jahren an der Spitze des Energieversorgers kündigt Magnus Hall seinen Rückzug an.

    Trotz einem beträchtlichen Gewinn für 2019 und einem guten Start ins Jahr 2020, muss der schwedische Energiekonzern größere Abschreibungen vornehmen. Während das bereinigte Ergebnis der ersten sechs Monate des Jahres bei 12,98 Milliarden schwedischer Kronen lag, stand letztendlich ein Verlust von 1,59 Milliarden Kronen zu Buche. CEO Magnus Hall berichtete, dass die Kunden trotz der Corona – Pandemie sicher mit Strom, Gas und Wärme versorgt werden konnten. Das Halbjahresergebnis sei relativ stabil, wurde aber im zweiten Quartal unter anderem durch niedrige Strompreise gedrückt. Außerdem zu schaffen machen Vattenfall angespannte Marktbedingungen, besonders bei Strom aus fossilen Brennträgern. Magnus Hall betonte, sein Rückzug sei eine persönliche Entscheidung gewesen. Er wird das Unternehmen spätestens zum 31.Januar 2021 verlassen.

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  • 23. Juli 2020

    USA drohen erneut mit weiteren Sanktionen gegen Nord-Stream 2

    Das US-Repräsentantenhaus hat einstimmig eine Ergänzung zum National Defence Authorization Act (NDAA) verabschiedet. Ziel und Zweck der Ergänzung sind erweiterte Sanktionsmöglichkeiten gegen Unternehmen, die sich u.a. an der Gaspipeline Nord Stream 2 beteiligen.

    US-Außenminister Mike Pompeo drohte nochmals allen beteiligten Unternehmen: "Zieht euch zurück,oder ihr riskiert die Konsequenzen."Am Mittwoch ist Pompeo zu politischen Gesprächen in Dänemark eingetroffen. Bei seinem Besuch geht es wahrscheinlich auch um die umstrittene neue Ostseepipeline Nord Stream 2, die auch durch dänische Gewässer führt und die die USA verhindern wollen.

    Die Energieagentur des Landes Dänemark hatte vor zwei Wochen den Weiterbau genehmigt. Pompeo drohte weitere extarterritorale US-Sanktionen sowohl gegen Baufirmen, als auch gegen Investoren an. Bundesaußenminister Heiko Mass erklärte, dass die deutsche Energiepolitik in Europa gemacht werde und nicht in Washington. Extraterritorale Sankionen lehne Berlin klar ab.

    Der russische Exportmonopolist Gazprom will die Pipeline dennoch fertigstellen.

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  • 20. Juli 2020

    Tesla Bauvorhaben: Sorgen um den Grundwasserspiegel

    Bei der Tesla Elektroauto-Fabrik bei Berlin, handelt es sich um das größte Industrieprojekt Brandenburgs.Bislang sind mehr als 370 Einwände gegen die Errichtung der Teslafabrik eingegangen. Obwohl die komplette umweltrechtliche Genehmigung durch das Land Brandenburg noch aussteht, kann Tesla auf eigenes Risiko bereits das Fundament und den Rohbau errichten.

    Da das Gelände des Vorhabens teilweise in einem Trinkwasserschutzgebiet liegt, befürchtet die Naturschützerin Julia Neigel negative Folgen für das Trinkwasser, da die Region ohnehin schon von Wasserknappheit bedroht ist. Bereits  fünf Petitionen hat sie für einen Teil der“ Bürgerinitiative gegen Gigafactory Grünheide“ verfasst. Entgegen des ersten Bauantrages, in welchem noch keine Pfähle geplant waren, liegt jetzt eine Änderung vor, die in Teilbereichen ein Fundament mittels Fertigteilrammpfählen vorsieht. Neigel fordert einen Untersuchungsausschuss im Landtag und einen Baustopp. Die Sprecherin des Umweltministeriums erklärte, alles genau zu überprüfen. Tesla teilt diese Bedenken nicht und verweist auf die Genehmigung durch die Behörden.

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  • 15. Juli 2020

    Ergebnisse des NAP-Monitorings

    Außenminister Heiko Maß stellte am Dienstag die Ergebnisse der Überprüfung des Nationalen Aktionsplans (NAP) Wirtschaft-und Menschenrechte vor.

    Erneut haben deutsche Unternehmen die freiwilligen Menschenrechts-und Sozialstandards in ihren Lieferketten nicht erfüllt. Vermutlich wird noch 2020 ein Gesetz beschlossen werden, welches die unternehmerische Verantwortung regelt, dass Lieferanten im Ausland die sozialen und ökologischen Mindeststandards einhalten. Die Wirtschaftsverbände befürchten, dass ein nationales Lieferkettengesetz zu Lasten der Wettbewerbsfähigkeit deutscher Firmen gehe.

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  • 15. Juli 2020

    Handelsverband rechnet mit dem stärksten wirtschaftlichen Einbruch seit dem zweiten Weltkrieg

    Für 2020 rechnet Der Deutsche Handelsverband (HDE) mit einem Minus für den Nicht-Lebensmittelhandel in Höhe von 40 Millionen Euro, sofern keine neue zweite Pandemiewelle kommt. Im Vergleich zum Vorjahr würde dieser somit vier Prozent Umsatzminus verzeichnen.

    Der HDE errechnete für die Monate März bis Mai eine Senkung des Einkaufes im stationären Handel pro Einkauf um 10 Prozent, während eine Steigerung von 20 Prozent im Online-Handel erzielt wurde. Außer staatlichen Überbrückungshilfen und staatlichen Digitalisierungszuschüssen fordert der HDE Entlastungen bei den Strompreisen mit der Absenkung der EEG-Umlage, um einen Konsumimpuls zu erhalten.

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  • 8. Juli 2020

    Deutsche Energie-Agentur empfiehlt die EEG-Umlage auf Null zu senken

    Die Deutsche Energie-Agentur (Dena) propagiert in ihrer neuesten Studie, die Ökostrom-Umlage auf Null zu senken,

     

    also faktisch abzuschaffen, um die Energiewende voranzubringen. Um diese Maßnahme zu finanzieren, soll die Stromsteuer von 2,05 Cent pro Kilowattstunde bis 2030 verdoppelt werden.

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  • 8. Juli 2020

    Höhere staatliche Förderung für Elektroautos

    Seit Mittwoch, 8.Juli, wird die Förderprämie beim Kauf von E-Autos verdoppelt. Die Regelung gilt rückwirkend für Autos die nach dem 3.Juni zugelassen wurden. Reine E-Autos werden bis maximal 6.000 Euro gefördert, Plug-in-Hybride bis zu 4.500 Euro.

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