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  • 6. Februar 2019

    Vier kommunale Partner nutzen Blockchain-Grünstromvertrieb

    Ein Jahr nach Einführung des europaweit ersten Grünstromvertriebes auf Blockchainbasis, dem Wuppertaler Tal.Markt, wird die zugrunde liegende Plattform durch ein bundesweites Partnernetzwerk für unterschiedliche, innovative Produkte genutzt.
    Die Weiterentwicklung der Plattform, die unter der Marke „Blockwerke“ firmiert, treiben die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) gemeinsam mit drei kommunalen Partnern voran: der Bremer swb, der EVH aus Halle (Saale) und der SWT aus Trier. Erfolgreiche Verhandlungen führen die WSW zudem mit österreichischen Kommunalversorgern mit dem langfristigen Ziel, die Plattform im gesamten deutschsprachigen Markt zu etablieren. Jeder Partner kann auf Basis der in Wuppertal entwickelten Plattform eigene Geschäftsmodelle aufbauen, oder auch den Tal.Markt für den eigenen Markt als White-Label-Produkt mit lokalen Grünstromproduzenten nutzen. Die Plattform stellt ergänzend einen zentralen Marktplatz für Produzenten dar. Praktisch bedeutet das, dass jeder auf „Blockwerke“ registrierter Produzent auf alle angeschlossenen Märkten liefern kann. Die Wuppertaler Stadtwerke selbst haben ihr Blockchainprodukt Tal.Markt ausdifferenziert. Ab sofort können Kunden nicht nur in Wuppertal, sondern bundesweit ihren Strom von regionalen Ökostromproduzenten beziehen. Und das auch ohne Smart Meter, sondern mit jedem zugelassenen Stromzähler. Dazu wird die individuelle Grünstrombestellung mit dem Standardlastprofil abgeglichen. Der „Tal.Markt LIVE“ mit der Installation eines Smart Meters wird ab 1. April über die Stadtgrenzen Wuppertals hinaus ausgerollt. „Tal.Markt Live“ steht im ersten Schritt über drei Millionen Haushalten an Rhein und Ruhr zur Verfügung.
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  • 4. Februar 2019

    Entwurf des Netzentwicklungsplans 2030 liegt vor

    Die Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW (ÜNB) haben den ersten Entwurf des Netzentwicklungsplans (NEP) 2030 in der Version 2019 auf www.netzentwicklungsplan.de veröffentlicht.
    Alle Szenarien des NEP für das Zieljahr 2030 erfüllen das 65-Prozent-Ziel für EE am Bruttostromverbrauch, das im Koalitionsvertrag festgelegt ist. Zusätzlich werden die sektoralen CO2-Ziele des Klimaschutzplans 2050 der Bundesregierung für das Jahr 2030 eingehalten. In die Berechnungen gingen außerdem Vorgaben zu Mindestkapazitäten an den Grenzkuppelstellen zur Sicherung des grenzüberschreitenden Stromhandels ein, die sich aus den europäischen Prozessen zur Entwicklung der Übertragungsnetze und des europäischen Energiebinnenmarkts ergeben. Der BNetzA genehmigte Szenariorahmen ist Ausgangspunkt für die Erstellung des NEP 2030 (2019). Der Szenariorahmen enthält insgesamt fünf Szenarien: ein Kurzfristszenario B 2025, drei Szenarien mit dem Zieljahr 2030 (A, B und C) sowie das Langfristszenario B 2035. Der EE-Ausbau auf 65% bei gleichzeitig deutlicher Reduktion der Kohleverstromung erfordert zwei über den Bundesbedarfsplan hinausgehende leistungsfähige Gleichstrom-Verbindungen mit einer Kapazität von insgesamt vier Gigawatt (GW), die Strom von Schleswig-Holstein über Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen bis nach Baden-Württemberg auf einer Gesamtlänge von rund 1.160 km transportieren (DC21/DC23 sowie DC25). Im Szenario B 2030 sind zudem weitere rund 2.900 km an Netzverstärkungen im Bestand und rund 450 km an Neubau-Maßnahmen (Drehstrom und Gleichstrom) erforderlich, die noch nicht Bestandteil des Bundesbedarfsplans sind. Die geschätzten Investitionskosten für die vorgeschlagenen land- seitigen Maßnahmen liegen – einschließlich rund 11,5 Mrd. Euro für das Startnetz sowie der Kosten für die Ad-hoc-Maßnahmen – bei rund 52 Mrd. Euro im Szenario B 2030. Diese Kosten fallen über die Jahre verteilt an.
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  • 1. Februar 2019

    Netzbetreiber planen zwei weitere Stromautobahnen

    Die Übertragungsnetzbetreiber planen bis 2030 den Bau von zwei zusätzlichen Stromtrassen von Nord- nach Süddeutschland.
    Damit würde sich der Zahl der neuen Trassen von drei auf fünf erhöhen, berichtet der Tagesspiegel. Grund sei der Ausbau der Erneuerbaren Energien. Die beiden über den Bundesbedarfsplan hinausgehenden Gleichstromverbindungen (HGÜ) haben eine Kapazität von insgesamt vier Gigawatt (GW). Die Leitungen mit einer Gesamtlänge von rund 1.160 Kilometern sollen in einem Korridor von Schleswig-Holstein über Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen bis nach Baden-Württemberg verlaufen. Ein Strang soll von Heide/West in Schleswig-Holstein über Hamm-Uentrop (NRW) bis nach Altbach (Baden-Württemberg) verlaufen, der andere von Wilhelmshaven bis in den Süden. Die Kosten für den Ausbau der Höchstspannung steigen durch das neue Vorhaben von 34 bis 36 Milliarden Euro auf rund 52 Milliarden Euro an.
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