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  • 29. März 2019

    Gelsenwasser legt deutlich zu

    „Zum Erfolg des Jahres hat auch der Witterungsverlauf beigetragen.
    Jenseits dieser Effekte haben wir ein außergewöhnliches Geschäftsjahr 2018 abgeschlossen“, zieht Henning R. Deters Bilanz für die Gelsenwasser AG und kündigt damit einen Konzernjahresüberschuss nach IFRS von 109 Mio. Euro an (Vorjahr: 92,4 Mio. Euro). Der Kälteeinbruch im März 2018 bescherte unerwartet hohe Erdgasabsätze, wobei der Gelsenkirchener Wasser- und Energieversorger die eigenen Speicherkapazitäten gewinnbringend einsetzen konnte. Auch als Energiehändler legte Gelsenwasser deutlich zu. Gemeinsam mit der Energiehandelsgesellschaft West mbH (ehw), eine Handelsplattform von neun Stadtwerken, übernahm Gelsenwasser die zentrale Beschaffung und steigerte so den Gasabsatz um 47 Prozent auf 58,1 Terawattstunden (Vorjahr: 39,6 TWh). Der Stromhandel nahm eine sprunghafte Entwicklung und legte auf 1.817 Mio. Kilowattstunden (Vorjahr 477 Mio. kWh) zu. So stieg bei Umsatzerlösen von 1.763,8 Mio. Euro (Vorjahr: 1.209,2 Mio. Euro) das Ergebnis der operativen Geschäftstätigkeit des Gelsenwasser-Konzerns um 15,5 Mio. Euro und erreichte 68,5 Mio. Euro. Der Jahrhundertsommer ließ den Wasserabsatz um drei Prozent steigen. Insgesamt lieferte der Gelsenwasser-Konzern 239,7 Mio. Kubikmeter und damit knapp 7 Mio. Kubikmeter mehr als im Vorjahr. Alle Kundengruppen – Haushalte, Industrie und benachbarte Stadtwerke – hatten höheren Bedarf. Zu der erfreulichen Bewertung des zurückliegenden Geschäftsjahrs zählt aus Sicht des Unternehmens die Entwicklung bei den Beteiligungen. Sie tragen inzwischen mit gut 40 Prozent zum Konzernergebnis bei. Aufgrund einer seit 2001 bestehenden, fachlich vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der Stadtwerke Göttingen AG konnte Gelsenwasser ihren Anteil an dem niedersächsischen Versorger auf 24,8 Prozent aufstocken. An dem am Niederrhein tätigen regionalen Energie- und Wasserversorger ENNI Energie & Umwelt Niederrhein GmbH, Moers, hat sich Gelsenwasser durch das Einbringen von Erdgasnetzen beteiligt.
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  • 29. März 2019

    Zwei Power-to-Gas-Pilotanlagen gehen in die Umsetzung

    Die Netzbetreiber Amprion und Open Grid Europe sowie TenneT, Gasunie Deutschland und Thyssengas machen den nächsten wichtigen Schritt, um die beiden aktuell leistungsstärksten Projekte zur Sektorenkopplung in Deutschland zu realisieren.
    Die Unternehmen planen den Bau von zwei Power-to-Gas-Pilotanlagen im industriellen Maßstab. Für beide Projekte haben die Netzbetreiber Investitionsanträge gestellt. TenneT, Gasunie Deutschland und Thyssengas planen mit „ELEMENT EINS“ eine 100 Megawatt starke Anlage zur Umwandlung von grünem Strom in grünen Wasserstoff in Diele oder Conneforde in Niedersachsen. Amprion und Open Grid Europe (OGE) wollen mit dem Projekt „hybridge“ eine Power-to-Gas-Anlage gleicher Leistung in der Region Lingen errichten, die zusätzlich den sicheren und zuverlässigen Betrieb des Übertragungsnetzes gewährleisten soll. Die Pilotanlage „ELEMENT EINS“ soll schrittweise ab 2022 und die Pilotanlage „hybridge“ vollständig in 2023 in Betrieb gehen, wenn die BNetzA grünes Licht hierfür gibt. Mit den Anträgen für die Investitionsmaßnahmen kann die Finanzierung der beiden Pilotanlagen im Rahmen des heutigen Regulierungssystems stattfinden. Die Kapazität zur Umwandlung von grünem Strom in grünes Gas, so die Pläne in beiden Projekten, soll Dritten, wie z. B. Händlern und Direktabnehmern, diskriminierungsfrei angeboten werden („Third Party Access“).
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