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News


  • 5. Juni 2019

    KWK-Anlagen, Wärmepumpen und Biogasanlagen stabilisieren Netz

    In Zukunft werden auch kleine dezentrale Anlagen wie Kraft-Wärmekopplungsanlagen (KWK-Anlagen), Wärmepumpen oder Biogasanlagen das Energiesystem stabilisieren.
    Damit übernehmen sie Aufgaben mit, die heute vor allem von großen, zentralen Kraftwerken wahrgenommen werden. Wie dies technisch umsetzbar ist, haben jetzt der Verteilnetzbetreiber Bayernwerk, die Consolinno Energy GmbH und der Übertragungsnetzbetreiber TenneT in einem erfolgreichen Test gezeigt. Dabei hat eine Wärmelastverschiebung in einer dezentralen KWK-Anlage dazu beigetragen, das Stromnetz zu stabilisieren. Der Testabruf erfolgte im Rahmen des vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Forschungsprojekts C/Sells als Teil des Förderprogramms „Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende (SINTEG)“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) durchgeführt. Bei dem Testabruf wurde auf Anforderung von TenneT die Einspeisung einer von Consolinno gesteuerten KWK-Anlage, die am Nieder- und Mittelspannungsnetz des Bayernwerks angebunden ist, erhöht, so dass sie dem Netz in Engpasssituationen den zur Stabilisierung notwendigen Strom zur Verfügung stellen konnte. Neu ist, dass die Anlage durch Technologie von Consolinno selbständig mittels künstlicher Intelligenz ihr Flexibilitätspotenzial feststellt. Das Flexibilitätspotenzial der einzelnen Anlagen kann dann mittels Schwarmintelligenz weiter aggregiert werden oder direkt kontinuierlich in einer Zeit von 36 Stunden bis zu 20 Minuten vor der Erbringung dem Netzbetreiber mitgeteilt werden. Die Anlagen befinden sich dabei in der normalen Vermarktung und Betriebsweise und melden zusätzlich freie Flexibilitätsmengen in Form von Fahrplänen, die der Netzbetreiber dann aktiv in die Planung einbinden kann.
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  • 5. Juni 2019

    Borkum Riffgrund 2 geht in Betrieb

    Der Offshore-Windpark Borkum Riffgrund 2 (BKR02) ist offiziell an die deutsche Betriebsführung von Ørsted übergeben worden.
    Das 450 Megawatt Projekt in der deutschen Nordsee liefert Strom für umgerechnet etwa 460.000 Haushalte. Vom niedersächsischen Norddeich aus werden die 56 8-Megawatt Windkraftanlagen in Zusammenarbeit mit Hersteller MHI Vestas gewartet. Ørsted setzt als erster Projektierer in Deutschland auf Turbinen mit dieser Leistung. Zudem kam eine innovative Fundamentform beim Bau zum Einsatz. Zwanzig sogenannte Suction Bucket Jackets wurden nahezu geräuschlos mittels Ansaugverfahren im Boden verankert. So werden Rammgeräusche vermieden und der Einfluss auf die Umwelt deutlich gemindert. Neben einer schnelleren Installation ermöglicht diese Fundamentform auch einen einfacheren Rückbau. Bei den ersten beiden Offshore-Auktionen in 2017 und 2018 hat das Energieunternehmen den Zuschlag für fünf zusätzliche Projekte in der Nordsee erhalten und somit die Möglichkeit, insgesamt weitere 1-142 Megawatt zu bauen und bis 2025 in Betrieb zu nehmen. Mit den bereits gebauten Windparks kann das Unternehmen heute umgerechnet etwa 1,4 Millionen deutsche Haushalte mit grünem Strom versorgen.
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  • 5. Juni 2019

    4.630 Elektro-Pkw im Mai neu zugelassen

    4.630 Elektro-Pkw wurden im Mai neu zugelassen (1,4 % Marktanteil/+100,4 % gegenüber Vorjahresmonat).
    19.306 Hybride (5,8 %/+87,5 %), darunter 3.269 Plug-ins (1,0 %/+32,6 %) kamen neu auf die Straßen. Des Weiteren wurden 926 Flüssiggas-Pkw (0,3 %/+120,5 %) und 766 Erdgasfahrzeuge (0,2 %/-50,2 %) neu zugelassen. Das berichtet das Kraftfahrtbundesamt.
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  • 1. Juni 2019

    Grüner Strom zertifiziert 1,3 Terawattstunden Ökostrom

    2018 wurden rund 1,3 Terawattstunden Ökostrom mit dem Gütesiegel Grüner Strom zertifiziert.
    Das entspricht dem Strombedarf von mehr als 400.000 Vier-Personen-Haushalten. Im Vergleich zu 2017 stieg die zertifizierte Ökostrommenge um gut 12 Prozent. Nach ersten Schätzungen ergeben sich daraus für Anbieter Grüner Strom-zertifizierten Ökostroms Investitionsverpflichtungen in neue Energiewende-Projekte von über neun Millionen Euro. Für jede verbrauchte Kilowattstunde müssen Grüner Strom-Anbieter innerhalb von zwei Jahren einen festen Betrag in Energiewende-Projekte investieren, zum Beispiel Photovoltaik-Anlagen, Windparks oder in Elektromobilität. Nach Abschluss der letzten Zertifizierungsperiode steht nun fest: Im Jahr 2016 wurden 120 Projekte mit 6,15 Millionen Euro unterstützt. Da es sich meist um Teilförderungen handelt, beläuft sich die Summe der Gesamtinvestitionen in die Energiewende auf über 45 Millionen Euro. 2016 floss ein Großteil der Fördergelder in den Bau neuer Photovoltaik- und Windenergieanlagen. Beispielsweise wurde ein Projekt des Studierendenvereins Solar Powers co-finanziert. Studierende haben in Eigenregie eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Zentralbibliothek der Technischen Universität zu Berlin projektiert und schließlich auch umgesetzt. Bis heute wird die PV-Anlage von den Studierenden selbst betrieben und ist mittlerweile auch Teil des Lehrangebotes an der TU. Nach eigener Aussage von Solar Powers hätte das Projekt ohne die Grüner Strom-Förderung nicht realisiert werden können. Aber auch das Thema Energieeffizienz gewinnt zunehmend an Bedeutung: Rund 450.000 Euro wurden hier investiert, so viel wie noch nie. Beispielsweise förderten drei Energieanbieter Programme zum Austausch alter Kühlschränke durch energieeffiziente Geräte. Bis heute konnten anhand der Grüner Strom-Förderlogik über 1.300 Energiewende-Projekte mit mehr als 65 Millionen Euro gefördert werden. Da es sich meist um eine Teilförderung von Projekten handelt, liegen die tatsächlich investierten Gelder etwa um das Fünffache höher.
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  • 1. Juni 2019

    MVV plant 174 Ladepunkte in Mannheim und Umgebung

    Die ersten 25 Standorte für Ladepunkte in Mannheim und der Regionhaben die Stadt Mannheim und MVV in Betrieb genommen.
    Bis Ende des Jahres sollen weitere 32 Standorte mit 104 Ladepunkten für Elektrofahrzeuge in Betrieb gehen. Für die dritte Phase des Förderprogramms des Bundes, das bis Ende 2020 läuft, sind weitere 70 normale und 40 Schnellladepunkte beantragt. Sie werden ebenfalls in Mannheim und den umliegenden Kommunen aufgestellt. Mit der Smartphone-App MVV eMotion können alle Nutzer der MVV-Elektromobilitätsangebote Ladesäulen des Unternehmens und der Partner finden, dort laden und hinterher transparent die Abrechnung für den geladenen Strom abrufen. Fahrer herkömmlicher Fahrzeuge, die sich für das elektrische Fahren interessieren, können mit der App MVV eStart ihre alltäglichen Fahrten aufzeichnen und erhalten dann eine Empfehlung, welches E-Auto am besten zu ihren Bedürfnissen passt.
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  • 1. Juni 2019

    EWE schließt Verkauf der türkischen Aktivitäten ab

    Die Oldenburger EWE und SOCAR Turkey haben sich auf den Zeitpunkt für die Übertragung der türkischen EWE-Unternehmen verständigt:
    Nach der Genehmigung durch die türkische Wettbewerbsbehörde und die türkische Regulierungsbehörde für Energiemärkte und Informationstechnologien wird die Transaktion am 17. Juni 2019 abgeschlossen. Ende Januar hatten die Unternehmen einen Kaufvertrag zur Übertragung von 100 Prozent der Anteile an der EWE Turkey Holding an SOCAR unterzeichnet. Die EWE Turkey Holding mit Sitz in Istanbul wurde Anfang 2007 von EWE gegründet, um die Chancen des dynamischen türkischen Energiemarktes zu nutzen. Sie hält eine Mehrheitsbeteiligung an den regionalen Gasversorgungsunternehmen Bursagaz und Kayserigaz (jeweils 80 Prozent der Anteile), dem Handelsunternehmen EWE Enerji, dem Energiedienstleistungsunternehmen Enervis Enerji Servis und dem Telekommunikationsunternehmen Millenicom (jeweils 100 Prozent). SOCAR Turkey ist eine Tochtergesellschaft der SOCAR-State Oil Company aus Aserbaidschan und der größte ausländische Investor in der Türkei mit Investitionen in Höhe von USD 15 Milliarden seit 2008.
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