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News


  • 28. Februar 2018

    Baden-Württemberg fördert Solarstromspeicher

    Das Land Baden-Württemberg hat am 1.
    März 2018 ein Förderprogramm für Solarstromspeicher aufgelegt. Wer im Südwesten künftig eine Photovoltaikanlage mit einem netzdienlichen Speicher errichtet, erhält für die Batterie einen Zuschuss von bis zu 30 Prozent der Nettoinvestitionskosten. Darauf weist das Solar Cluster Baden-Württemberg hin. Die Förderhöhe für Heimspeicher an kleineren und mittleren Anlagen beträgt 300 Euro pro Kilowattstunde (kWh) nutzbarer Batteriekapazität. „Pro Vorhaben sind 7.500 Euro Förderung möglich, mindestens jedoch 600 Euro“, sagt Franz Pöter, Geschäftsführer des Solar Clusters. Landesweit stehen rund 2 Millionen Euro zur Verfügung. Das Programm in Anspruch nehmen können sowohl Privatpersonen als auch Kommunen und Unternehmen – für Gewerbespeicher an Großanlagen gibt es einen Zuschlag. Der ab 2019 sinkende Landeszuschuss kann mit der Bundesförderung kumuliert werden – eine höhere Förderung ist damit möglich. Bei einer typischen Hausdach-Photovoltaikanlage mit einer installierten Leistung von 10 Kilowatt gibt es vom Land nun einen Investitionszuschuss für einen Solarstromspeicher mit einer nutzbaren Kapazität von bis zu 8,3 kWh. Der Zuschuss beträgt hier 2.500 Euro für die Solarbatterien. Das Verhältnis von Solaranlage zu Solarspeicher muss laut Verwaltungsvorschrift mindestens 1,2:1 betragen. Das verhindert zu große und daher unwirtschaftliche Speicher und passt zu den Empfehlungen von Experten, dass die installierte Leistung der Solaranlage (kWp) zwischen 20 und 50 Prozent größer sein sollte als die Speicherkapazität (kWh). Das Förderprogramm läuft bis Ende nächsten Jahres. Ab 1. Januar 2019 wird die Förderung für Speicher an Photovoltaikanlagen kleiner 30 Kilowatt installierter Leitung um ein Drittel sinken, für Gewerbespeicher an größeren Solaranlagen sinkt sie nur um 25 Prozent.
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  • 26. Februar 2018

    Umfrage: Energiepreise ziehen langfristig an

    In den kommenden fünf Jahren zeichnet sich bei fast allen Energieträgern eine Tendenz zu höheren Preisen ab, sowohl in Deutschland als auch weltweit.
    Während für Strom, Rohöl und Erdgas steigende Preise prognostiziert werden, werden allein für Kohle weitgehend stabile Preise erwartet. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Befragung von Energiemarktexperten in Deutschland, dem ZEW Energiemarktbarometer. Bei den weltweiten Rohöl- und Erdgaspreisen rechnet knapp mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer mit steigenden Preisen in den nächsten fünf Jahren, nur knapp 30 Prozent gehen von einer Stagnation aus. Im Vergleich zur Befragung vor einem halben Jahr erwarten zwar deutlich weniger Befragte steigende Preise, am mehrheitlich prognostizierten Preisanstieg ändert das aber nichts. Ein ähnlicher Trend zeichnet sich bei den Strompreisen in Deutschland ab: 72 Prozent der Befragten erwarten langfristig einen Anstieg, nur 13 Prozent eine Stagnation. Bei den weltweiten Kohlepreisen hingegen halten sich die Erwartungen mit Blick auf höhere sowie sinkende Preise mit je 32 Prozent und 24 Prozent die Waage. 44 Prozent der befragten Experten gehen von einer stabilen Preisentwicklung aus. Ein anderes Bild zeigt sich bei allen Energieträgern auf kurze Sicht: In den kommenden sechs Monaten rechnet die Mehrheit der befragten Experten/- innen mit stagnierenden Preise für Erdgas (65 Prozent) und Kohle (73 Prozent) sowie für Rohöl (56 Prozent) und Strom (51 Prozent).
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  • 25. Februar 2018

    Erdgasimporte im Dezember erneut teurer

    Nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) lagen die deutschen Erdgasimporte im Monat Dezember 2017 mit 456.983 Terajoule um 11,5 % über der entsprechenden Menge des Vorjahresmonats (409.833 Terajoule).
    Der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas lag im Dezember 2017 mit 5.032,15 Euro (dieses entspricht 1,81 Cent pro Kilowattstunde) um 2,0 % über dem Preis im November 2017 (4.935,64 Euro). Gegenüber Dezember 2016 (4.889,25 Euro) ist der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas um 2,9 % gestiegen. Im Jahr lagen die Erdgasimporte mit 4.778.136 Terajoule um 15,0 % über der entsprechenden Menge der Referenzperiode Januar bis Dezember 2016 (4.156.376 Terajoule). Der Wert der Erdgaszugänge im Jahr 2017 betrug 22,6 Milliarden Euro im Vergleich zu 17,8 Milliarden Euro im Vorjahr. Der durchschnittliche Grenzübergangspreis ist im betrachteten Zeitraum im Vergleich zur Referenzperiode um 10,6 % von 4.274,81 Euro auf 4.729,42 Euro pro Terajoule Erdgas gestiegen.
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  • 23. Februar 2018

    Gemeinschaftskraftwerk Kiel bleibt bis 2019 am Netz

    Das Gemeinschaftskraftwerk Kiel (GKK) bleibt bis zum 31.
    März 2019 am Netz. Die hierfür notwendigen Verträge unterzeichneten heute Vertreter beider Gesellschafter, der Stadtwerke Kiel AG und der Uniper Kraftwerke GmbH. Zuvor hatte sich die Mehrheit der 97 des GKK grundsätzlich für einen um ein Jahr verlängerten Betrieb ausgesprochen. Die entsprechende Anpassung der individuellen Beschäftigungsverhältnisse am GKK ist Voraussetzung für die längere Laufzeit. Bisher sollte das Gemeinschaftskraftwerk zum 31. März 2018 stillgelegt und durch ein neues Gasmotorenheizkraftwerk der Stadtwerke Kiel ersetzt werden. Zum Ende des vergangenen Jahres hatte sich jedoch bei diesem Projekt eine zeitliche Verzögerung von einigen Monaten ergeben. Das neue Kraftwerk sollte ursprünglich ab der Heizperiode 2018/ 2019 die Strom- und Fernwärmeversorgung sichern. Der verlängerte Betrieb des GK Kiel erwies sich als sinnvollste Alternative. Das GKK hat eine Leistung von 323 Megawatt und wird mit Steinkohle befeuert.
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  • 23. Februar 2018

    Studie: Sicherheitslücken in vielen Kundenportalen

    Bei einer Untersuchung von Schutzmechanismen bei Kundenportalen von 240 deutschen Energieversorgern wurden etliche Sicherheitslücken bekannt.
    Wie das IT-Profimagazin iX schreibt, wurden Sicherheitsfeatures wie Captchas oder Verschlüsselung gar nicht eingesetzt oder aber veraltete beziehungsweise unsichere Verfahren genutzt. Ob Verträge mit dem örtlichen Stromanbieter, dem Wasserwerk, der Müllabfuhr oder einem Energieversorger: Nahezu alle öffentlichen Versorgungsunternehmen bieten Onlineportale für ihre Kunden an, damit diese selbstständig Stammdaten pflegen, Zählerstände eingeben und Rechnungen abrufen können. Sensible Daten sind im Interesse der Kunden nach Vorgabe des Datenschutzgesetzes zwingend zu schützen. Von den 240 untersuchten Energieversorger-Portale hatten 109 Informationslecks bei Fehlermeldungen. Dadurch kann ein Angreifer Rückschlüsse auf eines der beiden zur Authentifizierung erforderlichen Merkmale ziehen, was die Sicherheit des Freischaltungsverfahrens erheblich reduziert. Auch bei den Captchas gab es Mängel. Nur 39 Portale nutzten Captchas, von denen aber zwei falsch implementiert waren. Das legt nahe, dass 85 Prozent der Portale nicht gegen automatisierte Angriffe geschützt sind.
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  • 21. Februar 2018

    Enel und Enertrag investieren in 22 MW-Batterie in Brandenburg

    Die Schweizer Firma Leclanché hat eine Bestellung für ein Batterie-Energiespeicher-Projekt in Brandenburg erhalten.
    Zusammen mit dem italienischen Energieversorger Enel und dem Windenergieunternehmen ENERTAG wird eine Speicherstation in Cremzow für 17 Mio. Euro errichtet. Die Station wird mit Lithium-Ionen-Akkumulatoren von Leclanché ausgerüstet und soll eine Kapazität von 22 Megawatt haben. Die erste Einheit mit 2 Megawatt soll bereits im April 2018 fertiggestellt werden, die Gesamtanlage Ende des Jahres. Enel wickelt das Projekt über seine deutsche Tochter Enel Green Power (EPC) ab. Die Anlage in Cremzow befindet sich in Besitz einer Special Purpose Vehicle-Gesellschaft (SPV), an der EPC 90 Prozent und ENERTRAG die restlichen 10 Prozent hält. Leclanché ist als Projektabwickler mit Entwicklung, Beschaffungswesen und Bau betraut.
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  • 21. Februar 2018

    Simone Peter wird neue BEE-Präsidentin

    Dr.
    Simone Peter ist von der Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) einstimmig zur neuen Präsidentin gewählt worden. Peter folgt damit ab dem 1. März 2018 auf Dr.-Ing. E.h. Fritz Brickwedde, der seit Oktober 2013 Präsident des Dachverbands der Erneuerbare Energien-Branche war und sein Amt aus persönlichen Gründen abgibt. Die Saarländerin war von 2013 bis 2018 Bundesvorsitzende von Bündnis90/Die Grünen. Von 2012 bis 2013 gehörte sie dem Landtag des Saarlandes an. Als Ministerin für Umwelt, Energie und Verkehr war sie von 2009 bis 2012 mit der Umsetzung der Energiewende im Stahl- und Kohleland Saarland betraut. Seit Beginn ihrer Laufbahn engagiert sich Peter für den Ausbau der Erneuerbaren Energien: von 2001 bis 2004 zunächst im Dienste der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien (EUROSOLAR) e.V., von 2004 bis 2009 als erste Geschäftsführerin und Projektmanagerin der Agentur für Erneuerbare Energien e.V. (AEE).
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