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News


  • 29. April 2019

    In NRW wird jedes zweite neue Wohnhaus mit Erneuerbaren beheizt

    In Nordrhein-Westfalen soll jedes zweite (48,5 Prozent) der 18.371 im Jahr 2018 genehmigten Wohnhäuser (ohne Wohnheime) überwiegend oder ausschließlich mit erneuerbaren Energien beheizt werden.
    Diese 8.903 Wohngebäude verwenden Biomasse, Biogas/Biomethan, Holz, Solaranlagen und/oder Wärmepumpen als primäre Heizenergie. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war im vergangenen Jahr landesweit der Anteil der Bauvorhaben mit umweltschonenden Heizenergien in Gelsenkirchen am höchsten: Dort setzten Bauherren bei ihren Neubauten zu 74 Prozent auf erneuerbare Energien. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Kreise Siegen-Wittgenstein (72,3 Prozent) und Olpe (72,2 Prozent). Bauherren in Münster und Düsseldorf planten dagegen im Jahr 2018 mehrheitlich mit konventionellen Heizenergien: Hier waren bei rund jedem fünften Wohnbauvorhaben (Münster: 17,8 Prozent; Düsseldorf: 22,2 Prozent) erneuerbare Energien die primäre Heizquelle.
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  • 29. April 2019

    Steag meldet Saarländische Kraftwerke erneut zur Stilllegung an

    Die Essener Steag hat seine beiden saarländischen Kraftwerke Weiher 3 (724 Megawatt) und Bexbach (780 Megawatt) bei der Bundesnetzagentur erneut zur vorläufigen Stilllegung angemeldet.
    Das Verfahren wurde formal eingeleitet, um gesetzliche Fristen einzuhalten und die Perspektiven für beide Standorte über das Jahr 2020 hinaus auszuloten. Ungeachtet des neuen Antrags bleiben beide Kraftwerke zunächst bis Ende April 2020 systemrelevant. Nach Einschätzung des Übertragungsnetzbetreibers Amprion sind sie unverzichtbar, um im Notfall das Stromnetz stabilisieren zu können. Von Dezember 2018 bis Februar 2019 wurden beide STEAG-Kraftwerke aus diesem Grund je dreimal angefordert. Die Bundesnetzagentur muss jetzt auf Antrag Amprions entscheiden, inwieweit Systemrelevanz über den 30. April 2020 hinaus besteht - oder ob die angemeldeten Kraftwerke ab Mai 2020 vorläufig vom Netz genommen werden. Bereits im Frühjahr 2017 hatte Amprion erstmals Systemrelevanz bis zum 30. April 2019 festgestellt. Aus diesem Grund muss STEAG beide Anlagen in ständiger Betriebsbereitschaft halten. Der aktuelle Beschluss gilt bis zum 30. April 2020.
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  • 26. April 2019

    RWE stellt Planung für neues Braunkohlekraftwerk ein

    RWE stellt das Vorhaben BoAplus, ein Braunkohlenkraftwerk am Standort Niederaußem, ein.
    Das Vorhaben war eine Option, um bestehende Kraftwerke durch eine neue Anlage mit höheren Wirkungsgraden zu ersetzen. Seine Realisierung stand ohnehin unter dem Vorbehalt der Wirtschaftlichkeit, die in den vergangenen Jahren nicht gegeben war. Angesichts des Anteils von Erneuerbaren Energien am heutigen Strommix in Deutschland von rund 40 % ist RWE überzeugt, dass bestehende Kohlekraftwerke noch als Backup-Kapazität benötigt werden, auch wenn ihr Anteil immer weiter zurückgehen wird. Neue Kraftwerke und Speicher werden notwendig, um die Versorgung für einen Industriestandort wie Deutschland dauerhaft zu gewährleisten. Hierfür wird das Unternehmen in Erneuerbare Energien, Speichertechnologien und CO2-arme Technologien wie etwa Gasanlagen investieren, wenn die Marktbedingungen dies erlauben. RWE Power hatte 2012 mit den Planungen zum Bau des Braunkohlenkraftwerks BoAplus am Standort Niederaußem begonnen. Die geplante Leistung lag bei 1.100 MW. Ziel war es, mit dem neuen Kraftwerk ältere Kraftwerksblöcke mit einer Leistung von insgesamt 1.200 MW zu ersetzen.
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  • 26. April 2019

    Steag plant Wasserstofferzeugung im Saarland

    Der Kraftwerksstandort der Steag im saarländischen Völklingen-Fenne soll um den „HydroHub-Fenne“ erweitert werden.
    An dem Energieknotenpunkt soll im industriellen Maßstab Wasserstoff produziert werden. Mit der Projektskizze „HydroHub-Fenne“ beteiligen sich Steag GmbH, Siemens AG, das Institut für ZukunftsEnergie- und Stoffstromsysteme (IZES gGmbH) und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI GmbH) an dem Ideenwettbewerb „Reallabor der Energiewende“ des Bundesministeriums für Wirtschaft (BMWi). Die vier Projektpartner wollen mit dem „HydroHub-Fenne“ einen Prototyp schaffen, der bundesweit auch an anderen Standorten realisiert werden kann. Mit einer Entscheidung, ob die Initiative im Rahmen der zweiten Phase des Wettbewerbs einen konkreten Antrag zur Förderung einreichen kann, wird Ende Juni gerechnet. Die Projektpartner veranschlagen ein Investitionsvolumen im mittleren zweistelligen Millionenbereich. Ein neuer Elektrolyseur, ein großer Wasserstoffspeicher und eine neue Hochtemperaturwärmepumpe treffen an dem Energieknotenpunkt unter anderem auf ein bestehendes Großbatteriesystem, auf ein Grubengasmotorenheizkraftwerk und auf einen Elektrodenkessel. Entsprechend sind sämtliche Anschlüsse zu Strom-, Wärme- und Gasnetzen vorhanden und nutzbar. Darüber hinaus prüft STEAG den Bau eines Gas-und-Dampfkraftwerks am Standort Fenne, in dem Wasserstoff im großen Stil in einer Gasturbine rückverstromt werden kann.
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  • 25. April 2019

    Michael Böddeker führt ab Mai Geschäfte in Neumünster

    Michael Böddeker nimmt Anfang Mai seine Tätigkeit als neuer Geschäftsführer der Stadtwerke Neumünster (SWN) auf.
    Zuletzt war Michael Böddeker Alleingeschäftsführer der Stadtwerke Völklingen und hatte dort Sanierungsaufgaben übernommen. Der Jurist war unter anderem als Geschäftsführer der Energievertriebsgesellschaft Entega Energie GmbH und im Vorstand des Energiehändlers citiworks AG tätig. Daneben leitete er als Geschäftsführer die Entega Medianet GmbH, bei der er insbesondere für den Ausbau und die Vermarktung der Glasfaserinfrastruktur in Südhessen verantwortlich war. Vorerst wird das Unternehmen gemeinschaftlich von Bernd Michaelis und Michael Böddeker geleitet.
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  • 24. April 2019

    FlixTrain fährt mit Ökostrom von Greenpeace Energy

    Die Fernzüge des Bahnanbieters FlixTrain sind ab sofort mit Ökostrom von Greenpeace Energy unterwegs.
    Pro Jahr nimmt FlixTrain rund 23 Mio. Kilowattstunden Ökostrom ab. Der Ökostrom stammt dabei ausschließlich aus Wind- und Wasserkraftanlagen in Deutschland und Österreich. Um noch mehr Reisenden Zugang zu grüner Mobilität zu ermöglichen, wird das FlixTrain-Angebot 2019 weiter ausgebaut. Neben den Strecken Berlin-Stuttgart und Köln-Hamburg wird ab 23. Mai auch eine Verbindung von Berlin nach Köln angeboten. Für Greenpeace Energy ist es bereits die zweite Zusammenarbeit mit dem Münchner Mobilitätsanbieter FlixMobility, zu dem FlixTrain gehört. Bereits seit 2018 arbeitet Greenpeace Energy mit FlixBus zusammen – im Oktober 2018 nahm Deutschlands erster E-Fernbus seinen Betrieb auf und fährt seitdem zwischen Frankfurt und Mannheim mit Ökostrom von Greenpeace Energy.
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  • 24. April 2019

    PtG-Map des DVGW listet Anlagen mit 273 MW auf

    Eine vom DVGW aktualisierte Übersichtskarte „PtG-Map“ verdeutlicht:
    Sowohl die Anzahl der Anlagen als auch deren installierte Leistung sind im Vergleich zu 2014 und 2017, den Erscheinungsjahren der bisherigen Karten, stetig gestiegen. So sind erstmals auch 100-Megawatt-Anlagen dabei. Deutschland hält damit die Spitzenposition in Europa. Die Karte verzeichnet – neben 16 geplanten und elf abgeschlossenen Projekten – 35 aktuell in Betrieb befindliche Power-to-Gas- und Methanisierungs-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 30 Megawatt. Die meisten von ihnen sind Pilot- oder Demonstrationsprojekte in kleinem Maßstab und dienen zu Forschungszwecken. In Hamburg jedoch erzeugt bereits die erste Industrieanlage fünf Megawatt grünes Gas in einer Raffinerie, und zwei ehemalige städtische Versuchsanlagen sind in den dauerhaften Betrieb übergegangen. Bei den 16 geplanten Projekten zeigt sich eine deutliche Tendenz zu höherer Leistung: Rund ein Drittel der Anlagen soll größer als fünf Megawatt werden, zwei davon werden sogar 100 Megawatt Leistung haben. Ihre Gesamtleistung wird mit 273 Megawatt dann das Neunfache der heute installierten Anlagen erreichen. Neben der geografischen Verteilung der Projekte enthält die Übersichtskarte auch Angaben zu Betreibern, genutzten Prozessen und Technologien sowie Anwendungsbereichen der erzeugten Gase.
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