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  • 30. April 2018

    Bedarf an Netzreserve sinkt um 36%

    Die Bundesnetzagentur hat die erforderliche Netzreserve für das kommende Winterhalbjahr 2018/2019 und das Jahr 2020/2021 bestätigt.
    Der Bedarf an Erzeugungskapazitäten aus Netzreservekraftwerken liegt sowohl im Winter 2018/2019 als auch im Winter 2020/2021 bei jeweils 6.600 Megawatt. Verglichen mit dem im vergangenen Winterhalbjahr festgestellten Bedarf in Höhe von 10.400 Megawatt reduziert sich der Netzreservebedarf um 3.800 Megawatt. Grund hierfür ist insbesondere das am 1. Oktober 2018 startende Engpassmanagementverfahren zwischen dem deutschen und dem österreichischen Marktgebiet. Das Engpassmanagement bewirkt, dass die Exporte von Deutschland nach Österreich auf den technisch möglichen Umfang reduziert werden. Exportspitzen nach Österreich sind derzeit noch ein Treiber für Netzengpässe. Darüber hinaus hat sich die Durchführung von Freileitungsmonitoring durch die Netzbetreiber bedarfsreduzierend ausgewirkt. Von einer Trendwende bei der vorzuhaltenden Leistung aus Netzreservekraftwerken kann jedoch nicht gesprochen werden. So könnte sich der Netzreservebedarf je nach Entwicklung der Kraftwerksstillegungen sowie durch die Forderungen des „Clean Energy Package“ der Europäischen Kommission nach deutlich mehr Kapazitäten für den grenzüberschreitenden Handel wieder erhöhen. Zur dauerhaften Senkung des Netzreservebedarfs ist es notwendig, dass der geplante Netzausbau erfolgreich umgesetzt wird und Redispatch auch grenzüberschreitend mit der notwendigen Sicherheit genutzt werden kann.
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  • 30. April 2018

    Fernleitungsnetzbetreiber loben liquide Märkte

    In ihrem Winterrückblick analysieren die deutschen Fernleitungsnetzbetreiber die Auswirkungen der vergangenen Wintermonate.
    Diese starteten eher mild, der weitere Verlauf war dann durch zwei längere Kältewellen ab Februar geprägt. „Trotz niedriger Temperaturen und leerer Speicher im März ist es uns im Winter 2017/2018 gelungen, den deutschen Spitzenplatz beim Thema Erdgas-Versorgungssicherheit in Europa erfolgreich zu verteidigen“, fasst Ralph Bahke, der Vorsitzende der Vereinigung der Fernleitungsnetzbetreiber (FNB Gas), die besonderen Herausforderungen der letzten Monate zusammen. Während der Frostperiode herrschte auf der Importseite eine stabile Situation, konstant wurden Erdgasmengen insbesondere aus Osten und Südosten in den deutschen Markt transportiert. „Importrouten und Bezugsquellen für Erdgas sind heute breit diversifiziert, dafür haben wir durch unsere Investitionen in die Infrastruktur während der letzten Jahre gesorgt“, so Bahke. „Die Analysen im Winterrückblick zeigen, dass Deutschland als Erdgas-Drehscheibe für Europa auch unter den angespannten Bedingungen der letzten Winterwochen eine zentrale Bedeutung für die Versorgungssicherheit spielt“, führt Inga Posch, FNB Gas-Geschäftsführerin, weiter aus. Trotz hoher Verbräuche in Deutschland konnten die Händler so stets auch auf liquide Märkte in den Nachbarländern zugreifen. Als kritischen Punkt hatten die Fernleitungsnetzbetreiber vor sechs Monaten die rückläufige Erdgasproduktion in den Niederlanden gesehen. Die eher langfristig ausgerichtete Diskussion in den Niederlanden hatte aber in diesem Winter keine Auswirkung auf die Importkapazitäten. In enger Zusammenarbeit mit den Marktgebietsverantwortlichen GASPOOL und NetConnect Germany wollen die Fernleitungsnetzbetreiber das Zusammenspiel von Netz und Markt weiter verbessern. „Mit der Anbindung unserer Regelenergieprodukte an die Speicher wollen wir in Zukunft die notwendigen Instrumente für den Gasmarkt weiterentwickeln, um die Versorgung abzusichern. Darüber hinaus erachten wir für sinnvoll, eine Anhebung der Obergrenze des Konvertierungsentgelts für den kommenden Winter in Erwägung zu ziehen, um den Rahmen für eine sichere L-Gas-Versorgung zu schaffen“, führt Posch weiter aus. Der Winterrückblick 2017/2018 steht auf der Website der Vereinigung der Fernleitungsnetzbetreiber unter www.fnb-gas.de zum Download zur Verfügung. Parallel zum FNB Gas Winterrückblick hat heute auch der Marktgebietsverantwortliche NetConnect Germany eine Analyse der Beschaffung seiner externen Regelenergie auf seiner Website veröffentlicht (www.net-connect-germany.de).
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  • 28. April 2018

    Elia stockt Anteil an 50Hertz auf 80% auf

    Elia System Operator SA/NV (Elia) hat den Abschluss des zusätzlichen 20-Prozent-Anteilserwerbs an der 50Hertz-Muttergesellschaft Eurogrid International SCRL bekannt gegeben.
    Nachdem Elia am 23. März 2018 von seinem bestehenden Vorkaufsrecht gegenüber dem Minderheitsgesellschafter IFM Investors Gebrauch gemacht hatte, ist die Transaktion nun abgeschlossen worden. Damit hält Elia 80 statt bisher 60 Prozent der Anteile an der 50Hertz-Muttergesellschaft. 20 Prozent verbleiben beim australischen Infrastrukturfonds IFM Investors, der bislang 40 Prozent der Anteile hielt.
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  • 27. April 2018

    BNetzA bezuschlagt je drei Offshore-Windparks in der Nord- und Ostsee

    Die Bundesnetzagentur hat die Zuschläge in der zweiten Ausschreibung für Offshore-Windparks verkündet.
    Mit 4,66 Cent/kWh liegt der mittlere gewichtete Zuschlagswert über dem entsprechenden Wert der ersten Ausschreibung 2017 von 0,44 Cent/kWh. Dabei ist zu berücksichtigen, dass im Vergleich zur ersten Ausschreibung weniger Gebote abgegeben wurden, da nur bestehende Projekte teilnehmen konnten, die in der ersten Ausschreibung keinen Zuschlag erhalten hatten. Zudem waren, anders als in der ersten Ausschreibung, Gebote von Offshore-Windparks in der Ostsee bevorzugt zu bezuschlagen. Nach dieser sogenannten „Ostseequote“ waren von dem insgesamt zur Verfügung stehenden Ausschreibungsvolumen mindestens 500 Megawatt Offshore-Windparks in der Ostsee zuzuschlagen. Unter Berücksichtigung des verfügbaren Ausschreibungsvolumens von 1.610 Megawatt und der noch freien Kapazität der Anbindungsleitungen konnten sechs Gebote bezuschlagt werden. Der niedrigste Gebotswert beträgt 0,00 ct/kWh. Der höchste Gebotswert, der noch einen Zuschlag erhalten hat, liegt bei 9,83 ct/kWh. Der durchschnittliche Zuschlagswert beträgt 4,66 ct/kWh. Von den bezuschlagten Projekten liegen jeweils drei in der Nord- bzw. Ostsee. Eine Losentscheidung zwischen Geboten mit dem selben Gebotswert war nicht erforderlich. Mit der jetzt abgeschlossenen zweiten Ausschreibung endet die sogenannte Übergangsphase, in der insgesamt 3.100 Megawatt unter bestehenden Projekten ausgeschrieben worden waren. Für Offshore-Windparkprojekte, die ab 2026 in Betrieb gehen, erfolgt die Ausschreibung ab 2021 im sogenannten "zentralen Modell". Weitere Informationen zum Ergebnis der zweiten Ausschreibung für Windenergieanlagen auf See sind unter www.bundesnetzagentur.de/BK6-18-001 veröffentlicht.
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  • 27. April 2018

    E.ON veröffentlicht Übernahmeangebot für innogy

    E.ON hat nach Freigabe der Angebotsunterlage durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) das freiwillige öffentliche Übernahmeangebot für die Aktien der innogy SE veröffentlicht.
    Das Übernahmeangebot folgt auf die Vereinbarung zwischen E.ON und RWE vom 12. März 2018, wonach E.ON die 76,8-prozentige Beteiligung von RWE an innogy über einen weitreichenden Tausch von Vermögenswerten und Geschäftsbereichen erwirbt. Die Annahmefrist für das Übernahmeangebot endet am 6. Juli 2018 um 24:00 Uhr (MESZ). innogy-Aktien müssen gemäß dem in der Angebotsunterlage beschriebenen Verfahren angedient werden. Der Gesamtwert des Angebots von 40,00 Euro je Aktie zum Zeitpunkt der Ankündigung des Übernahmeangebots am 12. März 2018 enthielt die erwartete Dividende der innogy SE für das Geschäftsjahr 2017. Der Gesamtangebotswert beinhaltete damit eine Prämie von 28 Prozent auf den letzten von Übernahmespekulationen unbeeinflussten Aktienkurs von innogy am 22. Februar 2018, und eine Prämie von 23 Prozent auf den volumengewichteten durchschnittlichen Aktienkurs der drei Monate vor dem 12. März 2018, dem Tag der Bekanntmachung der Transaktionsvereinbarung. Wie erwartet liegt der angepasste Gesamtwert des Angebots nun bei 38,40 Euro je Aktie. Der Gesamtwert setzt sich aus einem Angebotspreis von 36,76 Euro je Aktie und einer angenommenen Dividende von 1,64 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2018 zusammen.
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  • 25. April 2018

    BNetzA legt Rechtsbeschwerde gegen Eigenkapitalzins-Urteil ein

    Die Bundesnetzagentur hat Rechtsbeschwerde gegen einen Beschluss des Oberlandesgerichts Düsseldorf eingelegt, nach dem die Eigenkapitalzinssätze für Strom- und Gasnetze anzuheben sind.
    "Die von uns festgelegten Zinssätze stellen aus meiner Sicht eine auskömmliche Grundlage für Investitionen in die Energieinfrastruktur dar. Höhere Renditen sind sachlich nicht angemessen", sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Er ergänzt: "Die Netzbetreiber fordern hohe Millionenbeträge, die von den Strom- und Gaskunden getragen werden müssen. Wir wollen die notwendigen Investitionen in die Infrastruktur attraktiv machen und gleichzeitig als Anwalt der Verbraucher unsachgemäß hohe Renditen verhindern." Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat mit Beschluss vom 22. März 2018 die von der Bundesnetzagentur für die 2018 beginnende dritte Regulierungsperiode Gas und die 2019 beginnende dritte Regulierungsperiode Strom festgelegten Eigenkapitalzinssätze für Strom- und Gasnetze aufgehoben und der Behörde aufgegeben, diese Zinssätze anzuheben. Das Gericht hat der Vorgehensweise der Bundesnetzagentur bei der Festlegung der Zinssätze in vielen Punkten zugestimmt. Anders als die Bundesnetzagentur bewertet es aber die Höhe der sogenannten Marktrisikoprämie, die in den Eigenkapitalzinssatz einfließt. Bei der Festlegung der Eigenkapitalzinssätze ist nicht nur das Interesse der Netzbetreiber an einer möglichst hohen Verzinsung zu berücksichtigen, sondern auch die Ziele einer möglichst sicheren, preisgünstigen, verbraucherfreundlichen, effizienten und umweltverträglichen Energieversorgung. Ob das Oberlandesgericht Düsseldorf diese Abwägung rechtlich korrekt vorgenommen hat, möchte die Bundesnetzagentur durch den Bundesgerichtshof überprüfen lassen. Sie sieht ihr bewährtes fachliches Vorgehen zur Bestimmung eines angemessenen Zinssatzes und damit auch das Ergebnis als unverändert sachgerecht an. Am 5. Oktober 2016 hatte die Bundesnetzagentur die Eigenkapitalzinssätze für die dritte Regulierungsperiode für Betreiber von Strom- und Gasversorgungsnetzen festgelegt. Im Vergleich zur vorangegangenen Regulierungsperiode hat sie dabei die Zinssätze gesenkt, z. B. für Investitionen in Neuanlagen von 9,05 auf 6,91 Prozent vor Steuern. Dagegen haben zahlreiche Netzbetreiber aus dem Strom- und Gassektor Beschwerde bei dem Oberlandesgericht Düsseldorf eingelegt.
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  • 25. April 2018

    Uwe Tigges wird Vorstandsvorsitzender der innogy SE

    Der Aufsichtsrat der innogy SE hat Uwe Tigges zum Vorstandsvorsitzenden der innogy SE ernannt.
    Uwe Tigges war nach dem Ausscheiden von Peter Terium aus dem Vorstand der innogy SE im Dezember 2017 zunächst interimistisch zum Vorstandsvorsitzenden von innogy ernannt worden. Zudem hat der Aufsichtsrat mit Wirkung ab dem 1. Mai 2018 Arno Hahn zum neuen Mitglied des Vorstands für einen Zeitraum von drei Jahren bestellt. Arno Hahn wird von Uwe Tigges die Verantwortungen als Personalvorstand und Arbeitsdirektor der innogy SE übernehmen. Bislang war er Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Westnetz GmbH und wird dies in Personalunion für eine Übergangszeit bleiben. Darüber hinaus gab der Aufsichtsrat bekannt, dass die Bestellungen von Hildegard Müller, Vorstand Netz & Infrastruktur, Hans Bünting, Vorstand Erneuerbare Energien, sowie Martin Herrmann, Vorstand Vertrieb, jeweils bis zum 31. März 2022 verlängert werden. Finanzvorstand der innogy SE ist weiterhin Bernhard Günther, dessen Aufgaben derzeit Hans Bünting zu einem Großteil kommissarisch übernommen hat. Uwe Tigges wie auch Bernhard Günther sind jeweils bis zum 31. März 2021 bestellt. Die Hauptversammlung der innogy SE hat bei Nachwahlen zum Aufsichtsrat Dr. Erhard Schipporeit, Unternehmensberater, als Vertreter der Anteilseigner mit 98,66 % der abgegebenen Stimmen in den Aufsichtsrat der innogy SE gewählt. Zudem hat die Hauptversammlung die folgenden Personen als Vertreter der Arbeitnehmer im Aufsichtsrat der innogy SE bestellt (Abstimmungsergebnisse in % der abgegebenen Stimmen jeweils in Klammern): - Monika Krebber, Stellvertretende Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats der innogy SE und Stellvertretende Vorsitzende des Konzernbetriebsrats der RWE Aktiengesellschaft 99,53% - Markus Sterzl, Landesfachbereichsleiter FB 2 Ver- und Entsorgung, ver.di Landesbezirk NRW 99,70 % - Jürgen Wefers, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats der innogy SE und Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der Westnetz GmbH 99,70 % Im Anschluss an die Hauptversammlung hat sich der Aufsichtsrat der innogy SE zu einer Sitzung getroffen und aus seiner Mitte erneut Herrn Dr. Erhard Schipporeit zum Vorsitzenden des Gremiums gewählt. Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender ist weiterhin Frank Bsirske. Die Bestellung der vorgenannten Mitglieder des Aufsichtsrats erfolgte jeweils bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung der Aufsichtsratsmitglieder für das Geschäftsjahr 2021 beschließt.
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