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  • 29. Mai 2018

    Studie: 16.000 MW Windkraft stehen 2020 bis 25 zur Disposition

    Der Bundesverband WindEnergie (BWE) hat in einer Studie der Deutschen WindGuard den Anlagenpark, der bis 2005 ans Netz ging, analysieren lassen.
    „In den Jahren 2020 bis 2025 werden insgesamt rund 16.000 Megawatt vor der Entscheidung stehen, ob ein Weiterbetrieb technisch möglich und wirtschaftlich darstellbar ist. Mit unserer Studie liefern wir einen Überblick, welche Regionen in Deutschland hierbei besonders betroffen sind. Wir geben so auch einen Hinweis darauf, wo gegebenenfalls die Landespolitik gefordert sein wird, durch Flankierung in Planungsprozessen die Einspeisung der Windenergie nicht abrupt enden zu lassen“, so Hermann Albers anlässlich der Veröffentlichung der Studie. Für einen nicht kleinen Teil der betroffenen Anlagen besteht, etwa aufgrund veränderter Abstandsregeln, nur eine eingeschränkte Chance für einen Ersatz durch neue Windenergieanlagen. (Repowering). Der BWE hat den zuständigen Regionalplanungsbehörden bereits in einem Leitfaden vorhandene planerische Gestaltungsmöglichkeiten aufgezeigt, um gut akzeptierte Bestandsflächen für ein Repowering weiter zu nutzen. Der BWE wirbt dafür, bestehende Standorte vernünftig in die Regionalplanung zu integrieren. „Angesichts bereits erfolgter Investitionen zur Integration der betroffenen Anlagen ins Netz, sind möglicherweise nicht nur die Betreiber von Windkraftanlagen an einer weiteren Flächennutzung in Form von Repowering oder Weiterbetrieb interessiert, sondern auch die jeweiligen Netzbetreiber. Wir werden den Austausch mit den betroffenen Verteilnetzbetreibern suchen“, kündigte Hermann Albers an, der abschließend darauf hinwies: „Auch vor dem Hintergrund des Klimaschutzes ist es wichtig, in den Blick zu nehmen, was mit Anlagen passiert, die ab 2021 ihren Vergütungsanspruch verlieren. Ihr Abbau muss dergestalt im Ausschreibungssystem berücksichtigt werden, dass ausgeschriebene Mengen wieder Nettomengen sind. Wir können uns auf dem Weg zu 65 Prozent Erneuerbare Energien bis 2030 keinen Einbruch der installierten Kapazität leisten!“
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  • 29. Mai 2018

    ADAC beklagt Servicemängel bei e-Ladesäulen

    Der ADAC hat öffentliche e-Ladesäulen in Deutschland getestet.
    Das Ergebnis: Technisch sind die Ladestationen in Ordnung, aber es gibt Schwächen beim Service. Außerdem gibt es nur selten ausreichende Informationen zu den Kosten. Ein gut funktionierendes Netz von Stromtankstellen ist für den Erfolg der Elektromobilität von entscheidender Bedeutung. Wie der jüngste ADAC Test von 53 Ladesäulen belegt, verdichtet sich das Netz an Ladesäulen in Deutschland immer weiter. Der Strom floss an fast allen Stationen. Große Schwächen zeigten sich aber in Sachen Verbraucherfreundlichkeit. So sind Bedienkomfort, Informationen und Preistransparenz noch weit von den gewohnten Standards herkömmlicher Zapfsäulen entfernt. In Noten ausgedrückt heißt das: Ein Mal gab es die Wertung "sehr gut", 29-mal "gut", 17-mal "ausreichend". Sechs Ladesäulen waren sehr mangelhaft. Was eine gute Ladesäule ausmacht, zeigt das Testobjekt am Hans-Thoma-Platz 4 in Sindelfingen. Als einzige Ladesäule im Test schnitt sie mit der Wertung "sehr gut" ab. Die Station war in allen wichtigen Verzeichnissen gelistet. Neben Kunden des Betreibers EnBW konnten auch Kunden anderer Anbieter Strom laden. Die informative Website zeigte unter anderem an, ob die Säule belegt oder defekt war. Den EnBW-Strompreis pro Einheit erfuhr man sowohl an der Ladesäule als auch in der App, die geladene Energiemenge und den dafür zu zahlenden Betrag nach dem Laden in der App. Ganz anders war die Situation bei zwei Säulen des Betreibers Bayernwerk in München. Die Veteranen aus den Anfangszeiten der e-Mobilität waren kaum zu finden, und es fehlten grundlegende Informationen an der Ladesäule. An drei Ladestationen des Anbieters Vattenfall in Berlin und Hamburg sowie an einer der Stadtwerke Halle in Merseburg konnten ADAC-Mitarbeiter aus technischen Gründen nicht laden. Alle sechs Stationen wurden mit "sehr mangelhaft" bewertet. Generell fanden sich vor allem bei der Preistransparenz Schwächen. Der Betreiber-Preis pro Einheit war meist nicht auf der Ladesäule angegeben, sondern nur im Internet oder in einer App. Gleiches gilt für den pro Ladung zu zahlenden Betrag. Bei zehn Stationen hatte der Kunde überhaupt keinen Überblick über die angefallenen Kosten und musste auf die Rechnung warten. ADAC-Experten fuhren die 53 Teststationen in und um Berlin, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart im Sommer und Herbst 2017 mit zwei handelsüblichen BMW i3 ab. Die Fahrzeuge waren mit den europäischen Anschlüssen des Typs 2 und CCS ausgerüstet. Die Verträge für den Erhalt der benötigten Zugangsmedien in Form einer RFID-Karte/Chip oder den Zugangsdaten zur App auf dem Mobiltelefon wurden abgeschlossen, ohne die Betreiber über die Tests in Kenntnis zu setzen.
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  • 29. Mai 2018

    Kartellwächter in Niedersachsen ermitteln gegen 10 Versorger

    Die Landeskartellbehörde Niedersachsen hat aufgrund einer Untersuchung der Preisstrukturen in der „Grundversorgung Strom und Gas" festgestellt, dass erhebliche Preisunterschiede bestehen.
    Gegen die Versorger, die im Verdacht stehen, missbräuchlich überhöhte Preise von ihren Kunden zu verlangen, wurden nun Kartellverwaltungsverfahren eingeleitet. Die E.ON Vertrieb Deutschland GmbH hat sich gegenüber der Landeskartellbehörde bereits verpflichtet, seine Preise zu senken. Aufgrund dieser Verpflichtungszusage wurde das Kartellverwaltungsverfahren gegen E.ON eingestellt. Gegen zehn weitere Unternehmen wird wegen des Verdachts missbräuchlicher Preisgestaltung in der Strom- und Gasgrundversorgung noch weiter ermittelt. Die Kartelluntersuchung basiert auf Erhebungen im Zeitraum 2015 bis 2018. Die Ergebnisse der Erhebung zum 1. Januar 2018 sind auf der Internetseite der Landeskartellbehörde unter dem folgenden Link veröffentlicht: https://www.mw.niedersachsen.de/download/129783/Grundversorgungstarife_Strom_Stichtag_01.01.2018.pdf https://www.mw.niedersachsen.de/download/129785/Grundversorgungstarife_Gas_Stichtag_01.01.2018.pdf
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  • 25. Mai 2018

    Bergamt Stralsund genehmigt Erdgasempfangsstation „Lubmin 2“

    Das Bergamt Stralsund hat das Planfeststellungsverfahren für die Erdgasempfangsstation „Lubmin 2“ mit einer positiven Beurteilung beendet.
    Mit dem Planfeststellungsbeschluss liegen nun alle erforderlichen Genehmigungen für den Bau der Anlage vor. Die Genehmigung umfasst auch ein kurzes Teilstück der Europäischen Gas-Anbindungsleitung (EUGAL) sowie eine Verbindung mit der Nordeuropäischen Erdgasleitung (NEL) – beides befindet sich auf dem Stationsgelände. „Die Genehmigung der Erdgasempfangsstation bedeutet einen weiteren großen Schritt für unser EUGAL-Projekt. Die Anlage ist ein wichtiger Verbindungspunkt im europäischen Erdgasnetz und der Startpunkt der EUGAL“, erläutert Gesamtprojektleiter Ludger Hümbs. Errichtet wird die Station im Industrie- und Gewerbegebiet Lubminer Heide, der Bau der Anlage soll bis Ende 2019 abgeschlossen sein. In Lubmin bei Greifswald trifft die geplante Nord Stream 2-Pipeline auf das europäische Festland und Gasnetz. Von dort aus wird das Erdgas über die Pipelines EUGAL und NEL flexibel in Europa weiterverteilt. Mit dem Bau der Erdgasempfangsstation und EUGAL-Pipeline reagiert GASCADE auf den steigenden europäischen Erdgas- und Transportbedarf.
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  • 25. Mai 2018

    Stadtwerke Neumünster stellen kaufmännische Leiterin frei

    Die Geschäftsführung der Stadtwerke Neumünster Beteiligungen GmbH (SWN) hat die kaufmännische Leiterin von allen Aufgaben freigestellt.
    Der bisherige Stellvertreter soll kommissarisch die Leitung übernehmen. Das berichten die Kieler Nachrichten. "Mit diesem Schritt haben die beiden Parteien die Konsequenzen aus unterschiedlichen Auffassungen über die Führung und Ausgestaltung des kaufmännischen Bereichs gezogen“, heißt es in der Pressemitteilung. Die Kieler Nachrichten hatten berichtet, dass die SWN Beteiligungen GmbH im vergangenen Jahr einen Verlust eingefahren hat. Im Wirtschaftsplan ist ein Minus von voraussichtlich 1,722 Millionen Euro ausgewiesen.
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  • 25. Mai 2018

    AGEB: Energieverbrauch steigt wegen kühlen Jahresbeginns

    Die im Vergleich zum Vorjahr deutlich kühlere Witterung hat für einen kräftigen Anstieg des Energieverbauchs in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres gesorgt.
    Nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) ergab sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Zuwachs von 5,7 Prozent auf insgesamt 3.856 Petajoule (PJ) beziehungsweise 131,5 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Neben den kalten Monaten Februar und März hatten nach Ansicht der AG Energiebilanzen auch die anhaltend gute Konjunktur sowie die Bevölkerungszunahme einen positiven Effekt auf den Energieverbrauch. Am deutlichsten fiel der Verbrauchszuwachs beim Erdgas aus. Die AG Energiebilanzen geht davon aus, dass sich der für das 1. Quartal berechnete witterungsbedingte Zuwachs im weiteren Jahresverlauf deutlich abschwächen wird. Der Erdgasverbrauch lag knapp 20 Prozent höher als im ersten Quartal des Vorjahres. Der außergewöhnliche Zuwachs spiegelt die große Bedeutung des Energieträgers für die Wärmeversorgung in Deutschland wider. Der Verbrauch an Steinkohle lag im ersten Quartal 2018 um knapp 12 Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraumes, da erneut weniger Steinkohle in den Kraftwerken zur Strom- und Wärmeerzeugung eingesetzt wurde. Auch der Einsatz von Koks und Kohle in der Stahlindustrie war leicht rückläufig. Der Verbrauch von Braunkohle lag in den ersten drei Monaten ebenfalls im Minus und verringerte sich um 1,5 Prozent, da weniger Strom aus Braunkohle erzeugt wurde. Bei der Kernenergie kam es trotz der Außerbetriebnahme des Kernkraftwerks Gundremmingen zum Jahresende 2017 zu einer deutlichen Zunahme der Stromproduktion im ersten Quartal 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, da im ersten Quartal 2017 der Betrieb der Anlagen wegen einer Häufung von Revisionen stark eingeschränkt war. Die erneuerbaren Energien steigerten ihren Beitrag zum gesamten Energieverbrauch im ersten Quartal 2018 um knapp 9 Prozent. Zu dieser Entwicklung trugen, außer der Solarenergie, alle Formen der Erneuerbaren bei: Mit 34 Prozent war der Zuwachs bei der Wasserkraft infolge höherer Pegelstände an den Flüssen am stärksten. Bei der Windkraft gab es ein Plus von 22 Prozent und bei der Biomasse von 4 Prozent. Die Solarenergie verzeichnete dagegen ein Minus von 6 Prozent.
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  • 23. Mai 2018

    Kernkraftwerk Lingen geht in die Revision

    Das Kernkraftwerk Lingen geht in die Revision.
    Voraussichtlich geht die Anlage am 12. Juni wieder ans Netz. Das berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung. Während der Revision werden 40 Brennelemente ausgetauscht. Die Kosten für alle Arbeiten umfassen insgesamt 17,1 Millionen Euro.
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