Kontakt FAQ

News


  • 18. Juli 2018

    Bayernwerk und TenneT starten Forschungsprojekt Heat-Flex

    Der Verteilnetzbetreiber Bayernwerk Netz GmbH und der Übertragungsnetzbetreiber TenneT haben sich nun im Forschungsprojekt „HeatFlex“ zusammengeschlossen.
    Bis Mitte 2019 untersuchen die Netzbetreiber in dem Projekt, inwiefern auf die über 170.000 existierenden steuerbaren Verbrauchseinrichtungen im Gebiet der Bayernwerk Netz GmbH zurückgegriffen werden kann, um die Flexibilität des Energiesystems zu erhöhen und so einen Beitrag zur sicheren Energiewende in Bayern und Deutschland zu leisten. Steuerbare Verbrauchseinrichtungen können beispielsweise elektrische Nachtspeicherheizungen, Wärmepumpen und Warmwassererhitzer sein. Sie werden vom Netzbetreiber direkt mittels Rundsteuertechnologie angesteuert. Solche Rundsteuerempfänger haben sich Verbraucher bereits vor Jahrzehnten einbauen lassen, um von reduzierten Stromnetzentgelten gemäß §14a EnWG zu profitieren. Nun können hierüber diese Verbrauchseinrichtungen genutzt werden, um Engpasssituationen im Netz zu verhindern. Langfristig könnte so die Effizienz des Gesamtsystems gesteigert werden. Erste Ergebnisse des Projektes werden kurzfristig noch im Jahr 2018 erwartet. Das Projekt insgesamt soll Mitte 2019 zum Abschluss gebracht werden.
    mehr lesen
  • 18. Juli 2018

    Thüga verlängert Verträge von Riechel und Schulte

    Die Bestellung von Michael Riechel zum Vorsitzenden des Vorstands der Thüga wurde um fünf Jahre verlängert.
    Gleichzeitig wurde der Vertrag von Dr. Christof Schulte als Finanzvorstand der Thüga um fünf Jahre verlängert. Der Vertrag von Dr. Matthias Cord, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands, war bereits im vergangenen Jahr verlängert worden. Die vakante Position von Dr. Gerhard Holtmeier im Vorstand der Thüga AG soll bis Ende des Jahres wiederbesetzt werden. Holtmeier war Ende des Jahres 2017 auf eigenen Wunsch aus dem Thüga-Vorstand ausgeschieden, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen.
    mehr lesen
  • 18. Juli 2018

    Studie: Ladestrommarkt ist völlig intransparent

    Bis Ende des Jahres soll es laut aktueller Studien über 200.000 Elektroautos auf deutschen Straßen geben.
    Laut Bundesnetzagentur gibt es aktuell rund 5.000 öffentliche Ladesäulen. Der Zugang und das Handling zu diesen Säulen ist für Besitzer von E-Autos allerdings noch immer kompliziert und teuer. Das ist das Ergebnis des zweiten Ladesäulen-Checks des Ökostromanbieters LichtBlick in Zusammenarbeit mit dem Recherche- und Marktforschungsinstitut statista. Verwirrende Tarifstrukturen, unterschiedliche Zugangsvorrausetzungen sowie eine Vielfalt von Abrechnungsmethoden verkomplizieren den Alltag der Kunden. In vielen Gegenden haben sie darüber hinaus nur einen Anbieter zur Verfügung. Sieben der 11 untersuchten Ladesäulen-Betreiber liegen teilweise deutlich über dem durchschnittlichen Kilowattstundenpreis von Haushaltsstrom (29,4 Cent): Umgerechnet auf Kosten pro Kilowattstunde verlangt EnBW 54,5 Cent, die Stadtwerke München 46,7 Cent und Allego in Berlin 44,3 Cent. Der Tarif von Stromnetz Hamburg/Hamburg Energie (29,5 Cent) ist mit dem Haushaltsstrompreis vergleichbar, günstig ist das Laden bei Mainova mit 13,3 Cent. Kostenlos bleibt es weiterhin bei den Stadtwerken Leipzig sowie RheinEnergie. In der Realität hat jeder Anbieter sein eigenes Tarifsystem. Deutschlands größter E-Ladesäulen-Betreiber Innogy verlangt an kombinierten AC/DC-Ladestationen pauschal 7,95 Euro pro Ladevorgang, an reinen AC-Ladesäulen 39 Cent pro Kilowattstunde. EnBW rechnet zeitbasiert ab, hier kostet eine Stunde Laden für einen BMW i3 6,00 Euro. Stromnetz Hamburg/Hamburg Energie rechnet ausschließlich pro Kilowattstunde ab. Hinzu kommen die unterschiedlichen Zugangsvoraussetzungen: An einem Ladepunkt muss sich der Nutzer per SMS anmelden, an einem anderen geht es nur per App, Ladekarte oder mit Vorabregistrierung auf der Internetseite. LichtBlick hat in den vergangenen Monaten nicht nur die Tarifstruktur der einzelnen Anbieter untersucht, sondern auch lokale Märkte analysiert. Das Ergebnis: Es bilden sich regionale Monopole. So betreibt zum Beispiel EWE rund 90 Prozent der insgesamt rund 500 öffentlichen Ladesäulen im eigenen Netzgebiet des Weser-Elbe-Gebiets. "So kann der Betreiber durch die mangelnde Konkurrenz Preis, Tarif und Vorrausetzungen für eine Ladung frei von Wettbewerb deutlich oberhalb des Haushaltsstrompreises festlegen", so Gero Lücking, Geschäftsführung Energiewirtschaft bei LichtBlick SE. In München, wo die Stadtwerke München Grundversorger und Stromnetzbetreiber sind, gibt es 188 öffentliche Ladepunkte, die fast ausschließlich (88 %) von den Stadtwerken selbst betrieben werden (Quelle: Liste der gemeldeten, öffentlichen Ladeeinrichtungen der Bundesnetzagentur / Stand: Mai 2018). "Es etablieren sich regional abgegrenzte Ladenetzmonopole. Die örtlichen Stromnetzbetreiber und Grundversorger nutzen ihre Vormachtstellung im Strommarkt, um über das Ladenetz ein weiteres Monopol zu etablieren und den Wettbewerb im Strommarkt zu unterlaufen." Erstmals hat LichtBlick auch die Roaming-Anbieter mit ihren Tarifen hinzugezogen. Plugsurfing oder The New Motion bringen eine Erleichterung beim flächendeckenden Zugang (jeweils rund 10.000 Ladepunkte) für Besitzer von E-Autos - nur nicht beim Preis für Tankstrom. Denn bei den Abrechnungen sind die Unternehmen an die Kosten der jeweiligen Betreiber gebunden. Auch hier zeigt sich für die Verbraucher ein Verwirrspiel: Bezieht ein Kunde mit einem BMW i3 den Strom direkt über EWE, kostet die Kilowattstunde umgerechnet 39,9 Cent, über Plugsurfing sind es 53,5 Cent. Der Kunde zahlt also fast 14 Cent mehr. Günstiger wird es für Berliner: An den Ladesäulen von Allego lädt das E-Auto für 44,3 Cent/kWh, mit Plugsurfing sind es 40,0 Cent. Berechnungsgrundlage waren jeweils die Kosten pro Kilowattstunde für eine Tankfüllung für 100 Kilometer mit einem BMW i3 (Verbrauch: 15 kWh/100km) an einem AC-3-Anschluss (11 kW) an öffentlichen Ladesäulen. Die Ladedauer beträgt 1:36 Stunden. Es wurden ausschließlich Tarife ohne Vertragsbindung berücksichtigt.
    mehr lesen
  • 13. Juli 2018

    Stadtwerke ETO und Energieversorgung Oelde fusionieren

    Die Energieversorgung Oelde GmbH und die Stadtwerke ETO GmbH & Co.
    KG schließen sich zu den Stadtwerken Ostmünsterland zusammen. Hinter der Energieversorgung Oelde stehen der kommunale Gesellschafter Stadt Oelde und die innogy SE, Essen. Hinter der Stadtwerke ETO GmbH & Co. KG stehen die kommunalen Gesellschafter Stadt Ennigerloh, Stadt Telgte, Gemeinde Ostbevern, Stadt Drensteinfurt, Stadt Sendenhorst, die Thüga Aktiengesellschaft, München, sowie innogy SE. Das fusionierte Unternehmen wird Stadtwerke Ostmünsterland GmbH & Co. KG heißen.
    mehr lesen
  • 13. Juli 2018

    Getec übernimmt EEG Energie- Einkaufs- und Service GmbH

    Die Getec Energie AG aus Hannover übernimmt die EEG Energie- Einkaufs- und Service GmbH (EEG) in Henstedt-Ulzburg.
    Der Kaufvertrag zur Übernahme aller Geschäftsanteile an der EEG gilt mit Wirkung zum 1.6.2018. Der Erwerb steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Freigabe. Über den Kaufpreis ist Stillschweigen vereinbart worden. „Wir freuen uns, mit der mittelständischen GETEC einen Partner aus Norddeutschland gefunden zu haben, der sich klar zu einem Weiterbetrieb und einer Weiterentwicklung der EEG sowie dem Standort Henstedt-Ulzburg bekennt. Dadurch wird der EEG und deren Kunden eine neue Perspektive gegeben“, so Uwe Lamberti, Aufsichtsratsvorsitzender der EEG. „Wir wollen die EEG weiter entwickeln und als starken Partner für Stadt- und Gemeindewerke mit einem umfangreichen Dienstleistungsportfolio und innovativen Lösungen etablieren. Für die Kunden der EEG wollen wir ein Partner auf Augenhöhe sein und alles dafür tun, dass sie für den stärker werdenden Wettbewerb und für die Digitalisierung bestens aufgestellt sind“, so Bernward Peters, Vorsitzender des Vorstands der GETEC.
    mehr lesen
  • 13. Juli 2018

    Umfrage: Ökostromanbieter rechnen mit wachsender Nachfrage

    Die heimische Ökostromstrombranche zeigt sich wieder optimistischer.
    Die führenden Anbieter rechnen für dieses und das kommende Jahr mit wachsenden Kunden- und Absatzzahlen. Das zeigen die Ergebnisse der 13. Ökostromerhebung der Fachzeitung Energie & Management (E&M). So erwarten gleich 63 Prozent der befragten Anbieter für 2019 im Privatkundensegment bessere Kundenzahlen als 2018, ein Jahr, das auch schon Aufwärtstendenzen zeigt. Von "Licht am Ende des Tunnels nach Jahren der Stagnation" spricht deshalb Robert Werner, der mit einem Team vom Hamburg Institut auch dieses Mal die E&M-Erhebung betreut hat. Ein sprunghaftes Wachstum wie nach der Atomkatastrophe in Fukushima im Frühjahr 2012 sei zwar nicht zu erwarten, aber "es gibt eine Reihe von Indizien, die dafür sprechen, dass der Markt wieder anzieht", sagt Robert Werner, Geschäftsführer am Hamburg Institut. Dazu zählt unter anderem die Bereitschaft von immer mehr Gewerbe- und Industriekunden, ihre Stromversorgung auf Grünstrom umzustellen. Dass seit geraumer Zeit namhafte, aber branchenfremde Unternehmen wie DB Energie oder die Deutsche Telekom auch grünen Strom anbieten, beurteilt Ralf Köpke, der für die E&M-Redaktion die Umfrage koordiniert, positiv: "Teilweise haben diese Newcomer ambitionierte Pläne." So strebt beispielsweise DB Energie in fünf Jahren eine sechsstellige Zahl von Privatkunden an. Dass die Entwicklung zu immer mehr Grünstrom anhält, zeigt noch eine weitere Zahl. Für die E&M-Erhebung hat das Hamburg Institut auf Basis der von den Versorgern ausgewiesenen Stromkennzeichnung ermittelt, dass mittlerweile bundesweit 154 Anbieter ihr Privatkundenportfolio komplett auf Grün umgestellt haben. Das sind immerhin rund 20 Prozent aller Energieunternehmen hierzulande. Nach der E&M-Analyse versorgen hierzulande Lichtblick, Entega, Eprimo, Lekker Energie sowie die Enervie-Gruppe die meisten Haushalte mit Ökostrom. Die diesjährige E&M-Ökostromumfrage 2018 wurde von insgesamt fünf Unternehmen und Vereinen unterstützt: Das Gütesiegel ok-power-Label, der GASAG, die Elektrizitätswerke Schönau Vertrieb GmbH, Naturstrom AG und eprimo GmbH. Zur „E&M Ökostrom-Umfrage 2018“: https://www.energie-und-management.de/oekostrom
    mehr lesen
  • 11. Juli 2018

    Studie: 65 %-Erneuerbarenanteil bis 2030 ist realistisch

    Deutschland kann den Anteil Erneuerbarer Energien am Stromverbrauch bis 2030 von derzeit rund 36 Prozent auf 65 Prozent erhöhen.
    Mit einem Bündel von Maßnahmen können die Stromnetze in den kommenden zwölf Jahren soweit modernisiert werden, dass sie die zusätzlichen Mengen aufnehmen und transportieren können. Weil Erneuerbare Energien immer kostengünstiger werden und Strom aus den noch teuren Anlagen der Pionierzeit nach 20 Jahren nicht mehr über die EEG-Umlage vergütet wird, sind die Kosten für den beschleunigten Zubau sehr moderat. Das zeigt eine Analyse von Agora Energiewende. Der erste Teil der Analyse befasst sich mit der Frage, wie groß der jährliche Zubau an Erneuerbaren-Energien-Anlagen sein muss, um den von der Koalition aus CDU/CSU und SPD angestrebten Anteil von 65 Prozent Erneuerbare Energien bis 2030 zu erreichen und welche Kosten damit verbunden sein werden: Bei einem Stromverbrauch auf heutigem Niveau sind dazu jährliche Neuinstallationen von mindestens vier Gigawatt Windkraft an Land und fünf Gigawatt Photovoltaik nötig. Bei der Windkraft entspricht das einem Zubau, der etwas unter dem Niveau in den vergangenen Jahren liegt, bei der Photovoltaik bedeutet ein Zubau von fünf Gigawatt hingegen eine Verdoppelung. Zusätzlich zu diesen Technologien sollte zudem das Ziel für die installierte Leistung von Windkraft auf See von 15 auf 20 Gigawatt im Jahr 2030 erhöht werden – und damit auf das ursprüngliche Zielniveau. Der Zubau Erneuerbarer Energien lässt sich zudem durch ambitionierte Energieeffizienzmaßnahmen deutlich verringern, was zusätzliche Spielräume bei der Umsetzung der Energiewende eröffnet. Die zusätzlichen Kosten, die mit dem höheren Erneuerbaren-Ziel einhergehen, sind sehr gering. Bis 2030 ist im Mittel eine Steigerung der EEG-Umlage um 0,4 Cent pro Kilowattstunde gegenüber dem EEG 2017 zu erwarten, das nur einen Anteil von etwa 50 Prozent Erneuerbare Energien am Stromverbrauch im Jahr 2030 vorsah. Im zweiten Teil listet die Studie zwölf Maßnahmen zur künftigen Integration der Erneuerbaren Energien in die Stromnetze von 2018 bis 2030 auf. Die meisten der Maßnahmen dienen einer wesentlich verbesserten Auslastung der bestehenden Netze. Das ist mit der heute verfügbaren Technik möglich. Hierbei zählen das flächendeckende Temperatur-Monitoring von Leiterseilen an Hochspannungsmasten und der Ersatz vorhandener Leiterseile durch Hochtemperaturleiterseile zu den Maßnahmen, die kurzfristig realisiert werden können. Ähnlich schnell lässt sich der Vorschlag umsetzen, die Ausschreibungen für Windstromanlagen entlang regionaler Quoten vorzunehmen, was zu weniger Netzengpässen führt, den Transportbedarf von Strom verringert und im Ergebnis die Netze entlastet. Eine weitere Option zur besseren Verteilung der Strommengen im Netz kann mit dem Einbau aktiver Steuerungstechnik in Umspannwerke erfolgen, womit Stromflüsse von hoch belasteten auf weniger belastete Teile des Netzes umgelenkt werden können. Schließlich empfiehlt das Papier, das Stromnetz schon in den kommenden Jahren für die Zeit nach 2030 vorzurüsten: Beim Bau der großen Nord-Süd-Stromautobahnen (HGÜ-Leitungen) bis Mitte der 2020er-Jahre sollten bereits Leerrohre beziehungsweise zusätzliche Kabel auf Vorrat verlegt werden, um zusätzliche Netzgroßprojekte nach 2030 zu vermeiden. Mittelfristig kann das Übertragungsnetz Dank der Digitalisierung auf einen zunehmend automatisierten Betrieb umgestellt werden, was wiederum eine im Vergleich zu heute erheblich höhere Auslastung erlaubt.
    mehr lesen
Nachricht 1 bis 7 von 2191                   
             
ermittle Auflösung...