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  • 25. Januar 2019

    Stawag nimmt 10 MW-BHKW in Betrieb

    Je zehn Megawatt elektrischer und thermischer Leistung liefert das größte Blockheizkraftwerk in Aachen, das im Hochschulerweiterungsgebiet Melaten in Betrieb geht.
    Die Anlage basiert auf Kraft-Wärme-Kopplung und erzeugt gleichzeitig Strom und Wärme aus Erdgas. Mit dem neuen BHKW baut die Stawag die Fernwärme für Aachen aus. Die neue Anlage spart 58 Prozent CO2 gegenüber einer herkömmlichen Energieversorgung ein. Ihr Gesamtwirkungsgrad liegt bei 89 Prozent. Realisiert wurde das Blockheizkraftwerk Melaten dort, wo früher die RWTH ihre Müllverbrennungsanlage betrieb. 15 Millionen Euro investierte die STAWAG in die neue Anlage. Die Wärme, die das Blockheizkraftwerk zukünftig am Standort Melaten erzeugt, wird zur einen Hälfte direkt in das Wärmenetz der RWTH Aachen eingespeist, die andere Hälfte nutzt die STAWAG für den Aachener Westen, insbesondere den Campus Melaten. Rund 40 Millionen Kilowattstunden Strom und 40 Millionen Kilowattstunden Wärme wird die Anlage jährlich erzeugen. Damit können 11.500 Haushalte mit umweltfreundlichem Strom versorgt werden.
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  • 23. Januar 2019

    Bund investiert halbe Milliarde in Batterietechnologie

    Bundesforschungsministerin Karliczek hat beim „Batterieforum Deutschland“ in Berlin das Dachkonzept „Forschungsfabrik Batterie“ vorgestellt.
    In den kommenden vier Jahren möchte das Bundesforschungsministerium weitere 500 Millionen Euro investieren, um die technologische Souveränität Deutschlands in der Batterietechnologie zu sichern. Das Geld soll in die gesamte Wertschöpfungskette fließen: die Materialforschung, die Konzeption der Zellen und Prozesse sowie die Produktionsforschung für eine industrielle Batteriezellfertigung. Weltweit steigt die Nachfrage nach Batterien. Sie sind eine Schlüsseltechnologie – beispielsweise für die Elektromobilität. Doch bisher kommen die meisten Batterien aus Asien, während nicht eine einzige Batteriezelle der heutigen E-Autos in Deutschland produziert wird. „Wir müssen unsere Kapazitäten vergrößern“, mahnte Bundesforschungsministerin Karliczek daher. Die Voraussetzungen dafür sind gut: „Bei uns ist eine starke Autoindustrie zu Hause, wir haben hochqualifizierte Arbeitskräfte und eine starke Forschung“, so Karliczek. Jetzt sei es wichtig, exzellente Forschung und Produktion zusammenzubringen. Das neue Konzept vereint daher alle bisherigen Fördermaßnahmen und -programme zur Batterieforschung unter einem Dach und baut auf den bestehenden Kompetenzen auf. Die Forschungsfertigung Batteriezelle ist das neue Element des Konzeptes. Ziel ist es, den Transfer von neuen Batteriekonzepten und Produktionsverfahren in die Praxis zu beschleunigen. Zudem haben Unternehmen die Chance, ihre Batteriekonzepte auf Massenfertigungstauglichkeit zu prüfen. Bis Mitte des Jahres 2019 soll der Standort der neuen Einrichtung ausgewählt werden, danach beginnt die Errichtungsphase.
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  • 23. Januar 2019

    SH Netz investiert in Einspeisung von grünem Wasserstoff

    Die Schleswig-Holstein Netz AG errichtet derzeit in Brunsbüttel die erste Anlage zur Einspeisung von grünem Wasserstoff ins Gasnetz.
    Hierzu investiert das Unternehmen rund 4,5 Millionen Euro. Betreiber der für die Wasserstofferzeugung erforderlichen Elektrolyseanlage ist die Wind to Gas Energy GmbH + Co. KG. Die erste Einspeisung von Wasserstoff wird voraussichtlich Anfang März 2019 erfolgen. Der von Wind to Gas Energy in Brunsbüttel produzierte Wasserstoff wird zukünftig als umweltfreundlicher Zusatz in das Erdgas von SH Netz aufgenommen. Hierzu wird in einem Messraum in der neuen Einspeiseanlage die Gasqualität und -menge gemessen. Im Anschluss wird der Wasserstoff auf den Netzdruck der Hochdruckerdgasleitung von SH Netz verdichtet. Dazu baut der Netzbetreiber zwei Verdichterräume, um die notwendige Verfügbarkeit der Anlage von 96 Prozent in jedem Fall zu sichern. Auch ist die Anlage mit spezieller Elektrotechnik ausgestattet, die der Steuerung und sicherheitstechnischen Überwachung der Anlage dient. Aktuell können nur begrenzte Mengen an Wasserstoff ins öffentliche Netz eingespeist werden. Wieviel Wasserstoff das konkret ist, hängt von der Kundenstruktur in Fließrichtung hinter dem Einspeisepunkt ab. So beschränkt derzeit noch eine DIN-Norm den Wasserstoffanteil im Erdgas auf maximal 2 Volumenprozent, wenn eine Erdgastankstelle in der Nähe ist. Die Endgeräte von Haushaltskunden vertragen deutlich höhere Wasserstoffanteile im Erdgas, 10 Prozent sind dort unkritisch. Um ihre Gasnetze fit für die Energiewende zu machen, beteiligt sich SH Netz aktuell an einem Forschungsprojekt, in dem sämtliche Anlagen auf die Verträglichkeit von bis zu 20 Prozent Wasserstoff hin untersucht werden.
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  • 23. Januar 2019

    Verbraucherzentrale NRW mahnt BEV ab

    Weil die Bayerische Energieversorgungsgesellschaft mbH (BEV) Kunden vermeintlich „einvernehmliche“ Preiserhöhungen unterschieben will, hat die Verbraucherzentrale NRW den Strom- und Gasversorger jetzt abgemahnt.
    Denn obwohl bei Lieferverträgen mit Preisgarantie die Strombezugspreise während der jeweiligen Laufzeit garantiert waren, sollen Verbraucher nun freiwillig einer vorzeitigen Anhebung ab Februar zustimmen. Ihre Kunden fordert die BEV auf mitzuteilen, wenn sie mit dieser Preisanpassung nicht einverstanden sind und weiter zu den bisher garantierten Konditionen mit Energie beliefert werden wollen. Die Verbraucherzentrale NRW hat die BEV aufgefordert, unlautere geschäftliche Handlungen zu unterlassen. Betroffenen BEV-Kunden rät die Verbraucherzentrale NRW einstweilen zu reagieren, auch wenn es keine Rechtsfolgen hat, wenn sie sich auf das Schreiben zur „freiwilligen“ Erhöhung nicht rühren. Michelle Jahn, Energiejuristin der Verbraucherzentrale NRW, rät daher, das Schreiben der BEV nicht stillschweigend hinzunehmen, sondern der einvernehmlichen Preiserhöhung ausdrücklich zu widersprechen, am besten per Brief per Einwurfeinschreiben. Auch sollte das SEPA-Lastschriftmandat widerrufen werden, damit die BEV keine Abschläge mit den ungewollten Preiserhöhungen einziehen kann. Stattdessen empfiehlt die Verbraucherzentrale NRW, bei der Bank einen Dauerauftrag zur Überweisung der ursprünglich vertraglich vereinbarten Abschlagszahlungen einzurichten.
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  • 17. Januar 2019

    BNetzA bietet 900 Mio. Euro zusätzlich für Verteilnetz an

    Die Bundesnetzagentur hat für den Ausbau des Stromverteilernetzes bis zum 31.
    Dezember 2018 Kapitalkostenaufschläge von etwa 900 Mio. Euro genehmigt. Dies entspricht durchgeführten oder geplanten Investitionen von 10,4 Mrd. Euro. Zum 1. Januar 2019 wurde für Stromverteilernetze erstmals das Instrument des Kapitalkostenaufschlags von der Bundesnetzagentur umgesetzt. Demnach können Verteilernetzbetreiber unmittelbar für Investitionen in die Netzinfrastruktur Aufschläge auf die von der Bundesnetzagentur genehmigte Erlösobergrenze beantragen. Die Erlösobergrenzen umfassen alle Netzkosten zzgl. einer Verzinsung des Eigenkapitals, die den Verbrauchern von den Unternehmen über die Netzentgelte in Rechnung gestellt werden dürfen. Beim Kapitalkostenaufschlag handelt es sich im Wesentlichen um Vorfinanzierungen, da die Unternehmen schon geplante Investitionen einpreisen können. Die Investitionen können in den Bestand oder die Erweiterung des Netzes fließen. Die genehmigten Kapitalkostenaufschläge beziehen sich auf durchgeführte oder geplante Investitionen in den Jahren 2017, 2018 und 2019. Zu den von der Bundesnetzagentur genehmigten Kapitalkostenaufschlägen kommen weitere Investitionen der 700 kleineren in Landeszuständigkeit regulierten Unternehmen hinzu.
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  • 17. Januar 2019

    Aus First Utility wird Shell PrivatEnergie

    Aus der First Utility GmbH wird ab sofort die Shell PrivatEnergie GmbH.
    Die Umfirmierung ist der nächste Schritt zur Integration des Unternehmens in den Shell Konzern. Die Gesellschaft vertreibt Strom und Gasprodukte an Haushalts- und Gewerbekunden in Deutschland. Sie wurde 2015 unter der Firmierung First Utility GmbH als Tochter des britischen Energiedienstleisters First Utility Ltd. gegründet und agiert seitdem unter der Marke Shell PrivatEnergie auf dem deutschen Markt. Im März 2018 wurde die britische Muttergesellschaft zu einer 100-prozentigen Tochter von Shell, inklusive der damaligen First Utility GmbH mit Sitz in Hamburg. Seit 1. Januar 2019 steht auch ein neuer Mann an der Spitze des Strom- und Gasversorgers: Dirk Leichsenring führt nun als General Manager die Geschäfte der Shell PrivatEnergie GmbH. Er ist bereits seit 2013 bei Shell, nachdem er zuvor zwölf Jahre lang beim Energieversorger E.ON Erfahrung im privaten Energiegeschäft gesammelt hat. Bei der Shell Energy Deutschland GmbH, dem Energieversorger im Industriesektor des Konzerns, leitete Leichsenring die Marketingaktivitäten in Nordwest-Europa und setzte dort unter anderem auch wichtige Impulse für den Aufbau und die Entwicklung von Shell PrivatEnergie.
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  • 17. Januar 2019

    Anja-Isabel Dotzenrath leitet Erneuerbaren-Bereich bei RWE

    Die Erneuerbaren-Aktivitäten von E.ON und innogy sollen bei RWE in einer Gesellschaft mit drei operativen Bereichen zusammengeführt werden.
    Sie soll nach Abschluss der Transaktion von einem sechsköpfigen Management-Team geleitet werden. Das Führungsteam der Erneuerbaren-Gesellschaft rund um Anja-Isabel Dotzenrath als Chief Executive Officer (CEO) wird bestehen aus Holger Himmel als Chief Financial Officer (CFO) und Tom Glover als Chief Commercial Officer (CCO), der sich um die Vermarktung der Erneuerbaren-Stromproduktion kümmern wird. Drei Chief Operating Officers (COO) werden das Team vervollständigen. Sie werden die operativen Einheiten führen und verantwortlich sein für Projektentwicklungen sowie deren Bau und Betrieb. COO für die globalen Aktivitäten in Wind Offshore soll Sven Utermöhlen werden. Die Funktion des COO Wind Onshore und Photovoltaik auf dem amerikanischen Kontinent soll Silvia Ortín Rios übernehmen. Katja Wünschel wird COO Wind Onshore und Photovoltaik für Europa und den asiatisch-pazifischen Raum. Die künftige Erneuerbaren-Strategie von RWE sieht weltweite Aktivitäten vor allem in den drei führenden Technologien Wind Onshore, Wind Offshore und Photovoltaik vor. Dabei wird sich das Erneuerbaren-Geschäft bei RWE auf den amerikanischen Kontinent, die Kernmärkte in Europa sowie auf neue Märkte im asiatisch-pazifischen Raum fokussieren. Das Unternehmen folgt bei den Erneuerbaren Energien dem Ansatz integrierter Wertschöpfungsketten: entwickeln, konstruieren, bauen, betreiben und vermarkten.
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