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News


  • 29. Oktober 2019

    Avacon will 20 Prozent Wasserstoff beimischen

    Ab Ende 2020 will Avacon, einer der vier Verteilnetzbetreiber von E.ON, einem Netzabschnitt in Sachsen-Anhalt dem Erdgas erstmals bis zu 20 Prozent Wasserstoff beimischen.
    Das ist ein neuer Spitzenwert. Bislang lag die Beimischgrenze bei knapp 10 Prozent. Prof. Dr. Gerald Linke, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW) und Avacon-Technikvorstand Dr. Stephan Tenge haben dazu heute in Salzgitter eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Das Gemeinschaftsprojekt ist Vorbild für den zukünftigen Einsatz von Wasserstoff in Gasverteilnetzen und wird vom DVGW technisch-wissenschaftlich unterstützt. Erkenntnisse aus dem Projekt ermöglichen die Weiterentwicklung des technischen Regelwerks des Vereins.
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  • 29. Oktober 2019

    Ziegler wird neuer Vorstandssprecher bei Shell

    Dr.
    Fabian Ziegler wird zum 1. Januar 2020 neuer Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutsche Shell Holding GmbH und der Geschäftsführung der Shell Deutschland Oil GmbH. Er folgt auf Dr. Thomas Zengerly, der in den Ruhestand geht. Der gebürtige Schweizer Ziegler studierte und promovierte im Fachbreich Wirtschaftswissenschaften an der Universität in Basel. Nach mehrjähriger Berufstätigkeit bei einer Schweizer Unternehmensberatung wechselte er 1996 zur Shell Switzerland AG.
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  • 29. Oktober 2019

    Matthias Trunk bleibt Gasag-Vertriebsvorstand

    Der Vertrag mit Matthias Trunk, seit 2016 Vertriebsvorstand bei der Gasag AG, wird vorzeitig verlängert.
    Dies entschied jetzt der Aufsichtsrat der Gasag AG. Trunk wird bis 2025 seine Tätigkeit bei der Gasag-Gruppe fortsetzen. Die Gasag AG ist mit ihren Tochterunternehmen Netzbetreiber, Energiedienstleister und -erzeuger mit dem Schwerpunkt in der Region Berlin-Brandenburg.
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  • 26. Oktober 2019

    Erneuerbare Energien decken 42 Prozent des Strombedarfs

    Die Erneuerbaren Energien haben in den ersten drei Quartalen 2019 zusammen 42,9 Prozent des Bruttostromverbrauchs in Deutschland gedeckt.
    Das ist ein Anstieg von fast fünf Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahreszeitraum (38,1 Prozent) und ein neuer Bestwert. Im März erreichten die Erneuerbaren aufgrund des außerordentlich starken Windaufkommens sogar 52 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommen das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in einer ersten Auswertung. Wenn sich das Wind- und Sonnenaufkommen im vierten Quartal wie im Durchschnitt der letzten Jahre gestaltet, könnte der Erneuerbaren-Anteil im Gesamtjahr 2019 bei gut 42 Prozent liegen. In den ersten drei Quartalen 2019 wurden insgesamt rund 183 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) Strom aus Sonne, Wind und anderen regenerativen Quellen erzeugt (Q1-3 2018: 166,5 Mrd. kWh). Damit lagen die Erneuerbaren fast 50 Prozent über der Stromerzeugung aus Braun- und Steinkohle, die insgesamt rund 125 Mrd. kWh beitrugen (Q1-3 2018: 171,1 Mrd. kWh). Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum lagen der Anteil der Erneuerbaren und jener der Kohle noch fast gleichauf. Die Stromerzeugung aus Erdgas ist hingegen um über elf Prozentpunkte auf 66 Mrd. kWh gestiegen – das ist vor allem auf den gestiegenen CO2-Preis zurückzuführen (Q1-3 2018: 59,4 Mrd. kWh). Wind onshore war im Betrachtungszeitraum mit fast 72 Mrd. kWh weiterhin die stärkste Erneuerbaren-Quelle (Q1-3 2018: 61,4 Mrd. kWh). Den zweiten Platz belegt die Photovoltaik mit rund 41 Mrd. kWh (Q1-3 2018: 39,2 Mrd. kWh). Strom aus Biomasse liegt unverändert bei knapp über 33 Mrd. kWh (Q1-3 2018: 33,4 Mrd. kWh). Wind offshore verzeichnete mit 31 Prozent den größten Zuwachs und trug in den ersten drei Quartalen des Jahres fast 17 Mrd. kWh zur Stromerzeugung bei (Q1-3 2018: 12,9 Mrd. kWh). Der Beitrag der Wasserkraft lag aufgrund der langen Trockenphase erneut auf einem geringen Niveau von rund 16 Mrd. kWh (Q1-3 2018: 14,8 Mrd. kWh).
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  • 26. Oktober 2019

    KWK-Umlage sinkt 2020 noch weiter

    Die Umlage, die die Stromverbraucher in Deutschland mit ihrer Stromrechnung für die Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung über das KWK-Gesetz (KWKG) bezahlen, wird nach den Berechnungen der Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) auch im Jahr 2020 weiter sinken.
    Nachdem sie im Jahr 2016 bei 0,445 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) und 2019 bei 0,28 Cent lag, werden es laut der heutigen ÜNB-Veröffentlichung im kommenden Jahr nur 0,226 ct/kWh sein. Im Kostenblock Steuern, Abgaben und Umlagen steht der gesunkenen KWK-Umlage ein Anstieg der Umlage für Erneuerbare Energie gegenüber (von 6,405 auf 6,756 ct/kWh). Die Offshore-Netzumlage bleibt mit 0,416 ct/kWh unverändert. Die Umlage für abschaltbare Lasten wird 2020 bei 0,007 ct/kWh (2019: 0,005 ct/kWh) liegen. Die Umlage nach § 19 Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) steigt von 0,305 ct/kWh auf 0,358 ct/kWh.
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  • 26. Oktober 2019

    Stromnetzentgelte steigen um 7 Prozent

    Die Entgelte für die Nutzung der Stromnetze steigen 2020 im bundesweiten Durchschnitt um sieben Prozent.
    Sie machen etwa ein Viertel des Strompreises für Endkunden aus. Das berichtet das Vergleichsportal Check24. Die größten Steigerungen gibt es im Norden Deutschlands. 2020 werden Schleswig-Holsteiner elf Prozent mehr für die Netznutzung zahlen. In Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern beträgt das Plus neun Prozent. Die niedrigsten Netznutzungsentgelte zahlen im kommenden Jahr Bremer.
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  • 23. Oktober 2019

    BNetzA ermittelt gegen sechs Bilanzkreisverantwortliche

    Die Bundesnetzagentur hat Aufsichtsverfahren gegen sechs Bilanzkreisverantwortliche im Zusammenhang mit den im Juni 2019 aufgetretenen erheblichen Bilanzungleichgewichten im deutschen Stromnetz eingeleitet.
    Bereits im Juli 2019 hat die Bundenetzagentur ein strukturelles Maßnahmenpaket zur Stärkung der Bilanzkreistreue vorgeschlagen, um auf Fehlanreize aus dem Ausgleichenergiepreissystem zu reagieren. Mit der Einleitung der Aufsichtsverfahren geht die Beschlusskammer 6 der Bundesnetzagentur nun dem Anfangsverdacht nach, dass einzelne Bilanzkreisverantwortliche durch pflichtwidriges Verhalten Systemungleichgewichte mitverursacht haben. Die Übertragungsnetzbetreiber haben in diesem Zusammenhang sechs auffällige Bilanzkreisverantwortliche bei der Bundesnetzagentur angezeigt. Im Rahmen des Aufsichtsverfahren wird geprüft, ob diese Bilanzkreisverantwortlichen ihren Pflichten zum ordnungsgemäßen Ausgleich der Bilanzkreise und dem Gebot der Bilanzkreistreue hinreichend nachgekommen sind. Eine wiederholt festgestellte Pflichtverletzung würde die Übertragungsnetzbetreiber zur Kündigung des Bilanzkreisvertrages berechtigten. Ein aktiver Bilanzkreisvertrag ist Voraussetzung für die Marktteilnahme.
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