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  • 15. Februar 2019

    BP: Erneuerbare werden zum größten Energieträger

    BP hat die neue Ausgabe des Energy Outlook vorgestellt.
    Die Welt steht vor einer doppelten Herausforderung: Zum einen den Bedarf an mehr Energie zur Unterstützung des globalen Wirtschaftswachstums und steigenden Wohlstands zu decken und gleichzeitig einen Übergang in eine CO2-ärmere Zukunft zu realisieren. Die wesentlichen Aussagen im Überblick: • Der globale Energiebedarf steigt bis 2040 um rund ein Drittel, getragen von einer Verbesserung des Lebensstandards, insbesondere in Indien, China und ganz Asien. • Der Energieverbrauch von Industrie und bei Gebäuden macht rund 75 Prozent des Bedarfsanstiegs aus, während sich das Plus im Verkehrssektor im Vergleich zur Vergangenheit stark verlangsamt, da sich die Effizienz der Kraftfahrzeuge erhöht. • Auf den Stromsektor entfallen rund 75 Prozent des Anstiegs bei der Primärenergie. • 85 Prozent des Wachstums der Energieversorgung werden von erneuerbaren Energien und Erdgas erzeugt, wobei die Erneuerbaren bis 2040 zum größten Energieträger bei der weltweiten Stromerzeugung werden. • Die Geschwindigkeit, mit der erneuerbare Energien im globalen Energiesystem Fuß fassen ist schneller, als bei jedem anderen Energieträger in der Geschichte. • Die Nachfrage nach Öl erhöht sich in der ersten Hälfte des Betrachtungszeitraums des Outlook, bevor sie dann allmählich abflacht, während der weltweite Kohleverbrauch weitgehend stagniert. • Über alle betrachteten Szenarien hinweg werden erhebliche weitere Investitionen in die Erschließung neuer Ölvorkommen nötig sein, um den Ölbedarf im Jahr 2040 decken zu können. • Die globalen CO2-Emissionen steigen weiter an. Das erhöht die Notwendigkeit für ein umfassendes Paket an politischen Maßnahmen, um eine deutliche Reduzierung der CO2-Emissionen zu erreichen.
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  • 15. Februar 2019

    Shell übernimmt Speicheranbieter sonnen

    Shell hat vereinbart, die sonnen Gruppe mit Sitz in Wilpoldsried und damit einen der führenden Anbieter von intelligenten Strompeichern und innovativen Energiedienstleistungen für Privathaushalte zu übernehmen.
    Nachdem Shell bereits im Mai 2018 als Investor bei sonnen eingestiegen war, wird das Unternehmen nun – nach entsprechender Zustimmung der Regulierungsbehörden – zu einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft von Shell. sonnen bietet Haushalten neben intelligenten Energiespeichern auch digitale Energiedienstleistungen über seine sonnenCommunity-Plattform an. So optimiert die sonnenBatterie tagsüber den Verbrauch und versorgt den Haushalt nachts mit dem am Tag gespeicherten Solarstrom. Als Vorreiter am Markt ist es sonnen gelungen, seine Technologie mit völlig neuen Geschäftsmodellen für ein dezentrales Energiesystem zu kombinieren.
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  • 15. Februar 2019

    BNetzA: Windkraft unterzeichnet, Solar mehrfach überzeichnet

    Die Bundesnetzagentur hat die Zuschläge der technologiespezifischen Ausschreibungen für Windenergie an Land sowie für Solarenergie zum Gebotstermin 1.
    Februar 2019 erteilt. Bei einer ausgeschriebenen Menge von 700 Megawatt Windkraft wurden nur 72 Gebote mit einem Volumen von 499 Megawatt eingereicht. 67 Gebote mit einem Volumen von 476 Megawatt erhielten einen Zuschlag. Elf Zuschläge gingen an Bürgerenergiegesellschaften. Regional betrachtet, verteilten sich die Zuschläge mehrheitlich auf Gebote in Niedersachsen und in Brandenburg (jeweils 18), sowie in Nordrhein-Westfalen (12). In dieser Runde konnten jeweils zwei Gebote für Windstandorte in Bayern und in Baden-Württemberg bezuschlagt werden. Fünf Gebote wurden aufgrund von Formfehlern ausgeschlossen. Die Gebotswerte der bezuschlagten Gebote reichten von 5,24 ct/kWh bis 6,20 ct/kWh. Der durchschnittliche Zuschlagswert liegt bei 6,11 ct/kWh. Das Netzausbaugebiet hatte in dieser Ausschreibung erneut keine Auswirkungen auf die Zuschlagsentscheidungen. Im Rahmen der ersten Solarausschreibung des Jahres 2019 wurden 80 Gebote mit einem Leistungsumfang von 465 Megawatt abgegeben. Damit war die ausgeschriebene Menge von 175 Megawatt zweieinhalbfach überzeichnet. Insgesamt erteilte die Bundesnetzagentur 24 Zuschläge für eine zu errichtende Solarleistung von 178 Megawatt. Die Zuschläge gingen mehrheitlich an Bieter mit Geboten in Bayern (22) und dort insbesondere an Bieter, die Gebote für Freiflächenanlagen auf Ackerflächen (21) abgegeben haben. Damit ist das jährlich begrenzte bayerische Ackerflächenkontingent bereits nach der ersten Solarausschreibung des Jahres zu 70 Prozent aufgebraucht. Die im Gebotspreisverfahren ermittelten Zuschläge lagen zwischen 4,11 ct/kWh und 5,18 ct/kWh (Vorrunde 3,86 bis 5,15 ct/kWh) und der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert betrug 4,80 ct/kWh (Vorrunde 4,69 ct/kWh).
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  • 13. Februar 2019

    Verbraucher wünschen monatliche Heizkosten-Information

    Verbraucher wollen im Winter häufiger über ihre Heizkosten informiert werden.
    Über zwei Drittel (73 Prozent) finden eine monatliche Information interessant bis äußerst interessant. 80 Prozent möchten die Information digital per E-Mail, Webportal oder App erhalten. Dies geht aus einer repräsentativen Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag des Energiedienstleisters ista hervor. Insgesamt wurden deutschlandweit über 2.000 Bürger aller Altersgruppen befragt. Sowohl Mieter (77 Prozent) als auch Vermieter (68 Prozent) stehen einer monatlichen Information über die Heizkosten während der Wintermonate mehrheitlich positiv gegenüber. Auf die Frage, wie sie die Informationen über ihre Heizkosten gerne erhalten würden, spricht sich die überwiegende Mehrheit der Befragten für eine digitale Übermittlung per E-Mail (51 Prozent), Webportal (15 Prozent) oder App (14 Prozent) aus. Lediglich 20 Prozent der Deutschen wünschen sich eine gedruckte Information, die auf dem Postweg zugestellt wird.
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  • 12. Februar 2019

    Altmaier: Mindestens zwei LNG-Terminals in Norddeutschland

    In den geplanten Bau für ein nationales Import-Terminal für verflüssigtes Erdgas in Brunsbüttel (Kreis Dithmarschen) kommt Bewegung.
    Das Betreiberkonsortium aus Gasunie, Vopak und Oiltank hat nach eigenen Angaben einen weiteren Vorvertrag mit einem Großkunden geschlossen. Demnächst will das Gemeinschaftsunternehmen die Genehmigungen für eine Kapazität von acht Milliarden Kubikmeter LNG (Liquefied Natural Gas) beantragen. Von der Genehmigung hängt die finale Entscheidung für Investitionen ab, sie soll noch in diesem Jahr fallen. Das Investitionsvolumen liegt laut den Planern bei rund 450 Millionen Euro. Das berichtet der NDR. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sagte, er gehe davon aus, dass mindestens zwei Terminals in Norddeutschland gebaut werden. Im Gespräch sind neben Brunsbüttel derzeit die Standorte Stade und Wilhelmshaven. Die Bundesregierung will den Bau mit staatlichen Fördergeldern unterstützen. Altmaier signalisierte, dass er es wichtig findet, den deutschen Gasmarkt zu diversifizieren. Laut Altmaier kann LNG dazu beitragen, wenn es zu einem wettbewerbsfähigen Preis angeboten wird. Das könnte man als Signal in Richtung der USA sehen, die mehr Flüssigerdgas in Europa verkaufen wollen.
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  • 11. Februar 2019

    Amprion und OGE planen 100 MW-Eloktrolyseur

    Mit dem Projekt „hybridge“ stehen Amprion und Open Grid Europe (OGE) bereit, die Sektorenkopplung auf Systemebene in Deutschland zu starten.
    Die Projektpartner planen, im Landkreis Emsland einen Elektrolyseur in der 100-MW-Klasse zu errichten und eine Wasserstoffinfrastruktur aufzubauen. „Wir sind mit der Planung für hybridge so weit, dass wir in die Genehmigungsphase eintreten können“, sagte Dr. Thomas Hüwener, Mitglied der Geschäftsführung von OGE. „Aber wir brauchen noch das ‚Go‘ aus der Politik.“ Dieses müsse nun schnell kommen, ergänzte Hüwener, damit Sektorenkopplung auf Systemebene auch einen Beitrag zum Erreichen der Pariser Klimaziele leisten könne. Dr. Klaus Kleinekorte, technischer Geschäftsführer von Amprion, sagte: „Die deutschen Klimaziele, der Ausstieg aus der Kernkraft und der sich abzeichnende Kohleausstieg bedeuten eine enorme Herausforderung für unser Energiesystem. Wir müssen daher jetzt die Voraussetzungen schaffen, damit uns Power-to-Gas nach 2030 im Gigawatt-Maßstab zur Verfügung steht und Sektorenkopplung auf Systemebene möglich wird.“ Den idealen Standort für die erste Power-to-Gas-Anlage in dieser Größenordnung, bei der Strom aus Erneuerbaren Energien über einen Elektrolyseur in grünen Wasserstoff und zum Teil weiter in grünes Methan umgewandelt wird, haben die Projektpartner an einem Schnittpunkt zwischen dem Amprion- und dem OGE-Netz im Landkreis Emsland gefunden. Dort wollen die Projektpartner neben dem Elektrolyseur in der 100-MW-Klasse eine bestehende OGE-Pipeline für den ausschließlichen Transport von Wasserstoff weiterentwickeln. Die Kosten für das Vorhaben schätzen die Partner auf 150 Mio. Euro. Das Grundkonzept der Sektorenkopplung auf Systemebene von Amprion und OGE sieht vor, die geplante Infrastruktur zur Kopplung ihrer Netze allen Marktteilnehmern diskriminierungsfrei („Third Party Access“) zur Verfügung zu stellen. Die über die Gas- und Stromleitungen transportierte Energie ist dabei zu keiner Zeit im Eigentum der Netzbetreiber. Die begrenzte „Brückenkapazität“ zwischen Strom- und Gasinfrastruktur werden die Projektpartner Händlern oder Direktabnehmern in Auktionen anbieten. Die Auktionserlöse werden den Kosten gegengerechnet und entlasten so den Netzkunden. Dieses Prinzip ist bei grenzüberschreitenden Kuppelleitungen im Stromsystem und in Gastransportkapazitäten seit Jahren europaweit etabliert. „Wir wollen diese Technologie für die deutsche Volkswirtschaft erfolgreich im großtechnischen Maßstab realisieren. Dafür haben wir alles, was wir brauchen: ein technisches Konzept, einen geeigneten Standort und die Nutzungsmöglichkeiten für den Wasserstoff. Wir können anfangen“, sagte Hüwener. „Wir brauchen nun die regulatorische Möglichkeit, das Projekt umzusetzen. Hier ist nun die Politik am Zug. Wenn die Weichen jetzt gestellt werden, kann die Anlage 2023 bereits in Betrieb gehen“, betonte Kleinekorte.
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  • 6. Februar 2019

    EnBW plant größten Solarpark Deutschlands

    Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG baut die Solarenergie zu einer weiteren wichtigen Säule ihres Erneuerbaren-Portfolios aus.
    Neben der Windkraft an Land und auf See sollen künftig auch Solarparks einen größeren Beitrag dazu leisten, den 2012 begonnenen Ausbau der Erneuerbaren bei der EnBW voranzutreiben. EnBW hat in den vergangenen Monaten ihre Aktivitäten im Solarbereich deutlich erweitert und zwischenzeitlich eine Projektentwicklungspipeline von 800 Megawatt aufgebaut. Ein erstes Großprojekt in Werneuchen (Brandenburg) nimmt derzeit bereits konkrete Formen an. Mit dem Solarpark Weesow-Willmersdorf plant die EnBW auf einer Fläche von 164 Hektar den mit 175 Megawatt aktuell größten Solarpark Deutschlands. Mit einer Jahreserzeugung von rund 175 Gigawattstunden könnten rechnerisch rund 50.000 Haushalte mit Strom aus Sonnenenergie versorgt und 125.000 Tonnen CO2 eingespart werden. Die EnBW hat das von Procon Solar GmbH seit 2009 vorentwickelte Projekt im letzten Jahr übernommen.
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